Banken

Es geht um eine halbe Milliarde: UBS beantragt in Streit in Deutschland erneut Berufung

14.11.17, 07:07 14.11.17, 10:03

Die Grossbank UBS hat im Millionen-Streit mit den deutschen Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) erneut Rechtsmittel eingelegt.

Die Leipziger Stadtholding (LVV) sei am Montag informiert worden, dass UBS beim Supreme Court in London einen Antrag auf Zulassung einer weiteren Berufung gestellt hat, teilte ein LVV-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur DPA mit. Nun müsse die Entscheidung des Supreme Courts abgewartet werden.

Die UBS zieht den Entscheid weiter. Bild: KEYSTONE

Die UBS war in dem Rechtsstreit bereits zweimal unterlegen; zuletzt im Oktober bei Court of Appeal. Die Bank verlangt von den Wasserwerken eine Haftung über rund 350 Millionen Euro für geplatzte Kreditversicherungs-Deals. Die riskanten Finanzwetten war ein früherer KWL-Geschäftsführer in den Jahren 2006 und 2007 an allen Gremien vorbei eingegangen. Zusammen mit Prozesskosten und Währungsschwankungen geht es in dem Streit inzwischen um rund 500 Millionen Euro. (sda/awp)

Laubbläser stösst gleich viel Schadstoffe aus wie 100 Autos

53s

Laubbläser stösst gleich viel Schadstoffe aus wie 100 Autos

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Definitiv kein Höhepunkt – am Valentinstag bei Fifty Shades of Grey 3

Das haben diese 17 Stars getrieben, bevor sie richtig berühmt wurden

Es ist die Rassenfrage, Dummkopf!

Cartoonist setzt die Wünsche seiner Fans um, und das Resultat ist ... anders als erwartet

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wird Doris Leuthard neue Präsidentin der Raiffeisen-Banken?

Wie Recherchen ergeben haben, ist Doris Leuthard im Gespräch für das Verwaltungsratspräsidium bei den Raiffeisen-Banken. Doch noch sitzt sie nicht im Zentralsitz der Genossenschafsbankenin St. Gallen, sondern in Bern – und dort türmen sich die Probleme.

Doris Leuthard will nicht mehr lange Bundesrätin bleiben. Mitte 2017 gab sie überraschend in einem Interview bekannt, dass sie sich «am Ende ihrer letzten Legislatur» befinde. Der «Blick» spekulierte vor kurzem, dass Leuthard schon im April zurücktreten könnte. Sie sei müde geworden, schrieb das Blatt. Sie wolle mit der «No Billag»-Abstimmung noch ihren letzten politischen Grosskampf gewinnen und danach abtreten, nach zwölf Jahren im Bundesrat.

Mit ihrer unüblich frühen Rücktrittsankündigung …

Artikel lesen