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So schlimm ist es wirklich

Diese sechs TV-Aussagen von Vierfach-Olympiasieger Ammann lassen nichts Gutes erahnen

Seit der Enttäuschung und den bitteren Tränen vom vergangenen Samstag hat sich Simon Ammann aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Das heutige TV-Interview im Schweizer Radio und Fernsehen zeigt: Er springt zwar vorerst weiter, aber die seelischen Narben sind noch nicht verheilt.
18.02.2014, 15:5618.02.2014, 16:35

1. Simon Ammann erklärt, warum er untergetaucht ist:

«Wir haben erst einmal den Sonntag passieren lassen und jetzt habe ich noch etwas mit meiner Frau und meinen Eltern unternommen. Das war auch nötig.»

2. Er fühlte sich als Stimmungskiller:

«Ich habe versucht, mich vom olympischen Dorf zurückzuziehen, damit ich die gute Stimmung da nicht störe.»

3. Er sagt, das olympische Feuer sei erloschen:

«Ich habe ein wahnsinniges olympisches Feuer für diese Spiele in mir entfacht und das ist einfach erloschen jetzt. Das kann ich nicht reparieren oder schönreden.»

4. Trösten ist zwecklos:

«Ich möchte nicht, dass die Leute versuchen, mich mit den vergangenen vier Goldmedaillen zu trösten. Diese Chance war jetzt einmalig und solche Momente kann man sich mit Geld nicht kaufen».

5. Die nächsten Olympischen Spiele sind zu weit weg:

«Die Chance wird ab 30 immer kleiner, dass es in vier Jahren wieder richtig gut läuft.Wenn es auf der grossen Schanze zu einer Medaille gereicht hätte, dann wäre dies wohl der letzte Sprung meiner Karriere gewesen.»

6. Simon Ammann tönt seinen Rücktritt an:

«Für mich gibt es noch eine letzte Aufgabe, ich will an der Nordland-Tournee mein ganzes Können zeigen und meine Mannschaft und meine Frau noch einmal mit Erfolg belohnen. Danach werde ich bekannt geben, wie es weiter geht.»

>>> Hier geht es zum SRF-Interview mit Simon Ammann 

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