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EM-TAGESTICKER 15. AUGUST

Das war der vierte EM-Tag! Bei der Siegerehrung kullern Kariem Hussein die ersten Tränen über die Wangen



Liveticker: 15.8.14: EM-Tagesticker

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Das war's für heute!
Der vierte Tag dieser Leichtathletik-EM ist zu Ende! Und was für einer das war ... Der Höhepunkte aus Schweizer Sicht war natürlich ganz klar der EM-Titel über 400 Meter Hürden von Kariem Hussein. Auch ganz stark: Mujinga Kambundji stellt über 200 Meter wieder einen neuen Schweizer Rekord auf.

Wir verabschieden uns mit dem Bild des Tages!
Switzerland's Kariem Hussein reacts after winning the 400m hurdles final during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Friday, Aug. 15, 2014. (AP Photo/Petr David Josek)
Die Siegerehrung
Und noch einmal ein Gänsehaut-Moment im Letzigrund: Kariem Hussein erhält seine wohlverdiente Goldmedaille. Die Schweizer Fahne wird in den Nachthimmel gezogen, es ertönt der Schweizer Psalm. Im Stillen summen wir alle mit! Und jetzt kullern auch die Tränen über die Backen des Thurgauers ...
Men's 400m hurdles gold medal winner Kariem Hussein from Switzerland reacts on the podium at the medal ceremony, at the fourth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Friday, August 15, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Hammerwerfen Frauen, Final
Die Deutschen holen im Hammerwerfen sensationell keine Medaille: Gold geht an die Polin Anita Wlodarczyk mit 78,76 Meter. Das ist die zweitbeste je geworfene Weite. Silber geht an die Slowakin Martina Hrasnova, Bronze an Wlodarczyk Landsfrau Joanna Fiodorow.
Hochsprung Männer, Final
Bogdan Bondarenko sichert sich mit 2,35 Meter den Titel im Hochsprung. Er verweist in einem spannenden Wettkampf seinen Landsmann Andrej Prozenko und den Russen Iwan Uchow auf die Plätze. Ganz zum Schluss liess sich Bondarenko noch 2,43 Meter auflegen. Das wäre neuer Europa-Rekord gewesen. Doch im Regen von Zürich war nichts zu machen.
Ukraine's Bogdan Bondarenko competes in the Men's High Jump final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 15, 2014.  AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI
200 Meter Männer, Final
Der Brite Adam Gemili holt in 19,98 Sekunden die Goldmedaille und stellt eine neue europäische Saisonbestzeit auf. Silber geht wie schon über 100 Meter an den Franzosen Christophe Lemaitre. Bronze holt der Ukrainer Sergej Smelyk.
Siebenkampf, 800 Meter
Die Französin Antoinette Nana Djimou gewinnt den Siebenkampf der Frauen dank einer starken Leistung über 800 Meter. Die beiden verbliebenen Schweizer Siebenkämpferinnen schlagen sich in der letzten Disziplin ebenfalls wacker. Für Ellen Sprunger liegt sogar eine persönliche Bestleistung drin. Valérie Reggel läuft in 2:12.68 Saisonbestleistung. In der Endabrechnung belegt Reggel den 12. Rang, Sprunger wird 13. Linda Züblin musste vor dem letzten Wettbewerb aufgeben.
Antoinette Nana Djimou of France celebrates winning the women's heptathlon during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 15, 2014. REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Die bisherigen Schweizer Leichtathletik-Europameister
1950 in Brüssel: Fritz Schwab, 10 km Gehen
1969 in Athen: Philippe Clerc, 200 Meter
1986 in Stuttgart: Werner Günthör, Kugelstossen
2010 in Barcelona: Viktor Röthlin, Marathon
400 Meter Hürden Männer, Final
Kariem Hussein hat seine Ehrenrunde beendet: «Ich realisiere es irgendwie noch nicht. Ich habe geglaubt, dass wenn ich über der Ziellinie bin, mir die Tränen kommen. Aber im Moment bin ich völlig leer. Man kann eine solche Situation nicht vorausplanen. Das ist schon ein bisschen komisch, vielleicht kommt das später. Ich freue mich unglaublich, aber wahrscheinlich sind alle Emotionen beim Lauf raus.»
