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FILE - In this Feb. 15, 2010 file photo, Switzerland's Didier Defago reacts after completing the Men's downhill at the Vancouver 2010 Olympics in Whistler, British Columbia, Canada. Like a true power of Alpine skiing should, Switzerland has two men’s Olympic champions preparing to defend their titles in Sochi in February, 2014. Still, the same Swiss team headed by 2010 Vancouver Winter Games gold medalists Didier Defago and Carlo Janka just endured a historically poor run of results. (AP Photo/Gero Breloer, File)

Der grösste Moment in der Karriere von Didier Défago: In Vancouver wird er 2010 Abfahrts-Olympiasieger. Bild: AP

Défago möchte in seiner letzten Abfahrt nochmals so jubeln wie bei seinem Olympiasieg

Heute werden die besten Abfahrer der Welt erstmals zu einem bedeutenden Rennen in Méribel antreten. Didier Défago, der seinen letzten internationalen Einsatz in dieser Disziplin bestreitet, hat sich mit der Bestzeit im einzigen Training in den Favoritenkreis gedrängt.



Viele Abfahrer wussten erst gestern Morgen während des einzigen Trainings, was auf sie auf der «Roc de Fer»-Piste zukommt. Der Testlauf stand für die meisten Athleten unter dem Motto: «Erstmal die Strecke kennenlernen.» Entsprechend vorsichtig gingen die einen die Aufgabe an, zumal das Licht diffus war.

Weltmeister Patrick Küng belegte unter den 25 Klassierten Rang 20, WM-Bronzemedaillengewinner Beat Feuz reihte sich direkt hinter ihm ein. Die Schweizer sprachen generell von einer welligen Piste mit vielen Gelände-Übergängen. Carlo Janka bedauerte, dass der obere Teil zu seinen Ungunsten etwas gar flach sei.

epa04608667 Patrick Kueng of Switzerland, left, gold medal, and Beat Feuz of Switzerland, right, bronze medal, celebrates at the House of Switzerland after the men's downhill medal ceremony at the 2015 Alpine World Skiing Championships in Vail, Colorado, USA, 07 February 2015.  EPA/HANS KLAUS TECHT

Weltmeister Küng (links) und der WM-Dritte Feuz haben in Méribel noch Luft nach oben. Bild: EPA/APA

Défagos Traum vom Podest im letzten Rennen

Didier Défago kam im Training am besten mit den Verhältnissen zurecht. Dass sich der 37-jährige Walliser an die Spitze setzte, war keine Überraschung. Défago hatte in der vergangenen Woche zusammen mit den gastgebenden Franzosen die Piste schon einmal testen dürfen. Dieser Bonus könnte sich für den Abfahrts-Olympiasieger von 2010 heute ausbezahlen.

Défago traf im Zielraum auf die zurückgetretene Fränzi Aufdenblatten und er sagte: «Es wäre schön, wenn ich die Karriere wie sie mit einem Podestplatz abschliessen könnte.» Aufdenblatten war vor einem Jahr auf der Lenzerheide in ihrer letzten Weltcup-Abfahrt Dritte geworden. Défago ist seit seinem Olympiasieg im Weltcup nur noch zweimal aufs Podest gefahren; im Dezember 2011 gewann er die Abfahrt von Bormio, im Januar 2014 den Super-G von Kitzbühel.

Didier Defago, le skieur alpin suisse, pose pour le photographe ce jeudi 12 mars 2015 a Morgins en Valais. Didier Defago effectuera sa derniere course lors du Super-G des finales de la coupe du monde de ski alpin a Meribel. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Zum Abschluss nochmals zuschlagen: Das Ziel von Didier Défago. Bild: KEYSTONE

Der Kampf um die kleinen Kugeln

Für den Norweger Kjetil Jansrud geht es heute darum, sich als Leader der Abfahrts-Wertung zu behaupten. Im Disziplinen-Weltcup muss Jansrud eine Reserve von 20 Punkten auf den einzigen verbliebenen Verfolger Hannes Reichelt aus Österreich verteidigen.

Bei den Frauen ist die Ausgangslage für den Kampf um die Kristallkugel für den Gewinn der Disziplinenwertung in der Abfahrt scheinbar ein bisschen klarer. Lindsey Vonn startet mit einem Polster von 35 Punkten und mit der Gewissheit, die zwei Trainings dominiert zu haben. Anna Fenninger, die ihr den Gesamtsieg in der Disziplinen-Wertung streitig machen könnte, ist zum zweiten Training nicht angetreten. Nachdem die Salzburgerin beim Einfahren einen Schlag auf das linke Knie erwischt hatte, liess sie den Testlauf vorsichtshalber aus. Fenninger konnte später Entwarnung geben. (ram/si)

Die berühmtesten Sprünge im Skiweltcup

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