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Die Schlagzeilen der Sonntagspresse.  keystone/fotomontage

Drohungen gegen Post-Chefin, kriminelle Senioren und Tschäppät: Die Sonntags-Storys

25.02.18, 07:08


Ruoff wird beschützt

Im Postauto-Skandal um die zu Unrecht bezogenen Subventionen beim Staatsbetrieb lässt laut einer Meldung des «SonntagsBlick» die Wogen derart hochgehen, dass die Konzernchefin der Schweizerischen Post Susanne Ruoff sogar mit Leib und Leben bedroht ist. Die Post bestätigte der Zeitung, dass «die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz von Susanne Ruoff» getroffen wurden. Laut der Meldung beauftragte die Post den privaten Sicherheitskonzern Securitas, um ein Konzept für die Sicherheit Ruoffs auszuarbeiten. So stehe ihr Chalet in Crans-Montana VS auch unter Schutz der Sicherheitsprofis und könne im Notfall rund um die Uhr überwacht werden.

Immer mehr kriminelle Senioren

Straftäter mit grauen Haaren sind laut der «Ostschweiz am Sonntag» keine Ausnahmeerscheinung mehr. Die Alterskriminalität stieg in der Schweiz in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Zwischen 2011 und 2016 wuchs die Zahl krimineller Senioren schweizweit um 20 Prozent. Allein im Kanton Thurgau verdoppelte sich die Zahl straffälliger Pensionäre im selben Zeitraum sogar von 87 auf 171 Fälle. Experten sehen als eine Hauptursache für diese Entwicklung die demografische Entwicklung. Wenn es mehr alte Menschen gibt, steige auch die Zahl der Delikte. Allerdings würden Senioren auch straffällig, um der Monotonie ihres Lebens zu entrinnen. Eine Leere im Leben könne ältere Menschen auf Ideen bringen, die sie sonst nicht gehabt hätten, sagte ein Experte zu der Zeitung.

Tschäppät schwer erkrankt

Der Politiker Alexander Tschäppät leidet laut einer Meldung des «SonntagsBlick» an Krebs. In einem Interview mit der Zeitung sagte der volkstümliche SP-Nationalrat, dass er aber keine grosse Sache aus dem Umstand machen und sich weiterhin seinem politischen Mandat widmen will. So plant er trotz seiner schweren Erkrankung, an der am Montag beginnenden Frühlingssession der eidgenössischen Räte teilzunehmen.

Schweizer Lehrer wollte in Dubai Sex mit Kindern

Ein Lehrer der Schweizer Auslandsschule Swiss International Scientific School in Dubai ist laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» am 15. Februar bei seiner Ankunft im US-Bundesstaat Florida verhaftet worden. Die US-Justizbehörden werfen ihm vor, nach Florida gereist zu sein, weil er Sex mit einem siebenjährigen Buben geplant habe. Zudem habe er den Knaben zu Kinderpornografie anstiften wollen. Der Schulleiter äussert sich in der Zeitung zur Verhaftung des Pädagogen, der in Dubai als Musik- und Klassenlehrer tätig war. «Dieser Fall hat uns sehr betroffen gemacht», sagte Beat Sommer. Die Schule habe aus Presseberichten davon erfahren und dann verifiziert, ob ihr Lehrer verhaftet wurde. Die Schule habe den Lehrer mittlerweile suspendiert und die Eltern sowie das Lehrpersonal informiert. Der betroffene Lehrer sei durch eine weltweit tätigte Agentur rekrutiert und bei der Sicherheitsüberprüfung sei nichts Auffälliges bemerkt worden. Zudem habe der Mann keine Einträge im Strafregister gehabt.

Eleventino kippt Straf-Regelung

Die SBB-Tochter Elvetino verzichtet laut der «NZZ am Sonntag» künftig auf ihr umstrittenes Disziplinarsystem. Das Bahngastronomieunternehmen verteilte Strafpunkte an Angestellte, die unrasiert, mit schmutzigen Schuhen oder ungebügelten Hemden zur Arbeit erschienen. Acht Punkte führten zur Kündigung. Elvetino will diese Regelung nunmehr abschaffen. Wann der Strafpunktekatalog aufgegeben wird, bleibt allerdings offen. «Wir können dazu noch keine Details bekanntgeben», sagte ein SBB-Sprecher zu der Zeitung. Er betonte jedoch, dass ein solches System nicht mehr zeitgemäss und nicht mit der Betriebskultur vereinbar sei.