400 Meter Hürden Männer, Final
Kariem Hussein befindet sich noch immer auf der Ehrenrunde. Trainer Flavio Zberg schaut aber bereits beim SRF vorbei: «Ich habe keine Ahnung, was da abläuft. Ich bin wirklich in einem anderen Film. Ich kann es noch nicht realisieren», gibt er zu Protokoll. «Ich habe das Rennen geschaut, aber ich habe keine Worte für das. In den Vorläufen hat es sich angedeutet, er hatte eine Ausstrahlung, die ich noch nie gesehen habe von ihm.»
400 Meter Hürden Männer, Final
Die letzten Meter des Triumphlaufs im Gif:
Und so jubelt Kariem Hussein über seine EM-Goldmedaille:
Switzerland's Kariem Hussein celebrates after winning the Men's 400m Hurdles final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 15, 2014.  AFP PHOTO / OLIVIER MORIN
Das aus Schweizer Sicht wunderbare Klassement:
Schwingerkönig als erster Gratulant
400 Meter Hürden Männer, Final
Die erste Medaille für die Schweiz ist Tatsache! Kariem Hussein holt Gold! Der Thurgauer lässt alle stehen und krönt sich in 48,96 Sekunden zum fünften Schweizer Leichtathletik-Europameister. Zum ersten Mal in seiner Karriere bleibt er unter 49 Sekunden. Und das im strömenden Regen ...
400 Meter Hürden Männer, Final
Kariem Hussein macht sich bereit für seinen grossen Auftritt. Wir drücken die Daumen, dass es für die Medaille reicht. Bald geht es los ...
400 Meter Hürden Männer, Final
Mujinga Kambundji hat stimmungsmässig vorgelegt, nun hoffen wir, dass Kariem Hussein das noch fehlende Edelmetall einfährt. Um 20.52 Uhr läuft der Thurgauer im Final über 400 Meter Hürden der Männer und gehört dabei zu den Favoriten.
Da freut sich auch Cooly
200 Meter Frauen, Final
«Ich hatte einen tollen Lauf. Ich fühle mich super und konnte es auf die Bahn bringen. Mit der Unterstützung des Publikums klappt einfach alles. Die Läufe der letzten Tage haben mir viel Selbstvertrauen gegeben und die Bahn ist super schnell. Bei dieser Stimmung kann man einfach nur schnell laufen, obwohl ich sehr nervös war», so Kambundji nach dem Rennen. Auf die Frage, ob sie morgen auch im Vorlauf der 100m-Staffel antreten wird, sagt sie: «Für 100 Meter reicht es vollkommen.»
200 Meter Frauen, Final
Keine Medaille für Mujinga Kambundji! Die Bernerin verpasst auf der halben Bahnrunde den erhofften Effort und wird in 22,83 Sekunden Fünfte. Das ist aber Schweizer Rekord! Sie unterbietet die Bestmarke von Regula Aebi aus dem Jahr 1988 um fünf Hundertstel. Gold geht an die Topfavoritin Dafne Schippers aus Holland. Sie läuft in 22,03 neuen holländischen Rekord. Silber holt die Britin Jodie Williams, Bronze die Französin Myriam Soumaré.
Weitsprung Männer, Qualifiaktion
Yves Zellweger schafft in seinem dritten Versuch nur 7,63 Meter. Damit verpasst er den Final der besten Zwölf leider.
200 Meter Frauen, Final
Nur noch wenige Minuten bis zum 200-Meter-Final der Frauen. Mujinga Kambundji und ihre Konkurrentinnen betreten bereits den Letzigrund. Und es beginnt mal wieder zu regnen ... Bald geht es los!
