Interview
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This photo provided on Tuesday April 16, 2019 by the Paris Fire Brigade shows fire fighters working at the burning Notre Dame cathedral, Monday April 15, 2019. Experts assessed the blackened shell of Paris' iconic Notre Dame Tuesday morning to establish next steps to save what remains after a devastating fire destroyed much of the cathedral that had survived almost 900 years of history. (Benoit Moser, BSPP via AP)

Mit dem Hubretter gelangte die Pariser Feuerwehr nur bis zur Dachkante der Notre-Dame. Bild: AP/Paris Fire Brigade

So zerzaust der Zürcher Feuerwehrchef Trumps «Wasserbomber»-Vorschlag

Die Feuerkatastrophe in der Notre-Dame erschüttert Schweizer Feuerwehrleute. Der stv. Kommandant der Zürcher Berufsfeuerwehr erklärt im Interview, warum die Einsatzkräfte das Feuer nicht schnell genug in den Griff kriegten. Und was er von Trumps Lösch-Ideen hält.



Feuerwehrleuten weltweit blutete das Herz, als sie gestern Abend die Bilder der brennenden Notre-Dame sahen. Auch Jan Bauke, stv. Kommandant der Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich, traute seinen Augen kaum.

Herr Bauke, was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie vom Brand in der Notre-Dame hörten?
Jan Bauke: Als ich die Bilder auf meinem Handy sah, überkam mich eine grosse Ohnmacht. Mir ist es kalt den Rücken hinunter gelaufen. Man kann es nicht anders sagen: Alle Brände, die wir in der Schweiz bislang erlebt haben, sind nichts im Vergleich zum Inferno in der Notre-Dame. Zumal der emotionale Effekt auch auf die Feuerwehrleute gewaltig sein muss. Innert kürzester Zeit ist ein Stück Weltgeschichte vor ihren eigenen Augen verbrannt. Wir würden auch leer schlucken, wenn das Grossmünster in Flammen aufgehen würde.

Bild

Jan Bauke, stv. Kommandant der Zürcher Feuerwehr.

Die Pariser Feuerwehr hatte mit dem Ausmass der Feuerkatastrophe schwer zu kämpfen. Täuscht dieser Eindruck?
Bei diesen Branddimensionen ist man in einigen Punkten rasch hilflos. Nicht nur in Paris. Mit ihren Drehleitern beispielsweise kamen die Einsatzkräfte nicht nahe genug an die Flammen, sondern nur bis zur Dachkante. Alle Brände, die sich über einer Höhe von 30 Metern ereignen, sind extrem schwierig zu bekämpfen. Das Problem ist, dass die Notre-Dame viel höher ist und zudem in der engen Altstadt steht. Dort ist es alles andere als einfach, mit den Fahrzeugen hinzukommen. Dies gilt insbesondere für alte Kirchen, die über keine Brandschutzanlagen wie moderne Hochhäuser verfügen. Selbst wenn man vor Ort ist, muss man jederzeit damit rechnen, dass brennende Trümmer hinunterstürzen. Das ist auch passiert. Es ist ein absolutes Worst-Case-Szenario für die Löschmannschaften.

epa07509690 A handout photo made available by the Brigade de Sapeurs-Pompiers de Paris (BSPP) on 16 April 2019 shows French fire fighters in operation to extinguish a fire burning the roof of the Notre-Dame Cathedral in Paris, France, 15 April 2019. A fire started in the late afternoon in one of the most visited monuments of the French capital.  EPA/BENOIT MOSER / BSPP / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

400 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Bild: EPA/BSPP

US-Präsident Donald Trump forderte den Einsatz von Löschflugzeugen, was absurd scheint. Aber warum forderte die Pariser Feuerwehr keine Löschhelikopter an?
Ich kenne die Details des Einsatzes nicht. Aber sie finden keinen seriösen Heli-Piloten, der mit seiner Maschine in diese Rauchwolke fliegt. Durch das Feuer und die Wärme entsteht eine unberechenbare Thermik, das ist viel zu gefährlich. «Wasserbomber», wie sie Trump forderte, sind völlig ungeeignet. Das Wasser kann ein Gebäude massiv beschädigen oder gar zum Einsturz bringen. Mit solchen Flugzeugen bekämpft man Flächenbrände, kein Inferno im Herzen einer Grossstadt.

«Feuerwehrleute sind keine todesmutigen Helden.»

