USA
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Trump beschimpfte sie als «Pocahontas» – jetzt schlägt sie zurück



2020 wird in den USA gewählt. Langsam beginnen sich verschiedenen Anwärter auf eine mögliche Präsidentschaftskandidatur vorzubereiten. Eine davon ist die Senatorin Elizabeth Warren aus dem US-Bundesstaat Massachusetts. Seit spätestens Mitte September ist Warren im ganzen Land bekannt.

Bei einer Debatte im US-Senat, in der es um Jeff Sessions und sein zukünftiges Amt als Justizminister ging, kritisierte Warren Sessions so scharf, dass ihr das Rederecht entzogen wurde. 

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat für Senatorin Warren kein nettes Wort übrig. Er verspottete Warren als «Pocahontas», da die Senatorin in der Vergangenheit indianisches Erbe für sich reklamierte. Trump ging gar soweit, dass er Warren eine Millionen-Dollar-Spende anbot, wenn sie einen DNA-Test mache, der ihre Aussagen belege. 

Das hat Warren nun getan. Auf ihrem Twitter-Kanal veröffentlichte die 69-Jährige ein längeres Video, dass nicht nur ihre Familie und Vorfahren zeigt, sondern auch Professor Carlos D. Bustamante. Bustamante ist ein führender Experte für DNA-Analysen. Er stellte fest, dass ein reiner indianischer Vorfahre «in den letzten sechs bis zehn Generationen vorkam.» 

Warrens Video und Tweet wurde bereits weit mehr als eine halbe Million Mal angeschaut. Trump jedoch bleibt unbeeindruckt von der Ahnenforschung Warrens. Als Journalisten ihn auf das Video ansprachen, meint er nur: «Wen interessiert's?» und bestreitet, dass er nun eine Million Dollar spenden müsse.

(ohe)

Trumps «Pocahontas»-Witz kam bei den Indianer nicht so gut an

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Slavoj Žižek 16.10.2018 18:20
    Highlight Highlight Sie ist 1/1024 Indianerin. Das ist weniger als der amerikanische Durchschnitt. Sie hat ihren falschen Native Hintergrund genutzt um per Affirmitive Action an die Uni zu kommen, das ist schlicht Betrug.
    3 1 Melden
  • rodolofo 16.10.2018 10:13
    Highlight Highlight Menschen an der Nase herumführen (wie einen stämmigen Ochsen) kommt bei bodenständigen Rinderzüchtern immer gut an!
    Der Fehler von Warren war halt, dass sie Trump beim Wort und somit ernst nahm, weil er ja schliesslich DER PRÄSIDENT DER USA ist.
    So konnte dieser wieder mal jemanden vom gegnerischen Demokraten-Lager, dieser "intellektuellen Gutmenschen-Elite", zum Narren halten, so dass die "Abgehängten" des Rostgürtels wieder etwas zum grölen haben.
    Mal schauen, ob sie auch dann noch lachen, wenn ihr neuer Chef -trotz Trump's Grosskotz-Getue- ein Chinese ist.
    Der grinst dann, wie Trump...
    3 1 Melden
  • Platon 15.10.2018 21:34
    Highlight Highlight Ich glaube wer jetzt hier noch herummeckert, dass sie zu wenig Indianerin ist, hat das Video nicht richtig angeschaut. Fällt es eigentlich niemandem auf, in was für einer, tschuligom für mein Deutsch, scheiss politischen Kultur die Amis und teilweise die ganze Welt lebt? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Trump auch nur einmal besonders respektvoll daherkam. Klar ist politische Korrektheit nicht gerade immer angebracht, zumal sie die Realität manchmal auch verdreht. Aber seit wann ist es normal, dass einer ständig Minderheiten fertig macht und eine primitive Horde ihm zuklatscht?
    181 16 Melden
  • malee 15.10.2018 21:18
    Highlight Highlight Haha aber von Bill Maher hat er verlangt, dass er ihm die Million überweist. Trump hat ihn sogar darauf verklagt soweit ich mich erinnere. Bill hat gesagt er gibt ihm eine Million wenn er beweist, dass seine Mutter ihn nicht mit einem Orangutan gezeugt hat. Trump hat ihm seine Geburtsurkunde gesendet und das Geld verlangt.
    70 7 Melden
    • skankhunt42 16.10.2018 06:18
      Highlight Highlight Bobo aus Borneo ist echt.
      0 1 Melden
    • Toastkrümmel 16.10.2018 13:14
      Highlight Highlight Nicht im Ernst oder :D Das versüßt mir echt den Tag!
      0 0 Melden
  • Eskimo 15.10.2018 21:04
    Highlight Highlight Pocahontas ist ein Schimpfwort?!?
    21 55 Melden
    • supremewash 15.10.2018 22:46
      Highlight Highlight Eskimo auch;)
      41 12 Melden
    • reconquista's creed 16.10.2018 00:14
      Highlight Highlight Für sie nein.
      Es wird erst zu einem Schimofwort bei einem gewissen Zusammenhang, den sie offensichtlich nicht verstehen (können / wollen).
      6 1 Melden
    • Eskimo 16.10.2018 09:09
      Highlight Highlight Wieso?
      2 5 Melden
  • Sagitarius 15.10.2018 20:22
    Highlight Highlight Starkes Statement!
    47 14 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 15.10.2018 20:18
    Highlight Highlight Coole Aktion.
    37 13 Melden
  • Läggerli 15.10.2018 19:55
    Highlight Highlight Sechs bis zehn Generationen. Wenn jemand zu mir kommt und behauptet Japaner zu sein weil sein Ururururururgrossvater Japaner war müsste ich mir wohl ein Lachen verkneifen.
    98 111 Melden
    • Bruno S. 88 15.10.2018 20:12
      Highlight Highlight Ab welcher Generation musst du dein Lachen nucht mehr verkneifen? Trumps Vater war Deutscher. Wenn Trump nun behauptet Amerikaner zu sein, muss ich mir das Lachen ebenfalls verkneifen.
      129 35 Melden
    • Armend Shala 15.10.2018 20:54
      Highlight Highlight @Bruno

