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Während Steinmeier über die Flutopfer sprach, lachte Laschet – jetzt ist klar, worüber

30.12.2021, 21:0331.12.2021, 00:24

Es ist der 17. Juli 2021. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht das Katastrophengebiet im nordrhein-westfälischen Erftstadt.

Bereits zu diesem Zeitpunkt ist bekannt, dass es Dutzende Tote gab, viele werden noch vermisst. Begleitet wird der Bundespräsident von Armin Laschet, seines Zeichens Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat der CDU.

Erftstadt in Nordrhein-Westfalen wurde besonders hart von den Fluten getroffen.
Erftstadt in Nordrhein-Westfalen wurde besonders hart von den Fluten getroffen.Bild: keystone

Das wäre eigentlich der Moment, in dem sich eine Politikerin oder ein Politiker als Führer präsentieren kann, präsidial auftreten, Format zeigen.

Nicht so Laschet: Während Steinmeier eine Rede bei der örtlichen Feuerwehr hält, witzelt Laschet im Hintergrund mit lokalen CDU-Politikern. Eine Fernsehkamera hält die Szene fest. Und zerstört so Laschets Chancen auf das Kanzleramt.

Das Bild, das für rote Köpfe sorgte:

Laschet lacht während einer Ansprache des Bundespräsidenten zur deutschen Flutkatastrophe im Juli 2021.
Laschet lacht während einer Ansprache des Bundespräsidenten zur deutschen Flutkatastrophe im Juli 2021.Bild: keystone

Nun haben der Kölner Stadt-Anzeiger und das Redaktionsnetzwerk Deutschland herausgefunden, worüber dabei gewitzelt worden sein soll.

Demnach sei die Heiterkeit in der Gruppe ausgebrochen, als Laschet den neben ihm stehenden Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Frank Rock, wegen dessen Begrüssung des Bundespräsidenten aufgezogen habe.

Laschet neckte Rock nach übereinstimmenden Angaben von Umstehenden damit, dass er das Staatsoberhaupt nur mit «Herr Steinmeier» und nicht als «Herr Bundespräsident» begrüsst haben soll. Rock habe Laschet geantwortet, dass er so überrascht gewesen sei, dass Steinmeier «auch so klein ist wie du».

Laschet stand in den Umfragen zuvor recht passabel da. Doch mit dem Lacher aus Erftstadt wirkte er fortan wenig kanzleresk. Laschet versuchte in den Wochen danach immer wieder, gegen dieses Foto anzurennen, doch die Versuche blieben zumeist vergeblich. Weil die CDU kaum in die Offensive kam, setzte sich mit dem Bild eine Abwärtsspirale in Gang, die schliesslich in der Wahl von Konkurrent Olaf Scholz von der SPD gipfelte. (jaw)

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quelle: keystone / rhein-erft-kreis
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40 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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wilhelmsson
30.12.2021 21:27registriert Dezember 2015
Es hätte von Grösse gezeugt, wenn Laschet das selbst aufgelöst hätte. Die hat er aber nun mal im doppelten Sinne nicht.
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cheko
30.12.2021 21:26registriert Dezember 2015
Die Erklärung macht das ganze auch nicht besser.. Er hat es damals schlichtweg "verkackt" und hat die Quittung dann entsprechend bekommen 🤷‍♂️
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Wegmeister Wyngarten
30.12.2021 22:25registriert September 2020
Also es dürfte ja wohl klar gewesen sein, dass er nicht über die Toten lacht oder die Katastrophe uhuere luschtig findet.
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