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Stabhochspringer Sam Kendricks hat mit seinem positiven Corona-Test eine Kettenreaktion ausgelöst.
Stabhochspringer Sam Kendricks hat mit seinem positiven Corona-Test eine Kettenreaktion ausgelöst.
Bild: keystone

Kurzes Corona-Chaos – die 41 australischen Leichtathleten sind nicht mehr in Quarantäne

29.07.2021, 09:3129.07.2021, 14:47

Kurz vor dem Start der Leichtathletik-Wettbewerbe drohte den Olympischen Spielen zwischenzeitlich das erste grössere Corona-Chaos. Der US-amerikanische Stabhochsprung-Weltmeister Sam Kendricks wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der 28-Jährige, der gemäss seinem Vater keine Symptome zeigt, musste sich umgehend in einem Quarantäne-Hotel in Isolation begeben und wird die Olympischen Spiele verpassen.

Weil Kendricks vor seinem positiven Resultat engeren Kontakt mit drei Mitgliedern des australischen Leichtathletik-Teams – darunter Stabhochspringer Kurtis Marschall – hatte, wurde dieses zunächst komplett in Quarantäne gesteckt. Insgesamt 41 australische Leichtathleten und 13 Betreuer wurden angewiesen, sofort in ihre Zimmer im olympischen Dorf zurückzukehren und diese vorläufig nicht mehr zu verlassen.

Nach wenigen Stunden gab es gemäss dem australischen TV-Sender «7News» aber bereits Entwarnung: Nachdem die drei geimpften Mitglieder des australischen Teams, die engen Kontakt zu Kendricks hatten, einen negativen PCR-Test abgeliefert hatten, konnten die Leichtathleten wieder in ihren sportlichen Olympia-Alltag zurückkehren.

Sämtliche Athleten werden bis Freitag aber zusätzlich zur täglichen Testroutine erneut auf Covid-19 gecheckt. Nur wer bis sechs Stunden vor seinem Einsatz einen negativen Test vorlegen kann, darf an den ab morgen Freitag beginnenden Leichtathletik-Wettbewerben teilnehmen.

Insgesamt infizierten sich bislang 20 Sportler bei den Olympischen Spielen von Tokio mit dem Coronavirus. Ihnen wurde eine zehntägige Quarantäne unter strikten Auflagen in einem Hotel verordnet. Ein Schweizer befindet sich dort derzeit nicht, dafür der ebenfalls positiv getestete deutsche Radprofi Simon Geschke. (pre)

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