      Amerikaner ist aber keine Ethnie, es ist nicht einmal eine Nationalität.
      44 15 Melden
    • Läggerli 15.10.2018 22:35
      Highlight Highlight Ab welcher Generation? Urgrossvater wenn ich eine harte Linie ziehen soll. Ok, von mir auch noch ne Generation weiter. Aber dann nochmal ein halbes Dutzend oder so und es vierliert es bitzeli an Glaubwürdigkeit.
      17 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sanmiguel 15.10.2018 19:14
    Highlight Highlight Verdammt ist das gut gemacht!!!

    Hatte Gänsehaut!
    53 22 Melden
    • supremewash 15.10.2018 20:22
      Highlight Highlight Wirklich? Ich mag sehr negativ klingen, aber solche Beiträge finde ich typisch amerikanischen Blödsinn. Wieso hat es eine verdiente Juristin bitte nötig, dem Präsidenten Rechenschaft über ihre Herkunft abzulegen? Ihre Familie scheint sich dieser sicher zu sein und sie nacherzählen zu können, das sollte doch reichen.
      Nun kann man aber ohne den Nachweis, eingeborenen Ursprungs zu sein, nicht Lob dafür einheimsen, seine Karriere ohne Einforderung etwaiger eigener Minderheitenrechte gemacht zu haben.
      (1/2)
      18 23 Melden
    • supremewash 15.10.2018 20:29
      Highlight Highlight (2/2) Zum Schluss müssen dann noch afrikanischstämmige Juristen bekräftigen, Frau Warren wegen ihrer fachlichen Qualifikation (hoffentlich!) und nicht ihrer Zugehörigkeit zu einer Minderheit zu schätzen. Und das muss jetzt auch noch raus: Ihre Abstammung war wohl deshalb nie ein Thema,
      weil sie nicht offensichtlich ist.
      12 19 Melden
    • sanmiguel 15.10.2018 21:10
      Highlight Highlight Im Video werden Trumps hämische Sprüche und seine falschen Aussagen stilvoll gekontert. Das ist US-Amerikanischer Wahlkampf.
      Natürlich etwas spannender als: Karin Keller Suter - ja ich will!
      Ich war gerade ein paar Tage im Ami-Land. Dort werden Trump Ansprachen in voller Länge live übertragen. Und wenn man das so sieht muss man zugeben, der Mann hat Unterhaltungswert. Zieht eine riesen Show ab und die Leute springen darauf an.
      Irgendwie muss man das ja kontern. Einfach da sitzen und denken: Ich habe im fall schon indianisches Blut wird nicht reichen. Sonst geht das Drama 4 weitere Jahre.
      49 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.10.2018 18:48
    Highlight Highlight Ist das so eine Art One-Drop-Rule?
    12 16 Melden
  • Herr Ole 15.10.2018 18:41
    Highlight Highlight Nichts gegen Elizabeth Warren, aber ein Indianer vor 6-10 Generationen ist nicht besonders beeindruckend.
    101 110 Melden
    • Nate Smith 15.10.2018 20:56
      Highlight Highlight Darum ging es ihr auch nie. Es ging um ihre Glaubwürdigkeit. Sie wurde von den Republikanern aufs primitivste verhöhnt und als Lügnerin dargestellt.
      Zudem finde ich es schon beeindruckend dass eine indianische Abstammung selbst nach 4-8 Generationen in Oklahoma für ihre Eltern ein Grund war nicht mit dem Segen der Eltern heiraten zu können. Natürlich prägt das die ganze Familie, ob man es ihr nun ansieht oder nicht.
      63 7 Melden
    • reconquista's creed 16.10.2018 00:10
      Highlight Highlight Ihnen ist schon klar, das sie das Video nicht gemacht hat um sich nun als Indianerin hinzustellen und zu prahlen, sondern um sich gegen den Obermobber zu wehren.
      Aber eben, egal was Leute machen, es findet sich immer irgendwo einen Deppen der den Finger hebt und “ja aber“ ruft.
      Sie sind so ein Jaaber.
      7 1 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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