800 Meter Männer, Final
Die Goldmedaille über die doppelte Bahnrunde geht an den Polen Adam Ksczczot. In der letzten Kurve lässt er den Franzosen Pierre-Ambriose Bosse stehen und läuft in 1:44.15 Minuten zu Gold. Silber holt Landsmann Artur Kuciapski, Bronze der Ire Mark English (Lustig!). Topfavorit Bosse bricht zum Ende völlig ein und wird gar noch Letzter.
Weitsprung Männer, Qualifikation
Yves Zellweger springt in seinem ersten Versuch auf 7,64 Meter und ist damit bei den Leuten. Die Qualifikationsweite für den Final vom Sonntag beträgt aber 8,00 Meter. Zellwegers persönliche Saisonbestweite liegt übrigens bei 7,98 Meter.
Hochsprung Männer, Final
Der Hochsprung-Final der Männer hat begonnen. Bodgdan Bondarenko gegen Iwan Uchow: Welcher Superstar entscheidet das heiss erwartete Duell für sich?
Stiller Protest
So protestiert Steeple-Europameister Yoann Kowal gegen die Disqualifiaktion seines französischen Landsmanns Mahiedine Mekhissi-Benabbad, der gestern Abend vor dem Zieleinlauf sein Trikot ausgezogen hatte. Demonstrativ steigt er bei der Siegerehrung vom höchsten Podest.
France's winner Yoann Kowal, 2nd left, leaves the podium empty to protest against the disqualification of team mate France's Mahiedine Mekhissi-Benabbad during the victory ceremony during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Friday, Aug. 15, 2014. (AP Photo/Petr David Josek)
Cooly in Action
Dem gibt es nichts hinzuzufügen ...
1500 Meter Frauen, Final
Der 1500-Meter-Lauf der Frauen endet mit einem packenden Zweikampf. Die Holländerin Sifan Hassan siegt dank einem fulminanten Schlussspurt vor der Schwedin Abeba Aregawi in 4:04,18 Sekunden.
Züblin muss aufgeben
Linda Züblin zieht sich aus dem Siebenkampf-Wettbewerb zurück. Die 28-Jährige leidet offenbar seit längerem an einem Infekt der oberen Atemwege und wird zum abschliessenden 800- Meter-Lauf nicht mehr antreten.

«Grundsätzlich geht es mir gut, aber ich habe Probleme beim Atmen, wenn ich viel reden und mich bewegen muss. Während dem Weitsprung-Wettbewerb habe ich gemerkt, dass es nicht weitergehen wird. Es wurde mir schwarz vor den Augen und schwindlig. Ich höre schweren Herzens auf», so Züblin beim SRF.
Linda Zueblin from Switzerland is helped by medical staff after falling at the finish line of the women's 200m race of the heptathlon competition, at the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)
400 Meter Frauen, Final
Die Bahnrunde der Frauen entscheidet die Italienerin Libania Grenot überlegen in 51,10 Sekunden für sich. Dahinter wird es ganz knapp. Erst im Fotofinish ist zu sehen, dass Olga Semljak aus der Ukraine Silber gewinnt und die Spanierin Indira Terrero zu Bronze läuft.
400 Meter Männer, Final
Glück für Matt Hudson-Smith: Einer der Favoriten auf den 400-Meter-Titel der Männer zuckt beim ersten Startversuch, wird aber nicht disqualifiziert. Der Brite kreigt nur eine Verwarnung. Knapp 45 Sekunden holt er die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Martyn Rooney, der in 44,71 Sekunden Europameister wird.
Siegerehrung des Weltrekordlers
Eben noch eitel Sonnenschein, jetzt schon wieder grauer Himmel! Bei der Siegerehrung des neuen 50km-Gehen-Weltrekordlers Yohann Diniz fallen bereits wieder die ersten Regentropfen. Aprilwetter im August! Den Franzosen kümmert's nicht, mit voller Inbrunst singt er die Marseillaise.
