Winter
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geistesgegenwärtig reagiert

Schweizer Paar rettet verschüttete Österreicher aus Lawine



Dramatische Szenen am Matonajöchle in Laterns, Österreich: Bei einem Lawinenniedergang am Mittwoch wurden drei Skitourenfahrer aus dem Vorarlberg verschüttet.

Eine insgesamt sechsköpfige Skitourengruppe in der sich auch ein Schweizer Pärchen befand, war mit den Tourenskis unterwegs Richtung Kellaköpf, als unmittelbar hinter den Schweizern sich plötzlich eine gewaltige Staublawine löste, wie vol.at berichtet. Als sich der wirbelnde Schneestaub über dem Lawinenkegel gelegt hatte, war vom Rest der Tourengruppe nichts mehr zu sehen.

Lawine Laterns Österreich, Matonajöchle

Der Unfallort an der Westflanke des Matonajöchle Bild:

Die Schweizer, die gemäss Vol.at aus Diepoldsau stammen, reagierten sofort: Sie fuhren noch mit den Fellen an den Skiern zum Unglücksort. Dort sah der Mann eine Hand aus dem Schnee ragen. Der Diepoldsauer grub mit den Händen den Kopf des Verschütteten frei und befreite den Mund vom Schnee. Der verschüttete Österreicher konnte sich danach selbst befreien.

Tödliche Lawinenunfälle in Amden und Verbier

Bei Lawinenunfällen sind zwei Menschen in der Schweiz ums Leben gekommen. Eine 17-jährige Französin war am Donnerstag bei Verbier VS verschüttet worden, ein 41-jähriger gleichentags in Amden SG. Beide Lawinenopfer verstarben später im Spital. (whr)

Zu dritt suchten sie nach den beiden anderen Verschütteten. Mit Hilfe des Lawinenverschüttetengeräts konnten sie die Männer einen Meter tief unter der Lawine orten und schliesslich befreien.

Die Verschütteten erlitten bei dem Unglück Unterkühlungen und Verletzungen, waren aber ansprechbar. Sie wurden mit Helikoptern ins Spital geflogen. (meg)

Bild

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Der Umgang mit der Lawinengefahr ist jetzt Unesco-Kulturerbe

Der Umgang mit der Lawinengefahr wird in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Die Unesco hat dies am Donnerstag in Mauritius beschlossen.

Lawinen führten im Alpenraum zu neuen Formen des kollektiven Umgangs mit Risiken, hält das Bundesamt für Kultur (BAK) in einer Mitteilung fest. Die kollektiven Kenntnisse, Erfahrungen und Strategien zum Umgang mit dieser Naturgefahr würden in den betroffenen Gebieten ständig erneuert.

Die Kandidatur war von der …

Artikel lesen
Link zum Artikel