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SBB-Monopol fällt (ein bisschen): BLS darf zwei neue Linien betreiben

19.04.18, 14:03 19.04.18, 16:29

Der Grossangriff auf die SBB ist gescheitert. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) will die Fernverkehrskonzession grösstenteils wieder der SBB erteilen. Die Konzession gilt ab Ende 2019 für die Dauer von zehn Jahren. Die SBB sollen das gesamte Intercity-Netz und den überwiegenden Teil des Basis-Netzes abdecken.

Abgeben müssen die SBB nur zwei kleine Fernverkehrslinien: Die BLS soll ab dem Fahrplanwechsel die Verbindungen Bern-Biel und Bern-Burgdorf-Olten übernehmen. Der Vorschlag des BAV geht nun in die Vernehmlassung.

Fährt die BLS bald bis nach Olten? Wenn es nach dem Bund geht, ja. Bild: KEYSTONE

Die BLS hatte sich für insgesamt fünf Linien beworben: Die Berner wollten die Intercity-Linien Interlaken-Bern-Basel und Brig-Bern-Basel betreiben sowie zusätzlich die RegioExpress-Linien Bern-Olten, Biel-Bern und Le Locle-Bern.

Das BAV schreibt in einer Mitteilung, das Gesuch der BLS für die Strecken ab Basel in Richtung Interlaken bzw. Brig sei mit Unsicherheiten behaftet. Deshalb soll der Auftrag wieder an die SBB gehen. (sda/mlu)

Das wird sich in beiden Fällen nicht ändern: «Wir sind Schweizer. Wir reden nicht miteinander im Zug!»

Video: watson/Michelle Marti, Emily Engkent

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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • humpalumpa 20.04.2018 09:41
    Highlight Sinnlos, dass es in der Schweiz so viele unterschiedliche Betreiber gibt... mir als konsument ist doch schnuppe, ob der wagen weiss/rot (sbb) oder weiss/grün(bls) ist. ich will einfach von A nach B kommen. und es ist normal, dass in der rush-hour die plätze begrenzt sind! alle die S-Bahn fahren, fahren eh max 15min bis zum nächsten Bhf um in den IC zu wechseln.
    was mich viel mehr stört ist, dass es diese sinnlose 1. Klasse in den S-Bahnen sowas von nicht braucht! da würde es viel Kapazität geben um weitere Sitzplätze anzubieten.
    1 1 Melden
  • Mäf 19.04.2018 22:05
    Highlight Ich werf jetzt mal die böse Behauptung in die Runde, dass die BLS plötzlich doch kein Interesse mehr haben wird an zwei nicht wirklich rentablen Strecken. We will see.
    9 3 Melden
  • Martin Häfliger 19.04.2018 20:54
    Highlight Olten kann ja mal beim Bahnhof Luzern nachfragen, was sie so von der BLS halten...
    8 2 Melden
  • Butschina 19.04.2018 19:55
    Highlight Neeeeeein, bitte nicht. Der Rollstuhleinlad bei der BLS ist Horror. Ich muss wohl umziehen.
    Oder übernehmen die Mobilitätshelfer aus Olten den Rollstuhleinladeservice in Langenthal weiterhin?
    7 3 Melden
    • zettie94 19.04.2018 22:31
      Highlight Die BLS fährt zwischen Bern und Olten voraussichtlich mit den genau gleichen Zügen wie heute die SBB (einfach halt in silber-grün statt grau-weiss-rot) und Langenthal bleibt ein SBB-Bahnhof. Da wird sich also wohl nichts ändern...
      8 0 Melden
    • Butschina 20.04.2018 03:09
      Highlight Oh, danke. Phu, kann ich mir den Umzug sparen. 😊
      2 1 Melden
  • Majoras Maske 19.04.2018 17:37
    Highlight Sehr bedauerlich und frustrierend das Ganze. Ich musste schon mal einen Wechsel von der SBB zur BLS erleben und ich kann sagen, dass der Sitzkomfort schlechter wurde. Das machte aber nichts weil man sowieso keine Chance auf einen Sitzplatz mehr hatte. Ein Stück Lebensqualität auf das man grundlos verzichten musste, einfach weil es die BLS gibt.
    Die Verbindung Bern-Burgdorf-Olten fährt ja stündlich noch nach Zürich weiter. Fällt das denn weg? Oder fährt die BLS mit ihrer kuhlen Kuh- und Bär-Kampagne denn auch noch nach Zürich? Oder macht das weiterhin die SBB?
    17 13 Melden
    • Rominator 19.04.2018 19:49
      Highlight Die BLS beantragt nur die Konzession für den RE (künftig IR) Bern - Olten. Also die Züge die xx:07 ab Bern verkehren.
      Die Verbindungen nach Zürich (Bern ab xx:36) sollen künftig von der SOB betrieben werden und nach Chur verlängert werden.
      4 0 Melden
    • zettie94 19.04.2018 22:29
      Highlight Die Züge weiter nach Zürich werden zukünftig von der SOB mit FLIRT-Zügen bedient. Da dürfte es mit Sitzplätzen in den Stosszeiten sehr eng werden, auch wenn sie maximal verlängert werden.
      Der Sitzkomfort von SBB zu BLS wird dieses Mal sicher nicht abnehmen. Schlechter als SBB RV-Dosto geht eigentlich fast nicht. Eher dürfte auf der Linie Bern - Neuchâtel - Le Locle der umgekehrte Fall eintreffen...
      1 0 Melden
    • Majoras Maske 20.04.2018 06:38
      Highlight Was ist denn mit den xx:39-Verbindungen? Die haben dieselben Haltestellen wie die xx:07-Züge, nur fahren sie eben noch ohne Halt bis Zürich. Die habe ich eigentlich gemeint. :)

