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Eingeschlossene Höhlentouristen im Kanton Schwyz sind wieder frei

26.01.18, 06:20


Die seit dem frühen Sonntag im Hölloch im Muotathal im Kanton Schwyz eingeschlossenen Höhlen-Touristen sind wieder zu Hause. Alle acht Männer konnten die Höhle in der Nacht auf Freitag unverletzt verlassen, wie die Schwyzer Kantonspolizei mitteilte.

Die siebenköpfige Touristengruppe und ihr Führer hätten die Höhle auf dem Einstiegsweg verlassen können, heisst es in der Mitteilung. Sie wurden dabei von Einsatzkräften der Höhlenrettungsorganisation Speleo-Secours Schweiz begleitet.

Nach einer medizinischen Untersuchung seien alle Männer wieder zu Hause, schreibt die Polizei. Die Männer wünschten keinen Kontakt mit den Medien.

Die Touristen waren am Samstagmorgen zu ihrer Tour aufgebrochen und hätten am späteren Sonntagnachmittag die Höhle wieder verlassen sollen. Im Verlaufe der Nacht zeichnete sich ab, dass es Hochwasser gibt. Ein Syphon füllte sich mit Wasser. Der Weg zum Ausgang bleib danach vorübergehend versperrt.

Zwischen 25 und 55 Jahre alt

Die Männer sind 25 bis 55 Jahre alt und stammen aus der deutschen Schweiz. Sie hielten sich nach Angaben des Organisators der Höhlenexpedition in einem gut sowie ausreichend mit Nahrung und Medikamenten ausgerüsteten Touristenbiwak auf.

Wegen der starken Regenfälle war eine Bergung vorerst nicht möglich gewesen. Einsatzkräfte brachten Versorgungsmaterial und Essen ins Biwak. Mitglieder der Rettungskolonne Muotathal der Speleo-Secours Schweiz machten sich auf den Weg zu den Eingeschlossenen. Sie stiegen rund 300 Höhenmeter durch teils nasse Schächte ab und erreichten nach acht Stunden die Touristengruppe im Biwak.

Das Hölloch im schwyzerischen Muotathal gilt als eines der grössten Höhlensysteme der Welt. Immer wieder werden Höhlenbesucher eingeschlossen - meistens im Winter, da diese Jahreszeit sich des tiefen Wasserstandes wegen am besten für Expeditionen eignet. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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