DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sulzer: Die schwierige Situation im&nbsp;Öl- und Gasmarkt macht dem Unternehmen zu schaffen.<br data-editable="remove">
Sulzer: Die schwierige Situation im Öl- und Gasmarkt macht dem Unternehmen zu schaffen.
Bild: KEYSTONE

Sulzer schliesst Werk in Oberwinterthur – 90 Stellen weg

11.03.2016, 07:2911.03.2016, 08:04

Der Industriekonzern Sulzer plant, die Produktion in Oberwinterthur zu schliessen. Davon betroffen sind 90 Mitarbeitende. Die Entlassungen sollen in diesem Jahr starten und bis Mitte 2017 in Kraft treten.

Zuerst muss aber noch das Konsultationsverfahren abgeschlossen werden. Sulzer sei sich bewusst, dass dies eine umfassende Massnahme wäre, die eine grosse Anzahl der Mitarbeitenden in der Schweiz betreffen würde, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag.

Das Unternehmen habe sich dazu verpflichtet, die Standardverfahren zu befolgen – wie es auch das Arbeitsrecht verlangt – und die Betroffenen dabei zu unterstützen, eine neue Stelle innerhalb oder ausserhalb von Sulzer zu finden.

Als Grund für die Schliessung gibt Sulzer das zunehmend anspruchsvolle Marktumfeld, insbesondere im Öl- und Gasmarkt an. Um den Preisdruck abzuschwächen, möchte das Unternehmen weltweit auf weniger Produktionsstandorte fokussieren. Die Schweiz hat nun den Kürzeren gezogen. Sulzer verweist dazu auf den wachsenden Wettbewerb, den signifikanten Zerfall des Ölpreises sowie den starken Franken, die die Produktionskosten in der Schweiz nachhaltig unter Druck setzen.

Am Standort Oberwinterthur produziert die Sulzer-Sparte Chemtech Kolonnenböden, Kolonneneinbauten, statische Mischer und strukturierte Packungen für den Öl- und Gasmarkt. Die Herstellung soll an andere Produktionsstandorte innerhalb des Produktionsnetzwerks von Sulzer verlagert werden. Sonderprojekte und Projekte mit kurzen Lieferzeiten sollen von Partnerfirmen im EU-Raum übernommen werden. (cma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Stadt Zürich setzt bei Sozialhilfe auf Freiwilligkeit statt Zwang

Seit drei Jahren hat das Stadtzürcher Sozialdepartement eine neue Strategie im Umgang mit Sozialhilfebeziehenden: Es übt keinen Druck mehr aus, sondern setzt auf Freiwilligkeit. Dabei akzeptieren die Behörden, dass es manche nicht zurück in den Arbeitsmarkt schaffen.

Zwang und Sanktionen gibt es in der Stadt Zürich seit drei Jahren nur noch für jene Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger, die trotz guter Arbeitsmarktchancen zu wenig Engagement an den Tag legen. In den vergangenen drei Jahren …

Artikel lesen
Link zum Artikel