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ARCHIV - ZUR WINTERSESSION 2019 MIT DEM THEMA KAMPFFLUGZEUGE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - A Rafale fighter jet is pictured during a test and evaluation day at the Swiss Army airbase, in Payerne, Switzerland, Tuesday, May 21, 2019. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Steht in der engeren Auswahl: Ein Rafale-Jet auf dem Flughafen in Payerne. Bild: KEYSTONE

Der Nationalrat spricht sich im Grundsatz für neue Kampfjets aus

Der Nationalrat hat dem Kauf neuer Kampfflugzeuge für 6 Milliarden Franken zugestimmt. Die Linke konnte sich nicht durchsetzen mit der Idee, für den Luftpolizeidienst stattdessen Trainingsflugzeuge zu kaufen. Umstritten bleibt der Anteil der Kompensationsgeschäfte.



Im Grundsatz sind sich National- und Ständerat einig: Sie haben dem Planungsbeschluss mit grosser Mehrheit zugestimmt. Im Nationalrat fiel die Abstimmung am Montag mit 124 zu 68 Stimmen aus.

Mit dem Planungsbeschluss wird der Bundesrat beauftragt, für maximal 6 Milliarden Franken neue Kampfflugzeuge zu beschaffen. Welches Flugzeug gekauft wird, entscheidet der Bundesrat. Der Planungsbeschluss untersteht - anders als gewöhnliche Rüstungsgeschäfte - dem fakultativen Referendum.

Umzingelt von Freunden

Die Grünen lehnten das Geschäft aus grundsätzlichen Überlegungen ab. Die Schweiz sei umzingelt von Freunden und werde voraussichtlich nicht mit Kampfflugzeugen angegriffen, sagte Fraktionschef Balthasar Glättli (ZH). Im Cyberraum drohten grössere Risiken. Der Antrag der Grünen, nicht auf den Planungsbeschluss einzutreten, scheiterte jedoch mit 149 zu 35 Stimmen bei 6 Enthaltungen.

Balthasar Glaettli, GP-ZH, spricht waehrend der Debatte um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 9. Dezember 2019, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Würde das Geld lieber in den Klimaschutz investieren: Balthasar Glättli (Grüne). Bild: KEYSTONE

Auch einem Rückweisungsantrag der Linken war kein Erfolg beschieden: Der Bundesrat sollte ein alternatives Konzept vorlegen, das auf den heutigen F/A-18 und einem leichten Kampfflugzeug für den Luftpolizeidienst basiert. Die Kosten sollten sich auf maximal 4 Milliarden Franken belaufen, inklusive neuer Boden-Luft-Raketen und Radarüberwachung.

Amherd: «Untaugliches Flugzeug»

Es brauche keine Luxus-Kampfjets, es gebe günstigere Lösungen, sagte Priska Seiler Graf (SP/ZH). Die meisten Aufgaben des Luftpolizeidienstes könnten von leichten Kampfflugzeugen ausgeführt werden und die wenigen «Hot Missions» von den F/A-18. Diese sollten geschont und länger als geplant im Einsatz behalten werden.s

Priska Seiler Graf, SP-ZH, spricht waehrend der Debatte um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 9. Dezember 2019, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Will eine billigere Variante: Priska Seiler Graf (SP). Bild: KEYSTONE

FDP-Sprecher Marcel Dobler (SG) warnte vor einer «nicht konkurrenzfähigen» Luftwaffe. Verteidigungsministerin Viola Amherd gab zu bedenken, dass leichte Kampfflugzeuge nicht einmal für den Luftpolizeidienst taugen würden. Ein solcher Kauf wäre «reine Verschwendung». Der Rückweisungsantrag der Linken scheiterte mit 122 zu 68 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Das gleiche Konzept wurde auch in der Detailberatung abgelehnt.

Bundesraetin Viola Amherd spricht waehrend der Debatte um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 9. Dezember 2019, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Setzt sich für den Planungsbeschluss ein: Viola Amherd (CVP). Bild: KEYSTONE

Umstrittener Offset-Anteil

Bei aller Einigkeit im Grundsatz gibt es bei den so genannten Offset-Geschäften eine Differenz zwischen National- und Ständerat. Wie bei Rüstungsgeschäften üblich, sollen die ausländischen Kampfjet-Lieferanten verpflichtet werden, im Gegenzug Kompensationsgeschäfte in der Schweiz abzuschliessen. Weil Offset-Geschäfte jede Beschaffung verteuern, ist der Anteil umstritten.

In der Regel werden bei Rüstungsgeschäften 100 Prozent des Vertragsvolumens kompensiert. Bei den Kampfjets hat der Bundesrat lediglich 60 Prozent vorgeschlagen. Damit werde der Zugang zu sicherheitspolitisch relevanten Technologien und Märkten gestärkt, erklärte Amherd im Nationalrat. Struktur- und Industriepolitik dürfe damit aber nicht gemacht werden.

Der Ständerat hatte trotzdem eine Kompensation von 100 Prozent beschlossen. Die Mehrheit der kleinen Kammer ist überzeugt, dass die Wirtschaft nur so geschlossen hinter der Beschaffung stehen wird. Sie hat auch eine Liste der möglichen Branchen in den Planungsbeschluss geschrieben und die genauen Anteile festgelegt, die auf die Landesteile entfallen müssen.

Gegen Industrie-Subvention

Mit der Verteilung auf die Landesteile ist der Nationalrat einverstanden, die Branchen-Liste hat er jedoch gestrichen. Mit 20 Prozent sollen Unternehmen profitieren, die direkt mit den neuen Kampfjets zu tun haben, mit 40 Prozent die Rüstungs- und Sicherheitsindustrie - total 60 Prozent. Andere Branchen sollen gar nicht zum Zug kommen.

Anträge für höhere Anteile wurden nicht gestellt. «Uns ist es wichtig, dass möglichst viel des vorhandenen Geldes in die Kampfflugzeuge investiert werden kann», sagte CVP-Sprecherin Ida Glanzmann-Hunkeler (LU). Mit dem Beschluss des Ständerats würde lediglich die Industrie subventioniert.

Es gehe um die Sicherheit und nicht um Wirtschaftsförderung, sagte auch SVP-Sprecher Erich von Siebenthal (BE). Ein zu hoher Anteil Offset-Geschäfte würde die Jets unnötig verteuern.

