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Bild: keystone/watson

Wer folgt auf SP-Präsident Levrat? So ticken die möglichen Nachfolgerinnen

Christian Levrat tritt ab: Die SP wird an ihrem Kongress im Frühling eine neue Präsidentin wählen – oder gleich zwei. Wir sagen, wer die besten Karten hat.

Doris Kleck / ch media



Er hat unbestritten einen guten Job gemacht: Christian Levrat Seit 2008 steht er an der Spitze der SP. Er übernahm das Amt von Hans-Jürg Fehr, als die Partei in der Krise steckte. Dieses sinkende Schiff übernehmen? Nein danke! Alle liefen davon – ausser Levrat. Im nächsten Frühling, fast 12 Jahre später, wird er sein Amt abgeben.

Der Freiburger gilt als geschickter Stratege. Unter seiner Ägide hat die SP den letzten Jahren viele politische Geschäfte geprägt. Etwa die Energiestrategie 2050, die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative oder die STAF – die Vorlage, welche die Steuerreform mit einer Zusatzfinanzierung der AHV verknüpft hat.

Christian Levrat, candidat PS lors de la journee des resultats des elections federales ce dimanche, 20 octobre 2019 a Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Christian Levrat tritt ab. Bild: KEYSTONE

Update

Dieser Artikel erschien zum ersten Mal am 25.10.2019. Aus aktuellem Anlass publizieren wir ihn erneut – leicht überarbeitet. (mlu)

Levrat der starke Mann

Zwar lässt Levrat selbst dieses Bild nicht gelten. Doch er ist der starke Mann innerhalb der SP. Das wird auch mit der Historie erklärt: «Er musste den Karren alleine reissen», sagt ein Parteikollege. Levrat komme aus einer gewerkschaftlichen Schule, mit einer klaren Führungslogik und starken Strukturen. «Das hat der Partei auch gut getan.»

Doch Levrat ist eben auch der klassische Linke. Sein Steckenpferd ist die Wirtschaft. Stärkung der Kaufkraft, Verteilungsfrage, Vorsorge. Die Ökologie etwa, das alles entscheidende Thema bei diesen Wahlen, habe unter SP-Präsident Peter Bodenmann ein stärkeres Gewicht gehabt, sagt etwa SP-Nationalrat und Vize-Präsident Beat Jans. Auch das zweite grosse Wahlkampfthema, die Frauen und die Gleichstellung, verkörperte die Grünen-Präsidentin Regula Rytz natürlich besser.

Gleichstellung ist zwar ein Uranliegen der Sozialdemokraten. Allerdings sind die Grünen bei der Besetzung von Spitzenposten die besseren Frauenförderer. Sie selbst nennen sich die «Avantgarde der Gleichstellung» und verweisen gerne darauf, dass die Grünen als erste nationale Partei eine Präsidentin hatte – und seither mehr Präsidentinnen als andere Parteien.

Vorteil Frau

Die SP hatte bisher zwei Präsidentinnen: Ursula Koch (1997–2000) sowie Christiane Brunner (2000–2004). Und heute scheint bereits klar, dass auf Levrat eine Frau folgen muss. Ultimativ fordert dies der Bündner Neo-Nationalrat Jon Pult: «Die Mehrheit unserer Wählerinnen und Parlamentarierinnen sind Frauen. Zudem ist für eine Partei der Gleichstellung Abwechslung wichtig. Eine Frau an der Spitze bildet die Realität unserer Partei und auch die Bedürfnisse unserer Wähler besser ab.»

Pult will es zwar nicht an Kritik an Levrat verstanden wissen, doch er hält auch fest: «Im aktuellen Wahlkampf hatte es ein mittelalterlicher, etablierter Mann in der progressiven Hälfte des Spielfeldes einfach schwieriger.» Kommt dazu, dass das zweite nationale Spitzenamt ebenfalls von einem Mann besetzt ist. Der Waadtländer Nationalrat Roger Nordmann führt die Bundeshausfraktion.

