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Liebe watson-UserInnen, das ist neu in der Kommentarspalte 

Die watson-Userschaft wächst und mit ihr das Kommentaraufkommen. Das zwingt uns zu Anpassungen. 
08.01.2019, 17:0909.01.2019, 11:09
Maurice Thiriet
Maurice Thiriet
Chefredaktor
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Der watson-Chef: Maurice Thiriet.
Der watson-Chef: Maurice Thiriet.Bild: KEYSTONE

Liebe Userinnen, liebe User 

Seit dem Start von watson im Januar 2014 ist eure Zahl von 0 auf über eine Million monatlich angewachsen. Viele führen sich die watson-Geschichten nicht nur passiv zu Gemüte, sondern bringen sich selber ein und melden sich zu Wort. 

Ihr lobt die redaktionellen Leistungen, ihr übt Kritik an Werbeformen, ihr inspiriert zu Geschichten, meldet News oder bringt eure Meinung in die Debatte ein. 

Sehr viele von euch tun das in der Kommentarspalte.

Nicht nur Debatten-Akteurin, sondern auch Debatten-Plattform zu sein, ist integraler Bestandteil der redaktionellen Philosophie von watson. Die Kommentarsektion verstehen wir deshalb nicht als notwendiges Übel, in dem Roboter oder Freelance-Studis die schlimmsten Imageschäden verhindern, sondern als Teil unseres redaktionellen Angebots. Und nicht selten ist es so, dass die Kommentare unter einer watson-Geschichte unterhaltsamer und erkenntnisstiftender sind, als die eigentliche Geschichte selber. 

Darauf sind wir – Tchuligom – stolz wie 1 dicken Huhn. 

Möglich ist das aber nur, weil wir die Kommentare selbst und von Hand freischalten und die Debatten moderieren, was wir sehr gerne tun. 

Aber: Wir haben an Vollzeitstellen ein weit weniger rasantes Wachstum an den Tag gelegt, als ihr watson-Besucherinnen und -besucher. Zur Veranschaulichung: Im Februar 2014 sind 1200 Kommentare auf watson.ch eingegangen, im November 2018 waren es bereits 45'000 Kommentare, während wir sowohl 2014 als auch 2018 über rund 40 Vollzeitstellen in der Redaktion verfügten. 

Deshalb haben wir jüngst Einschränkungen machen müssen.  

Diese seien an dieser Stelle in aller Kürze erklärt, weil es sonst zu Missverständnissen führen könnte. 

  1. Wir sind strenger beim Freischalten. Haben wir früher im Zweifelsfall freigeschaltet und überwacht, dass grenzwertige Äusserungen nicht ebensolche nach sich zogen, handhaben wir es nun umgekehrt. Im Zweifelsfall löschen wir. Und zwar nicht nur Kommentare, sondern im Wiederholungsfall auch ganze User-Profile. Dies, wenn man sich kontinuierlich um die Kommentarregeln von watson foutiert.
  2. Wir löschen Mütter und Kinder. Haben wir früher Kommentare (Mütter) aus Versehen freigeschaltet und diese wieder gelöscht, dann waren die Antworten auf diese gelöschten Kommentare (Kinder), immer noch sichtbar. Mittlerweile verschwinden die Kinder mit den Müttern. Den Grund dafür, warum die Mutter gelöscht worden ist, liefern wir aber jeweils mit. 
  3. Wir schliessen die Kommentarspalten nach 48 Stunden. Haben wir früher die Kommentare zu einer Geschichte auch noch ein halbes oder ein Jahr nach deren Erstveröffentlichung moderiert, tun wir das nun nicht mehr. Dies aus dem einfachen Grund, dass nach zwei Tagen zu einer Geschichte über Trumps Handelskrieg beispielsweise meist nur noch zwei oder drei UserInnen darüber streiten, ob Mohammed die Veganer zu recht in Nato-Flüchtlinge verwandelt hat und ob das der Ursprung aller AfD war, obwohl das Herr Dr. Daniele Ganser gar nie zu behaupten wagen würde 11!!!1!!!!!FIRST!. 

Wir bitten euch, es uns per Mail zu melden, wenn wir mal einen Fehler machen. Entweder dem betreffenden Journalisten, dem Chefredaktor oder dem Chef vom Dienst. Aber bitte immer in einem verständnisvollen Ton, denn wir schalten im Schnitt jeder pro Monat 1000 Kommentare frei. Da sind Fehler unvermeidlich. Wir meinen es nicht böse. 

Lieber Gruss 

Maurice Thiriet, Chefredaktor watson

watson kommentiert Hasskommentare

Video: watson/Emily Engkent
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