Immerhin ein Zeichen von ganz oben ...
Entertainment pur? Wir hoffen es!
Siebenkampf Speerwurf
Für die drei Schweizerinnen ist der Speerwurf-Wettkampf zu Ende. Linda Züblin wird in ihrer Gruppe mit 45,28 Meter Zweite. Valérie Reggel schafft mit 44,46 Meter eine persönliche Bestleistung. Ellen Sprunger mit 41,06 Meter immerhin eine Saisonbestleistung.
Siebenkampf Speerwurf
Valérie Reggel kommt mit ihrem dritten und letzten Versuch beinahe an die Marke von Linda Züblin heran. Ihr Speer landet bei 44,46 Meter, eine neue persönliche Bestleistung. Züblin schafft im dritten Versuch 45,28 Meter: Eine leichte Verbesserung.
Siebenkampf Speerwurf
Alle drei Schweizerinnen haben ihren ersten Wurf hinter sich. Linda Züblin zeigt eine tolle Leistung und erreicht eine Weite von 45,08 Meter. 48 Zentimeter fehlen zur Saisonbestleistung, doch damit führt sie die Gruppe A zunächst an. Ellen Sprunger kommt auf 41,06 Meter, Valérie Reggel auf 40,34 Meter.
Weiter geht's!
Alles bereit für die Abendsession im Letzigrund. Und auch Petrus hat ein Einsehen. Strahlender Sonnenschein über dem Letzigrund. Den Auftakt um 18.04 Uhr machen die Siebenkämpferinnen um Ellen Sprunger, Linda Züblin und Valérie Reggel beim Speerwurf. Die Highlights aus Schweizer Sicht finden um 20.25 Uhr und 20.52 Uhr statt. Zuerst sprintet Mujinga Kambundji beim 200-Meter-Final der Frauen um eine Medaille, dann kämpft Kariem Hussein im 400-Meter-Hürden-Final der Männer um Edelmetall.
Nabelschnur um den Hals
Mujinga Kambundji will heute im 200-Meter-Final noch einmal für einen Glanzpunkt setzen. Doch was heisst eigenlich Mujinga? «In der Gegend, aus der mein Vater kommt, nennt man ein Mädchen Mujinga, wenn es mit der Nabelschnur um den Hals geboren wird», klärt die Bernerin der «Coopzeitung» auf.
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Mujinga Kambunji (SUI) (Andy Mueller/freshfocus)
Trikot-Gate
Der Franzose Mahiedine Mekhissi-Benabbad zeigt sich am Tag nach seiner Disqualifikation wegen des Trikot-Ausziehens nicht gerade einsichtig. «Ich habe heute Nacht schlecht geschlafen», gibt er heute in den Katakomben des Letzigrund-Stadions zwar zu. «Aber eigentlich gehörte der Sieg mir. Ich hätte Geschichte schreiben können.» Die Gelbe Karte nimmt er nun in den Final über 1500 m am Sonntag mit. Bei diesen Europameisterschaften kann sich Benabbad keinen Fauxpas mehr leisten.
TOPSHOTS
France's Mahiedine Mekhissi-Benabbad (R) runs after removing his jersey in the last meters of the Men's 3000m steeplechase final, ahead of France's Yoann Kowal (L) during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 14, 2014.  AFP PHOTO / OLIVIER MORIN
Durchschnaufen
Mit diesem unerwarteten Höhepunkt ist die Morgensession des vierten EM-Tages beendet. Weiter geht es um 18.04 Uhr mit dem Siebenkampf der Frauen. Insgesamt zehn Entscheidungen stehen heute Abend im Letzigrund auf dem Programm. Aus Schweizer Sicht dürfen wir vor allem auf den 200-m-Final mit Mujinga Kambundji und die 400 m Hürden mit Kariem Hussein gespannt sein. Das Publikum wäre mit Sicherheit bereit für die erste Schweizer Medaille.

