USA
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Wikileaks: US-Geheimdienst soll auch Japan ausspioniert haben



Der Abhörskandal um den Geheimdienst NSA sorgt nun auch beim Sicherheitspartner Japan für Verstimmung. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe rief laut Medien US-Vizepräsident Joe Biden am Telefon auf, Vorwürfen nachzugehen, wonach Washington auch die japanische Regierung sowie Unternehmen ausspioniert hat.

Abe habe eine Erklärung verlangt, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte Dokumente veröffentlicht, die belegen sollen, dass der Geheimdienst Telefongespräche unter anderem des Kabinettsbüros, der Bank von Japan, des Finanz- und Handelsministeriums sowie grosser Handelshäuser abgehört haben.

Die USA und Japan sind enge Sicherheitspartner. Die Beziehungen ihrer Länder seien auf «historischem Niveau», betonten Abe und Biden nach Angaben von Kyodo. 

Vor dem Hintergrund des erstarkenden Chinas hat die japanische Regierung kürzlich eine weitreichende Sicherheitsreform auf den Weg gebracht, die erstmals Militäreinsätze an der Seite der USA im Ausland erlaubt. Dies stellt eine Abkehr von Japans Pazifismus der Nachkriegszeit dar. (wst/sda/dpa)

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Dieses nukleare Grab im Pazifik droht gerade auszulaufen – Klimawandel und USA sei Dank

Auf den Marshallinseln wurden im Kalten Krieg mehr als 60 Atombomben getestet. Die radioaktiv verseuchte Erde wurde in ein Loch geschüttet und mit einer Betonkuppel versiegelt. Nun droht «The Tomb» jedoch auszulaufen.

Wo befindet sich eigentlich das am stärksten verstrahlte Gebiet der Welt? Fukushima? Tschernobyl?

Falsch. Es ist eine kleine Insel namens Runit auf den Marshallinseln. Forschende der US-amerikanischen Columbia University untersuchten das Gebiet für eine Studie und kamen zum Schluss, dass gewisse Strahlenwerte auf Runit bis zu 1000 Mal höher waren als in Tschernobyl.

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