History
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Luftaufnahme der Stadt Bern, gemacht von Flugpionier Walter Mittelholzer, um 1920.

Luftaufnahme der Stadt Bern, gemacht von Flugpionier Walter Mittelholzer, um 1920. Bild: Schweizerisches Nationalmuseum

Die Schweiz – ein Land ohne Hauptstadt

Ende 1848 wurde Bern zum Sitz der Landesregierung. Dafür waren in der föderalistisch eingestellten Schweiz einige Diskussionen nötig.

Robert Barth / Schweizerisches Nationalmuseum



Die Bezeichnung von Bern als «Hauptstadt» ist falsch. Das ist den meisten Schweizerinnen und Schweizern bekannt. Selbst die übliche Bezeichnung «Bundesstadt» (frz. «Ville fédérale»; it. «Città federale») ist streng genommen nicht korrekt. Die Bundesverfassung von 1999 enthält keine entsprechende Aussage.

Hier bloggt das Schweizerische Nationalmuseum

Drei Museen – das Landesmuseum Zürich, das Château de Prangins und das Forum Schweizer Geschichte Schwyz – sowie das Sammlungszentrum in Affoltern am Albis sind unter dem Dach des Schweizerischen Nationalmuseums vereint. Im Blog veröffentlichen Mitarbeiter des Nationalmuseums und renommierte Gastautoren Beiträge zu aktuellen Themen. watson übernimmt in loser Folge ausgesuchte Perlen daraus. Der Beitrag «Die Schweiz − ein Land ohne Hauptstadt» erschien am 28. November 2018.
blog.nationalmuseum.ch/2018/11/wie-bern-zu-bundesbern-wurde

Erst auf Gesetzesebene (Art. 58 des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes von 1997) wird festgehalten, dass Bern der Sitz des Bundesrats, der Departemente und der Bundeskanzlei ist. Und das Parlamentsgesetz von 2002 (Art. 32) bestimmt Bern als Sitz der Bundesversammlung. Bis 1848 war sogar umstritten, ob die Schweiz eine einzige «Hauptstadt» benötigt oder ob nicht eher ein Rotationsprinzip mit mehreren Vororten angemessen wäre.

Bau der Terrasse vor dem Bundeshaus. Das Bild entstand um 1895.

Bau der Terrasse vor dem Bundeshaus. Das Bild entstand um 1895. Bild: Burgerbibliothek Bern

Blickt man über die Grenze, so stellt man fest, dass die bevölkerungsmässig kleineren Länder Europas oft dominierende Hauptstädte haben: zum Beispiel Kopenhagen, Brüssel, Lissabon, Wien, Prag oder Budapest. Dies hat mit ihrer monarchischen Tradition zu tun. Dennoch ist die vergleichsweise bescheidene Position der Stadt Bern auffällig. Sie ist heute bevölkerungsmässig nur noch viertgrösste Stadt der Schweiz, deutlich hinter Zürich, Genf und Basel und nur noch knapp vor Lausanne. Wie kam es zu dieser erstaunlichen Situation?

Wandernde Regentschaften

Bis 1798 kam die Eidgenossenschaft der 13 Stände ohne Hauptstadt aus. Zweimal jährlich trafen sich die Vertreter des lockeren Staatenbundes zur Tagsatzung. Seit 1712 geschah dies in den Landstädten Baden und Frauenfeld. Der Sitz der wichtigen französischen Gesandtschaft lag in Solothurn.

Die Tagsatzung in Baden von 1537.

Die Tagsatzung in Baden von 1537. Bild: Schweizerisches Nationalmuseum

Die Staaten Europas besassen dagegen spätestens seit dem 16. Jahrhundert eine Hauptstadt – auch wenn es manchmal Spannungen zwischen dem Ort der Residenz des Herrschers und der Hauptstadt gab. Eine Ausnahme blieb das Deutsche Reich. Der feste Regierungssitz löste definitiv das Reisekönigtum ab, das bis ins Spätmittelalter der Herrschaftsausübung gedient hatte.

Vier Hauptstädte in fünf Jahren

Erst die Bildung der «einen und unteilbaren Republik» 1798 in der Helvetik setzte nach französischem Vorbild eine Hauptstadt voraus. Da Bern dem französischen Einmarsch entschiedene militärische Abwehr entgegengesetzt hatte, kam der Hauptort des bislang mächtigsten Stadtstaates nördlich der Alpen für die Invasoren als Hauptstadt nicht in Frage. Den Zuschlag in der jungen Helvetischen Republik erhielt 1798 Aarau – für gerade mal vier Monate. Bald war nämlich klar, dass die Räumlichkeiten im Landstädtchen nicht ausreichten und man zog nach Luzern.