Die Linke will keinen dieser 4: Diese Kampfjets sind in der engeren Auswahl

Unklare Signale von der FDP

Die FDP sprach sich zwar ebenfalls für eine Kompensation von 60 Prozent des Vertragsvolumens aus. FDP-Sprecher Dobler stellte aber bereits in Aussicht, dass seine Fraktion einem Kompromiss mit dem Ständerat zustimmen würde.

In der Romandie gebe es kaum Rüstungs- oder Sicherheitsindustrie, erklärte Olivier Feller (FDP/VD). Darum müssten auch andere Branchen berücksichtigt werden können. 80 Prozent seien daher das Minimum. Amherd bestritt dies. Es gebe auch in der Westschweiz Unternehmen, die von direkten und indirekten Offset profitieren könnten.

Die Minderheitsanträge für tiefere Offset-Anteile reichten von 50 Prozent bis zum völligen Verzicht. 50 Prozent würde dazu führen, dass man nicht «weit hergeholte Offset-Geschäfte einflechten» müsse, sagte Beat Flach (GLP/AG). Glättli verlangte eine Beschränkung auf direkte Offsets im Zusammenhang mit Kampfjets und damit auf 20 Prozent.

Nach Ansicht von Pierre-Alain Fridez (SP/JU) ist jedes Kompensationsgeschäft eine Subvention. Solche dürften nicht mit der Giesskanne verteilt werden, sondern müssten über das Budget laufen. Sämtliche Anträge für Anteile unter 60 Prozent scheiterten jedoch mit grosser Mehrheit.

Vier Kandidaten

Nicht Teil des Planungsbeschlusses ist der zu beschaffende Flugzeugtyp. Darüber entscheidet später der Bundesrat. Im Rennen sind das Tarnkappenflugzeug F-35 von Lockheed Martin, der F/A-18 Super Hornet von Boeing, der Rafale des französischen Herstellers Dassault und das Airbus-Flugzeug Eurofighter.

Der Evaluationsbericht soll im zweiten Halbjahr 2020 vorliegen. Eine Referendumsabstimmung findet voraussichtlich am 27. September 2020 statt. Spätestens Anfang 2021 will der Bundesrat entscheiden, welches Kampfflugzeug gekauft werden soll. Die Ablösung der F/A-18 soll 2025 bis 2030 über die Bühne gehen. (sda)

Viola Amherd äussert sich zur Kampfjet-Beschaffung

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185Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 10.12.2019 10:39
    Highlight Highlight Ich plädiere für den Gripen, oder für einen Elektroflieger. Die Nacht über 6h aufladen, die Büros sind ja nicht besetzt, weil Nachtruhe, dann eine Reichweite von 500 Km. Das reicht, von Kloten bis Genf, die ausländischen Flieger zu begleiten.
  • Schneider Alex 10.12.2019 06:32
    Highlight Highlight Wenn ein Passagierflugzeug auf ein Kernkraftwerk angesteuert wird, wird es dann abgeschossen? Wer trifft innert Sekunden welche Entscheide?
  • Schneider Alex 10.12.2019 06:31
    Highlight Highlight "Im Jahr 2019 (bis zum 14. November) konnten dank LP24 11 «Hot Missions» und 166 «Live Missions» durchgeführt und somit ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit und Souveränität in unserem Luftraum beigesteuert werden." (VBS). Was waren die konkreten Reaktionen der kontrollierten Flugzeuge nach den Hot Missions der Schweizer Luftwaffe? Welche Waffen hat denn die Schweizer Luftwaffe an Bord? In welchen Fällen werden diese konkret eingesetzt? Wer erteilt innert welcher Zeit welche Befehle zum Bordwaffeneinsatz?
    • Drunken Master 10.12.2019 13:37
      Highlight Highlight Bordwaffeneinsatz? Sag mal "schlifts" dir? Nur weil es "Hot-" oder "Live-Mission" heisst bedeutet das noch lange nicht dass da rumgeballert wird... da geht es wohl eher darum ein verirrtes Flugzeug aus einer Sperrzone zu begleiten oder ähnliches. Zwar sehr unspektakulär, trotzdem ist es aber notwendig.
  • Schneider Alex 10.12.2019 06:31
    Highlight Highlight Schweizer Kampfjets: Nur für NATO-Unterstützung einsetzbar

