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Familie tot aufgefunden: Mann bringt in Affoltern am Albis Frau und zwei Kinder um



In Affoltern am Albis sind am Donnerstagabend vier Tote in einer Wohnung gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass der 53-jährige Ehemann zuerst seine 51-jährige Frau und die Kinder im Alter von 7 und 9 Jahren tötete und danach sich selber umbrachte.

Blick auf ein Mehrfamilienhaus in Affoltern am Albis ZH, in dem sich am Donnerstagabend ein Familiendrama ereignete, aufgenommen am Freitag, 19. Juli 2019. Die Polizei geht davon aus, dass der 53-jaehrige Ehemann zuerst seine 51-jaehrige Frau und die Kinder im Alter von 7 und 9 Jahren toetete und danach sich selber umbrachte. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der Ort des Geschehens in Affoltern. Bild: KEYSTONE

Kurz nach 21 Uhr hatte sich eine Frau bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich gemeldet, dass ihre Mitarbeiterin nicht zur Arbeit erschienen sei. Die ausgerückten Polizisten entdeckten in der Wohnung des Mehrfamilienhauses dann die vier Toten. Alle Familienmitglieder waren Schweizer.

Das sagt die Kapo Zürich zum Tötungsdelikt. Video: kaltura.com

Die genauen Umstände der Tat sind gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Zürich noch unklar. Ob der Täter polizeilich bekannt war, etwa wegen häuslicher Gewalt, gibt die Polizei nicht bekannt. Wie es dort auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess, gebe es keine weiteren Informationen zu diesem Gewaltdelikt. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Brand zerstört Bauernhaus

