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«Liebes Tagebuch, ich glaube, ich bin schwanger!»

09.03.2017, 15:3709.03.2017, 16:30

Hast du dich schon mal gefragt, was im Köpfchen einer Katze so vor sich geht? Hier kriegst du endlich einen exklusiven Einblick in das Tagebuch von Katzendame Olga. Einmal pro Woche schreibt sie aus ihrem Leben. Weitere Geschichten von Olga findest du hier oder am Ende des heutigen Tagebuch-Eintrags.

Eintrag vom 9. März 2017:

Liebes Tagebuch,

Kannst du ein Geheimnis für dich behalten?

Es ist wirklich sehr wichtig, dass du es niemandem weitersagst. Oder etwa ins Internet stellst. Oder auf Facebook weiterteilst. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob ich schon so weit bin und der ganzen Welt diese Botschaft verkünden will. Echt nicht.

Kannst du?

Weisst du, es ist nämlich so: Ich glaube, ich bin schwanger.

Die ersten Anzeichen zeigten sich heute Nachmittag, nachdem ich drei Mäuse (lat. Mus musculus), zwei Packungen Nassfutter, drei Schalen Trockenfutter und den Rest der Pizza (lat. Placenta compressa) meines Homo Sapiens (dt. Mensch) verdrückt habe:

Übelkeit.

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bild: giphy

Bauchkrämpfe.

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bild: giphy

Müdigkeit.

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Und ich musste ständig aufs Klo.

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bild: giphy

Wie du siehst, liebes Tagebuch, sprechen meine Symptome eine eindeutige Sprache. Und ich muss es ja wissen, schliesslich habe ich zusammen mit meinem Homo Sapiens eine Doku über Schwangerschaften oder so gesehen. Das macht mich zu einem Vollprofi auf diesem Gebiet.

Die Fakten stehen fest:

Ich erwarte Nachwuchs!

So richtig darüber freuen kann ich mich trotzdem nicht. Ich hatte doch noch so viel vor in meinem Leben. Heute zum Beispiel, da wollte ich eine Revolution starten. Die überheblichen Rassenkatzen aus dem Block nebenan nerven nämlich. Blödes System. Ich wollte die Welt verändern. Aber das fällt jetzt wohl aus.

Und sowieso – das Timing passt mir so ganz und gar nicht. Denn eigentlich will ich gar keine Kinder. Nicht jetzt. Vielleicht irgendwann wenn ich 35 bin oder so.

Wie alt werden Katzen?
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei Hauskatzen (lat. Felis silvestris catus) zwischen 15-20 Jahren. Das erreichte Alter ist stark von den Lebensumständen und anderen Faktoren abhängig.

Auch mein Mensch macht mir eine Menge Sorgen. Wie soll ich es ihm bloss sagen? Was, wenn er böse wird? Mich verlässt? Ich habe mir bereits einige Sätze überlegt, aber nichts scheint wirklich zu passen.

Zu Clickbait:

«Hey Mensch, was ich dir gleich sagen werde, wird dich zum Heulen bringen.»

Zu undeutlich:

«Miau!»

Zu offensichtlich:

«Sorry, dass ich deine Pizza gegessen habe.»

Ich weiss echt nicht, wie ich das auf die Reihe kriegen soll. Ich bin verwirrt. Sehr verwirrt.

Was denkst du, liebes Tagebuch?

Weisst du, liebes Tagebuch, ich bin doch noch gar nicht bereit eine Mutter zu werden. 

Wie soll ich ein Kind erziehen, wenn ich noch nicht mal mein Leben vollständig im Griff habe?

Mit schwangeren Grüssen,

Olga von Schnurrhausen

Nachtrag: Heute Abend war es so weit, liebes Tagebuch. Ich brachte auf dem Katzenklo ein gesundes Baby zur Welt. Es ist eine Pizza. ❤️ (Oder das, was noch davon übrig geblieben ist.)

Bist du auch mit einer Pizza schwanger?

PS. Pizza ist Liebe!

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Pizza is life
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