    Und wenn der Feind bis zur Schweiz vorgedrungen ist, ist anzunehmen, dass die NATO-Flugwaffe ihren Auftrag nicht erfüllen konnte. Das soll dann die Schweizer Luftwaffe ausbügeln? Die Jets sind doch höchstens als Unterstützung der NATO-Flotte brauchbar Wollen wir aber als neutrales Land im Konfliktfall wirklich in die NATO einbezogen werden?
  • Wobei 10.12.2019 01:37
    Highlight Highlight Wie ist so etwas heutzutage noch möglich?... ah.. ja.. Kompensationsgeschäfte für 6 Milliarden...unter anderem an die Rüstungsindustrie...unsäglich!
  • Neruda 09.12.2019 23:58
    Highlight Highlight Die Armasuisse ist schon lustig. So kauft man doch kein Flugzeug. Beim einem normalen Kauf wird ein Pflichtenheft angelegt, geschaut welches Produkt am besten passt, die Anzahl Flieger eruiert, um den Verteidigungsauftrag zu erfüllen und dann der Preis abgeklärt. Dann kann man nach Budget fragen und auch erklären, warum es diese Flieger und diese Anzahl sein müssen. So wird jetzt einfach mal 6 Mia gesprochen ohne richtig zu wissen, welches Konzept verfolgt wird.
  • Posithis 09.12.2019 23:55
    Highlight Highlight Ich würd mal bei den entmilitarisierten Staaten dieser Welt wie z. B Costa Rica oder Island nachfragen wie die das bewerkstelligen bevor wir hier 6 Mrd. Verpulvern. Scheint bei denen auch ohne Luftwaffe zu klappen 🤷🏻‍♂️
    • DemonCore 10.12.2019 05:24
      Highlight Highlight Sind aber de facto auch keine unabhängige Staaten mehr. Wenn die Schweizer ihren Hurra-Patriotismus ablegen (wir gegen den Rest) dann kann man vlt auch vernünftig über Bündnispolitik reden (EU, NATO) und das würde sicher auch Konsequenzen für die Sicherheitspolitik haben. Aber im Moment sind wir noch auf vollautonom getrimmt. Dann muss man eben auch eine eigene Armee haben. Mit Luftwaffe.
  • geissenpetrov 09.12.2019 23:51
    Highlight Highlight Kein Land dieser Welt würde die eigene Bank angreifen und, wenn doch, würde dies in der heutigen Zeit wohl eher im Cyberspace stattfinden. Zu unserem eigenen Schutz und auch der Kosten wegen, sind wir gut beraten in die Cyberabwehr zu investieren.
    Das könnte man sogar den ewiggestrigen Hobby-Generälen schmackhaft machen: Lisbeth Salander ist viel cooler als Rambo!
    • Drunken Master 10.12.2019 13:40
      Highlight Highlight Nicht verstanden worum es geht. Wieder hinsetzen... nachsitzen ist angesagt!
    • geissenpetrov 10.12.2019 23:33
      Highlight Highlight GIbt es diesen Kommentar auch mit Argumenten oder ist grad ausgegangen?
    • Drunken Master 11.12.2019 10:15
      Highlight Highlight Du hat dich null mit der Materie auseinandergesetzt, kommst mit Szenarien von welchen gar nicht die Rede ist an, richtiges Trollgeflüster halt. Dabei hast du aber nicht verstanden worum es bei der Beschaffung der Jets geht. Es geht nicht um Krieg, auch nicht darum dass uns jemand angreifen sollte, sondern schlichtweg um die Sicherung des Schweizer Luftraums, welcher tagtäglich von Tausenden von zivilen Flugzeugen überflogen wird. Genauso wie im Strassenverkehr die Verkehrspolizei gebraucht wird, benötigt man hier die Luftpolizei. Und NEIN, dafür reichen die alten Jets oder Drohnen nicht aus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • x4253 09.12.2019 23:49
    Highlight Highlight Weshalb die F-35 überhaupt näher angeschaut wird muss mir einer erklären. Das Ding is so ungeeignet als Abfangjäger, dass selbst die USA die Abfangvariante gesteichen hat.
    Die Tarnkappenfähigkeiten sind ebenfalls unnütz da die Flieger im Luftpolizeidienst mit Radarreflektoren ausgestattet werden müssen damit die Flieger sichtbarer sind (also bezahlen wir etwas, was wir nicht brauchen und bezahlen dann nochmals, um es zu "beheben"). Noch dazu ist er langsam, teuer im Betrieb und ziemlich Pannenanfällig.
    • 7immi 10.12.2019 08:35
      Highlight Highlight @x4253
      Die F35 ist, wie du richtig schreibst, unnütz für die Schweiz. Dennoch macht es Sinn, sie zu evaluieren und so Vergleichswerte zu erhalten. Man kann so die derzeit und zukünftig nötigen Anforderungen besser abschätzen. Als Benchmark durchaus sinnvoll.
  • Ghombrich 09.12.2019 23:33
    Highlight Highlight Und die GLP einstimmig mit "Ja"!
    Da ist noch nicht die Session vorbei und bei denen bricht bereits der grüne Lack ab... meine Nerven!
  • Quacksalber 09.12.2019 22:51
    Highlight Highlight Die Jets müssen unbedingt toll aussehen und im Kartenspiel wenigstens eine Stärke haben. Finanzieren sollen sie die 100 reichsten Schweizer über eine einmalige Sonderabgabe. Ist doch fair.
  • papperlapapp 09.12.2019 22:37
    Highlight Highlight Kann mir mal jemand erklären wie viel bisher auf den Hot Missions geschossen worden ist? Resp. nur schon Waffengewalt angedroht worden ist? Mein Bauchgefühl sagt mir: NIE.
    Denn in Friedenszeiten schiesst man ohne akute Gefahr für die Zivilbevölkerung kein Flugzeug ab. Auch nicht, wenns "nicht brav kooperiert". Aus diesem Grund reichen eigentlich 4-6 Kriegsmaschinen welche im völlig unwahrscheinlichen Fall der Gefährdung trotzdem schiessen müssen. Der Rest der reinen Aufklärung kann von Secondhand Flieger erledigt werden. oder gehts um mehr als nur Flugpolizei? ;-)
  • Sanchez 09.12.2019 21:52
    Highlight Highlight Ich bin ja eher bürgerlich eingestellt aber diese Kampfjet-Geschichte gehört in den „Rundordner“. Lieber die AHV für 10 Jahre sanieren damit. So wäre allen gedient..
  • Edel Weiss 09.12.2019 21:26
    Highlight Highlight Die Amerikaner enthüllen die Afghanistanpapers welche zeigen, wie sie Milliarden in einen Krieg gesteckt haben. Ihr ernüchterndes Fazit: "Wir hatten eigentlich gar keine Ahnung, was wir da tun und haben nur die Korruption gefördert. Gebracht hat es nicht wirklich was."