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness 20.07.2019 08:02
    Highlight Highlight Das wird in Zukunft noch viel öfter geschehen, wenn die Gesellschaft sich nicht wieder „normalisiert“. Man kann die Leute nicht wie Zitronen auspressen und dann wegwerfen. Der Mittelstand ist am Zugrunde gehen und die Politiker sehen rosarot alles in bester Ordnung. Wie blind sind die eigentlich?
    • Einstürzende_Altbauten * 21.07.2019 09:14
      Highlight Highlight Woher weisst Du, dass diese Tat aus gesellschaftlichen und/oder wirtschaftlichen Gründen passiert ist? Ich habe im Artikel nichts darüber gefunden. Kannst Du mir da den Quelle angeben bitte? Danke.
  • Follower 19.07.2019 23:39
    Highlight Highlight Ein Bekannter, beruflich Heimleiter eines Kinderheims, meinte vor einigen Jahren sein Lieblingsfilm wäre «American Beauty». Eine ruhige, nette, anständige und unauffällige Familie in einem idyllischen Wohnquartier.
    Wahnsinnig tragisch!
  • Todesstern 19.07.2019 22:37
    Highlight Highlight Es passieren fäng sehr viele Familien Dramas 🤔🤔
  • BigMic 19.07.2019 16:10
    Highlight Highlight Das macht mich traurig und wütend zugleich. Ich werde es nie verstehen wie man sein eigens Kind töten kann, niemals! Und wenn man denn tatsächlich keinen Ausweg mehr sieht , warum nicht alleine gehen? Warum müssen Alle daran glauben? unglaublich!!
  • Mike Mueller 19.07.2019 14:41
    Highlight Highlight und auf 20min wird ein Interview mit einem Schulfreund (12 J.!) der Kinder publiziert. Wie können die Medien so unsensibel sein und ein Kind kurz nach dem Verlust eines Freundes interviewen... ohne Worte echt. Hoffe, dass auf Watson nicht das Gleiche passiert
    • Füürtüfäli 19.07.2019 19:50
      Highlight Highlight 20 min. haben sicher das Einverständnis der Eltern eingeholt. Den Eltern sollte man eins an die Löffel geben 🤷‍♀️
  • Der Soziale 19.07.2019 12:54
    Highlight Highlight Ohne Worte...
    Hoffentlich starben die Opfer sofort und mussten nicht noch lange leiden. RIP
    Menschen können so liebevoll aber auch so grausam sein.
    • Name beginnt mit D 20.07.2019 00:40
      Highlight Highlight Interessant, wie wenig gegendert wird in den Kommentaren. "94% percent of the victims of familicide are female."
  • Peter Sager 19.07.2019 12:52
    Highlight Highlight Ich wohne dort in der Nähe. Nachbarn sollten bei allen Anueichen von Gewalt zuerst das Gespräch suchen. Wenn dies nicht hilft eine Anueige bei der Polizei odet Hefährdungsmeldung bei der KESB. Die KESB muss dringen 24 Stunden offen sein und viel näher mit der Polizei arbeiten. Wir brauchen keine Akademiker sondern Mamas und Papas in dirsen Behörden. Dringend.
    • Luky22 19.07.2019 13:25
      Highlight Highlight Oh jemine, bitte keine Laien mehr wie vor wenigen Jahren noch in den Vormundschaftsbehörden! Vieler dieser Mamis und Papis hatten doch Mühe mit einer gesunden Abgrenzung, waren oft distanzlos überengagiert und sahen sehr schnell mal einen akuten Gefährdungsaspekt. Ich bevorzuge die aktuelle Professionalität....und kommen Sie jetzt bitte nicht mit dem Fall Flaach.
    • Aglaya 19.07.2019 23:16
      Highlight Highlight Viele Akademiker sind übrigens auch Mama oder Papa.
  • α Virginis 19.07.2019 12:10
    Highlight Highlight Wie verzweifelt muss man denn sein, um sowas zu tun? Omann, mir bleibt die Spucke weg...
    • Name beginnt mit D 20.07.2019 00:44
      Highlight Highlight Klar, weil anderen Gewalt antun, seine eigenen Kinder und die Frau abmetzeln -klar, dann wird mann (der Taeter hier!) zum Opfer - war halt "verzweifelt"! Ey, geht's noch!!!! Ich finde hier sollten viele mal mehr zu family annihilation lesen. "The trigger to kill is often the failure of the relationship with the mother, or a dispute over the children if the marriage has already ended. " Es geht dann um "das ist mein Besitz. Wie kannst du es wagen zu gehen!"
  • Th. Dörnbach 19.07.2019 11:56
    Highlight Highlight Die neueste Ausgabe des Podcasts "Zeit Verbrechen" behandelt einen solchen Fall. Äusserst bedrückend und erschreckend, v.a. weil es oft keine Vorzeichen gibt.
    • Roland Deschain 19.07.2019 12:03
      Highlight Highlight Ist mir auch gleich in den sinn gekommen
    • M.aya 19.07.2019 23:55
      Highlight Highlight Keine Vorzeichen?! Ich vermute eher dass alle Vorzeichen verschwiegen wurden. Vom Vater, der Mutter und unter Umständen auch von nahen Verwandten. Gänzluch ohne Vorzeichen wird niemand zum Mörder seiner Kinder und PartnerIn. Selbst Suizide geschen selten ohne dass aufmerksame und feinfühligere Freunde und erwachsene Angehörige nicht wenigstens mal ein "komisches, ungutes Gefühl" hatten. Überraschen kommt eine Gewalttat häufig aber sicher nicht gänzlich ohne aralmierende Anzeichen. Wir verlernen aber zusehends diese wahr- und ernstzunehmen.
  • wasps 19.07.2019 11:55
    Highlight Highlight Warum? Warum muss die ganze Familie dran glauben? Warum kann er/sie nicht alleine gehen? Ich verstehe das nicht.
    • Lukas Aurelius 19.07.2019 13:29
      Highlight Highlight Vielleicht ein Fall von erweitertem Suizid. In so einem Fall entscheidet die suizidale Person das nahe Umfeld mitzunehmen um das Leiden derer infolge des Suizids zu verhindern. Ist aber nur EINE Möglichkeit.
    • Name beginnt mit D 20.07.2019 00:46
      Highlight Highlight Da gibt es relativ viel Forschung zu. Gib mal "family annihilation" bei google scholar ein. Der Gedanke ist es sich zu raechen oft. Die Familie, Frau und Kinder, als Besitz zu sehen. Die Frau darf nicht verlassen. Soll nicht mit den Kindern ausziehen duerfen.
  • Miicha 19.07.2019 11:39
    Highlight Highlight Schon wieder? Solche Taten kommen viel zu häufig vor!
    • Name beginnt mit D 20.07.2019 00:36
      Highlight Highlight Sie "kommen nicht vor", sie werden AKTIV begangen.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 19.07.2019 11:14
    Highlight Highlight Traurig. :-(

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