Das Schweizer Programm der Evening Session
18.04 Uhr: Siebenkampf Speer -> mit Ellen Sprunger, Valérie Reggel, Linda Züblin
19.30 Uhr: Weitsprung, Männer, Qualifikation -> mit Yves Zellweger
20.20 Uhr: 200 m, Frauen -> mit Mujinga Kambundji
20.52 Uhr: 400 m Hürden, Männer, Final -> mit Kariem Hussein
21.15 Uhr: Siebenkampf 800 m -> mit Ellen Sprunger, Valérie Reggel, Linda Züblin
50 km, Gehen, Männer
Weltrekord für Yohann Diniz! Der 36-jährige Franzose siegt in einer Fabelzeit von 3:32:33. Dieses Rennen wird in die Geschichte eingehen. Diniz verbessert den sechs Jahre alten Weltrekord des Russen Denis Nischegorodow um sagenhafte 1:41 Minuten und feierte seinen dritten EM-Titel in Serie auf dieser Strecke. Die weiteren Plätze belegen Matej Toth aus Slowenien und Ivan Noskov aus Russland. Diniz war so stark, dass er sogar den Fünftplatzierten überrundete.
Yohann Diniz from France celebrates after breaking the World Record as he wins the gold medal in the men's 50km race walking in the city centre of Zurich at the fourth day of the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Friday, Aug. 15, 2014. (AP Photo/Keystone, Walter Bieri)
1500 m, Männer, Qualifikation
Jan Hochstrasser kommt nicht auf seine Trainingsergebnisse und landet nur auf Platz 12. Viel weniger, als er sich erhofft hat. Der Betriebsökonomie-Student spricht von der sportlich grössten Enttäuschung.
Jan Hochstrasser
50 km, Gehen, Männer
Lustige Szene, als der Portugiese Pedro Isidro einen ungeplanten Zwischenaufenthalt einschieben muss.
3000 m-Steeple, Frauen, Qualifikation
In Heat 1 hat sich Fabienne Schlumpf als Fünfte und somit letzte Athletin in ihrem Rennen für den Final qualifizieren können. Ihr Motto dort: «Voll auf Angriff», wie gegenüber SRF sagt. Ihre Kollegin Astrid Leutert ist derweil in ihrem Rennen Zehnte und damit Letzte geworden. Die Bernerin muss dabei noch einen Sturz im Wassergraben erleiden. Glücklicherweise bleibt sie unverletzt, wie sie im Interview festhält.
Fabienne Schlumpf of Switzerland (R) clears a water obstacle in a women's 3000 metres steeplechase heat during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 15, 2014.                         REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
50 km Gehen, Männer
Nun ist Petrus offenbar doch wieder eine Laus über die Leber gekrochen. Die Geher kämpfen sich bei Kilometer 20 im strömenden Regen über den Asphalt. Die Laune ist trotzdem prächtig, zumindest bei den führenden Yohann Diniz und Mikhail Ryzhov. Von hinten schleicht sich übrigens Weltmeister Robert Heffernan an, der Ire kämpft gerade um Platz 3.
Kugelstossen, Frauen, Qualifikation
Gleich wird es auch im Letzigrund wieder ernst. Die Kugelstosserinnen kämpfen ab 10.04 Uhr um die Finalqualifikation, danach kommen die Diskuswerferinnen. Die Helfer saugen gerade das Wasser aus dem Abwurfring.
A worker cleans the discus circle from rain, during the women's discus throw qualifying event, at the fourth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Friday, August 15, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Ihre Meinung ist gefragt
Spannender Hochleistungssport, oder doch Unsinn? Beim Gehen scheiden sich die Geister wie bei kaum einer anderen Disziplin. Auffällig: Entlang der Strecke haben sich für die frühe Uhrzeit und das schlechte Wetter doch eine stattliche Anzahl von Zaungästen eingefunden. Wie stehen Sie zum Gehen? Sagen Sie uns Ihre Meinung mit Tweet an @watson_sport

50 km Gehen, Männer
Die ersten zehn Kilometer sind geschafft. Bei 14 Grad schlägt eine Dreiergruppe an der Spitze ein ordentliches Tempo an. Die beiden Russen Mikhail Ryzhov und Ivan Noskov haben sich zusammen mit dem Franzosen Yohann Diniz einen Vorsprung von 24 Sekunden auf die ersten Verfolger erarbeitet.
