Luftfahrt
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epa05128809 CEO Michael O’Leary of Ryanair airlines reacts as he speaks at a press conference in Brussels, Belgium, 27 January 2016. O’Leary presented the 2015 year results of the compagny and new destination for his low cost airline.  EPA/OLIVIER HOSLET

O'Leary war in der Vergangenheit schon häufiger mit kontroversen Positionen aufgefallen. Bild: EPA/EPA

Ryanair-Chef sorgt mal wieder für Empörung: Er verlangt strengere Kontrollen für Muslime



Mit Äusserungen über muslimische Fluggäste hat der Chef des irischen Billigfliegers Ryanair, Michael O'Leary, Empörung ausgelöst. In einem Interview mit der britischen Zeitung «The Times» forderte O'Leary am Samstag, muslimische Männer am Flughafen strenger zu kontrollieren – weil «Terroristen» im «Allgemeinen muslimischen Glaubens» seien.

«Terroristen» seien in der Regel allein reisende Männer, sagte O'Leary der Zeitung. «Man kann solche Dinge nicht sagen, weil es Rassismus ist, aber es sind im Allgemeinen Männer muslimischen Glaubens», fügte er hinzu. Vor 30 Jahren sei die Gefahr dagegen noch von Iren ausgegangen.

Nicht das erste Mal

Ein Sprecher des Zentralrats der Muslime in Grossbritannien warf O'Leary Islamfeindlichkeit vor. Der Labour-Abgeordnete Khalid Mahmood sagte der «Times», mit seinen Äusserungen befeuere der Ryanair-Chef Rassismus.

In Deutschland habe «diese Woche ein Weisser» mehrere Menschen getötet, sagte Khalid mit Blick auf den offenbar rassistisch motivierten Anschlag von Hanau, bei dem zehn Menschen getötet wurden. «Sollten wir weisse Menschen ins Visier nehmen, um zu prüfen, ob es sich um Faschisten handelt?», fragte er.

O'Leary war in der Vergangenheit schon häufiger mit kontroversen Positionen aufgefallen. So hatte er etwa vorgeschlagen, die Benutzung der Bord-Toiletten auf Ryanair-Flügen kostenpflichtig zu machen oder von besonders dicken Passagieren mehr Geld zu verlangen. (viw/sda/afp)

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • paule 24.02.2020 00:39
    Highlight Highlight Ganz unrecht hat er nicht, schade dass man heute nicht mehr sagen darf, was Sache ist. Man darf lügen aber die Wahrheit muss man verschweigen, wo sind wir eigentlich gelandet.
  • Lokutus 23.02.2020 10:42
    Highlight Highlight Flieg wenig, wenn man unbedingt muss vermeide Ryanair - alles gut!
  • Töfflifahrer 22.02.2020 19:55
    Highlight Highlight Abgesehen von der Aussage die evtl. Rassistisch sein mag, wie will er das kontrollieren? Wie sieht denn ein Muslim aus?
    • Kruk 22.02.2020 21:07
      Highlight Highlight Diese Überlegung reicht eigentlich aus um zu erkennen, dass dieser Typ solche Aussagen nur um der Aufmerksamkeit willen macht.
    • Knety 22.02.2020 23:57
      Highlight Highlight Man hält die Passagiere 24 Stunden am Flughafen fest. Wer in dieserZeit 5 mal betet ist ein Muslim. Nein im Ernst, der Typ will doch nur Aufmerksamkeit.
  • Selbst-Verantwortin 22.02.2020 17:20
    Highlight Highlight „Sollten wir weisse Menschen ins Visier nehmen, um zu prüfen, ob es sich um Faschisten handelt?“
    Ja, natürlich.
    Statistische Daten zu verwenden, um die Trefferquote zu erhöhen, ist sinnvoll. Hier wie anderswo.
    • Selbst-Verantwortin 23.02.2020 09:21
      Highlight Highlight Ausser man ist so unsinnig politisch korrekt,
      dass man Klu-Klux-Klan-Mitglieder, bei schwarzen minderjährigen Frauen suchen will 🤦‍♀️🤦
      Oder Hooligans im Seniorenheim.
  • Clife 22.02.2020 16:06
    Highlight Highlight Dann bitte die Fluggäste ruhigstellen, die sich über Kleinkram empören und andere Fluggäste anschnauben. Von mir aus auch aus dem fliegenden Flugzeug werfen 😂 Ich sehe da dringenderen Handlungsbedarf, zumal ich mehr darüber lese als Terrorhandlungen während dem Flug. Was dann die Kontrolle auf Staatsgrund betrifft geht ihn m.M.n. nichts an und muss vom jeweiligen Staat für jeden Menschen unterschiedlichsten Glaubensrichtunges durchgeführt werden
  • häxxebäse 22.02.2020 15:25
    Highlight Highlight Gut gekontert khalid.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.02.2020 16:34
      Highlight Highlight Klar gibt es auch noch Rechts- und Linksextreme. Statistisch hat Michael O'Leary trotzdem recht.
    • häxxebäse 22.02.2020 17:54
      Highlight Highlight Zur zeit machen mir nur rechtsextreme angst. Angst vor den islam. fanatikern habe ich nicht, wir sind ja kein kolonialland. Und linksextreme die den mcdonalds besprayen, stören mich überhaupt nicht.
    • Kruk 22.02.2020 17:56
      Highlight Highlight Neoliberaler, noch wenn er recht hätte, die Umsetzung ist unmöglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 22.02.2020 15:12
    Highlight Highlight "Wieder einmal" sorgt MLO ganz bestimmt nicht für "Empörung", denn sämtliche Ideen zu Toiletten, Sitzen und dicken pax dienten in der Vergangenheit einzig der gratis Publicity.