Bild

Die Bundeshauskuppel im Bau. Das Bild stammt aus dem Jahr 1900. Bild: Burgerbibliothek Bern

Doch schon im Mai 1799 floh die Regierung angesichts des 2. Koalitionskriegs nach Bern und im September 1802 flüchtete sie für kurze Zeit nach Lausanne, wo sie sich nach dem Abzug der französischen Truppen besser geschützt fühlte.

Die Mediationsakte von 1803 vermied wieder einen klaren Regierungssitz. Mit der Rotation zwischen Freiburg, Solothurn, Basel, Bern, Zürich und Luzern wurden gleich sechs Städte mit dieser Ehre bedacht. Ab 1815 reduzierte man sie auf die drei letztgenannten für jeweils zwei Jahre.

Auf einer Postkarte von 1908 wird das Bundeshaus als «Berner Bundespalast» bezeichnet.

Auf einer Postkarte von 1908 wird das Bundeshaus als «Berner Bundespalast» bezeichnet. Bild: Schweizerisches Nationalmuseum

Luzern? Zürich? Bern, oder sogar Zofingen?

Als der neu gewählte National- und Ständerat am 6. November 1848 in Bern, dem Ort der letzten Tagsatzung, erstmals zusammentrat, besass der neue Bundesstaat weiterhin keine Hauptstadt. Man hatte die Frage bei der Ausarbeitung der Verfassung bewusst ausgeklammert und überliess sie den Räten. Am 28. November kam es zur entscheidenden Debatte. Auch wenn Bern, Zürich und Luzern im Vordergrund standen, gab es auch Voten für Kleinstädte wie Aarau oder Zofingen.

Ein deutliches Zeichen eines ausgeprägten Föderalismus: keiner grossen Kantonshauptstadt sollte der Sitz des Bundes zugestanden werden! Zürich gelang es nicht, die Stimmen aus der Ostschweiz klar für sich zu gewinnen und so schwang Bern bereits im ersten Wahlgang deutlich obenaus: 58 National- und 21 Ständeräte stimmten für die Mutzenstadt. Zürich kam auf 38 und Luzern auf 9 Stimmen.

Ehre heisst Lasten – mässige Begeisterung in Bern

Die neue Eidgenossenschaft verfügte 1848 nur über bescheidene Mittel und reichte mit der Ehre des Regierungssitzes auch die Lasten dafür an Bern weiter. Die Stadt musste die Räumlichkeiten für Regierung, Parlament und Verwaltung zur Verfügung stellen. Die radikale Kantonsregierung zeigte sich begeistert vom Entscheid der Bundesversammlung.

Die wohlhabende Burgergemeinde zog sich aus der Sache und erklärte, der Bundessitz sei Aufgabe der Einwohnergemeinde. Und die konservativen Stadtbehörden konnten die Gemeindeversammlung am 18. Dezember nur halbwegs für die Sache gewinnen: 419 Berner nahmen die Ehre und Verpflichtung an, 313 lehnten sie ab. Darauf bestimmte die Bundesversammlung am 27. Dezember 1848 Bern definitiv zum Bundessitz. 

Regierung, Parlament und Verwaltung kamen in Provisorien unter, bis 1857 das heutige Bundeshaus West für zwei Millionen Franken fertig gestellt war. Bern musste dafür Anleihen aufnehmen und eine ausserordentliche Steuer erheben. 1874 kaufte sich die Stadt für 500'000 Franken von weiteren Verpflichtungen frei und übergab das Gebäude der Eidgenossenschaft. 

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde noch vom Berner Bundesregierungspalast gesprochen. Wie auf diesem Schuldia zur Geografie von circa 1930.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde noch vom Berner Bundesregierungspalast gesprochen. Wie auf diesem Schuldia zur Geografie von circa 1930. Bild: Schweizerisches Nationalmuseum

Trostpreise

Bern erhielt in der Folge das Bundesarchiv und die Nationalbibliothek. Im Bemühen um Ausgleich gingen 1855 die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) und 1891 das Landesmuseum nach Zürich. Lausanne erhielt 1874 das Bundesgericht. Luzern ist seit 1917 Standort des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (heute: sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts) und seit 1918 der Eidgenössischen Unfallversicherungsanstalt.

Für Luzern als Zentrum der katholischen Schweiz schlug man 1848 als Trostpreis sogar den Sitz eines Erzbistums vor… Die Dezentralisierung wurde seit den 1990er-Jahren nochmals verstärkt. Die Bundesämter für Statistik, für Kommunikation und für Wohnungsbau arbeiten heute in Neuenburg, Biel und Grenchen. Das neue Bundesstrafgericht ist seit 2004 in Bellinzona angesiedelt und das Bundesverwaltungsgericht seit 2012 in St. Gallen.