Wer sind also die Frauen, die im nächsten Frühling auf Levrat folgen könnten? Eine Übersicht:

Flavia Wasserfallen, 40, Bern

Flavia Wasserfallen, Nationalraetin BE, spricht waehrend einer SP-Medienkonferenz ueber den 6-Punkte-Plan zur Gleichstellungspolitik, am Dienstag, 21. Mai 2019 im PROGR, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Die 40-jährige Flavia Wasserfallen war während sechs Jahren Co-Generalsekretärin der Partei und politisiert nun seit 2018 in der grossen Kammer. Während der Freiburger aus dem ländlichen Greyerzerland kommt, steht Wasserfallen für die urbane SP. Sie lebt in der Stadt Bern. Wasserfallen gilt als politisch erfahren, stark vernetzt und als gute Kommunikatorin. Sie hat ein Handicap: Die Bernerin gilt als Levrat-nah. Hat sie sich als Nationalrätin genug von ihrem Förderer emanzipiert? Das ist die grosse Frage. Denn will die Partei einen Neuanfang, könnte ihr die Nähe zum Nachteil gereichen.

Barbara Gysi, 55, St. Gallen

Barbara Gysi, Nationalraetin SP-SG, Vizepraesidentin der SP Schweiz, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Verbilligung der Krankenkassenpraemien, am Montag, 28. Januar 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

SP-Nationalrat Cédric Wermuth fordert es zumindest klausuliert: einen Generationenwechsel an der Spitze der SP. Damit kommt die St. Gallerin Barbara Gysi als Nachfolgerin kaum in Frage. Auch sieht gehört als Vizepräsidentin zum aktuellen Leitungsteam der Partei, die das schlechte Wahlresultat mitverantworten muss. Zudem wird moniert, es fehle ihr an Ausstrahlung.

Nadine Masshardt, 35, Bern

Nadine Masshardt, Nationalraetin BE, Vizepraesdentin der SP-Bundeshausfraktion, spricht waehrend einer SP-Medienkonferenz ueber den 6-Punkte-Plan zur Gleichstellungspolitik, am Dienstag, 21. Mai 2019 im PROGR, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Besser sind die Karten für die Berner Nationalrätin Nadine Masshardt. Die 35-Jährige ist bereits seit vier Jahren Vize-Fraktionschefin und hat sich einen guten Ruf erarbeitet. Trotz ihrer langen Parlamentserfahrung auf allen drei Staatsebenen wird sie tendenziell unterschätzt. Doch als Wahlkampfleiterin hat sie an Statur gewonnen und mit gewinnenden öffentlichen Auftritten überzeugt. Auch Masshardt lebt in der Stadt Bern und hat zwei kleine Kinder. Parteiintern geht man davon aus, dass sich die Bernerin eher für das Fraktionspräsidium interessiert.

Mattea Meyer, 32, Zürich

Mattea Meyer (SP-ZH) spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 15. Maerz 2016 in Bern.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Eine mögliche Kandidatin ist Mattea Meyer. Die bald 32-jährige Zürcher Nationalrätin trägt trotz ihres jungen Alters bereits einen grossen politischen Rucksack mit sich. Sie war vier Jahre Mitglied des Zürcher Kantonsrats, bevor ihr 2015 der Sprung nach Bern gelang. Sie war zudem Vizepräsidentin der Juso. Und das ist vielleicht ihr grösster Nachteil. Meyer steht für den linken Parteiflügel. Sie kritisierte etwa die Steuer-AHV-Vorlage als faulen Kompromiss. Gezimmert hatte ihn just SP-Präsident Levrat zusammen mit der CVP.

