Terrorismus
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In this image made from video, Prime Minister Jacinda Ardern gives a press conference from Wellington, after the shootings at two mosques in Christchurch, New Zealand, Friday, March 15, 2019. Ardern said the values of her country would not be

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern erlässt ein Verkaufsverbot für Sturmgewehre und halbautomatische Waffen. Bild: AP/TVNZ

This is not America: Neuseeland verbannt nach Anschlag halbautomatische Waffen



Neuseeland verbiet nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf zwei Moscheen Sturmgewehre und halbautomatische Waffen. Dies kündigte Premierministerin Jacinda Ardern am Donnerstag in Wellington an.

Der Verkauf von solchen Waffen sei zudem mit sofortiger Wirkung bereits nicht mehr erlaubt. Bei dem Anschlag wurden am vergangenen Freitag in der Stadt Christchurch 50 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Als mutmasslicher Täter sitzt ein 28 Jahre alter Rechtsextremist aus Australien in Untersuchungshaft. Ihm droht lebenslanges Gefängnis.

Mit dem Verbot der Schusswaffen drückt Ardern mächtig aufs Tempo. Die Premierministerin hatte gleich nach der Tat eine Verschärfung der Waffengesetze angekündigt. Dies war allerdings erst später erwartet worden. Die sozialdemokratische Regierungschefin verfolgt damit eine völlig andere Politik als zum Beispiel die USA. Dort wird nach Massakern immer wieder nur über strengere Regelungen diskutiert.

Nach Schätzungen sind in Neuseeland mehr als 1,2 Millionen Schusswaffen im Umlauf. Wie viele davon halbautomatische Waffen sind, ist nicht bekannt. Wer solche Gewehre besitzt, muss sie nun zurückgeben, soll aber vom Staat Geld zurück erhalten.

Attacke auf zwei Moscheen in Neuseeland

Anschlag als Auslöser

Für Neuseeländer, die sich solche Waffen illegal angeschafft haben und nun zurückgeben, soll es eine Amnestie geben. Verboten werden auch Zusatzteile, mit denen Gewehre aufgerüstet werden können. Ardern schloss ihre Erklärung mit den Worten: «Kurz gesagt: Es wird jede Art von halbautomatischen Waffen, die bei dem Terroranschlag am vergangenen Freitag benutzt wurde, in diesem Land verboten.»

Ardern hofft auf Verständnis und Unterstützung der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei sind inzwischen alle 50 Todesopfer identifiziert. Inzwischen haben auch die Beerdigungen begonnen. Für die Familien geht damit eine lange Wartezeit zu Ende, die viele Hinterbliebene zusätzlich belastet hatte. Normalerweise werden Muslime innerhalb von 24 Stunden beigesetzt.

An diesem Freitag will ganz Neuseeland zur Tatzeit mit zwei Schweigeminuten der Opfer gedenken. Das Massaker hatte am Freitag vergangener Woche gegen 13.40 Uhr in der Al-Nur-Moschee von Christchurch begonnen, wo sich gerade mehr als 300 Leute zum Freitagsgebet versammelt hatten. Allein dort erschoss der Täter 42 Menschen. Dann fuhr er zu einer weiteren Moschee, wo er nochmals acht Menschen umbrachte.

Kurz darauf wurde er von zwei Polizeibeamten in seinem Auto überwältigt. Vor dem Massaker hatte der Australier eine 74-seitige Kampfschrift mit rechtsextremistischen Parolen ins Internet gestellt und auch per E-Mail verschickt. Die Tat wurde mit einer Helmkamera ins Internet übertragen. Davon gibt es auch ein 17-minütiges Video. Es handelt sich um den grössten Massenmord in der Geschichte Neuseelands in Friedenszeiten. (sda/afp/dpa/reu)

49 Tote, ein Manifest und grosse Trauer

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173Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saemigo 21.03.2019 14:28
    Highlight Highlight An alle die, welche am Sinn eines solchen Waffenverbots zweifeln:

    https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/waffengesetze-australien-ist-ohne-waffen-sicherer