      Oder werden die auch nach Chur verlängert?
      0 0 Melden
    • Rominator 20.04.2018 23:02
      Highlight Oops, diese meinte ich, hatte die falsche Abfahrtszeit im Kopf..

      Bezüglich Rollmaterial ist auf dieser Strecke so weit ich weiss noch nichts entschieden. Es ist noch vieles möglich, z.B. dass zu Stosszeiten SBB RV-Dosto eingesetzt werden und nur zur NVZ SOB FLIRT.

      Ausserdem will die SBB ja ihre RV-Dosto zu IR-Dosto "upgraden" und entsprechend besser ausrüsten. Vermutlich wird sich dadurch der Sittkomfort trotzdem nicht markant verbessern.
      0 0 Melden
  • desmond_der_mondbaer 19.04.2018 16:57
    Highlight Bestellt die BLS dann auch mehr Rollmaterial? Wenn nicht werden die neuen Linien sicher mit den neuen MUTZ Züge bedient und die bestehenden S-Bahnen mit den alten Dingern.. Danke BLS! :/
    9 5 Melden
    • zettie94 19.04.2018 22:26
      Highlight Die BLS hat gerade 58 neue FLIRT-Züge bei Stadler bestellt, welche die alten NPZ ablösen. Diese sind unabhängig von der Ausschreibung bald am Ende ihrer Lebensdauer.
      Die BLS hat zudem soweit ich weiss noch Optionen für weitere MUTZen, welche bei Bedarf eingelöst werden können. Da der MUTZ ein Fahrzeug "ab Stange" ist, kann Stadler da auch recht schnell liefern (1-2 Jahre).
      2 0 Melden
  • Beat Galli 19.04.2018 16:55
    Highlight Ich hoffe, dass durch die grössere Menge bei der BLS die Gesamtkosten sinken im Durchschnitt. Mir ist eigentlich egal ob andere auserhalb Bern profitieren oder nicht. Es ist immer die selbe Leier. Die bösen Berner, denen muss man ja soviel hinen her zahlen.
    Jetzt versuchen wir etwas vom Kuchen selber zu managen. Ich bin sicher, das alle wieder wettern.
    Ich bin gespannt.
    4 19 Melden
  • Erdling.Nik 19.04.2018 16:14
    Highlight Mal schauen, ob jetzt die Preise purzeln werden. Dass die Qualität nun nachlassen soll, bezweifle ich aber.
    5 30 Melden
    • Hoppla! 19.04.2018 18:21
      Highlight Werden sie wohl kaum. Die Tarife im Schweizer ÖV-Netz werden vom VÖV bestimmt. Ein Alleingang ist da nicht möglich und es bedarf einem einstimmigen Entscheid aller Teilnehmer.