Cédric Wermuth, 33, Aargau

Cedric Wermuth, SP-AG, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 27. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Meyer wird oft als mögliche Co-Präsidentin genannt – zusammen mit dem Aargauer Nationalrat Cédric Wermuth. Die beiden sind sehr gut befreundet. Während zwei Jahren (2009 - 2011) stand das Duo an der Spitze der Juso; Wermuth als Präsident, Meyer als Vizepräsidentin. Ob so viel Nähe für ein Co-Präsidium gut ist, würde sicher für Diskussionen in der Partei führen. Für jene SPler, die sich zudem eher eine Öffnung hin zur Mitte wünschen, ist solch ein Co-Präsidium sicher nicht die Wunschvorstellung. Ob sich die beiden durchsetzen könnten, hängt sehr damit zusammen, welche Schlüsse die Partei aus der historischen Wahlniederlage zieht. Meyer und Wermuth haben beide kleine Kinder. Ein Co-Modell könnte den gesellschaftlichen Wandel abbilden und aufzeigen, wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefördert werden kann.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Makatitom 12.11.2019 17:43
    Highlight Highlight Wo bleibt Min Lee Marti?
  • nfabian 12.11.2019 14:58
    Highlight Highlight Nadine Masshardt hat heute mitgeteilt, dass sie nicht für das Parteipräsidium kandidiert.
    Benutzer Bild
  • PC Principal 12.11.2019 14:17
    Highlight Highlight Am besten geeignet wäre Roger Nordmann. Aber das wäre ja sexistisch.
  • Dominik Treier 12.11.2019 14:03
    Highlight Highlight Eine Öffnung hin zur Mitte? Nun wenn damit Vorteile und Unterstützung für KMU gemeint sind könnte ich das noch unterstützen, aber die SP sollte tunlichst einen Fall wie Schröder in Deutschland mit der SPD vermeiden, wo der völlig hanebüchene 3. Weg eine ehemalige Volkspartei und das völlig zu Recht mancherorts schon fast in die Bedeutungslosigkeit verbannt hat!

    Die SP scheitert von mir aus gesehen heute nicht an ihrer Kompromissfähigkeit, im Gegenteil! Ihr fehlte mit dem Taktiker Levrat oft der Mut für neue bessere Lösungen und den kleinen Mann, auch gegen Widerstände einzustehen.
  • bromberus 12.11.2019 13:47
    Highlight Highlight Es braucht endlich eine neue Partei. Eine gesunde Mischung aus SP und FDP ohne Korruption und Identitätspolitik.
    • Dominik Treier 12.11.2019 20:03
      Highlight Highlight Ich sehe nicht wo die Mischung da gesund sein sollte... Die SP ist heute ein wenig zu konservativ und hängt alten Zeiten hinterher ja, die FDP jedoch scheint vergessen zu haben, was sie als grösste staatstragende Partei einmal ausgemacht hat, stattdessen ist man höchstens noch Wasserträger der Geldelite, die nicht merkt, dass sie der Gesellschaft die sie reich gemacht hat und damit sich selbst, mit ihrem grenzenlosen neoliberalen Egoismus, das eigene Grab schaufelt!
    • Dominik Treier 12.11.2019 20:10
      Highlight Highlight Ich würde mich selbst als liberal sehen, aber was die FDP macht ist höchstens libertär und hat mit Liberalismus und Freiheit des Einzelnen nichts zu tun. Man versucht eher eine Art Kapitalfeudalismus zu installieren, anstatt das höchste Ziel des Liberalismus zu verfolgen, dass alle die Freiheit haben sollen, aus ihrem Leben zu machen was sie wollen! Mit den Startunterschieden und fehlenden Ressourcen und Sicherheiten für einen Grossteil der Bevölkerung unerreichbar oder nur durch unglaublich viel Glück!
  • Spargel 12.11.2019 12:44
    Highlight Highlight Zeit ne Men's Only Partei zu gründen wenn nach dieser alten Logik nur zählt, ob und was zwischen den Beinen ist. Delegiertenversammlungen mit Whiskey, Zigarren und attraktivem weiblichen Servicepersonal. Das wärs.
  • Denverclan 12.11.2019 12:36
    Highlight Highlight Den Schweizern und Schweizerinnen geht es einfach zu gut, darum hat eine SP, auch mangels Themen, weniger Zulauf. Früher kämpften sie für alles Soziale was noch zu erfinden war...AHV usw. Heute gibts keine Visionen mehr und man ist satt.
    • Amenokal 12.11.2019 12:45
      Highlight Highlight Ohne Visionen Politik machen ist kein Problem --siehe Konservatismus
    • Dominik Treier 12.11.2019 20:18
      Highlight Highlight Es gibt viel Schweizer, denen es nicht gut geht, die Krank sind und oder in Armut leben und das Problem ist wenn, dass es einem grossen Teil der Schweizer an Verständnis für sie mangelt, weil es ihnen so gut geht!