Ergebnis: Die Schweiz, ein polyzentrisches Land

Obwohl die Schweiz international in Bezug auf die Wirtschaft und zum Teil auch in Bezug auf die Politik eine überproportionale Rolle spielt, verfügt sie über eine bescheidene «Hauptstadt». Vier Gründe sind dabei massgebend:

  1. Man wollte und will Bern klein halten: Die eidgenössische Politik pflegte einen ausgeprägten Föderalismus und verteilte Gerichte, Hochschulen, Museen und Ämter auf die Regionen des Landes. Sie berücksichtigte dabei bewusst auch die Sprachregionen.
  2. Mit der Wahl von Genf als Sitz des Völkerbunds (1919) büsste die Stadt Bern an internationalem Gewicht ein, das sie dank der Neutralität der Schweiz im 19. Jahrhundert noch besessen hatte, etwa mit der Ansiedlung der Welttelegrafenunion 1868, des Weltpostvereins 1874, der Interparlamentarischen Union 1891 oder des Internationalen Friedensbüros 1892, das 1910 den Friedensnobelpreis erhielt. Die Wahl Genfs zum zweiten UNO-Sitz 1948 zementierte die Rolle dieser Stadt als Plattform für internationale Beziehungen. 
  3. Bern verlor im 20. Jahrhundert im Vergleich zu Basel und Zürich an Wirtschaftskraft. Ansässige grössere Firmen wurden übernommen (zum Beispiel Wander, Tobler, Volksbank). Und mit dem Verzicht auf den Interkontinental-Flughafen, der dann in Kloten entstand, ging die wirtschaftliche Dominanz definitiv an Zürich. 
  4. Wohl in Verbindung damit entstand auch im Medienbereich eine sehr ausgeprägte Marktführerschaft in der Limmatstadt. Zürich ist heute für die ganze Deutschschweiz das Zentrum für Presse, Radio und Fernsehen. 

So zeigt sich Bern auf Instagram – 72 Bilder aus der Stadt, die keine Hauptstadt ist

>>> Weitere historische Artikel auf: blog.nationalmuseum.ch

Geschichte – die Vergangenheit lebt!

Wie Pepsi in der Sowjetunion Fuss fasste – und kurzzeitig eine Militärmacht wurde

Link zum Artikel

War die Mondlandung ein Fake? 13 Behauptungen im Faktencheck

Link zum Artikel

Warum die Konstantinische Schenkung die grösste Lüge des Mittelalters war

Link zum Artikel

Heidi in Japan

Link zum Artikel

Wie Faye Schulman als jüdische Partisanin den Holocaust überlebte

Link zum Artikel

«Trentiner-Aktion»: Als man bei der Migros Italienerinnen bestellen konnte

Link zum Artikel

Historische Amnesie: Wir haben die Gefahr durch Kriege und Krankheiten verdrängt

Link zum Artikel

«Scheisstage» und 10 weitere Geschichts-Fakten, von denen du vermutlich nie gehört hast

Link zum Artikel

Das Bombengeschäft – wie die Schweiz vom Vietnamkrieg profitierte

Link zum Artikel

Von «E.T.» zu Netflix-Hit «Stranger Things»: So magic waren die 80er

Link zum Artikel

Zum Tod von Lee Iacocca gibt's ganz, ganz viele Ford-Mustang-Bilder

Link zum Artikel

Er überlebte den Untergang der Titanic und wurde danach Olympiasieger

Link zum Artikel

Hund und Mensch sind schon seit Jahrtausenden ein Team

Link zum Artikel

Diese Karte zeigt, in welchen Ländern Inzest erlaubt ist

Link zum Artikel

History Porn Teil XLVIII: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Marija kaufte einen Panzer und rächte ihren getöteten Ehemann

Link zum Artikel

Neureicher Protz versus Schatten-Vermögen: Über die (Un-)Sichtbarkeit von Reichtum

Link zum Artikel

So wurde vor 2500 Jahren schon in China gekifft

Link zum Artikel

24 Stunden Vollgas: Unglaubliche Bilder aus 96 Jahren Le Mans

Link zum Artikel

Ohne sie wäre nicht nur Federer ein Nichts: 18 grandiose Erfindungen grosser Ladies

Link zum Artikel

Der Frauenstreiktag von 1991

Link zum Artikel

Freddie verführte und erschoss Nazis vom Velo-Gepäckträger aus

Link zum Artikel

9 Frauen aus den Anfängen des Rock'n'Rolls, die die Musikwelt auf den Kopf stellten

Link zum Artikel

1944 waren sie ein Paar – nun hat ein US-Soldat seine französische Ex wieder getroffen 😍

Link zum Artikel

Zebulon Simentov ist der letzte Jude Afghanistans. Darum bleibt er in Kabul

Link zum Artikel

Wie ein «Kuhschweizer» für VW im Regenwald Brasiliens den «Ochsen der Zukunft» züchtete