      Die einzige Möglichkeit sind Sparangebote (wie bei der SBB im Fernverkehr).
      21 0 Melden
    • Roterriese 19.04.2018 18:32
      Highlight Wieso sollten die Preise purzeln?
      13 2 Melden
    • zettie94 19.04.2018 22:22
      Highlight Der Tarif ist unabhängig vom Betreiber. Einen positiven Einfluss auf die Qualität hatte der Streit aber schon.
      - Nur aufgrund dieses Streits will die SBB jetzt den RV-Dosto eine bessere Inneneinrichtung einbauen.
      - Die SOB wird im Auftrag der SBB die Gotthard-Bergstrecke betreiben - mit komfortableren Zügen als es die SBB derzeit tut.
      2 0 Melden
  • Arutha 19.04.2018 15:28
    Highlight Jetzt sind wir also langsam an dem Punkt, an dem wir die Geschichte zurück drehen wollen.
    Die SBB wurde ja gegründet, weil man bemerkt hatte, dass verschiedenste Bahnen pleite gehen und nicht so effizient sind.

    Jetzt denkt man, dass Konkurrenz das Geschäft beleben soll und die beiden halbstaatlichen Firmen sich gegeneinander auspielen sollen?
    75 3 Melden
  • HabbyHab 19.04.2018 14:59
    Highlight In Grossbritannien wird davon gesprochen, den Schienenverkehr wieder zu nationalisieren (zumindest den Personenverkehr), weil es die Privaten sowas von verbockt haben und der Staat den Unternehmen unter die Arme greifen und somit immernoch viel dafür ausgeben muss, was ja eigentlich nicht so geplant gewesen wäre.
    In der Schweiz koknurrenzieren zwei sehr bundesnahne Betriebe um verschiedene Linien. Das ist irgendwie.. schwachsinnig.
    62 3 Melden
    • zettie94 19.04.2018 22:20
      Highlight Sorry, aber das ist komplett falsch. Der Fehler in GB war, die Infrastruktur zu privatisieren und das wurde schon lange rückgängig gemacht. Die Bahnbetreiber machen ihre Sache inzwischen aber Recht gut. Dass der Bahnbetrieb plötzlich nichts mehr kostet, wenn er privatisiert wird, kann nicht erwartet werden.
      Die Situation ist zudem überhaupt nicht vergleichbar: Hier sind wie du selbst anmerkst alles halbstaatliche Unternehmen. Die jetzt an die BLS zu vergebenden Linien führen zu Synergieeffekten bei der BLS und zu Einsparungen bei der SBB.
      1 5 Melden
  • rudolf_k 19.04.2018 14:43
    Highlight Dafür verliert die BLS die Strecke Bern Neuchatel. Und zwar just dann wenn das Tunnel bei Rosshäusern endlich fertig ist :-(
    13 2 Melden
    • Beat Galli 19.04.2018 19:34
      Highlight Sagt Wer. Noch nie gehört.
      1 2 Melden
    • raydirty 20.04.2018 11:10
      Highlight Ich zitiere aus dem Bund:“Dafür gab das BAV auch die defizitäre Linie Bern–La Chaux-de-Fonds–Le Locle nicht der BLS, sondern den SBB. Das Bundesamt schlägt den SBB jedoch vor, diese Linie mittels eines Betriebsvertrags der BLS zu überlassen.“
      1 0 Melden
    • rudolf_k 20.04.2018 15:45
      Highlight Eisenbahngott sei dank. Merci!
      0 0 Melden
  • silvu7i 19.04.2018 14:22
    Highlight Noo wenn tatsächlich ab Dezember 2019 die Linie Bern-Biel von der BLS betrieben wird, dann hat das fatale Folgen... Die Züge der BLS sind immer viel zu kurz (zu Stosszeiten oft nur 4 Wagen). Wenn die das bei dem Schnellzug auch so machen sind wir am Ar***, ehrlich
    46 15 Melden
    • Musikliebhaberin 19.04.2018 14:36
      Highlight Welche Strecke fährst du denn jeweils? Ich fahre täglich mit der bls und nur 4 Waggons habe ich nicht mal auf der Summiswald Strecke erlebt.
      15 20 Melden
    • silvu7i 19.04.2018 14:42
      Highlight Auf der S3 Biel-Belp
      Dort fährt zun Beispiel um 8:07 ab Lyss ein 4wägiger Zug aber dafür um 9 Uhr ab Lyss ein 8wägiger Zug...