      Nur ist diesem Problem mit den heutigen Sozialsystemen nicht beizukommen und ich weiss nicht, ob die SP das noch realisiert und von ihrem Konservativistenkurs, der höchstens auf eine unzureichende Sicherung des Bestehenden abzielt, wegkommt, oder ob man eine andere Partei gründen muss, welche wieder Visionen, Konzepte und vor allem Hunger zum Erstreiten hat und dafür auch einsteht.
    • Denverclan 12.11.2019 20:37
      Highlight Highlight Wir werden getrimmt erfolgreich zu sein, Eigenverantwortung zu tragen und zu funktionieren. Wer sich einen gewissen Status erkämpft hat, verliert den Bezug zur „Armut“ und verunglimpft die Erfolglosen als Sozialschmarotzer! Nach dem Motto: jeder ist seines Glückes Schmid, wird nur noch „Erfolg“ honoriert! Uns ist nicht mehr bewusst, dass nicht alle Menschen „Macher“ sind, sondern auch Schwache in eine Gesellschaft gehören. Leider ist der Neid gegen unterstützte Personen auf einen sehr erbärmlichen Level gestiegen. Wir feiern lieber Milliardäre, die ja soviel für das Volk tun. Für die „Starken“
  • cada momento 12.11.2019 09:47
    Highlight Highlight Leider zerlegt sich die sp gerade selbst. Anstatt sich den sozialpolitischen Bedürfnissen der Bevölkerung anzunehmen, verrennen sie sich in der Frage, ob nach levrat eine Frau folgen muss. Das ist mir aber völlig egal und eine vollkommen absurde Interpretation von Gleichstellung. Schade
    • P. Silie 12.11.2019 17:29
      Highlight Highlight Es wird nicht darüber debattiert ob es eine Frau wird, sondern welche Frau es wird.
    • cada momento 13.11.2019 06:40
      Highlight Highlight ach so. ich wünsche mir halt einfach eine starke sp, welche sich für die interessen ihrer wählerschaft einsetzt. kompetent, demokratisch und ohne vorurteile. glauben sie, dass levrat damals gewählt wurde, weil er ein mann ist?
  • Silvio_soy_yo 12.11.2019 09:30
    Highlight Highlight Wieso nicht das ganze Spektrum abbilden, z.B. durch Wermuth und Gysi?
  • Digichr 12.11.2019 09:27
    Highlight Highlight Kleiner Hinweis: Mattea Meyer wurde 2018 Mutter.
  • Turicum04 12.11.2019 09:26
    Highlight Highlight Wichtig ist: Frau, jung, aus dem linken Flügel der SP. Die SP muss sozialer, ökologischer und humaner werden, sich gegen den Kapitalismus und für Flüchtlinge einsetzen. Sonst wird der Abgang der Partei weiter gehen!
    • Rodney McKay 12.11.2019 11:33
      Highlight Highlight Sie denken also, dass ein Linksrutsch das Richtige für die SP ist. Da bin ich mir aber gar nicht sicher, ob eine linke junge Frau (ihre Worte) den sogenannten "Normalbürger" wirklich vertreten würde. Ich glaube viel mehr, dass die SP noch mehr zur Polpartei mutieren würde, ob das die gewünschten Wählerstimmen bringt, wage ich doch stark zu bezweifeln.
    • Dominik Treier 12.11.2019 20:30
      Highlight Highlight Ein Kurs gen Mitte wird die SP höchstens in der Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen, siehe Deutschland... Von mir aus dürfte man für einen liberaleren Kurs mit weniger Kontrolle und mehr Anreizen für die Schwachen, also Arme, Mittelstand und KMU einstehen, vor allem Grosskonzerne und Lobbys sollen aber weiter für ihre Macht auch liefern müssen, dabei sollte man aber sicher niemals ein soziales Ziel, einem faulen Kompromiss preisgeben. Man hat beim KVG gesehen, wo das hinführt, als man die Pille geschluckt und die Krankenkassen privat gelassen hat...
  • Spooky 12.11.2019 09:22
    Highlight Highlight Solange es der SP nicht gelingt, ihr Image als Partei der gehobenen Cüplilinken-Toskanafraktion-Mittelschicht zu verlieren und das immer grösser werdende Prekariat der Abgehängten auf ihre Seite zu holen, ist es egal, wer Präsidentin wird.
    • Dominik Treier 12.11.2019 20:36
      Highlight Highlight Nur warum gelingt das der SP nicht?
      Man hat keine Ziele mehr! Man scheint satt mit der heutigen völlig bürokratischen Ausgestaltung des Sozialstaates, bei der jeder 2. bald denkt, wenn er jemals etwas bräuchte, bekäme er nichts und deshalb bald mal SVP wählt. Der Sozialstaat muss endlich vom Forderer zum Förderer werden, nahbar und nair, weg von der Generalverdachts- und Strafenmentalität der vergangenen Jahrzehnte. Es bracht eine bedingungslose Existenz für jeden Bürger und endlich schweizweit einheitliche Steuern! Einkommen unten und in der Mitte gehören entlastet, oben mehr zugelangt.
  • Glenn Quagmire 12.11.2019 09:10
    Highlight Highlight Egal ob Frau, Mann, Transgender, hetro-, homo oder bisexuell, katholisch, protestantisch , jüdisch, muslimisch oder atheistisch, übergewichtig, untergewichtig, vegan oder FleischliebhaberIn... Die Kompetenzen sollten im Vordergrund stehen, nicht das Geschlecht.
  • Garp 12.11.2019 09:07
    Highlight Highlight Mich hätte nun interessiert, wie diese Kandidaten sich politisch Unterscheiden, wofür stehen sie ein, welche Anliegen vertreten sie? Kein Wort darüber. Es sollte doch um Inhalte gehen.
  • Bruno Wüthrich 12.11.2019 09:05
    Highlight Highlight Hätte sich Christian Levrat mit seinen "Steckenpferden" besser durchgesetzt, wäre es wohl kaum zu diesen Wählerverlusten gekommen. Die Partei sucht die Gründe für ihre Verluste am falschen Ort.