    Zeitgleich in der Schweiz: Lasst uns 6Mia für Kampfjets ausgeben.
    • The Destiny // Team Telegram 09.12.2019 21:41
      Highlight Highlight Der Zusammenhang ist in etwa so stark gegeben wie wenn der Maurer umfällt und an der Chinesischen Mauer ein Stück einbricht.
    • redeye70 10.12.2019 07:03
      Highlight Highlight Das Armeebudgt wurde vom Parlament zugesprochen. Die Zusammensetzung des Parlaments wurde per Volksbeschluss bestimmt. Weshalb werden Beschaffungen der Armee immer derart öffentlich politisiert? Mit keinem anderen Departement geschieht dies so. Sonst möchte ich in Zukunft auch über das Budget des Asylwesens etc. bestimmen können.
  • Blaubar 09.12.2019 21:26
    Highlight Highlight Alle mit Akku natürlich.
  • Lucas29 09.12.2019 21:14
    Highlight Highlight Kampfflugzeuge aus dem 2. Weltkrieg würden für unsere Bedürfnisse sogar ausreichen!
    Jeder Rappen an die Armee ist rausgeschmissenes Geld.
  • Platon 09.12.2019 20:00
    Highlight Highlight Kann mir irgendjemand sagen weshalb sogar bei dieser Vorlage noch "der Wirtschaft" in den A**** gekrochen werden muss mit den Kompensationsgeschäften? Das ist total hirnrissig und schlicht und ergreifend Geld aus dem Fenster geworfen! Herzliche Gratulation all jenen, die das Glück haben, mit den entsprechenden Parlamentariern befreundet zu sein. Das Leben muss wirklich ein Genuss sein, wenn man mächtige Freunde hat.
    Wenn von nun an die FDP sich wieder einmal erfrecht das Wort Ordnungspolitik in den Mund zu nehmen, dann weiss ich worauf ich sie erinnern werde.
    • Neruda 09.12.2019 23:50
      Highlight Highlight Das mit den Kompensationsgeschäfte ist, so weit ich es verstehe, internationale Norm. Nun kannst du bei der vorliegenden Vorlage sagen, dass es ja eh egal ist, ob 60% oder 100% kompensiert wird, da der Betrag ja gleich gross bleibt. Eigentlich bescheuert, man sollte die Anzahl flieger eruieren, die benötigt werden und nicht den Betrag, den ich bezahlen will. Macht ja beim Autokauf auch niemand. Daher sind in dieser Vorlage die 100% besser für die Chefs wie Beschäftigten, da es ja offensichtlich wurst ist, wieviele Jets eir fürs Geld bekommen. Sonst wäre ja die Anzahl klar definiert.
    • Platon 10.12.2019 08:02
      Highlight Highlight @Neruda
      Nix da internationale Norm. Kompensationsgeschäfte wären laut WTO illegal, weil sie offensichtlich ineffizient sind. Nur leider gelten WTO-Regeln bei Rüstungsgeschäften nicht. Das ist einzig und allein bürgerliche Klientelpolitik!
  • spacekuh 09.12.2019 19:53
    Highlight Highlight Ob Ja oder nein, zum Thema Kampfflugzeuge ist eigentlich doch gar nicht die Frage, die es zu diskutieren gilt. Die Frage ist doch wollen/brauchen wir eine Armee oder nicht?
    Ja zur Armee bedeutet dann auch ja zu den Fliegern.
    Was in meiner persönlichen Meinung nach nicht passieren sollte ist eine Armee-Light aufzubauen. Schwarz oder Weiss, ganz oder gar nicht.
  • Meyer Andrej 09.12.2019 19:51
    Highlight Highlight Meine Stimmzettel werden noch die nächsten 20 Jahre mit NEIN beschriftet. Alles was der Wirtschaft und unserem korrumpierten Wirtschaftssystem sie t muss angenommen werden, UST. Reform, Abkommen mit der EU etc.. Geht es aber um Anliegen von Familien und Büezern, alles zu teuerM Wettbewerb etc.. Wir haben ein ganz intransparentes, unglaubwürdiges Regierungssystem und eine Demokratie, die diese Worte nicht verdient. Man kann wählen was man will, es ist alles derselbe Mist, man müsste komplett zurück auf Start und alles von Grund auf neu beginnen.
  • Ra_Do 09.12.2019 19:49
    Highlight Highlight so verbissen viele politiker mit diesen luftwaffen sind klingt das fast so als wollten ein paar leute in hohen positionen ihr geld rein waschen und benutzen ihre positionen als druckmittel um mehr einfluss zu gewinnen, aber das mal bei seite gelegt, die kosten ansich für unterhalt und ausbildung kommt noch dazu... in dem moment in dem die ausbildung zustande kommt brauchen wir ja wieder einen vertrag von einem anderen land was uns sogar bei der ausbildung abhängig macht von anderen ländern und ich denke solch ein vertrag ist auch nicht gratis. ob mit oder ohne, kommt es zum selben ergebnis.
  • Sir Konterbier 09.12.2019 19:48
    Highlight Highlight Ich hab aus Interesse mal nachgeschaut wie schnell denn die Schulflugzeuge von Leonardo sind und es ist kein Typ schneller als 1100 km/h.

    Wie bitte soll dieses Flugzeug rechtzeitig an Ort und Stelle sein, wenn ein Passagierflugzeug 800km/h fliegt? Ich glaube es ist offensichtlich, dass wenn man noch eine kleine Startzeit (aus nur 2 Militärflughäfen) einrechnet, dieses Flugzeug nicht annähernd rechtzeitig am Ort des Geschehens eintreffen wird.

    Ziemlich dreist, entgegen allen Experten so ein Flugzeug zu fordern. Dann lieber gleich wie die Grünen einfach ganz dagegen sein. Ist ehrlicher.
  • Bruno Wüthrich 09.12.2019 19:20
    Highlight Highlight Erster Gedanke: Wenn die 300 reichsten Schweizer je 1 Prozent ihres Vermögens an den Kauf der neuen Kampfflugzeuge beisteuern, sind diese finanziert (wohl. inkl. Unterhalt für die ersten zwei Jahre.
    Zweiter Gedanke: Ach, lieber nicht. Denn sonst würden diese Kampfflugzeuge zuletzt noch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt, falls es mal dazu kommt, dass diese ernsthaft aufmuckt (so, wie sich die Armee 1918 - noch ohne Jets - gegen die eigene Arbeiterschaft stellte).
    Dritter Gedanke: Falls die Bevölkerung gegen die Reichen aufmuckt, geschieht dies sowieso, egal wer die Waffen bezahlt hat.
    • Zauggovia 09.12.2019 23:49
      Highlight Highlight Deswegen: für eine starke Milizarmee, die in der Bevölkerung verankert ist!

      Ich hoffe auch der Herr Wüthrich hat seinen Teil dazu beigetragen und Dienst geleistet.
    • Neruda 10.12.2019 00:17
      Highlight Highlight Um genauer zu sein: 1918 waren es die Bauern, die kein Problem hatten, auf ihre Mitbürger zu schiessen. Solidarität war und vielleicht ist immer noch ein Fremdwort für diese.
    • Skip Bo 10.12.2019 04:57
      Highlight Highlight Neruda, stimmt nicht einfach so. In Grenchen haben Westschweizer auf Deutschschweizer geschossen. Die Solothurner Soldaten (mehrheitlich Bauern) haben sich geweigert zu schiessen. Kann man alles nachlesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • plop 09.12.2019 19:11
    Highlight Highlight Das wird bei mir eine Prinzipienabstimmung (Nein!)
    Mag sein, dass es was braucht, aber sicher nicht für so absurd viel Stutz.