      Um 8Uhr mit der S3 von Lyss nach Bern ist nicht sehr angenehm
      16 3 Melden
    • Ass 19.04.2018 14:55
      Highlight Die BLS setzt immer nur kurze Züge ein. Ich nehme an das sie aus Kostengründen gar keine längeren Kompositionen haben.
      16 6 Melden
    • Globidobi 19.04.2018 14:55
      Highlight Auf der Strecke Biel - Belp fährt der neue Doppelstöcker mit meist 4 Wagen. Jedoch sehe ich Hoffnung, da die BLS den 17:00 Zug schon Heute als 2 Kombi fahren lässt. Aber ja da hat die BLS noch Lernbedarf.
      11 0 Melden
    • Nosgar 19.04.2018 15:16
      Highlight Ich hoffe, die werden sich an die SBB-Standards halten müssen.
      13 1 Melden
    • rudolf_k 19.04.2018 15:56
      Highlight Äpfel und Birnen. Die BLS betreibt auf der Strecke Bern Biel die S-Bahn, die SBB den Regio-Express. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nix zu tun.
      16 0 Melden
    • Alnothur 19.04.2018 18:20
      Highlight Ass, mit Verlaub, das ist Bullshit. Ich fahre regelmässig mit der S3 die ganze Strecke Bern-Biel. Da ist zur Stosszeit IMMER eine Doppelkomposition, also 8 Doppelstockwägen, im Einsatz. IMMER.
      5 4 Melden
    • silvu7i 19.04.2018 20:32
      Highlight @alnothur fahr mal um 7:54 ab Biel mit der S3... Oder um 17:22 (höchste Stosszeit) von Lyss nach Biel.
      2 1 Melden
    • zettie94 19.04.2018 22:17
      Highlight Die BLS setzt schon die richtigen Fahrzeuge ein. Die weiss genau, in welchem Zug es wieviele Leute hat (die SBB natürlich auch), und führt diesen je nachdem entweder mit einer oder mit zwei Kompositionen (4 bzw. 8 Wagen).
      Da 7:54 ab Biel doch schon etwas nach der eigentlichen Stosszeit ist, kann ich mir gut vorstellen, dass da ein einzelner Doppelstockzug ausreicht.
      Im Moment herrscht da aber sowieso Baustellenfahrplan (der 7:54 verkehrt deshalb auch nur bis Zollikofen), vielleicht liegt es auch daran.
      2 0 Melden
    • silvu7i 19.04.2018 22:44
      Highlight @zettie94 dieser Zug um 7:54 geht ja noch, stimmt. Aber den anderen, den ich genannt habe (17 Uhr Bern-Biel) mit 4 Wagen ist einfach nicht akzeptabel...
      Ich pendle jeden Tag von Lyss nach Bern und manchmal ist es wirklich mehr als voll
      0 0 Melden
    • silvu7i 19.04.2018 22:45
      Highlight Egal, bis Dezember 2019 haben wir hier ja noch die SBB 👌🏼
      0 0 Melden
    • Ass 20.04.2018 07:28
      Highlight Bei den Zügen 6.45 oder 7.15 ist es auch nicht anders! Zudem sind die Züge oftmals so überfüllt das ich mich frage ob die Sicherheit überhaupt gewährleitet ist? Dafür können sie durch die kurzen Züge natürlich Geldsparen.
      1 0 Melden
  • CasRas 19.04.2018 14:20
    Highlight Ist das jetzt nicht super ineffizient, wenn da zwei Firmen exakt dasselbe machen, ohne jeglichen Nutzen für irgendwen?
    95 16 Melden
    • axantas 19.04.2018 15:00
      Highlight Doch, das ist wohl so, aber das ist der freie Markt, darum macht man es. Ob es was nützt, ist nicht die Frage...
      15 6 Melden
    • bintang 19.04.2018 19:56
      Highlight Egal die Doppelspurigkeiten bei der Einteilung des Lokpersonal bezahlt der Steuerzahler Who cares.
      4 1 Melden
  • Nosgar 19.04.2018 14:14
    Highlight Ich weiss nicht recht. Solange sich am Fahrplan etc. nichts ändert und der Regio Express nicht auf einmal in Münchenbuchsee hält - weil das ein BLS-Bahnhof ist - so sehe ich da kein Problem - aber eben auch keinen Nutzen.
    22 4 Melden
    • silvu7i 19.04.2018 14:37
      Highlight Jaa hoffentlich hält er nicht plötzlich in Münchenbuchsee...

