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Ägypten: Ägypten bittet IWF um Unterstützung gegen Wirtschaftskrise



Ägypten hat den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Unterstützung im Kampf gegen die schwere Wirtschaftskrise gebeten. Der Fonds will Ende des Monats eine Delegation nach Kairo schicken, um Verhandlungen über die Bedingungen für einen Hilfskredit aufzunehmen.

Der IWF verfolgt in den Verhandlungen nach Angaben des IWF-Nahost-Direktors Masood Ahmed vom Dienstag das Ziel, «Ägypten bei einer Rückkehr zu wirtschaftlicher Stabilität zu helfen und ein starkes, nachhaltiges und neue Beschäftigungsverhältnisse schaffendes Wachstum zu erreichen».

Der IWF-Manager sprach von «wirtschaftlichen Herausforderungen», mit denen Ägypten konfrontiert sei. Medienberichten zufolge bat Ägypten um ein Kreditprogramm im Umfang von sieben Milliarden Dollar.

Das Land leidet unter hoher Arbeitslosigkeit, schwachem Wachstum und Inflation. Ende 2012 hatte Ägypten mit dem IWF eine Grundsatzvereinbarung über ein Kreditprogramm im Umfang von 4.8 Milliarden Dollar erzielt. Es wurde aber nicht umgesetzt - wegen schwieriger Detailverhandlungen über Wirtschaftsreformen und wegen der politischen Instabilität, die 2013 zum Sturz des Präsidenten Mohammed Mursi führte. (sda/afp)

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