USA
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Donald Trumps Personalkarussell

Und tschüss! Trump wirft nationalen Sicherheitsberater H.R. McMaster raus

23.03.18, 06:33 23.03.18, 08:47

US-Präsident Donald Trump nimmt erneut einen spektakulären Personalwechsel im Weissen Haus vor. Der als aussenpolitischer Hardliner bekannte frühere US-Botschafter bei der UNO, John Bolton, werde neuer Nationaler Sicherheitsberater, gab Trump am Donnerstag bekannt.

John Bolton: Der frühere UNO-Botschafter beerbt McMaster.  Bild: EPA/EPA

Er werde zum 9. April das Amt des als deutlich moderater eingestuften Herbert Raymond McMaster einnehmen. Bolton ist der dritte Sicherheitsberater Trumps innerhalb von 14 Monaten. Auf Twitter dankte Trump McMaster für dessen Verdienste. Er habe einen herausragenden Job gemacht und werde immer sein Freund bleiben.

McMaster, der noch General der US-Streitkräfte ist, gab bekannt, im Sommer auch aus dem Militär auszuscheiden. Nach Angaben des Weissen Hauses war es eine gemeinsame Entscheidung. McMaster habe dem Land mehr als 30 Jahre lang gedient. Trump hob seine Verdienste für neue Partnerschaften im Nahen Osten, im Kampf gegen den «IS» und bei der Nordkorea-Strategie hervor.

Bolton wird bereits der dritte Nationale Sicherheitsberater in der erst gut ein Jahr andauernden Amtszeit Donald Trumps. Nach nur wenigen Tagen im Amt hatte Michael Flynn im Zuge der Russland-Affäre gehen müssen, nachdem er die Unwahrheit gegenüber Vizepräsident Mike Pence gesagt hatte.

Verfechter von hartem Kurs

Bolton gilt als aussenpolitischer Falke. Der 69-Jährige ist ein Verfechter eines harten aussenpolitischen Kurses, etwa gegen Russland. Er hat sich für militärische Gewalt gegen den Iran oder Nordkorea ausgesprochen. Während der Regierungszeit von Präsident George W. Bush war er einer der glühendsten Verfechter des Irak-Kriegs. Als Bush ihn für den Posten des UNO-Botschafters nominierte, wandten sich mehr als 100 US-Diplomaten in einem offenen Brief gegen diese Wahl.

Die Personalie ist die zweite binnen weniger Tage, bei der Trump ein moderates Mitglied seiner Regierung durch einen Falken ersetzt. Erst vor kurzem hatte er sich von Aussenminister Rex Tillerson getrennt. Nachfolger soll der erklärte Iran-Kritiker Mike Pompeo werden, bisher Direktor des Geheimdienstes CIA. (si/dpa/reu)

Die Vorfälle von Mittwoch könnten das Fass zum Überlaufen gebracht haben, mehr dazu hier:

Video des Tages: Cambridge Analytica – der Skandal einfach erklärt

Video: watson/Emily Engkent, Corsin Manser

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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26
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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rubby 23.03.2018 16:23
    Highlight Ok....und wer schmeisst jetzt den dummschwätzer endlich raus??....wie lange müssen wir die show noch ertragen???....jaaaa klar müsste man(frau) ja nicht...aber keiner mag ihn...und doch lesen gaaaanz viele (ich eingeschlossen) was so läuft mit dem verzogenen kleinen(alten) kind trump..!!!!😂😂😂
    3 0 Melden
  • Echo der Zeit 23.03.2018 14:05
    Highlight Ho Ho Bolten ist gerade der Richtige für Trump - durch und durch ein Falke.
    5 1 Melden
  • shthfckup 23.03.2018 10:51
    Highlight Der Mensch:

    In der historisch belegten Menschheitsgeschichte haben knapp 14.400 Kriege statt gefunden. Dabei sind nach schätzungen nach etwa 3 Milliarden Menschen gestorben. Land wurde zerstört, Umwelt vergiftet, Chaos gestiftet.