    Zwei der vier -vorgeschlagenen Frauen kann man gleich vergessen. Wenn selbst das linke, feministische Portal Watson von eventuell fehlender Ausstrahlung spricht, sollte nicht ausgerechnet Barbara Gysi das Präsidium übernehmen. Und Nadine Masshard hat als Wahlkampfleiterin die Verluste mitzuverantworten. Keine gute Empfehluung für eine Beförderung nach ganz oben.
    • Dominik Treier 12.11.2019 20:42
      Highlight Highlight Dei SP steht für einen grossen Teil ihrer ehemaligen Wähler für nichts mehr! So kommt es, dass viele SVP wählen, weil die SP ihnen als Mittelständler keine Entlastung verspricht, die SVP aber Steuersenkungen, dass die in der SVP-Ausgestaltung vor allem den Reichen helfen, bekommt der Wähler nicht mit, Hauptsache einen 50er mehr im Portemonnaie, wenn die Löhne im Gegensatz zur Krankenkasse schon nicht steigen. So können die Rechten schon lange die Angst darum schüren, dass wir moderne, liberale Sozial und Steuersysteme nicht finanzieren könnten, obwohl das Geld nur am falschen Ort ist!
  • Turi 12.11.2019 08:38
    Highlight Highlight Der rest der männlichen Wähler wird sich noch konsequenter von dieser Genderpartei verabschieden. Byebye Sozialdemokratie. Willkommen idenditäre Klientelpolitik.
  • Turicum04 27.10.2019 16:15
    Highlight Highlight Ich hoffe nach wie vor auf Genossin Tamara F. Sie hat Erfahrung im Führen einer Partei, ist Konsens durchführungs fähig und hat eine klare Linie! Und sie ist eine Frau!
  • Töröö! 26.10.2019 09:10
    Highlight Highlight Die Mehrheit der Nationalräte Schrägstrich Innen sind Frauen. Zeit für eine Männerquote?
    • olga 26.10.2019 10:00
      Highlight Highlight das stimmt nicht. 41.5% sind Frauen.
    • Töröö! 26.10.2019 10:17
      Highlight Highlight Auf die SP bezogen.
    • olga 26.10.2019 13:28
      Highlight Highlight Ja dann sag das doch :) Von mir aus können wir sehr gerne eine Geschlechterquote einführen (= gleiche Vertretung beider Geschlechter). Dann jammerst du aber sicher auch wieder.