    Wer sich schon mal dagegen einsetzen mag kann sich hier eintragen:

    https://kampfjets.wecollect.ch/?fbclid=IwAR03jW7ndhOCNJji2O-jql2tQHYtzf9zZu0O2k1bhsnsL7DZ_o7SNjvLH9U

    • Zauggovia 09.12.2019 23:51
      Highlight Highlight Naja, absurd viel Stutz ist das ja jetzt schon nicht im Verhältnis zu allen Bundesausgaben und im Vergleich mit anderen Armeen.
  • Turicum04 09.12.2019 19:10
    Highlight Highlight Balthasar Glättli hat völlig Recht: Das Geld muss in den Klimawandel UND in die Flüchtlingspolitik integriert werden! Flüchtlinge sind unsere Zukunft: Sie füllen unsere von den Alten geplünderte AHV durch hohe Beiträge beim Einkommen. Ich hoffe, die neue rot-grüne Mehrheit wird dies in Zukunft entsprechend berücksichtigen.
    • weachauimmo 09.12.2019 19:49
      Highlight Highlight 😂
    • Garp 09.12.2019 20:13
      Highlight Highlight Die Alten haben nichts geplündert. Sie haben eingezahlt und beziehen das, was beschlossen wurde. Die AHV reicht übrigens nicht mal bei Vollrente zum Leben.
    • Rainbow Pony 09.12.2019 21:01
      Highlight Highlight Ich habe noch ein ziemliches Stück an Jahre bis zur AHV vor mir - aber so eine Dreistigkeit wie du hier den „Alten“ konstatierst, dass sie die AHV plündern, ist mir noch nie durch den Kopf. Was für ein Schwachsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 09.12.2019 18:57
    Highlight Highlight Milliarden für die Füchse. Das Geld kann man genauso gut in den Rhein kippen!
  • Walser 09.12.2019 18:41
    Highlight Highlight Wir brauchen keine solche Superflugzeuge. Für unser Mini -Land eine komplette “Übermotorisierung“. Unser Land müssen wir im Notfall anders verteidigen. Kampfhelis, Flugabwehr und Pilatus Propellerflieger reichen.
    • Hansdamp_f 09.12.2019 21:24
      Highlight Highlight Aha, ein Fachmann. 🙄
    • mukeleven 10.12.2019 01:16
      Highlight Highlight und in chiasso und basel an der grenze 2 ‘aufgefrischte zeppeline’ installieren?
    • The Destiny // Team Telegram 10.12.2019 06:12
      Highlight Highlight Vielleicht bekommen wir noch ein paar russische ubote aus dem 2 WW.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 09.12.2019 18:32
    Highlight Highlight Haha, wie sehen uns an der Urne.
  • 7immi 09.12.2019 17:49
    Highlight Highlight Eigentlich entscheidet man sich mit diesem Kauf, ob man weiterhin selbst den Luftraum schützt oder ob mans outsourcen soll. Zweiteres würde ebenfalls grosse Kosten generieren und uns sehr abhängig machen, zudem fliesst das Geld vollumfänglich ab. Es geht also gar nicht darum ob wirs „brauchen“ oder nicht, sondern wers macht. Dass jemand den Luftraum schützen muss regeln internationale Verträge.
    • Neruda 10.12.2019 00:32
      Highlight Highlight Das Bodluv-Vorlage ist ja nicht umstritten und die reicht um gefährlice Flieger an der Grenzezu stoppen. Was interessiert mich, ob wir das CIA Flugzeug mit den illegal Gefolterten jetzt noch ein bisschen anschauen, bevor wir es sowieso einfach gewähren lassen?
    • Blaubar 10.12.2019 03:40
      Highlight Highlight Sehr abhängig machen? Die SNB hat 800 Milliarden Euro an Devisen gekauft. DAS ist abhängig! Vergesst die Flügerli...
    • 7immi 10.12.2019 08:42
      Highlight Highlight @neruda
      Fu scheinst ja ein Experte zu sein. Du kannst mir also sicher erklären wie man mit Raketen ein Flugzeug kontrollieren kann oder was man macht, wenn Navigationssysteme oder der Funk aussteigt... Abschiessen?
  • Carry62 09.12.2019 17:20
    Highlight Highlight Interessant... Ich habe gar nicht gewusst, dass sich auf Watson so viele Armee- und Flugzeugexperten tummeln 😂
    • Lucas29 09.12.2019 21:21
      Highlight Highlight Man muss kein Experte mit überhöhtem Honorar sein, um grundlegende Sachen zu verstehen.
    • Neruda 10.12.2019 00:34
      Highlight Highlight Du kennst ja sicher all die Experten, die durch die TV-Studios wandern. Genau die gleiche Art Experten sind diese Armee- und Flugzeugexperten. Wenn du schon mal mit Armasuisse zusammengearbeitet hättest, wüsstest du das 😉
  • Oberon 09.12.2019 17:20
    Highlight Highlight Schade das wir es nicht schaffen eine europäische Verteidigungsstrategie hin zu bekommen.
    • Zauggovia 09.12.2019 23:53
      Highlight Highlight Geb ich dir absolut recht, aber auch dann muss die Schweiz als neutrales Land eine gewisse militärische Eigenständigkeit bewahren.
    • DemonCore 10.12.2019 12:15
      Highlight Highlight Die Europäer arbeiten daran. Wir Schweizer ziehen den militärischen Alleingang durch.

