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«Zuerst sind Frauen dran» – Gegen einen Köbi-Kuhn-Platz regt sich Widerstand

12.12.2019, 07:1412.12.2019, 07:30

Seit ziemlich genau vierzehn Jahren gibt es an der Döltschihalde in Zürich-Wiedikon einen Platz, der nach Köbi Kuhn benannt ist. Fussballfans und Anwohner hatten nach der dramatischen Qualifikation für die WM 2006 ein entsprechendes Schild angebracht.

Noch ist er inoffiziell: Der Platz zu Ehren des ehemaligen Nationaltrainers in Wiedikon.
Noch ist er inoffiziell: Der Platz zu Ehren des ehemaligen Nationaltrainers in Wiedikon.Bild: KEYSTONE

Offiziell war die Bezeichnung nie – aber sie könnte es werden. Nach Kuhns Tod Ende November wurde bereits ein politischer Vorstoss eingereicht, mit dem sich die Stadt Zürich nun befasst.

«Stadtpräsidentin Corine Mauch hat sich öffentlich bereits wohlwollend über diese Möglichkeit geäussert», sagte ihr Sprecher dem «Blick». Doch die Zeitung berichtet nun von Widerstand gegen die Pläne.

«Es gibt sehr viele Frauen, die ebenso bekannt sind wie Köbi Kuhn und ebenso Gutes geleistet haben», wandte Katharina Prelicz-Huber, Nationalrätin der Grünen und Gemeinderätin in der Stadt Zürich, gegenüber «Radio Energy» ein. Jene Frauen würden schon viel länger auf einen solchen Platz warten.

«Darum zuerst einmal die Frauen und dann gerne auch einmal Köbi Kuhn.» Gemeinsam mit ihrer Parteikollegin Elena Marti hat sie im Gemeinderat ein Postulat eingereicht, welches verlangt, dass Strassen und Plätze in der Stadt Zürich vor allem nach Frauen benannt werden. (ram)

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Köbi Kuhn – sein Leben in Bildern

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Köbi Kuhn – sein Leben in Bildern
quelle: keystone / gaetan bally
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