      Übrigens: Es ist interessant, dass Männer jetzt, nach 1 Woche bereits eine "Männerquote" fordern (auch wenn mit Augenzwinkern). Frauen sind seit 300'000 Jahren untervertreten. Vielleicht verstehst du jetzt etwas besser, dass das scheisse ist, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 26.10.2019 08:24
    Highlight Highlight Ich denke, eine eher jüngere Frau als Präsidentin, würde der Partei gut tun. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass die SP nach 11 Jahren Levrat nun eine Frau will. Und solange die Qualifikationen stimmen...
    Die hier genannte Begründung ist allerdings etwas schwach.
    So à la: "Das renommierte Birnbaum Institut hat herausgefunden, dass die Mehrheit der SP-Wählenden grüne Augen hat und am liebsten Fischstäbchen mit Spinat isst... nun ist für die Partei klar, wo die Reise zwecks neuer Führungsperson hingeht..." Wäre ja auch etwas komisch... :-D
  • Jo Blocher 26.10.2019 07:32
    Highlight Highlight Cedric Wermuth das Quotenmännchen!?
    • Stänkerer 26.10.2019 16:28
      Highlight Highlight Wermuth, das Individuum, welches die Frauenanliegen am besten vertritt.
  • cheeky Badger 26.10.2019 05:40
    Highlight Highlight Warum soll auch nicht eine Frau die Parteileitung antreten. Nichts spricht dagegen.

    Allerdings spricht auch nichts gegen einen Mann. Grundsätzlich ist das völlig egal, solange die politische Ausrichtung stimmt.

    Per Definition aber alle Männer auszuschließen (und wenn nur als Co-Präsi) hat aber mit Gleichstellung nichts zu tun.

    Selbst ich als Parteimitglied kann mich leider immer weniger mit der SP identifizieren.

  • Grabeskaelte 26.10.2019 04:45
    Highlight Highlight Ich als relativ neues SP-Mitglied sehe ein grosses Problem in der Partei... Wo ist der Arbeiter? Wo der Polier, wo der Chauffeur und die Verkäuferin? Wo der Lagerarbeiter, wo der Standard- Büromitarbeiter? So klappt das logischerweise einfach nicht...
    • Cédric Wermutstropfen 26.10.2019 07:48
      Highlight Highlight Die sind alle bei der SVP; man frage sich weshalb.
    • FrancoL 26.10.2019 09:02
      Highlight Highlight Du müsstest Dich allerdings einmal auch fragen, wieso ist zB der Arbeiter bei der SVP gelandet, dessen Motivation auch hinterfragen, Dir Gedanken machen wieso der Arbeiter bei einer Partei landet, die null und nichts Solides für ihn tut, ausser gegen das Elitebern zu bashen, zu dem auch die SVP heute gehört.
      Ich spreche viel mit diesen Arbeiterkreisen, weil zB die Baubranche viele Arbeiter beschäftigt, höre gerne zu wenn sie über die SP her ziehen, frage gerne was die Anderen besser machen und bekomme häufig den Eindruck, dass viele einem Märchen aufsitzen.
    • Albert Stpeck 26.10.2019 09:04
      Highlight Highlight @Grabeskaelte
      Interessanterweise betreffen noch immer einige Linke Anliegen die Sorgen der Arbeiterschaft.
      Da sich diese aber tendenziell von poppigeren linken Themen (beispielsweise Genderpolitik) abschrecken lassen, wählen sie lieber jene, „die wenigstens etwas gegen die Zuwanderung unternehmen“.