Link zum Artikel

Das D-Day-Kriegsgebiet – so sehen die Schlachtfelder heute aus

Link zum Artikel

Die Geschichte des ersten Flitzers beim Sport (und was er heute darüber denkt)

Link zum Artikel

Wie ein Schweizer vom Schalterbeamten zum Chef des Orient-Express aufstieg

Link zum Artikel

Warum die Lüge etwas Hässliches ist

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Der Zytgloggeturm in Bern wird umfassend saniert

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

23
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • clint 18.12.2018 10:48
    Highlight Highlight Nr. 11 ist der Blick von der Seite Bundesterasse oder ähnlich auf das Marzili. Ganz rechts im Bild wäre das Marzilibähnli (grad nicht mehr sichtbar), ganz links sieht man das Dach vom Oktagon/Hammam. Alles klar?
  • Simsalabum 17.12.2018 12:55
    Highlight Highlight Kleiner Tipp, der Tagsatzungsaal ist in Baden nachgebaut und kann gratis besichtigt werden (sofern gerade keine Trauung ist).
  • lilie 17.12.2018 05:51
    Highlight Highlight Klingt nach einer typischen Schweizer Erfolgsgeschichte: Zuerst ist man sich nicht einig, dann wird die Entscheidung solange aufgeschoben, bis es nicht mehr geht, schliesslich wird drüber abgestimmt, und am Schluss sind irgendwie alle unzufrieden.
  • c_meier 16.12.2018 19:36
    Highlight Highlight sehr interessant mit welchen Hilfsmitteln damals gebaut wurde...
    übrigens dachte man 1991 an eine Erweiterung des Bundeshauses für die diversen Bundesämter. Ein Projekt von Mario Botta sah einen sehr imposanten Bau zwischen Bundeshaus und Aare vor, wurde dann aber wieder verworfen... zum Glück wie ich finde...
    Benutzer Bild
    • Albi Gabriel 16.12.2018 21:03
      Highlight Highlight Das Vorbild war scheinbar die Filmkulisse von Metropolis...
  • Christian Mueller (1) 16.12.2018 18:35
    Highlight Highlight Nur Basel-Stadt erhielt weder ein Gericht, noch ein Amt und muss für sich selbst schauen. Nebst den Milliarden, die Basel in den letzten Jahren in Finanzausgleich zahlen musste, subventionerien sie auch noch unfreiwillig BL, die Krankenkassenprämien auf dem Land und werden bei Infrastrukturvergebungen regelmäsig mit Almosen abgespiesen... Danke, Schweiz für gar nichts, es ist Zeit aus der Schweiz auszutreten. Solidarität als Einbahnstrasse ohne Mitbestimmung hat keine Zukunft...
    • leu84 16.12.2018 19:19
      Highlight Highlight Basel hat international mit dem BIZ und national mit dem Sitz der Vereinigung der Kantonalbanken (sozuzagen "Staatsbanken") seine Wichtigkeit. In einem föderalen Staat, kommt es auch mal vor, dass eine Stadt/Region mal "zu kurz" kommt.
    • vescovo 16.12.2018 19:53
      Highlight Highlight Der FCB wird schon irgendwann wieder die Super League gewinnen. Jetzt müsst ihr nicht gleich einen neuen Staat und eine eigene Liga gründen...
    • Max Dick 16.12.2018 20:56
      Highlight Highlight Wieso wird Basel bei der Infrastruktur vernachlässigt? An Autobahn und SBB ist BS genauso angeschlossen wie andere Städte. Auch einen Flughafen hat es - und sogar einen Rheinanschluss. Und euer rumgezicke mit den Ländlern ist halt euer Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cyp zurück in die Zukunft 16.12.2018 18:06
    Highlight Highlight Zürich?... ist doch der Mittelpunkt des Universums!
    • leu84 16.12.2018 19:20
      Highlight Highlight Der Mittelpunkt liegt zwischen Felix und Regula
  • MrXanyde 16.12.2018 17:56
    Highlight Highlight Äuä! 😅
    • Max Dick 16.12.2018 21:01
      Highlight Highlight Nid mau villech

Die 18 dramatischsten Brückeneinstürze seit 1850

Mindestens 35 Menschen sind beim Einsturz der Autobahnbrücke in Genua ums Leben gekommen. An dem Autobahnviadukt Polcevera waren Bauarbeiten im Gange, als es einstürzte und rund ein dutzend Fahrzeuge mit in die Tiefe riss. Solche Unglücke sind leider nicht so selten, wie diese Übersicht zeigt.

Nahe bei der Stadt Sweetwater im US-Staat Florida stürzt eine wenige Tage zuvor fertiggestellte Fussgängerbrücke über eine siebenspurige Strasse auf der gesamten Länge ein und begräbt mehrere …

Artikel lesen
Link zum Artikel