    • Fandall 21.03.2019 15:51
      Highlight Highlight Hmm, der in einem anderen Kommentar referenzierte NZZ-Artikel kam nicht gerade zum selben Schluss, auch da die Zahlen schon vor der Einführung des Verbots rückläufig waren...
      Und es gibt auch Beispiele mit gegensätzlichem Resultat :-/
      Gesellschaftliche Änderung sind wohl selten durch einen einzelnen Faktor begründbar, aber gut ist auf jeden Fall dass die Zahl der Fälle zurückging.
  • Hanauta No Kenshi 21.03.2019 11:48
    Highlight Highlight Wenn die Waffennarren hier auch nur einen einzigen SINNVOLLEN Grund nennen könnten, wieso eine Privatperson zuhause eine halbautomatische (Schnell-) Feuerwaffe braucht, würde ich ihre Kommentare ja verstehen.
    Aber solange Jagd, Schiesssport und das Böser-Einbrecher-Beispiel die einzigen Argumente dafür sind, finde ich diese Gesetzesänderung gut. Für diese Beispiele braucht man sicher keine Halbautomaten.
    Diese wurden für den Krieg, das schnelle, effiziente Töten, entworfen und haben meiner Meinung nach ausserhalb einer Armee nichts zu suchen. Und auch dort sollten sie nicht eingesetzt werden..
    • Echo der Zeit 21.03.2019 13:33
      Highlight Highlight Der einzige Grund ist noch der Schiesssport - und da kann man ja genau Registrieren usw... aber das wollen sie ja auch nicht - also verbieten.
    • Mugendai 21.03.2019 13:58
      Highlight Highlight @Echo zun tausendsten Mal, JEDE Waffe, ob Revolver aus 1870, Sportpistole a la Heidi Diethelm-Gerber oder AR-15: ALLE brauchen einen WES und ALLE werden bereits registriert. Auch jeder Karabiner, Kaninchentöter, sogar meine Airsoftpistole ist registriert.
    • Hanauta No Kenshi 21.03.2019 14:39
      Highlight Highlight @Mugendai
      Aber wieso laufen die Waffenliebhaber in der Schweiz Sturm gegen die Revidierung des Schusswaffengesetzes?
      Das einzige, was sich damit ändert ist eine Nachweispflicht, dass man diese Kriegswaffen auch gebraucht, sprich zur Jagd oder im Schützenverein. Besitzen und benutzen darf man sie ja dann immernoch?
      Und um das zu verhindern gleich internationale Verträge zu kündigen, erscheint mir etwas übertrieben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aurum 21.03.2019 10:22
    Highlight Highlight wenn waffen illegal sind, steigt die hemmschwelle eine zu erwerben. klar gibts die käufer noch immer, aber es dürften dann deutlich weniger sein. mir völlig piepegal wenn die rüstungsindustrie bachab geht ;)
    • Caerulea 21.03.2019 11:29
      Highlight Highlight Und die Preise steigen sicherlich auch
    • swisskiss 21.03.2019 13:06
      Highlight Highlight Aurum: Eine AK 47 aus jugoslawischer Lizenzproduktion, ist in Saraejwo für 260 bis 400 Dollar zu haben. Da kannst Du Dir Deine These von der Hemmschwelle getrost in die Tonne treten.

      Nirgends sind Waffen billiger zu erwerben, als auf dem Schwarzmarkt.