Heftige Diskussion über die Disqualifikation -Sind Sie einverstanden?
Gestern Abend kam es beim 3000 m-Steeple-Rennen zu einem Eklat. Der Franzose Mahiedine Mekhissi-Benabbad konnte einen so grossen Vorsprung herauslaufen, dass er rund 100 Meter vor der Ziellinie sein Trikot auszog, um dem Publikum im Letzigrund ein wenig Show zu bieten. Nachdem der spanische Verband – ihr Läufer Angel Mullera wurde Vierter – nach dem Rennen Protest einlegte, wurde Mekhissi-Benabbad wegen Unsportlichkeit disqualifiziert. Ein humorloser Entscheid, wie unser Sportfachmann Ralf Meile in seinem Kommentar schreibt. Sind Sie mit seinem Urteil einverstanden? Schreiben Sie ihre Ansicht. Die Meinungen gehen auseinander ...
Mahiedine Mekhissi-Benabbad of France crosses the finish line with his vest in his hand, to win the men's 3000 metres steeplechase final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 14, 2014.                    REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
50 km Gehen, Männer
Die Geher sind unterwegs. 25 Runden à 2 Kilometer zwischen Bellevue und Central entlang des Limmatquais – kein Zuckerschleck. Rund vier Stunden wird die Tortur voraussichtlich dauern. Wenigstens spielt zum Auftakt das Wetter mit. Der Regen hat aufgehört, es herrschen angenehme Lauftemperaturen.
Zur Erinnerung, hier noch einmal die Regeln:

Hier noch einmal die Regeln: Beim Gehen muss mindestens ein Fuss immer den Boden berühren und ein Bein dabei gestreckt sein. Bei einem Verstoss zeigen die Kampfrichter den Athleten zunächst die Gelbe Kelle. Darüber hinaus können die Gehrichter eine Rote Karte ausstellen. Kriegt ein Geher drei Rote Karten von verschiedenen Kampfrichtern wird er disqualifiziert.
Der vierte EM-Tag
Die erste von neun Entscheidung findet am Morgen über 50 km Gehen der Männer ohne Schweizer Beteiligung statt. Danach starten Astrid Leutert und Fabienne Schlumpf, die 2013 in Moskau ihr WM-Debüt gegeben hat, im Vorlauf über 3000 m Steeple. Die Siebenkämpferinnen Ellen Sprunger und Valérie Reggel sind nach dem ersten Tag und vier Disziplinen auf Kurs. Beide stellten je zwei persönliche Bestmarken auf und haben weiterhin 6000 Punkte und mehr im Visier. Sprunger liegt auf Rang 13, Reggel belegt den 18. Platz. Die Trauben hängen über 1500 m hoch für den EM-Neuling Jan Hochstrasser, der als erster Schweizer seit über 10 Jahren wieder unter 3:40 Minuten gelaufen ist. Doch als 13. seiner Serie und als 28. unter 32 Teilnehmern hat der Aarauer nichts zu verlieren.

In der Abendsession hofft der Ostschweizer Yves Zellweger im Weitsprung mit einer Top-Leistung auf die Final-Qualifikation. Und über 200 m greift Mujinga Kambundji erneut nach den Sternen. Die grosse Überfliegerin im Schweizer Team an der Heim-EM qualifizierte sich nach dem sensationellen 4. Platz über 100 m auch über die doppelte Distanz für den Final. Als letztem Schweizer winkt Kariem Hussein vom LC Zürich über 400 m Hürden eine EM-Medaille.
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