      Bei Klima, Verkehr, Wissenschaft, Polizei und Migration haben wir nach langer Zeit begriffen, dass europäische Kooperation sinnvoll ist. Beim Militär dauert es vlt nochmal 20 Jahre, aber wir werden es noch erleben.
  • dä brüeder vom heinz 09.12.2019 17:10
    Highlight Highlight Ich bin dafür den Luftpolizeidienst an die Nato outzusourcen. Dann können die betreffenden Staaten ihre Luftwaffe in den Alpen ausbilden und wir müssen keine neuen Jets anschaffen.
    • ghawdex 09.12.2019 18:45
      Highlight Highlight Und das bekommen wir gratis?
    • dä brüeder vom heinz 09.12.2019 18:56
      Highlight Highlight Natürlich nicht, habe ich auch in keinster Weise behauptet
    • Bittenicht 09.12.2019 19:35
      Highlight Highlight Von dem Nato-Land Türkei? Besser wir vermieten unsere neuen Jets künftig an unsere Nachbarn. So behalten wir die Kompetenz und wir verdienen Geld damit ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 09.12.2019 16:40
    Highlight Highlight Welche Verschwendung! Was wollt ihr mit den paar Vögeln erreichen? In 10 Minuten durch die Schweiz düsen?
  • Player13579 09.12.2019 16:34
    Highlight Highlight Wieso brauchen wir solche Angriffs-Kampfjets? Würden nicht für die Luftpolizei ein leichtes schnelles Flugzeug mit höchstens leichter Bewaffnung ausreichen?
    Und dafür die Bodengestützte Lufverteidugung verstärken?
    • Maragia 09.12.2019 17:37
      Highlight Highlight Und alles abschiessen was unbekannt ist und in den Luftraum reinfliegt?
    • Decke 09.12.2019 20:13
      Highlight Highlight Lies doch einfach den Kommentar nochmals
  • sveed 09.12.2019 16:23
    Highlight Highlight Tatsache ist, dass ein souveräner Staat in der Lage sein sollte seinen Luftraum selbst zu überwachen / schützen. Sicherheit ist nicht gratis.
    • njemand 09.12.2019 18:58
      Highlight Highlight Definiere Sicherheit (?). Ich bin auch kein Militärexperte und verstehe über geopolitische Machtvethältnisse etwa so viel wie auf Wikipedia steht. Ich verstehe aber persönlich unter Sicherheit noch etwas anderes: soziale, wirtschaftliche und gesundheitstechnische Absicherung. Die ist übrigens auch nicht gratis, wirkt dafür direkt.

      Und kommt mir bitte nicht mit Flugzeugentführungen und Terroranschlägen. Sollte es soweit kommen, dass sich diese häufen sollten, haben wir glaube ich andere Probleme, die wir gemeinsam als Weltgemeinschsft zu lösen haben. Ergo:ich sehe den Sinn unserer Armee nicht.
    • Platon 09.12.2019 19:15
      Highlight Highlight @Sveed
      Tatsache ist, dass es dafür keine 6 Milliarden braucht!
    • sveed 09.12.2019 20:34
      Highlight Highlight Die Sicherheitsexperten wissen schon was es braucht und was nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 09.12.2019 14:38
    Highlight Highlight Für 5% von Geld tragbare Boden-Luft Raketen besorgen, das entspricht der Guerilla Armee der Schweiz viel besser, die Spielzeugflieger mit einer Einsatzdauer im Kriegsfalle von 3 Minuten bis zum Abschuss sind sowas von unnütz.

    Wer sowas braucht will Angriffskriege führen
    • The Destiny // Team Telegram 09.12.2019 16:02
      Highlight Highlight Ich wette die Tutsi wären über auch nur 10 Kampfflugzeuge der Schweizer Armee hoch erfreut gewesen.
    • Sharkdiver 09.12.2019 16:35
      Highlight Highlight Können genau Luftpolizei (nicht krieg) mit Bodluv🤦🏼‍♂️ Alle Flugzeuge die in unser Luftraum eindringen, ohne Vorwarnung abschliessen, oder wie stellen sie sich das vor?
    • DemonCore 09.12.2019 16:51
      Highlight Highlight Auch Luftkrieg geht nicht mit schultergestützten Lenkwaffen. Stinger kommen vlt 8000 Meter weit, das reicht nicht für Lufthoheit bei Bodenoperationen. Moderne Jets wirken auf 40 oder 50 km. Ohne Luftwaffe mit modernen Flugzeugen ist alles andere in der Armee sinnlos. Dann kann man Panzer, Artillerie und den ganzen Rest auch gleich abschaffen. Eine Armee ohne Luftwaffe ist wie ein Auto ohne Räder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 09.12.2019 14:33
    Highlight Highlight "Dieses soll zusammen mit den neuen Luftabwehrraketen sowie neuen Radarüberwachungs- und Kontrollsystemen höchstens 4 Milliarden Franken kosten. Die internationale Zusammenarbeit will die Linke verstärken. "

    Immer noch zu teuer, aber sinnvoller als die geplante Geldverschwendung.
  • Makatitom 09.12.2019 13:11
    Highlight Highlight Kampfjets? Von mir aus sogar den F35. Von Revellim Massstab 1:450. Das reich für unsere Sandkastenkrieger
    • Kommentarsektionsreiniger 09.12.2019 14:18
      Highlight Highlight Besser wäre es wenn unsere Kampfjets Sandmännchen jagen würden. Heissen ja nicht umsonst Düsenjäger.
  • Weiter denken 09.12.2019 12:34
    Highlight Highlight Egal was bei der Evaluierung als Resultat herauskommt, ich bin gegen jegliche Beschaffung von Kampfjets.
    Begründung: Braucht es nicht weil diese Jets im Ernstfall bereits am Boden zerstört werden. Wir sind umringt von Staaten mit weitaus grösseren Armeen und für den Kampf trainierten Soldaten (ausser Österreich und Liechtenstein).
    • DemonCore 09.12.2019 14:14
      Highlight Highlight Ihre Qualifikationen in moderner Luftkriegsführung? Ich liebe es wenn irgendwelche Kommentarspalten-Militärwissenschaftler wissen wie schnell Flugzeuge "am Boden zerstört" werden. Es beruhigt mich wenn sicherheitspolitische Kompetenz so weit verbreitet ist in der Bevölkerung. Puuuh.
    • Drunken Master 09.12.2019 14:25
      Highlight Highlight Etwas weiter denken würde dir imfall auch nicht schaden. Kein Mensch spricht von Krieg. Die Flieger werden für die Überwachung des Luftraums über der Schweiz benötigt. Da gibt es den "Ernstfall" rund 40 Mal pro Jahr. Und bevor du jetzt mit Floskeln wie "dafür reichen aber 2 Flieger" oder ähnlichem Quatsch kommst denk gleich nochmal weiter... lass es.
    • Weiter denken 09.12.2019 19:51
      Highlight Highlight @Demon:
      So, so, meine Ansicht über den modernen Luftkrieg ist also falsch? Dann sag mir doch, wie wir die Flughäfen resp. Startbahnen für die Jets gegen gezielte Raketenangriffe schützen wollen?
      Hast Du die Kriege in Syrien oder Lybien verpasst? Welche strategisch wichtigen Punkte wurden infolge der 'NoFlyZone' als erstes unschädlich gemacht?

      @Drunken:
      Dafür können wir entweder Drohnen der kommenden Generation einsetzen oder aber günstigere Unterschall-Flugzeuge.

