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G7-Gipfel: G7 setzt Gipfel in Japan fort und verspricht Irak Milliarden-Hilfe



Die Staats- und Regierungschefs sieben führender Industrienationen (G7) haben am zweiten Tag ihres Gipfels im japanischen Ise-Shima die Beratungen fortgesetzt. Im Mittelpunkt standen am Freitag zunächst der Klimawandel und Energiefragen.

Zum Abschluss des Gipfels sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, man habe beschlossen, dem Irak im Kampf gegen den Terrorismus mit einer Finanzspritze von 3.2 Milliarden Euro zu helfen. Damit wolle die G7 auch die Fluchtursachen in dem Bürgerkriegsland bekämpfen. Die G7 erkenne die Fluchtbewegungen als eine «globale Herausforderung an, die eine globale Antwort erfordert».

Deutschland hatte bereits vor Wochen angekündigt, dem Irak einen Kredit von 500 Millionen Euro zu gewähren. Das werde in die jetzt beschlossene Hilfe eingerechnet, erklärte Merkel. Die Kanzlerin, die bei dem Treffen für mehr Solidarität in der Flüchtlingskrise geworben hatte, zeigte sich erfreut. «Ich bewerte den Gipfel schon als Erfolg.»

Auf dem Programm steht noch ein Treffen mit geladenen Spitzenpolitikern aus afrikanischen und asiatischen Ländern. Zu den Gastländern zählten in diesem Jahr der Tschad als Vertreter der Afrikanischen Union sowie Indonesien, Sri Lanka, Vietnam, Bangladesch, Papua-Neuguinea und Laos.

In dem Treffen geht es um die Lage in Asien, aber auch um Entwicklungsthemen. Der Gipfel wird am Mittag Ortszeit mit einem Abschlusskommuniqué zu Ende gehen. (sda/dpa)

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