SBB sammeln 100 Tonnen Zigaretten-Kippen

Raucher unter den SBB-Passagieren werfen laut einer Meldung des «SonntagsBlick» pro Jahr rund 100 Tonnen an Zigarettenstummel zwischen die Bahnsteige. Die Zeitung beruft sich dabei auf interne Angaben der SBB. Um die Sauberkeit in den Bahnhöfen zu verbessern, strebten die SBB nun an, das Rauchen auf dem Perron ganz zu unterbinden. Seit Anfang Monat liefen daher Tests an den Bahnhöfen Basel SBB, Bellinzona, Chur, Neuenburg, Nyon VD und Zürich Stadelhofen. Im Extremfall könnten Bahnhöfe danach zu raucherfreien Zonen erklärt werden. Bei den SBB sorgten obendrein täglich 1200 Mitarbeiter für Sauberkeit der Bahnhöfe und müssten unter anderem 6371 Abfallkübel leeren. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • el heinzo 25.02.2018 15:52
    Highlight PS: Die französischen Busunternehmer, welche aufgrund der offenbar höchst illegal querfinanzierten Dumpingangebote der Car Postale SA aus dem Wettbewerb gedrängt wurden, sind bestimmt auch „pas amusé“. Einmal mehr also lauter Verlierer bei der Geschichte. Mit Ausnahme der finanziell auf Rosen gebetteten Führungsriege der Post-Unternehmen, und in diesem Fall der Firma Securitas. Die arbeiten auch nicht umsonst. Und später werden wohl noch einige Anwaltskanzleien ihre grosszügig bemessenen Honorare einfahren. Doch, es läuft alles genau so wie es sollte.
    1 0 Melden
  • el heinzo 25.02.2018 15:41
    Highlight Es würde mich schon sehr interessieren, wer nun die Kosten von Frau Ruoffs Personenschutz und die Überwachung des Chalets in Crans-Montana (Zweitwohnsitz?) bezahlt. Ich gehe davon aus, dass dafür wiederum die Allgemeinheit belangt wird. Nun kann man sich fragen, wer die Bedrohungslage überhaupt erst verursacht hat. Vereinzelte aus der Allgemeinheit mittels Drohungen? Oder dann doch die fürstlich entlöhnten Entscheidungsträger bei der Post / Postauto mittels ihrer Betrügereien? Schliesslich sollte das Verursacherprinzip gelten. Frau Ruoff könnte das bestimmt für ein Weilchen privat berappen. :)
    4 0 Melden
  • aglio e olio 25.02.2018 13:07
    Highlight Was so ein Zigarettenstummel wohl wiegt?
    3 0 Melden
  • niklausb 25.02.2018 11:15
    Highlight Die SBB redet immer nur von den Passagieren die Kippen auf die Gleise schmeissen dabei sind ihre Angestellten da auch fleissig mit dabei.....
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    • walsi 25.02.2018 13:47
      Highlight Die Angestellten kehren ihren Dreck somit auch selber wieder weg. Oder haben Sie schon einmal einen Passagier die Kippe eines Angestellten entsorgen sehen?
      1 2 Melden
    • pedrinho 25.02.2018 14:09
      Highlight .....und natuerlich steht die gesundheit der passagiere im fordergrund, etwa genauso der grund wie beim fliegen. Dass durch das rauchverbot millionen gespart werden, da die luftfilter 3-4 mal laenger im einsatz bleiben koennen und bei der sbb einige der 1200 mitarbeiter eingespart werden koennen ist doch nur ein unvermeidbarer nebeneffekt. ;)
      3 0 Melden
    • niklausb 25.02.2018 19:06
      Highlight @walsi: es geht mir um die Kippen die auf s Geleise geworffen werden und nicht um die welche mit dem Besen weg gekehrt werden.
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