USA
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Donald Trumps Personalkarussell

Und tschüss! Trump wirft nationalen Sicherheitsberater H.R. McMaster raus



US-Präsident Donald Trump nimmt erneut einen spektakulären Personalwechsel im Weissen Haus vor. Der als aussenpolitischer Hardliner bekannte frühere US-Botschafter bei der UNO, John Bolton, werde neuer Nationaler Sicherheitsberater, gab Trump am Donnerstag bekannt.

epa06622052 (FILE)  Former US ambassador to the United Nations John Bolton waves following a meeting with US President-elect Donald Trump at Trump Tower in New York, New York, USA, 02 December 2016 (reissued 22 March 2018). According to a statement by the White House on 22 March 2018, Former US ambassador to the United Nations John Bolton will replace H.R. McMaster as US National Security Advisor.  EPA/JUSTIN LANE / POOL

John Bolton: Der frühere UNO-Botschafter beerbt McMaster.  Bild: EPA/EPA

Er werde zum 9. April das Amt des als deutlich moderater eingestuften Herbert Raymond McMaster einnehmen. Bolton ist der dritte Sicherheitsberater Trumps innerhalb von 14 Monaten. Auf Twitter dankte Trump McMaster für dessen Verdienste. Er habe einen herausragenden Job gemacht und werde immer sein Freund bleiben.

McMaster, der noch General der US-Streitkräfte ist, gab bekannt, im Sommer auch aus dem Militär auszuscheiden. Nach Angaben des Weissen Hauses war es eine gemeinsame Entscheidung. McMaster habe dem Land mehr als 30 Jahre lang gedient. Trump hob seine Verdienste für neue Partnerschaften im Nahen Osten, im Kampf gegen den «IS» und bei der Nordkorea-Strategie hervor.

Bolton wird bereits der dritte Nationale Sicherheitsberater in der erst gut ein Jahr andauernden Amtszeit Donald Trumps. Nach nur wenigen Tagen im Amt hatte Michael Flynn im Zuge der Russland-Affäre gehen müssen, nachdem er die Unwahrheit gegenüber Vizepräsident Mike Pence gesagt hatte.

Verfechter von hartem Kurs

Bolton gilt als aussenpolitischer Falke. Der 69-Jährige ist ein Verfechter eines harten aussenpolitischen Kurses, etwa gegen Russland. Er hat sich für militärische Gewalt gegen den Iran oder Nordkorea ausgesprochen. Während der Regierungszeit von Präsident George W. Bush war er einer der glühendsten Verfechter des Irak-Kriegs. Als Bush ihn für den Posten des UNO-Botschafters nominierte, wandten sich mehr als 100 US-Diplomaten in einem offenen Brief gegen diese Wahl.

Die Personalie ist die zweite binnen weniger Tage, bei der Trump ein moderates Mitglied seiner Regierung durch einen Falken ersetzt. Erst vor kurzem hatte er sich von Aussenminister Rex Tillerson getrennt. Nachfolger soll der erklärte Iran-Kritiker Mike Pompeo werden, bisher Direktor des Geheimdienstes CIA. (si/dpa/reu)

Die Vorfälle von Mittwoch könnten das Fass zum Überlaufen gebracht haben, mehr dazu hier:

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Video: watson/Emily Engkent, Corsin Manser

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rubby 23.03.2018 16:23
    Highlight Highlight Ok....und wer schmeisst jetzt den dummschwätzer endlich raus??....wie lange müssen wir die show noch ertragen???....jaaaa klar müsste man(frau) ja nicht...aber keiner mag ihn...und doch lesen gaaaanz viele (ich eingeschlossen) was so läuft mit dem verzogenen kleinen(alten) kind trump..!!!!😂😂😂
  • Echo der Zeit 23.03.2018 14:05
    Highlight Highlight Ho Ho Bolten ist gerade der Richtige für Trump - durch und durch ein Falke.
  • Billy the Kid 23.03.2018 10:50
    Highlight Highlight Wieso nicht gleich Darth Vader ins Team aufnehmen?
    Trump würde keine Sekunde zögern...
    Jetzt lachen wir noch - aber nicht mehr lange. Fuck
  • Nelson Muntz 23.03.2018 09:15
    Highlight Highlight John Bolton, süsser als Robert Redford :-)
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  • EvilBetty 23.03.2018 09:06
    Highlight Highlight Wofür war das «2nd Amendment» nochmal gut?
  • roger.schmid 23.03.2018 07:51
    Highlight Highlight John Bolton.. 🙈

    Das ist eine Kriegsgurgel sondergleichen.

    Der orange Horrorclown kennt kein Pardon - immer macht er so ziemlich das falscheste das möglich ist.

    Wenn er noch lange im Amt bleibt wird es sehr böse enden. Die neuesten Personalentscheide könnten die ganze Welt im eine Krise stürzen.
  • Walter Sahli 23.03.2018 07:45
    Highlight Highlight Trumps Stern ist am sinken und wie jeder grössenwahnsinnige Egozentriker wird er bei seinem Niedergang soviel Schaden anrichten, wie möglich. Bei der Truppe, die er da zusammenstellt, läuft es mir kalt den Rücken runter.
    • Sarkasmusdetektor 23.03.2018 16:19
      Highlight Highlight Sein Stern sinkt doch schon seit eineinhalb Jahren. Aber offenbar ist da immer noch jede Menge Luft (oder Schlamm) nach unten.
  • Triumvir 23.03.2018 07:41
    Highlight Highlight Offenbar bereit er die Bahn für einen nächsten grossen Krieg vor...schönen Dank auch...
    • HabbyHab 23.03.2018 10:34
      Highlight Highlight Präsidenten werden während eines laufenden Angriffkieges eher nicht abgewählt
    • Toerpe Zwerg 23.03.2018 13:17
      Highlight Highlight Siehe Putin ...
  • Toerpe Zwerg 23.03.2018 07:36
    Highlight Highlight Bolton ...
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    • loquito 23.03.2018 11:10
      Highlight Highlight Hahaha. Musste auch immer an GoT denken...
  • Theor 23.03.2018 07:34
    Highlight Highlight Wie kann man seinen Job "outstanding" machen und "Verdienste" geleistet haben, wenn man gerade mal ein Jahr im Amt war?
    • Baba 23.03.2018 09:10
      Highlight Highlight Für jemandem, dem die Aufmerksamkeitsspanne eine Stubenfliege nachgesagt wird (Nr 45), ist ein Jahr sowas wie die Ewigkeit...
  • Jein 23.03.2018 07:25
    Highlight Highlight Tillerson und McMaster gegen Pompeo und McMaster eingetauscht, wenn als Nächstes noch Mattis gegen irgendeinen psychopatischen Kriegstreiber eingetauscht wird, ist wohl klar dass Trump einen Krieg führen will.
    • HabbyHab 23.03.2018 10:36
      Highlight Highlight Kelly wird wohl auch bald "gehen" und dann wird das Weisse Haus ein wunderbarer Ort sein.. nicht.
  • Kafi>Tee 23.03.2018 07:01
    Highlight Highlight Wie kann denn der überhaupt irgend etwas falsch machen? Ich meine.. Hans Ruedi (?) McMaster.. Mit dem Namen kann ja nichts schief gehen. Sad!
  • pun 23.03.2018 06:47
    Highlight Highlight Die Zeichen stehen auf einen innenpolitisch motivierten Krieg. Wohl der einzige Weg, wie sich Trump an der Macht halten kann...

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