EU
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epa07467436 Campaigners asking for a second Brexit referendum stand outisde the Houses of Parliament in London, Britain, 27 March 2019. The British Houses of Parliament are due to hold a number of indicative votes on the direction of Brexit on 27 March after voting on the 25 March 2019 to have a greater say in the direction of Brexit.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Einige würden am liebsten noch einmal über den Brexit abstimmen. Bild: EPA/EPA

Wie geht's weiter bis zum neuen Brexit-Tag? Der Fahrplan in 6 Punkten



Der neue Brexit-Tag ist der 12. April – es sei denn, London und Brüssel einigen sich noch auf eine weitere Verschiebung. So sieht der Fahrplan zum Austritt aus der EU aus:

1. April

Das britische Parlament berät über mögliche Brexit-Alternativvorschläge und stimmt darüber am Abend ab. Ausserdem berät das Unterhaus über eine Online-Petition für den Verbleib Grossbritanniens in der EU, die Millionen Briten unterzeichnet haben.

3. April

Voraussichtlich weitere Probeabstimmungen über die Alternativvorschläge im Unterhaus in London. Im Europarlament ist eine Debatte mit EU-Kommission und Rat über den EU-Austritt geplant.

4. April

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel reist zu einem Kurzbesuch nach Irland. Sie will sich auf Einladung von Premierminister Leo Varadkar vor Ort ein Bild von der Situation machen. Nach dem EU-Austritt soll eine feste Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland vermieden werden.

10. April

Die EU wird an einem Sondergipfel in Brüssel über einen Ausweg aus der Brexit-Krise beraten. Dort soll die britische Seite mitteilen, wie es nun aus ihrer Sicht weitergehen soll.

12. April

Die Frist für den Austritt Grossbritanniens aus der EU läuft um 24 Uhr aus. Es droht ein chaotischer Brexit, falls sich beide Seiten nicht auf eine erneute Verlängerung einigen. Voraussetzung für eine Verschiebung über den 22. Mai hinaus wäre jedoch die Teilnahme der Briten an der Wahl zum Europaparlament.

23. bis 26. Mai

Wahl zum Europaparlament (viw/sda/dpa)

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

Was hält die Jugend vom Brexit?

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    Alle Leser-Kommentare
  • qolume 31.03.2019 20:23
    Highlight Highlight 🍿🍿🍿
  • Brett-vorm-Kopf 31.03.2019 19:24
    Highlight Highlight Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:
    "Computer says no."
  • reaper54 31.03.2019 19:19
    Highlight Highlight Mein Tipp die Briten werden, vorerst, in der EU zwangsverbleiben und somit wird sämtlichen Nationalen Strömungen Auftrieb verliehen, da die EU so ein weiteres Mal zeigt wie undemokratisch sie ist...
    • Alienus 31.03.2019 21:42
      Highlight Highlight reaper

      So, so, undemokratisch.

      Da bennen Sie doch bitte all die „undemokratischen“ Punkt, wie Sie in Ihrem Schmonzes so schreiben.
    • äti 31.03.2019 23:34
      Highlight Highlight @reaper. Bitte Fakten und Details, statt diktierte Parteiparolen.
    • LookatLuki 01.04.2019 00:47
      Highlight Highlight Wieso zwangsverbleiben? Brüssel zwingt die Briten nicht zu bleiben. Es scheint viel mehr, dass London nicht weiss was es will. Wenn es bis zum 12. April nicht sagt was es will, dann wird es nicht "zwangsverbleiben", sondern es kommt automatisch zum vertragslosen Austritt. Verlängert wird nur, wenn das die EU UND UK wollen.

      Darum kann ich auch nicht sehen, was jetzt daran schon wieder undemokratisch sein soll. Die EU verbietet den Briten nicht, zu gehen. Nur weil London von Brüssel nicht kriegt, was ehrgeizige Politiker ihren Wählern versprochen haben, ist das von der EU nicht undemokratisch.
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Wer lügt – die EU oder die Schweiz?

Viereinhalb Jahre und 32 Verhandlungsrunden lang diskutierten die EU und die Schweiz das Rahmenabkommen. Und doch ist völlig unklar, ob das Protokoll 1 zum Lohnschutz verhandelt wurde oder nicht. Ja, sagt die EU. Nein, die Schweiz.

Die EU-Kommission hat sehr genau Buch geführt über die Treffen, Telefongespräche und Verhandlungsrunden mit der Schweiz. So sprach EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker 23mal mit diversen Präsidenten der Schweiz, darunter in acht offiziellen Treffen. EU-Kommissar Johannes Hahn traf Aussenminister Ignazio Cassis siebenmal. Total kamen die EU und die Schweiz in den letzten viereinhalb Jahren auf 32 Verhandlungsrunden. Eine «unglaubliche Intensität», wie Kommissar Hahn im Dezember 2018 sagte.

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