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ARCHIV - ZU DEN RUECKBLICKEN AUF DIE WM 1986, 1990 UND 1994 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -  Eine beruehmte und vieldiskutierte Szene der Fussball-WM-Geschichte vom 22. Juni 1986 mit Tatort Aztekenstadion in Mexiko-Stadt: Die argentinische Fussball-Legende Diego Maradona (M) boxt in der 51. Minute des Viertelfinalspiels gegen England im Springen den Flankenball ueber den herausstuerzenden englischen Torhueter Peter Shilton (r) zum 1:0 ins Netz - ein Handspiel und ein Betrugstor par excellence. Die blitzschnell ausgefuehrte Tat entgeht dem tunesischen Schiedsrichter Ali Bennaceur, und es steht 1:0 fuer Argentinien. Am Ende sind die Suedamerikaner dank eines weiteren, dann aber regelkonformen und phantastischen Maradona-Tors 2:1-Sieger und gewinnen spaeter zum zweitenmal nach 1978 den WM-Titel. Maradona begruendet seinen irregulaeren 1:0-Treffer mit der

Das berühmteste Handspiel der Fussballgeschichte: Diego Maradona an der WM 1986 gegen England. Bild: EPA

Hands oder nicht? Jetzt bist du der Schiedsrichter!

Mit dem Start der neuen Fussballsaison treten auch neue Regeln in Kraft. Insbesondere betreffen sie das Handspiel, das zuletzt für viel Verwirrung gesorgt hat. So viel sei verraten: Es bleibt kompliziert.



So viel sei eigentlich gar nicht geändert worden, findet Sascha Amhof. Und dann zeigt der Ausbildungschef der Schweizer Schiedsrichter viele Szenen, bei denen ein Handspiel beurteilt werden muss. Beim Betrachter verfestigt sich der Eindruck: Auch wenn einige Regeln nun klar niedergeschrieben sind, wird es noch immer viele Streitfälle und Diskussionen geben.

Für die offiziellen Regeln gibt es eine App vom IFAB (International Football Association Board), welches über die Regeln bestimmt. Zum Download.

Diese zehn Videos wurden bei der Weiterbildung von Spitzenschiedsrichtern verwendet. Bei jedem kannst auch du die Frage beantworten:

Ist das ein Hands, das geahndet werden muss, oder nicht?

Klickst du auf die Auflösung, erfährst du, weshalb eine Aktion abgepfiffen wird oder eben nicht.

Szene 1

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Video: streamja

Szene 1

Szene 2

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Video: streamja

Szene 2

Szene 3

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Video: streamja

Szene 3

Szene 4

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Video: streamja

Szene 4

Szene 5

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Video: streamja

Szene 5

Szene 6

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Video: streamja

Szene 6

Szene 7

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Video: streamja

Szene 7

Szene 8

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Video: streamja

Szene 8

Szene 9

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Szene 9

Szene 10

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Szene 10

Völlig neu ist einzig die Regelung, dass Tore nicht mit der Hand erzielt werden dürfen, egal ob mit oder ohne Absicht. Die Mehrheit der Änderungen sind Präzisierungen oder Klarstellungen.

Die Schweizer Haltung

In der Schweiz werden die Schiedsrichter dazu angehalten, zurückhaltend zu agieren und im Zweifel für den Verteidiger zu entscheiden. «Wir können die Regeln nicht bestimmen, aber wir können sie interpretieren», gab Schiedsrichter-Chef Amhof die Richtung vor.

Die Absicht eines Spielers kann schwierig beurteilt werden. Deshalb sollen die Unparteiischen ihren Fokus auf das Risiko legen, das ein Verteidiger nimmt. Elementar ist für die Schiedsrichter, zwischen natürlicher und unnatürlicher Haltung zu unterscheiden. Die Überlegung: Springt der Verteidiger bei einer Flanke hoch und hat die Arme über Schulterhöhe, nimmt er bewusst das Risiko in Kauf, dort vom Ball getroffen zu werden. Wird er das, ist das ein verbotenes Handspiel.

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