      Geheimdienstkreise schätzen, dass alleine von den Waffenbeständen der ehemaligen Jugoslawienrepubliken, der Armeen der GUS Staaten, den Waffenschmieden dieser Armeen, von den rund 170 000 bis 280 000 AK 47, rund 6 bis 10% in den Westen verschoben wurden.
    • Aurum 21.03.2019 13:33
      Highlight Highlight Hab kein wort verloren, dass die preise vorteilhafter wären.
      ich sage nur, dass die zusätzliche notwendige illegale waffenbeschaffung vermutlich einige bei der planung etwas abschrecken möge.
  • Dan Meier 21.03.2019 10:02
    Highlight Highlight Ja klar, als würden Verbrecher und Terroristen sich Ihre Waffen auf dem legalen Weg erwerben. Hier geht es nur drum mündige Bürger zu entwaffen. Immer nach dem gleichen Schema.
    • Cubbie 21.03.2019 11:15
      Highlight Highlight Wie würdest du den Idioten in Neuseeland bezeichnen? Ist er für dich ein mündiger Bürger? Ein Verbrecher, Terrorist?
      Er besitzt einen Waffenschein und hat seine Waffen legal erworben.

      Bin gespant.
    • Caerulea 21.03.2019 11:30
      Highlight Highlight Niemand braucht eine halbautomarische waffe... 😒
    • Aerohead 21.03.2019 11:58
      Highlight Highlight Welcher mündige Bürger braucht schon eine militärische Waffe? Wüsste nicht, weshalb ich da Mitleid haben sollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi (1) 21.03.2019 09:56
    Highlight Highlight Liebe Staatsführer. Genau so reagiert man richtig. Und zwar von A - Z. Ehrliche Betroffenheit, eine wirklich tröstende, vereinende und intelligente Rede, kein Brimborium sondern Demut und Mitgefühl beim Besuch der Betroffenen und dann die klare und weise Entscheidung. Bravo!
  • Marcel Colomb 21.03.2019 09:52
    Highlight Highlight Halbautomatische Waffen gehören einfach nicht in jede Hand. Schade, dass hierzulande solche Anschläge nichts bewirken. Zug, Menznau.
    Gratulation an die Neuseeländische Politik.
  • KarlWeber 21.03.2019 09:44
    Highlight Highlight Konsequent wäre es gewesen,
    LKWs, Düngemittel und Nägel ebenfalls direkt zu verbieten. Aber es muss ja immer zuerst etwas passieren.
    • Helios 21.03.2019 10:03
      Highlight Highlight Düngemittel welches sich zum Bombenbau eignet ist tatsächlich vielerorts nicht einfach so zu kaufen.

      Die restliche Argumente sind teilweise schon erwähnt in anderen Kommentaren und zudem dermassen stupid, dass es sich erübrigt diese zu diskutieren.
  • Eskimo 21.03.2019 09:06
    Highlight Highlight Sturmgewehre und Halbautomatische Waffen waren also in Neuseeland bisher nicht verboten und trotzdem gab es dort bis jetzt kaum Probleme. Ein deutlicher Hinweis dass das Problem nicht bei den Waffen liegt...
    • vescovo 21.03.2019 09:25
      Highlight Highlight Kaum Probleme. Ausser 50 Toten und ebensovielen Verletzten?
    • The Destiny // Team Telegram 21.03.2019 09:53
      Highlight Highlight @vescovo, Einzelfall...
    • Marcel Colomb 21.03.2019 09:53
      Highlight Highlight Der Anschlag zeigt deutlich, dass das Problem bei den Waffen liegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 21.03.2019 09:05
    Highlight Highlight Es riecht immer nach blindem Aktionismus, wenn auf ein Ereignis sofort mit neuen Gesetzen reagiert wird. Dass Waffen für Attentate verwendet werden können, ist schon lange bekannt. Das Attentat hat daran nichts geändert. Genau so wenig sind AKW nach Fukushima unsicherer geworden, aber man wollte sie trotzdem plötzlich sofort abstellen.

