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Stellenabau bei CS: «Wir haben einen Plan, geben ihn jedoch nicht bekannt»



Die Credit Suisse verschärft das bereits laufende Kostensenkungsprogramm. Bis Ende 2018 sollen die Aufwendungen um eine weitere Milliarde gekürzt werden. Gleichzeitig sieht sich die Grossbank gezwungen, die Gewinnziele anzupassen.

Diese weitere Kostensenkungen werden unweigerlich zu einem weiteren Stellenabbau führen. Die Credit Suisse macht dazu jedoch keine Angaben. «Wir haben einen Plan, geben ihn jedoch nicht bekannt», sagte dazu CS-Chef Tidjane Thiam an einer Telefonkonferenz. Laut den Präsentationsunterlagen hat die Credit Suisse im laufenden Jahr schon 6050 Stellen abgebaut. Damit hat sie ihr eigenes Ziel mit von einen Minus von 6000 Stellen für 2016 bereits übertroffen.

Ziele sind weiterhin hochgesteckt

Als der damals neue CS-Chef Tidjane Thiam im Oktober 2015 seine Ziele bekannt gab, galten sie schon damals als ambitiös. Thiam strebte an, bis Ende 2018 in den drei Hauptbereichen der Bank einen Vorsteuergewinn von 6,5 Milliarden Franken zu erreichen. Weil kurz nach der Bekanntgabe die Märkte kehrten, wurde das Erreichen dieser Ziele noch anspruchsvoller.

Zu anspruchsvoll, hat jetzt Thiam entschieden. Er passt seine Ziele nach unten an. Neu gilt das Gewinnziel von 5.7 Milliarden Franken, wie die Credit Suisse anlässlich ihres Investorentags in London am Mittwoch mitteilte.

Tidjane Thiam arrives for a Credit Suisse news conference in Zurich, Switzerland, in this March 10, 2015 file photo. New Credit Suisse Chief Executive Tidjane Thiam will face the Swiss bank's vocal retail shareholders on November 19, 2015, when he will hope to avoid the mauling suffered by American predecessor Brady Dougan. Picture taken March 10, 2015.  REUTERS/Arnd Wiegmann/Files

CS-CEO Tidjane Thiam verordnet ein weiteres Sparprogramm. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Damit liegt die Credit Suisse aber immer noch über den Gewinnzielschätzungen der Analysten. Sie waren im Vorfeld von einem Gewinnziel von nur 4.5 Milliarden Franken ausgegangen. Die Ziele der Grossbank dürften darum in den Augen der Analysten weiterhin als hochgesteckt gelten.

Noch mehr sparen

Erreichen will die Credit Suisse diese Marke unter anderem mit einem nochmals verschärften Sparprogramm. Das Sparziel wird von 3.2 auf 4.2 Milliarden Franken erhöht.

2018 sollen damit die Ausgaben unter 17 Milliarden Franken sinken. Zuvor galt das Ziel für die Kostenbasis, weniger als 18 Milliarden Franken. (whr/sda)

Thiams Vorgänger 

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