      Sorry Jungs, ihr verkennt die Lage und versucht mit überholten Argumenten eine völlig unnötige Beschaffung zu legitimieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neruda 09.12.2019 12:25
    Highlight Highlight Es sollte auch noch erwähnt werden, dass die 100% Kompensation auch darum eingebracht wurden, da bei einer 60% Kompensation nur Deutschschweizer Betriebe von Aufträgen profitieren würden, da es in der Romandie und dem Tessin praktisch keine Rüstungsindustrie gibt.
  • Forest 09.12.2019 11:08
    Highlight Highlight F/A-18 und F-35? Warum steht kein Suchoi Su-35 zur Auswahl? Ob wir jetzt Trump oder Putin unterstützen ist in der heutigen Zeit ja irrelevant...
    • michiOW 09.12.2019 12:02
      Highlight Highlight Man hat NATO kompatible Ausrüstung in allen anderen Bereichen. Man will keine Durchmischung, da diese teuer und kompliziert wäre.
    • Forest 09.12.2019 13:24
      Highlight Highlight Ist mir klar.

      Jeden Tag ein neuer Trump Artikel und die Empörung dazu. Schön wird abgestimmt ob wir solche Leute noch unterstützten. Hier noch ein Artikel und die Kommentare dazu ;)

      Die Welt rüstet auf: Waffenverkäufe steigen um 4,6 Prozent https://www.watson.ch/!656987876?utm_medium=social-user&utm_source=social_app

      Die F/A-18 und F-35 gehören übrigens auch zu diesem Rüstungswahnsinn


  • covfefe 09.12.2019 10:54
    Highlight Highlight Ich bin für den Gripen
    • MAOAM 09.12.2019 19:55
      Highlight Highlight Ja jetzt ist Grippe Zeit. 😂
  • Christian Mueller (1) 09.12.2019 10:45
    Highlight Highlight Luftpolizei können sie auch mit internationaler Kooperation machen, ohne 100% (!) Kompensationsgeschäfte. Was man also über die Jets wissen muss: Sie sind unnötig. Teure Spielzeuge für Militärfanatiker.
    • michiOW 09.12.2019 12:04
      Highlight Highlight Und auf welchem Wissen beruht Ihre Meinung?
      Haben Sie bereits mit unseren Nachbarländern verhandelt?
      Hat Ihnen eine Kristallkugel verraten, wie die Welt in 50 Jahren aussieht?
    • DemonCore 09.12.2019 12:41
      Highlight Highlight Die europäischen Nachbarn machen das sicher gratis und mit Freude, da sie zuviele Flugzeuge und Piloten haben, die ja auch nichts kosten. Ausserdem ist die Schweiz ja ein super Partner. Nicht in der EU, bockt beim Rahmenabkommen, nicht in der NATO.

      Wann dürfen wir EU Jets am helvetischen Himmel bewundern? Die bei den Watson-Militäraviatikern so beliebten Eurofighter?