      Aber evt. Im Wankdorf wäre meiner Meinung nach gut, da viele, die die S-Bahn nutzen ins Wankdorf wollen.
      Das wäre sinnvoll
      10 8 Melden
    • zettie94 19.04.2018 14:52
      Highlight Ich sehe auf dieser Strecke durchaus einen Nutzen. Da die S-Bahn und der RE vermutlich mit den gleichen Fahrzeugen betrieben werden, können möglicherweise Fahrzeugumläufe optimiert werden. Evtl. auch unter Einbezug des RE Bern - Olten. Die SBB ihrerseits braucht keine RV-Dosto mehr in Bern.
      4 0 Melden
    • Nosgar 19.04.2018 15:15
      Highlight Dafür gibt es aber schon die S31, die ist ja deutlich schneller als die S3. Früher hielt er ja in Münchenbuchsee, das war sowas von unnötig.
      6 1 Melden
    • Beat Galli 19.04.2018 19:29
      Highlight Münchenbuchsee war noch nie ein BLS Bahnhof. NIE. Nur weil BLS eine Kasse dort hat gehört dieser nicht automatisch der BLS.
      2 0 Melden
    • zettie94 19.04.2018 22:10
      Highlight Der Halt in Münchenbuchsee wurde aufgehoben, weil die Streckenkapazität diesen mit Einführung der S31 nicht mehr zugelassen hat.
      An dieser Tatsache ändert sich überhaupt nichts, egal, ob die Züge jetzt rot-weiss-grau oder grün-silbrig sind.
      0 0 Melden
  • Snowy 19.04.2018 13:54
    Highlight Warum freier Markt im ÖV (und generell im Service Public) fast nur Verlierer produziert:

    https://www.republik.ch/2018/04/17/weder-staatlicher-fisch-noch-vogel-ag
    119 18 Melden
    • rudolf_k 19.04.2018 14:45
      Highlight Die Ausschreibung auf den Fernverkehrsstrecken ist tatsächlich ein Witz, wenn jeder Anbieter vorgängig quasi schon die Beschaffung des Fahrmaterials organisiert haben muss. Trotzdem begrüsse ich die 'Konkurrenz' der BLS, da der Service der SBB ohne diese garantiert noch viel schlechter wäre. Ganz zu schweigen von der unfassbaren Geldverschwendung der SBB bei allen die im Büro hocken.
      8 37 Melden
    • rudolf_k 19.04.2018 14:50
      Highlight Super Artikel übrigens. Schade, kriegt man so etwas bei den alteingesessenen Medien nie zu lesen.
      15 2 Melden
    • bebby 19.04.2018 15:28
      Highlight Aber wir sind ja extrem weit weg vom freien Markt. SBB und BLS und Postauto sind alles staatliche Unternehmen.
      In Japan übrigens wurde sämtliche Linien seit langem privatisiert, trotzdem ist der OeV dort noch besser als bei uns.
      Es liegt weniger an privat vs staatlich, sondern mehr an der Managerphilosophie. Ob „will-do“ und „80:20“ Denken praktiziert oder Perfektion angestrebt werden. In der Schweiz hat man sich leider immer mehr von letzterem verabschiedet. Perfektion verlangt halt einiges ab von allen.
      7 15 Melden
    • dan2016 19.04.2018 17:50
      Highlight ich finde die Republik sonst eigentlich gut. Aber hier ist ein Riesendurcheinander. Gewinn und Service Public und Subventionen.
      Also, es ist absurd, Wettbewerb zu fordern und ein Gewinnverbot zu haben (Regionalverkehr).
      Es ist absurd, ein Monopol zu haben und Gewinne machen zu können (BKW).
      Aber es ist überhaupt nicht absurd, Service Public und Gewinne zu haben. Es ist nicht absurd, Gewinne und Subventionen zu haben.
      1 1 Melden
  • osaliven 19.04.2018 13:48
    Highlight Hoffen wir mal, dass das BAV Vernunft angenommen hat . Und nicht den ersten Schritt zur Zerstörung des ÖV's beschlossen hat
    83 14 Melden
    • Maschinist460 19.04.2018 18:15
      Highlight Das sehe ich eher etwas pessimistisch... Solange der doppelzüngige Hr. Füglistaler dort sein Unwesen treibt... (klagt die Postauto an wegen unerlaubtem Gewinn, dabei passierte unter seiner Ägide das gleiche bei der SBB Transportpolizei)
      6 1 Melden
    • Idrisi 20.04.2018 23:37
      Highlight Der Herr geht bald in Rente. War hoffentlich sein letzter Versuch das System ÖV-Schweiz als Erbsenzähler zu zerstören.
      0 0 Melden

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