    Das neue Gesetz ist jetzt Wasser auf die Mühlen der Gegner eines Waffenregisters. Sie werden dem Staat nicht mehr glauben, dass sie ihre Waffen nach der Registrierung behalten dürfen.
    • Marcel Colomb 21.03.2019 09:55
      Highlight Highlight Sie sind nicht unsicherer geworden, sie waren schon immer unsicher und man weis jetzt einfach mehr. Genau so verhält es sich mit halbautomatischen Waffen.
  • Rockola 21.03.2019 08:57
    Highlight Highlight Das ist schön so dass manche Menschen immer zu Waffen kommen ABER wenigstens handelt die Presidentin und das Parlament und tun etwas .
    Und was ist mit den USA was machen die dort nichts da schiebt man dem Boss von Amerika einige Millionen aufs Konto und gut ist es.
  • hodeha 21.03.2019 08:39
    Highlight Highlight Bravo!
  • CrimsonTide 21.03.2019 08:19
    Highlight Highlight Was für Traumtänzer... wenn jemand eine Waffe bekommen will, wird er sie irgendwo erhalten. Da helfen auch keine Gesetzesänderungen. Illegal bleibt illegal.
    AberHauptsache man kann sich damit als Gutmensch darstellen....
    • Yolo 21.03.2019 08:45
      Highlight Highlight Der Täter hatte aber keine illegale Waffe.
    • Erba 21.03.2019 08:47
      Highlight Highlight Der Mörder hatte legal eine Waffe. Man kann aber immer so wie Sie argumentieren. Jede Waffe weniger reduziert die Gefahr solcher Attentate.
    • stimpy13 21.03.2019 08:57
      Highlight Highlight Aber man muss sehr viel mehr Aufwand betreiben, eine Waffe illegal zu besorgen und wenn man dabei erwischt wird, sind Waffe und Käufer eine bedeutend kleinere Gefahr für die Öffentlichkeit. Eine 100%ige Sicherheit gibt es niemals und nirgendwo. Aber die Welt ein grosses Stück sicherer zu machen ist doch auch schon was. Aber das jemandem zu erklären, der "Gutmensch" negativ verwendet... Die Hoffnung stirbt zuletzt =)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stiggu LePetit 21.03.2019 08:13
    Highlight Highlight HALLELUJA!
  • COLD AS ICE 21.03.2019 08:09
    Highlight Highlight jetzt klatscht ihr in die hände und beim nächsten anschlag reibt ihr euch verwundert die augen. solche leute kommen immer an waffen. schwarzmarkt, diebstahl, darknet usw.

    wacht auf und seid nicht naiv. es kommt mir vor aks warte jeder staat auf einen amok lauf damit sie endlich die waffen verbieten können.

    alles nur augenwischerei und das dumme volk fühlt sich sicher......da kann ich nur lachen.
    • Sauäschnörrli 21.03.2019 08:34
      Highlight Highlight Nur wenige illegale Waffen kommen als solche aus der Fabrik. Die meisten wurden einmal legal erworben. Wenn du also den Waffenbestand generell reduzierst, werden längerfristig auch die Waffen auf dem Schwarzmarkt abnehmen.
    • Yolo 21.03.2019 08:49
      Highlight Highlight Wenn weniger solche Waffen im Umlauf sind und den Zugang zu denen auch erschwert wird, so reduziert sich auch die Chance für solch abscheuliche Taten. Es ist um eingies schwierige und risikobehafteter eine illegale Waffe über dubiose Kanäle zu erwerben, als beim Gun-Shop um die Ecke.
    • Erba 21.03.2019 09:07
      Highlight Highlight Ich fühle mich eindeutig sicherer, mit dem Wissen dass nicht jeder ein Schnellfeuerwaffe zuhause bunkert.
      Ja, es wird auch in Zukunft noch Terrorakte geben. Aber jeder Tote, der durch ein strengere Gesetz verhindert werden kann macht das Gesetz sinnvoll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonTuttifrutti 21.03.2019 08:02
    Highlight Highlight Typische Symptombekämpfung ohne langfristigen Nutzen.. 🤦🏼‍♂️ tut mir leid für alle law abiding citizen in NZ..
    • Kilgore 21.03.2019 10:12
      Highlight Highlight Für was braucht ein gesetzestreuer Bürger eine halbautomatische Waffe und was für ein Verlust ist es für ihn wenn er keine mehr haben darf?
    • Xonco 21.03.2019 11:22
      Highlight Highlight @Kilgore

      Wag es ja nicht seinen Aluhut in Frage zu stellen.
      Er hat keinen! Er ist Modern, er hat das Ganze Anliegen mit Alufolie umwickelt.
    • DonTuttifrutti 21.03.2019 12:14
      Highlight Highlight In einem (funktionierenden) Rechtsstaat bin ich für die Wahl meines Hobbys niemandem Rechenschaft schuldig..