      Ich behaupte, dass das Zurückgewinnen der Arbeiterschaft für die Linke unerreichbar bleiben wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 26.10.2019 01:35
    Highlight Highlight 2/3 der NationalrätInnen bei der SP sind Frau - klar das da eine PräsidentIN gewählt wird ^^
  • FrancoL 25.10.2019 22:30
    Highlight Highlight Als langjähriger SPler, der nie geschaut hat, ob Frau oder ein Mann etwas portiert, sondern ob das Thema auch mit einer linken Logik zu vereinbaren ist, bin ab vielen Kommentaren schon sehr erstaunt.
    Der Artikel porträtiert zu 80% Frauen und man redet davon dass es keine Quote ist?
    Genau da hapert es, es werden Frauen porträtiert und keine Satz zu deren wirklichen Ausrichtung wird erwähnt.
    Sorry, so kann man nur noch mehr die Verliererstrasse begehen.
    Schade denn die Themen wären auf der Hand aber wenn man zuerst das Geschlecht der Hände besprechen will, wird die Talfahrt weiter gehen.
    • P. Silie 26.10.2019 00:19
      Highlight Highlight Korrekt FrancoL: Die SP verliert sich in der Identitätspolitik..
      Und was mich am Artikel noch mehr erstaunt: Entweder ist es ein Mann, oder eine oder gar ZWEI Frauen..?!?! Soll das heissen dass eine Frau das nicht hinbekommt und es zwei braucht?
    • rodolofo 26.10.2019 08:00
      Highlight Highlight Hast Du selber Aspirationen, FrancoL ? ;)
    • FrancoL 26.10.2019 10:25
      Highlight Highlight Rodolfo, nein ich denke gerne mit, gestalte auf Gemeinde- und Kantonsebene und unterstütze die SP finanziell, das ist mein Limit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 25.10.2019 22:24
    Highlight Highlight Bitte keine Frau. Denn einer ist da, der ist so kompetent wie seinerzeit Hubacher oder Bodenmann. Jon Polt. Mit ihm könnte die SP wieder Fahrt gewinnen.
    • Cadderly 12.11.2019 13:58
      Highlight Highlight @amore Er ist eloquent, sehr präzise, verschiesst süffisant Spitzen und sieht gut aus! (letzter Punkt ist total irrelevant, trotzdem stimmts). Ich freue mich tatsächlich ihn in Diskussionen zu sehen. Es wird schwierig werden gegen ihn im Diskurs eine Chance zu haben. Schade wird er nicht Präsident!
    • Makatitom 12.11.2019 18:06
      Highlight Highlight Und wenns umzverrecke eine Frau sein muss: Doppelspitze mit Pult und Min Lee Marti
  • plusminus 25.10.2019 22:10
    Highlight Highlight Jetzt müssen überall dringend zwingend Frauen her. Egal wo für was.kommt dan. Alles besser ?nur weil Frau?hört doch endlich auf mit diesem Quoten theater.Due geeignete Person . Aber wer ist geeignet???
    • Locutus70 26.10.2019 01:36
      Highlight Highlight 2/3 der NationalrätInnen der SP sind Frauen - da wäre es vielleicht mal Zeit für eine Männerquote ^^
    • wasps 12.11.2019 08:49
      Highlight Highlight Und welche SP-Männer wären denn besser qualifiziert? Ehrlich gesagt, mir kommt kein Name in den Sinn.
  • rodolofo 25.10.2019 21:33
    Highlight Highlight Ich sehe Barbara Gysi in der Präsidentinnen-Rolle.
    Sie ist immer sehr einfach, klar, schnörkels, praktisch.
    So eine richtige "Büezerin", in der gewerkschaftlichen Tradition der "Arbeiter-Partei"!
    Glamour bringt Barbara Gysi nicht, und das ist heutzutage, im Zeitalter der InfluenzerInnen, ein gewisses Handicap, vor allem bei den Jüngeren.
    Da wäre dann Mattea Meier geeigneter.
    Aber eine so junge Parteipräsidentin für eine doch mehrheitlich "ergraute" Parteibasis?
    Auch irgendwie unpassend.
    Wie wär's mit einem Frauen-Kollektiv an der Spitze?
    DAS wär's doch, oder?
    • Watson - die Weltwoche der SP 26.10.2019 09:32
      Highlight Highlight "Gysi studierte 1983 bis 1986 an der Universität Zürich und schloss als Sekundarschullehrerin für die Fächer Biologie und Geografie ab"