      😂😂😂
    • Makatitom 09.12.2019 13:15
      Highlight Highlight Die Welt in 50 Jahren ist mir militärisch so was von egal. und die Raubtierkapitalistenschweiz erst recht. Teure Spielzeuge anschaffen um Diktatorenvermögen oder Nazis wie den Mpvenpuck von Fink oder Immohai Conle zu schützen? Die sollen gefälligst selber für ihren Schutz aufkommen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ra_Do 09.12.2019 10:42
    Highlight Highlight diese angaben könnten einwenig ungenau sein da ich nur von dem rede das ich gesehen habe, aber solage etwa die hälfte des militärs noch mit der ausrüstung vom letzten jahrhundert rumhantiert, ist der kauf von waffen die noch mehr plege brauchen als der rest einfach nur daneben. solage die kleineren eiheiten nicht aufgerüstet oder besser organisiert werden, wieso sollte man mehr in eine einheit reinstecken die aus dem organisatorischen wesen noch mehr aufwand aufwirft als alle anderen?
    • michiOW 09.12.2019 12:05
      Highlight Highlight Die Nutzungsdauer der Panzer läuft bald ab, den Ersatz will die Arbee Stand jetzt aber über das ordentliche Budget finanzieren.
    • ninolino 09.12.2019 22:45
      Highlight Highlight @michiOW:
      Gilt herumstehen im Plastiksack (Stickstoffatmosphäre) auch als Nutzung?
  • FITO 09.12.2019 10:23
    Highlight Highlight So lange dass über 10% der schweizer Bevölkerung von Armut betroffen ist, so lange braucht es keine Spielzeuge für 3-4 Dutzend Aerophile!
    Komischerweise stieg gerade diese Armutsquote während der Zeit an, als das Parlament von genau dieser bürgerlichen Allianz dominiert wurde die jetzt dieses Geschäft mit aller Gewalt durchdrücken will.
    Von jeglichen Kompensationsgeschäften mit den Amis ist zudem abzusehen, da man bei diesen zwei Flugzeugen nicht einmal vollen Zugriff auf die Technik hätte und die Katze im Sack kauft.
    www.infosperber.ch/Politik/Technisch-verblendete-Schweizer-Kampfjet-Politik
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/soziale-situation-wohlbefinden-und-armut/armut-und-materielle-entbehrungen/armut.html
    • michiOW 09.12.2019 12:07
      Highlight Highlight Mit dieser Argumentation könnte man auch die ganze Entwicklungshilfe infrage stellen, denn immerhin fliesst ein Grossteil des Armeebudgets wieder in die Schweizer Wirtschaft via Löhne, Sold, Vepflegung und Unterkünfte.
    • 7immi 09.12.2019 14:27
      Highlight Highlight @FITO
      sehe den Zusammenhang nicht. So könnte man ja bei allen Budgetpunkten argumentieren. Abgesehen ist die Frage nicht, ob wir Flugzeuge kaufen oder nicht, sondern ob wir den Luftraum in Zukunft selber schützen wollen oder ob wir das outsourcen. Ob zweiteres günstiger kommt bezweifle ich... und dann hätten wir nach deiner Logik noch weniger für die Armen.
      Die schweizer FA18 sind dank Weiterentwicklung durch die Luftwaffe leistungsstärker als die der USA. So von wegen Katze im Sack und so.
    • Maragia 09.12.2019 16:32
      Highlight Highlight Solange 10% von Armut betroffen sind brauchst auch sonst einige Ausgaben nicht? Wie z.B. Migration, Abgaben an die EU etc?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kommentarsektionsreiniger 09.12.2019 10:18
    Highlight Highlight Die Lockheed sieht schon geil aus :D.
  • Platon 09.12.2019 10:18
    Highlight Highlight Mein Nein ist schon sicher. Offsetgeschäfte sind eine klientelpolitische Sauerei sondergleichen!
    • DemonCore 09.12.2019 12:44
      Highlight Highlight Gerade die SVP, die sich sonst als die ordnungspolitischen Musterknaben geben. Was kann diese Partei ausser heisser Luft?
    • Chääschueche 09.12.2019 19:08
      Highlight Highlight @Platon
      Mein Ja ist ebenso schon sicher.
  • Goldjunge Krater 09.12.2019 10:18
    Highlight Highlight F-35 🥰
    • Platon 09.12.2019 14:06
      Highlight Highlight @Goldjunge
      Super Idee! Kaufen wir das teuerste Pannenflugzeug und machen uns gleich noch von den Amis abhängig! Und jemand wie du setzt sich für eine unabhängige CH ein. Traurig...
  • -V- 09.12.2019 09:38
    Highlight Highlight geil ich bezahle mit meinem Geld flieger die nie gebraucht würden aber hab im alter keine AHV mehr !! juhuuu so geil
    • The Destiny // Team Telegram 09.12.2019 09:51
      Highlight Highlight Am Thema vorbei.
    • Roman h 09.12.2019 10:23
      Highlight Highlight @v
      Beschwären sie sich bei den linken, denn der Gripen wäre nur vom Militärbudge bezahlt worden.
      Heisst keine zusätzlichen Kosten für die Bevölkerung.
      Maurer hat über Jahre Geld gespart um eben Flugzeuge zu kaufen.
      Jetzt ist die Lage durch das nein zum Gripen halt eine andere und es wird teurer.
      Auch ist die Diskussion ob man Flugzeuge braucht sinnlos.
      Ja zum Militär heisst auch ja zu Flugzeugen.
      Merke
      Das Volk will das Militär, also somit auch die Flugzeuge.
      Wegen dem nein zum Gripen wird es jetzt teurer.
    • Zauggovia 09.12.2019 10:27
      Highlight Highlight Es gibt etwa 40 Hot Missions pro Jahr, was heisst bei dir "nie gebraucht"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 09.12.2019 08:59
    Highlight Highlight Gut, wenn die Gutbürgerliche Altherrenstube so schulterklopfend geschlossen hinter diese Vorlage tritt: Ich will nie mehr hören dass kein Geld für die AHV da wäre!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.12.2019 09:40
      Highlight Highlight Geld ist eben nur für solche Prestigeprojekte vorhanden.
      Alles andere, womit man sich kein Denkmal setzen kann, ist viel zu teuer und unnötig.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.12.2019 11:44
      Highlight Highlight Ich hätte erwähnen sollen, dass mein Beitrag Spuren von Zynismus, Sarkasmus und/oder Ironie enthalten könnte.
    • michiOW 09.12.2019 12:10
      Highlight Highlight Ich bewege mich mal auf Ihrem Niveau:
      Wenn die Schweiz anderen Ländern bei der Armutsbekämpfung hilft, kann ich davon ausgehen, dass es in der Schweiz keine mehr gibt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 09.12.2019 08:52
    Highlight Highlight Wenn ein neutrales, kleines Land 6 Mill für sowas ausgibt in der heutigen Zeit, kann ich nur sagen: Gohts eigentlich no!
    • The Destiny // Team Telegram 09.12.2019 09:52
      Highlight Highlight Geiz ist geil, gilt nicht nur für das Fleisch gell ;)
    • Zauggovia 09.12.2019 10:25
      Highlight Highlight Umso mehr muss die Schweiz ihren Luftraum selber kontrollieren können und sich nicht in Abhängigkeit von seinen Nachbarn begeben.
    • Markus97 09.12.2019 11:27
      Highlight Highlight Man kann Militärausrüstung nicht erst in der Krise kaufen. Den Fehler hat man im 1. Weltkrieg gemacht und im zweiten zum Glück daraus gelernt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 09.12.2019 08:39
    Highlight Highlight Quatsch: Der P-16 muss her. Den heutigen Anforderungen super geeignet. Bloss nix ausländisches.
    • cheko 09.12.2019 10:15
      Highlight Highlight Mit dem alten Charme der 50er! :D
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 09.12.2019 16:34
      Highlight Highlight PC-7 bis an die Zähne bewaffnen reicht für die Luftpolizei. Zum Abfangen von verirrten deutschen Segelfliegern während dem WEF ist ein langsameres Flugzeug sogar von Vorteil.
  • Turicum04 09.12.2019 08:37
    Highlight Highlight Das Militär gehört abgeschaft! Die Mio. kann man besser investieren, indem man Schutzsuchende in die Schweiz überführt und sie würdevoll (nicht wie in ZH) behandelt, ihnen auch einen angemessenen Lohn auszahlt. Und sie nicht in Kasernen - das haben sie im Heimatland gehabt - unterbringt!
    • The Destiny // Team Telegram 09.12.2019 09:54
      Highlight Highlight Für Kommunismus empfehle ich ein one way ticket nach China oder Nordkorea, alternativ stehen auch Venezuela im Angebot.

      Selbst das Königreich Butan limitiert die Anzahl Einreisende.
    • x4253 09.12.2019 10:05
      Highlight Highlight Und als Alternative soll dann eines unserer Nachbarländer den Schutz übernehmen?
      Nun, Gratis werden die das nicht machen.

      Ich vermute die Rechnung wäre so ca 2% des BIP/Jahr (was den NATO Mindestausgaben für Verteidigung entspricht).
      2018 hätte uns das 13.578 Mrd CHF gekostet.
      (2018 hatte die Armee Ausgaben von 4.7 Mrd CHF, so als Vergleich).

      Sorry, aber dann lieber selber machen, auch wenn ich finde dass in dem Verein sehr viel falsch läuft.
    • Zauggovia 09.12.2019 10:29
      Highlight Highlight Ja, die totale Selbstaufgabe... Am Besten jeder bekommt noch ein Einfamilienhaus als Wilkommensgeschenk.

      Und was hat das überhaupt mit der Armee zu tun?
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Es ist wieder soweit! Huber hat wieder mit Rauchen aufgehört. Und natürlich gibt es auch wieder ein Huberquiz!

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