    Das absolt bedauerlichste? NICHTS aber rein GARNICHTS gelernt. Ausser wie man noch effizientere Waffen herstellt. Falls es so etwas wie Wiedergeburt gibt, möchte ich keinen falls zur Spezies Mensch gehören.
    20 2 Melden
    • Walter Sahli 23.03.2018 21:04
      Highlight Du willst noch viel weniger zu einer Spezies gehören, die von den Menschen als Nutztier angesehen wird.
      1 0 Melden
    • shthfckup 23.03.2018 21:56
      Highlight Wer sagt dass ich nochmals auf diesen planeten landen will? Never!
      1 0 Melden
  • Billy the Kid 23.03.2018 10:50
    Highlight Wieso nicht gleich Darth Vader ins Team aufnehmen?
    Trump würde keine Sekunde zögern...
    Jetzt lachen wir noch - aber nicht mehr lange. Fuck
    22 1 Melden
  • E. Edward Grey 23.03.2018 09:20
    Highlight Schauen wir uns an wie lange diese neu entdeckte gemeinsame Liebe zu Fox News und Frauen als Ware anhält.

    http://www.businessinsider.com/john-bolton-mustache-cost-him-trump-cabinet-post-fire-and-fury-claims-2018-1

    Nur ein ist klar: die Zeichen stehen auf Krieg.
    21 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.03.2018 21:39
      Highlight Das glaube ich nicht.
      0 1 Melden
  • Nelson Muntz 23.03.2018 09:15
    Highlight John Bolton, süsser als Robert Redford :-)
    8 1 Melden
  • Restseele 23.03.2018 09:07
    Highlight Der nächste bitte...
    11 1 Melden
  • EvilBetty 23.03.2018 09:06
    Highlight Wofür war das «2nd Amendment» nochmal gut?
    20 0 Melden
  • ErklärBart 23.03.2018 07:56
    Highlight Wie sagt man dem, wenn ein Präsident ihm nicht wohlgesinnte Personen der Reihe nach entlässt?

    Ich glaube in gewissen Ländern sagt man: Der baut sich eine Diktatur zusammen.
    In anderen Ländern: nichts, man schaut einfach zu.
    38 4 Melden
  • roger.schmid 23.03.2018 07:51
    Highlight John Bolton.. 🙈

    Das ist eine Kriegsgurgel sondergleichen.

    Der orange Horrorclown kennt kein Pardon - immer macht er so ziemlich das falscheste das möglich ist.

    Wenn er noch lange im Amt bleibt wird es sehr böse enden. Die neuesten Personalentscheide könnten die ganze Welt im eine Krise stürzen.
    62 1 Melden
  • Walter Sahli 23.03.2018 07:45
    Highlight Trumps Stern ist am sinken und wie jeder grössenwahnsinnige Egozentriker wird er bei seinem Niedergang soviel Schaden anrichten, wie möglich. Bei der Truppe, die er da zusammenstellt, läuft es mir kalt den Rücken runter.
    67 1 Melden
    • Sarkasmusdetektor 23.03.2018 16:19
      Highlight Sein Stern sinkt doch schon seit eineinhalb Jahren. Aber offenbar ist da immer noch jede Menge Luft (oder Schlamm) nach unten.
      1 1 Melden
  • Triumvir 23.03.2018 07:41
    Highlight Offenbar bereit er die Bahn für einen nächsten grossen Krieg vor...schönen Dank auch...
    47 1 Melden
    • HabbyHab 23.03.2018 10:34
      Highlight Präsidenten werden während eines laufenden Angriffkieges eher nicht abgewählt
      13 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.03.2018 13:17
      Highlight Siehe Putin ...
      5 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 23.03.2018 07:36
    Highlight Bolton ...
    28 2 Melden
    • loquito 23.03.2018 11:10
      Highlight Hahaha. Musste auch immer an GoT denken...
      0 1 Melden
  • Theor 23.03.2018 07:34
    Highlight Wie kann man seinen Job "outstanding" machen und "Verdienste" geleistet haben, wenn man gerade mal ein Jahr im Amt war?
    18 1 Melden
    • Baba 23.03.2018 09:10
      Highlight Für jemandem, dem die Aufmerksamkeitsspanne eine Stubenfliege nachgesagt wird (Nr 45), ist ein Jahr sowas wie die Ewigkeit...
      32 0 Melden
  • Jein 23.03.2018 07:25
    Highlight Tillerson und McMaster gegen Pompeo und McMaster eingetauscht, wenn als Nächstes noch Mattis gegen irgendeinen psychopatischen Kriegstreiber eingetauscht wird, ist wohl klar dass Trump einen Krieg führen will.
    27 0 Melden
    • HabbyHab 23.03.2018 10:36
      Highlight Kelly wird wohl auch bald "gehen" und dann wird das Weisse Haus ein wunderbarer Ort sein.. nicht.
      9 0 Melden
  • Kafi>Tee 23.03.2018 07:01
    Highlight Wie kann denn der überhaupt irgend etwas falsch machen? Ich meine.. Hans Ruedi (?) McMaster.. Mit dem Namen kann ja nichts schief gehen. Sad!
    11 0 Melden
  • pun 23.03.2018 06:47
    Highlight Die Zeichen stehen auf einen innenpolitisch motivierten Krieg. Wohl der einzige Weg, wie sich Trump an der Macht halten kann...
    27 0 Melden

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