      Mit den Aluhüten bin ich leider gerade ein bisschen im Engpass.. hab noch Grösse Wasserkopf.. passt oder?
  • !ch der €go 21.03.2019 07:55
    Highlight Highlight Ich weiss es😁! Was jetzt in den Köpfen der Rechtsbürgerlichen vorgeht, nach dem sie diesen Artikel gelesen haben😡.
  • Quacksalber 21.03.2019 07:50
    Highlight Highlight Nicht wie in den USA? Auch nicht wie in der Schweiz wo gerade um solche Waffen gerungen und Schengen aufs Spiel gesetzt wird.
    • Militia 21.03.2019 08:39
      Highlight Highlight Schengen aufs Spiel setzen? Seit Jahren werden wir mit solchen Argumenten in Europafragen erpresst und du fällst immer noch drauf rein?
  • dä dingsbums 21.03.2019 07:46
    • Militia 21.03.2019 08:40
      Highlight Highlight Diese Korrelation ist reine Spekulation und Populismus. Die Schweiz hatte seit dem Attentat in Zug auch keine Probleme mehr und das Waffenrecht wurde nur geringfügig angepasst seither.
    • Fandall 21.03.2019 09:32
      Highlight Highlight "Das wirkungsvollste Instrument gegen Todesfälle durch Waffen - eine effektive Lizenzierung aller Waffenbesitzer mit strengen Background-Checks"
      wie in der Schweiz zur Zeit in Kraft
      "In kriminellen Kreisen sind trotz dem generellen Verbot auch nach wie vor halbautomatische und automatische Waffen vorhanden."
      Sagt über die Wirkung gegen die Kriminalität alles aus was man wissen muss...
    • Helios 21.03.2019 09:41
      Highlight Highlight @Militia

      Wie kann eine Korrelation reine Spekulation sein?

    Weitere Antworten anzeigen
  • anundpfirsich 21.03.2019 07:41
    Highlight Highlight Finde ich super👌🏻!

    Nur denke ich nicht, das solche die ihre Waffe illegal beschaffen haben, die auch zurückgeben. Die werden sie irgendwo verstecken. Und herauszufinden wer eine illegale Waffe besitzt ist sehr schwer 😞
    • Helios 21.03.2019 08:42
      Highlight Highlight Ja mag sein, dennoch erhöht es den Spielraum für Behörden welche gewisse Risiko Person oder Extremisten überwachen und kann zudem Affektdelikten vorbeugen oder zumindest deren Schwere vermindern.
  • Einer Wie Alle 21.03.2019 07:40
    Highlight Highlight Können wir ein wenig mehr über Vorbilder lesen, wie Jacinda Ardern und ein wenig viel weniger über Unruhestifter?
    • Fandall 21.03.2019 09:32
      Highlight Highlight Hurra dem Aktionismus der Politiker um sich zu profilieren!
    • Kilgore 21.03.2019 10:17
      Highlight Highlight Von Abdul Aziz kann man hier auch nichts lesen obwohl er sich dem Attentäter entgegen stellte und wahrscheinlich vielen Menschen damit das Leben rettete.
    • Fandall 21.03.2019 15:45
      Highlight Highlight Über ihn wurde in den Medien berichtet, weiss aber nicht mehr genau wo.
      Guter Mann! Ihn sollte man öffentlich ehren.
  • Kreuzritter 21.03.2019 07:33
    Highlight Highlight Ob bei einem Anschlag auf eine Kirche gleichermassen gehandelt werden wäre?
    • Shlomo 21.03.2019 08:42
      Highlight Highlight Whataboutism at it's best.
    • Helios 21.03.2019 08:43
      Highlight Highlight Ehm ja?
    • Lamino 420 21.03.2019 09:01
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 21.03.2019 07:29
    Highlight Highlight Beherzte und vernünftige Entscheidung! 👍

    Hier aber noch eine Gratislektion Englisch/Deutsch für @watson: Das englische Wort "to ban" bedeutet zwar auch "verbannen", in diesem Zusammenhang muss es jedoch mit "verbieten" übersetzt werden.