      Komische "Büezerin"
    • rodolofo 26.10.2019 11:04
      Highlight Highlight Wieso komisch?
      ist doch auch Arbeit, so viel studieren.
  • 7immi 25.10.2019 21:20
    Highlight Highlight "Die Mehrheit unserer Wählerinnen und Parlamentarierinnen sind Frauen." das erstaunt mich jetzt nicht wirklich. Wäre ja auch komisch wenn sie männlich wären...
    • Panna cotta 25.10.2019 21:37
      Highlight Highlight Erschreckend ist, dass viele Leute gar nicht mehr verstehen, was du mit deinem Kommentar sagen willst.
  • Radesch 25.10.2019 20:34
    Highlight Highlight Ich verstehe einfach nicht, wieso daraus wieder eine Geschlechterfrage gemacht wird. Versteht mich nicht falsch, die Anwärterinnen sind sicherlich allle auf Ihre weise gut geeignet und beliebt, aber was wäre denn so schlimm daran, wenn es auch einen Mann geben würde. Der Nationalrat hat 42% Frauenanteil. Es werden sicher mal noch mehr, aber auch mal wieder weniger sein. Ich fühle mich jedenfalls von einer Frau weder zwingend besser noch schlechter vertreten.
    • Shabaqa 25.10.2019 21:35
      Highlight Highlight Es wird keine Geschlechterfrage daraus gemacht, es ist eine. Für dich spielt es vielleicht keine Rolle, was für ein Geschlecht die SP-Präsident hat. Aber für viele Wählerinnen der SP, und die stellen die die Mehrheit der Anhängerschaft, eben schon. Für den Wahlerfolg ist es letzlich entscheidend, diese zu mobilisieren. Und das gelingt schlecht, wenn sie sich mit der Parteiführung nicht identifizieren können. Ein Hinweis: Die zwei Sitzverluste der SP Bern gingen auf das Konto der Männerliste. Die Frauenliste konnte ihre Sitze halten. Ob das mit einem Mann noch einmal gelingt?
    • FrancoL 25.10.2019 22:16
      Highlight Highlight Also ist Identifikation eine Sache innerhalb der Geschlechter?
      Nein wer diese Meinung auch nur annähernd in sich trägt der ist fehl am Platz.
      Eine Partei braucht zur Identifikation Themen und nicht Personalgerangel, es sind Themen für die man sich einsetzen muss, ob da eine Frau oder ein Mann an der Spitze steht.
      Und gerade weil man diese Themen nicht mit Nachdruck gesetzt hat, ZB die Umwelt, hat man mitunter Verluste eingefahren.
    • olga 26.10.2019 01:18
      Highlight Highlight Sorry aber diese Aussage kann nur von einem Mann kommen. Es ist Luxus, dass du dir die Identifikations-Frage nie hast stellen müssen, weil du als Mann immer zwangsläufig repräsentiert warst. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie das für uns Frauen ist, wenn weit und breit nur Männer politisieren und über unsere Köpfe hinweg Dinge entscheiden, die oft eine Frauenmehrheit betreffen.

      Ich verstehe nicht, wieso sich alle so krass darüber aufregen. Es sind hier ausschliesslich sehr fähige Politikerinnen porträtiert. Damit ist ja bewiesen, dass für geeigneten Ersatz gesorgt ist.
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  • demian 25.10.2019 20:20
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht Levrat, sondern ihre Politik. Nachdem sie Lauber die Stange gehalten haben, waren sie für mich unwählbar.
    • Neruda 25.10.2019 21:50
      Highlight Highlight Jup, mit den Grünen haben links Eingestellte eine gute Alternative und so lasten solche moralischen Fehler halt höher als früher.
  • SirMike 25.10.2019 20:19
    Highlight Highlight Falls das Amt der Staatsrätin im Kanton Waadt kombinierbar ist, gehört auch Rebecca Ruiz auf die Liste.
    • The Emperor 12.11.2019 08:35
      Highlight Highlight ExekutivpolitikerInnen als ParteipräsidenIn ist nicht so optimal. In der Exekutive gilt es häufig, Kompromisse gegen die eigene Gesinnung mitzutragen, als Parteivorstand ist hingegen genau das starke Sertreten der eigenen Gesinnung gefragt. Das führt zwangsläufig zu Spannungen und Glaubwürdigkeitsverlust in einem oder gar beiden Ämtern.
  • K1aerer 25.10.2019 20:11
    Highlight Highlight Oh die einzige Qualifikation ist das Geschlecht. Wegen solchen abstrusen Forderungen machen sich die Linken unbeliebt. Gleichstellung ist gut, aber Quote geht gar nicht.
    • Aerohead 25.10.2019 21:04
      Highlight Highlight Niemand hat etwas von Quote gesagt. Es geht um Repräsentation und darum, Zeichen zu setzen.
    • Maon 25.10.2019 21:13
      Highlight Highlight Es hat auch niemand gesagt, dass das Geschlecht die einzige Anforderung ist. Es ist einer von vielen Faktoren, der in die Personenfindung hineinspielt.
    • BassBox 25.10.2019 21:21
      Highlight Highlight @K1aerer Vielleicht etwas unglücklich formuliert, aber im Kern den Nagel auf den Kopf getroffen
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