    Ob dies auch jetzt der Fall ist, lässt sich nicht genau sagen, Moslems zieht man so bestimmt nicht an.
    • Bowerick Wowbagger 22.02.2020 15:22
      Highlight Highlight Da der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit in Europa liegt wird ihn das nicht gross jucken.
    • Kruk 22.02.2020 16:29
      Highlight Highlight Bowerick Wowbagger, ich habe gedacht Europa werde von Muslimen regelrecht überschwemmt und Grossbritannien stehe kurz vor der Einführung der Scharia?
    • Magnum 22.02.2020 16:58
      Highlight Highlight Wie jetzt, Bowerick? Ich dachte, dass Merkel und Soros Europa mit Muslimen fluten. Und jetzt sollen diese trotz des anstehenden grossen Bevölkerungsaustausch keine kommerziell relevante Gruppe sein? Du widersprichst Dir.

      Und nein: O'Leary hat nicht recht. Diese Art von Generalverdacht gegen eine ganze Religion, in all ihren Facetten, ist einfach nur dumm und uninformiert. Wie Deine Kommentare auch zu diesem Artikel. Ist bei 20min wirklich die Kommentarfunktion abgestellt worden, oder ist es Typen wie Dir (aka islamophobe Hetzer) einfach nur langweilig? Bei dem schönen Wetter?
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  • Kruk 22.02.2020 15:04
    Highlight Highlight Und wie will er dies erkennen können?

    Am Pass, am Aussehen?
    • Kruk 22.02.2020 19:20
      Highlight Highlight An den Blitzen an scheint es irgendein Merkmal zu geben woran Muslime als solche zu erkennen sind.
  • Bowerick Wowbagger 22.02.2020 14:55
    Highlight Highlight Er hat natürlich Recht aber genau darum darf er es auch nicht sagen. Zudem bezieht er sich nur auf Flugzeugpassagiere, der Verweis auf Hanau zählt deshalb nicht.
    • häxxebäse 22.02.2020 15:35
      Highlight Highlight Jahaa wegen der phösen lügenpresse...

      Die mehrheit der menschen sind nicht feindlich gesinnt und diese mehrheit will einfach keinen ausschluss von irgendwelchen gruppen. Weder bei andersfarbigen, andersdenkenden oder andersgläubigen. Wir haben diesbezüglich noch einige baustellen auf dieser erde. Das heisst aber nicht, dass wir auf alte muster zurückgreifen sollen, welche nie lange zeit funktioniert haben. Und nicht mehr als leid, tod und rachegefühle gebracht haben.
    • Kruk 22.02.2020 19:14
      Highlight Highlight Er darf etwas nicht sagen weil es wahr ist. Er hat es aber gesagt, wird er jetzt dafür bestraft oder woraus folgern Sie dass er es nicht darf?

    • Kruk 22.02.2020 20:02
      Highlight Highlight Und vor allem mit der Begründung das es wahr sei?

      Oder ist dies der Grund warum gewisse Politiker ständig lügen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leslie Now 22.02.2020 14:30
    Highlight Highlight Ist das nicht der Typ der mal im Interview gesagt hat „Jede Werbung ist gute Werbung, egal ob Positiv oder Negativ Hauptsache kostenlos“?
  • Do not lie to mE 22.02.2020 14:16
    Highlight Highlight Empörung?? Warum wir haben doch seit zwei Tagen von praktisch allen Politikern zu hören bekommen wie die Verrohung der Sprache zu Gewalttaten führen. Dann ist es doch nicht abwegig wen man das Zitat von Winston Churchill aus dem Buch 'The River Wars' herbeizieht und die gleiche Schlussfolgerung aus den problematischen Stellen im Buch bezieht “Individual Muslims may show splendid qualities, but the influence of the religion paralyses the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world”. Source: https://www.snopes.com/fact-check/churchill-on-islam/
  • Magnum 22.02.2020 14:15
    Highlight Highlight O'Leary, der Manuel Cadonau der kommerziellen Luftfahrt. Wer in dieser Art einen Generalverdacht äussert, der spaltet und hetzt.

    Ich meide O'Leary's Fluggesellschaft konsequent. Weil ich mit dem ganzen Geschäftsmodell der Billigfliegerei nichts anfangen kann. Es ist für Piloten wie Passagiere eine Qual.
    Benutzer Bild
    • SwissWitchBitch 22.02.2020 18:07
      Highlight Highlight "Nicht jeder Moslem ist ein potentieller Attentäter - aber jeder könnte einer sein." 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️
  • Pet R. Pan 22.02.2020 14:13
    Highlight Highlight Ryanair gibt kein Geld für Werbung aus. Und das konsequent.
    Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich der Chef mit provokanten Aussagen Gratis-Publicity erhascht.

    Man erinnere sich an die Stehplätze im Flugzeug. 🙄
  • Count Suduku 22.02.2020 13:36
    Highlight Highlight Wie wäre es alle gleich mit Sicherheistheater zu belästigen?
    • Ra_Do 22.02.2020 14:26
      Highlight Highlight ich bin vollkommen deiner meinung=>keine ausnahmen mehr.
    • Heinzbond 22.02.2020 14:27
      Highlight Highlight Wie wäre es jeden fluggast bereits bei Buchung des Fluges nach Gesinnung und und Gewaltpotential screenen und gleich im Zweifel ablehnen...
      Oder gar nicht mit o'learys billig heimer fliegen, Rassisten müssen nicht noch an mir Geld verdienen..
    • Albert Stpeck 22.02.2020 14:38
      Highlight Highlight @Count
      Wie es wäre? Fair.
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