    "Verbannen" ist komplett falsch, weil es bedeutet, jemanden aus einem Gebiet wegzuweisen und ihm die Rückkehr zu verbieten.

    Es ist also nur auf Personen anwendbar und bedeutet etwas anderes.

    #VortragEnde
    • Kyle C. 21.03.2019 09:53
      Highlight Highlight Schöner Vortrag, aber nach meinen Kenntnissen falsch. To ban hat viele Bedeutungen, u.a. auch (etwas) verbieten und ist somit nicht auf Personen reduziert. Gegencheck in diversen Wörterbüchern bestätigt das.
    • Kilgore 21.03.2019 13:31
      Highlight Highlight Es stimmt, dass to ban in diesem Fall verbieten heisst, weil wenn etwas verbannt wäre hätte auch das Militär und die Polizei keine Zugang zu halbautomatischen Waffen.
      Aber im deutschen Sprachgebrauch kann sehr wohl ein Gegenstand verbannt werden.
    • lilie 21.03.2019 15:27
      Highlight Highlight @Kyle: Es ging ja such um den Gebrauch des deutschen Wortes "verbannen", nicht um das englische Wort. 😉

      @Kilgore: Der Duden ist anderer Meinung:

      https://www.duden.de/rechtschreibung/verbannen
  • rodolofo 21.03.2019 07:23
    Highlight Highlight DAS ist Katastrophenbewältigung!
    Nach einem schrecklichen Massaker, dem unschuldige Zivilisten zum Opfer fielen, den Waffenhandel einschränken und erschweren!
    Und dann bitte auch die Panzer, Kanonen, Bomber, Kriegsschiffe und Kurz-, Mittel- und Langstrecken-Raketen nicht vergessen!
    Militärköpfe Nein Danke!
    Verpisst Euch auf den Mars (Gott des Krieges)!
    Und für die schweizer Trauernden um diese grausam umgebrachten Muslime in Neuseeland heisst das:
    JA zum neuen Waffengesetz!
    • Yolo 21.03.2019 08:51
      Highlight Highlight Panzer, Kanonen, Bomber und Kriegschiffe kann man nicht einfach so im nächsten Waffenladen erwerben. Imfau!
  • Mira Bond 21.03.2019 07:19
    Highlight Highlight Nicht wie in den USA...sondern tausend mal weiser!

    Bitte mehr Jacindas in dieser Welt 🙏🏼
    • AdvocatusDiaboli 21.03.2019 08:56
      Highlight Highlight Sie musste eben die Verfassung nicht verändern. Somit war es einfach und schnell.
  • Out of Order 21.03.2019 07:11
    Highlight Highlight So geht das, USA. 🇺🇸

    🍿🥳
    • AdvocatusDiaboli 21.03.2019 08:54
      Highlight Highlight So geht das, wenn die Verfassung nicht angepasst werden muss.
  • Militia 21.03.2019 07:06
    Highlight Highlight Nach einer solchen Tragödie werden kritische Stimmen natürlich nicht gerne gehört. Nach dem ersten und einzigen solchen Vorfall in der Geschichte von NZ wirkt die Reaktion etwas voreilig und riecht nach Populismus und Aktionismus. Die Opfer sind noch nicht einmal alle bestattet. Nach der selben Logik hätte die EU die Verwendung von Lastwagen auch verbieten oder zumindest massiv einschränken und regulieren müssen. Natürlich heisse ich die Tat auf keinen Fall gut! Und trotzdem: Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.
    • Militia 21.03.2019 08:31
      Highlight Highlight Wenn es wirklich um die Sache gegangen wäre, hätte man auch Pistolen verbieten müssen. Funktionieren auch nach dem halbautomatischen Prinzip und können ebenfalls mit Magazinen mit hoher Kapazität bestückt werden?
    • Helios 21.03.2019 08:48
      Highlight Highlight Was ist denn das für ein Vergleich? Vergleichst du ernsthaft Waffen und Transportmittel?

      Wer sich solcher Argumemtation bedient hat wohl wirklich keine guten Argumente auf seiner Seite.
    • Yolo 21.03.2019 08:53
      Highlight Highlight Im Gegenzug zu einer Waffe, darf nicht jeder ein LKW-Lenken. Dazu benötigt es entsprechende Prüfungen. Es wäre ja nur logisch, wenn man zum Halten einer Waffe ebenfalls eine Prüfung ablegen müsste. Heute kann jeder eine Waffe kaufen, man braucht nur ein sauberen Leumund. Nur sagt dies freilich wenig über die Eignung aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kimelik 21.03.2019 06:56
    Highlight Highlight Was genau heisst halbautomatische Waffen? Diesmsind ja die meisten Pistolen und Gewehre, somit sind nur noch einschüssige und Handrepetierer erlaubt?
    Ich bin der Meinung, dies ist eine Schnellschuss Politik, kann manchmal nötig sein, aber ob in diese Fall, da bin ich mir nicht sicher....
  • Cerulean 21.03.2019 06:47
    Highlight Highlight Eine Regierung, die nicht nur leere Versprechungen macht und ohne Ende diskutiert, sondern auch zeitnah umsetzt.

    Und dann ist es erst noch eine sinnvolle Regelung. Chapeau! 👍

    Ich würde mir weltweit mehr Politiker*innen vom Format von Jacinda Ardern wünschen.
    • AdvocatusDiaboli 21.03.2019 06:56
      Highlight Highlight Wenn die Verfassung nicht im Weg steht, ist es eben nicht so schwer.
    • Der Schütze 21.03.2019 07:04
      Highlight Highlight Mit Emotionen Gesetze schaffen? Kommt sicher gut. Die wegen eines australischen Einzeltäters Ihr eigenes Volk eneignet? Ich mir nicht!
  • Der Schütze 21.03.2019 06:46
    Highlight Highlight Als Schütze und Waffensammler macht mich das traurig. Sie verbietet fast alle Waffen, da heute abgesehen von Präzisionsgewehren und Jagdwaffen praktisch alles halbautomatisch ist. Noch schlimmer, sie beschlagnahmt sie auch noch. Wenn ich ein Kiwi wär, würde ich gar nichts hergeben und hätte das Vertrauen in die Regierung verloren. Ich bin froh das in der Schweiz die Regierungsform uns vor solchen politischen Schnellschüssen schützt. Ich besitzenbis auf die halbauto Schrotfline alle Waffen dieses Attentäters, bin ich deswegen jetzt gefährlich? Muss man mich enteignen?
    • Shlomo 21.03.2019 08:41
      Highlight Highlight Ja du bist ein potentielles Gefahrenrisiko. Ich kann ja auch nicht aus Spass an der Freude zu Hause Atombomben sammeln.
    • Helios 21.03.2019 08:53
      Highlight Highlight Wäre ja ein absolut sinnfreies undjtrauriges Leben ohne halbautomatische Schrottflinte im Wohnzimmer.
    • Yolo 21.03.2019 08:55
      Highlight Highlight Ob sie sich für gefährlich halten, kann ich nicht beurteilen. Ob die Gesselschaft sie für gefährlich hält, wäre dabei die richtige Frage. Und solche Aussage wie "wenn ich Kiwi wär" helfen ihrem Selbstbild freilich wenig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AngelitosHE 21.03.2019 06:43
    Highlight Highlight Wer eine Waffe will bekommt sie auch.

    Meine Meinung.
  • DocShi 21.03.2019 06:42
    Highlight Highlight Wow, Politiker die schnell und vernünftig handeln! Wünsche ich mir andernorts auch!
    • Der Schütze 21.03.2019 07:12
      Highlight Highlight Ist es vernünftig wegen einer schrecklichen Einzeltat 99,9% zu bestrafen?
    • rodolofo 21.03.2019 07:23
      Highlight Highlight Kannst ruhig sagen, wo:
      In den USA und in CH.
      (zum Beispiel)
    • Saemigo 21.03.2019 08:19
      Highlight Highlight @Der Schütze
      Weil 99.9% der Neuseeländer auf halbautomatische Waffen angewiesen sind? Oder wie soll ich das verstehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Armend Shala (2x NEIN 19. Mai) 21.03.2019 06:21
    Highlight Highlight Super der Terrorist hat sein Ziel erreicht. Genau das wollte er damit erreichen. Er hat auch speziell erwähnt wieso er Feuerwaffen statt Bomben verwendet hat. Imfall Kriminelle halten sich nicht an Gesetze. Mord ist auch illegal trotzdem passiert es ständig. Verbrecher geben einen Dreck auf eure Gesetze. In Deutschland ist es einfacher eine vollautomatische AK47 über Tschechien und Polen zu holen, als legal den Weg zu gehen eine Pistole fürs Sportschiessen zu erwerben. Paris etc. etc. alles höchst ehrliche Menschen mit legal erworbenen vollautomatischen Waffen gell?
    Benutzer Bild
    • Gleich 21.03.2019 08:09
      Highlight Highlight Naja es löst das Problem nicht komplett, aber schaden tut es sicherlich nicht.
    • COLD AS ICE 21.03.2019 08:11
      Highlight Highlight armens shala, einer der die dinge sieht wie es ist. es sollte mehr von dir geben.
    • rburri38 21.03.2019 08:11
      Highlight Highlight Stimmt, entfernen wir doch alle Gesetze, denn sie bringen ja nichts. Illegal ist ja alles viel einfacher... Was für eine dämliche Logik. Natürlich wird es immer möglichkeiten geben an eine Waffe zu kommen, trotzdem ist das eine Hürde die erstmal überwunden werden muss. Zudem, 36 Minuten reaktionszeit soll das Problem sein? Ein oberdämliches Meme. Als ob die ganze Polizei weltweit darauf wartet auf einen Terrorakt zu reagieren. Vielleicht die Paranoiden Amerikaner ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 21.03.2019 06:16
    Highlight Highlight Gratuliere Neuseeland!

    Seid froh, habt ihr keine wirtschaftsfreundlichen Rechtspopulisten an der Macht. Bei denen kommt Geld und Gier vor Mensch und Menschlichkeit.
  • Gzuz187ers 21.03.2019 06:05
    Highlight Highlight Wäre schön wenn unsere Welt so einfach funktionieren würde. Der Schwarzmarkt wird ja auch automatisch ausgetrocknet und jeder Waffenbesitzer gibt seine Waffe(n) mit grösster Freude ab. Auch interessant dass sich niemand dafür interessiert das der Staat auf dem rechten Auge blind war und sich nur auf islamistischen Terror konzentriert hat.

Islamistische Terroristen erbeuten in Nigeria Schweizer Panzer – schon wieder

Angehörige einer Splittergruppe der im Norden Nigerias aktiven islamistischen Terrormiliz Boko Haram haben bei einem Überfall auf eine Basis der nigerianischen Armee im Dezember 2018 einen Radpanzer aus Schweizer Produktion erbeutet.

Die Gruppe «Islamischer Staat in Westafrika» (ISWA), welche sich vor zwei Jahren von Boko Haram abgespalten hat, präsentierte Bilder des erbeuteten Panzers auf dem Messenger-Dienst Telegram. Der ISWA gilt als besonders brutal und bekennt sich zum in Syrien und im …

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