Die Einsatzkräfte retteten zahlreiche Kunstschätze aus der Notre-Dame. 2007 holten Zürcher Feuerwehrleute ebenfalls Gemälde aus dem brennenden Zunfthaus. Wie viel Risiko gehen Feuerwehrleute ein?
Feuerwehrleute sind keine todesmutigen Helden, wie dies oft gesagt wird. Denn es nützt niemandem etwas, wenn wir Kopf und Kragen riskieren und dabei Tote oder Verletzte in Kauf nehmen. Bei jedem Einsatz schauen wir zuerst, ob die Situation für unsere Leute sicher ist. Erst dann gehen wir rein. Das ist unsere oberste Maxime.

Die Bilder aus Paris

Beim Brand im Zunfthaus starb ein Feuerwehrmann.
Es konnte damals niemand ahnen, dass plötzlich der Dachstock einstürzt. Ein tragischer Unfall, der noch heute schmerzt.

Zerstoerter Dachstock des historischen Zunfthauses zur Zimmerleuten am Limmatquai in Zuerich am Donnerstag, 15. November 2007. Bei einem Grossbrand in der Zuercher Innenstadt ist in der Nacht ein Feuerwehrmann gestorben. Das historische Zunfthaus zur Zimmerleuten brannte vollstaendig aus. Das Zimmerleuten - Zunfthaus aus dem 14. Jahrhundert gehoert zu den aeltesten Gebaeuden der Stadt Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

2007 ging das Zürcher Zunfthaus in Flammen auf. Bild: KEYSTONE

Kann man die Bekämpfung eines Feuers in historischen Gebäuden überhaupt üben?
Nach dem Brand im Zunfthaus gingen wir über die Bücher. Aber so ein Inferno wie in der Notre-Dame kann man nicht trainieren.

Es dauerte offenbar 45 Minuten, bis die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten starten konnten. Wie ist das erklärbar?
Wie gesagt, ich kenne die Details nicht. Entscheidend ist, wer den Brand entdeckt und wie die Alarmierung dann abläuft. Wir haben in Zürich die Vorgabe, innert maximal zehn Minuten vor Ort zu sein. In vielen Fällen sind wir früher da. Manchmal reicht es aber einfach nicht. So stand im August 2018 beim Zürcher Bahnhofplatz das Gebäude bereits in Vollbrand, als wir nach wenigen Minuten vor Ort eintrafen.

Feuer verwüstet Pariser Notre-Dame

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 17.04.2019 10:53
    Highlight Highlight Eine Funktion um die Überschriften auszublenden wäre manchmal hilfreich. Interessantes Interview, nur was hat ein Tweet eines Amateurs in der Überschrift zu suchen?
  • RandyRant 16.04.2019 22:18
    Highlight Highlight Ihr seid schon wieder reingefallen und merkt es nicht einmal.
    Oder anders gesagt: Über welchen Präsidenten habt ihr heute in denselben Top-News berichtet ausser Trump?
    Und das wegen einem Tweet?
    Braucht ihr noch mehr Hinweise?
  • swisskiss 16.04.2019 22:10
    Highlight Highlight Der Donald wieder...

    Zum Glück kriegt er nicht alles mit. Sonst hätte er mit Sicherheit nach dem Sächsilüüte getwittert, dass die Schweiz ein failed state sei, in dem die Islamisierung schon soweit fortgeschritten ist, dass das Symbol eines weissen Mannes auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, währendessen Reiter in arabischen Kleidern um das Feuer galoppieren...
    • RandyRant 16.04.2019 22:49
      Highlight Highlight Schade hat er es nicht getan.
      Die Kommentarspalte wär lustig gewesen.
  • #10 16.04.2019 21:05
    Highlight Highlight Die TV-Bilder gaben eben kein vollständiges Bild des Feuerwehreinsatzes: während des Vollbrands waren die Pompiers schon drin in der Kathedrale - mit einem Roboter. Ich weiss nicht, ob das eine "spezielle Taktik" französischer Feuerwehrleute ist, aber habe heute gelesen, dass sie derartige Brandherde immer von innen angreifen. Vielleicht kann mich ein Profi da aufklären. http://www.leparisien.fr/paris-75/incendie-de-notre-dame-sentinel-le-robot-extincteur-qui-a-aide-les-pompiers-16-04-2019-8054436.php
    • Murky 16.04.2019 22:27
      Highlight Highlight Ich bin zwar kein Profi, aber doch Feuerwehrmann. Der Innenangriff ist eigentlich eine Standardtaktik um einen Brand schnell und gezielt zu bekämpfen. Vor Allem bei kleineren Feuern ist das am effizientesten und am effektivsten da man retten kann und wenig Wasserschaden anrichtet. Sobald aber die eigene Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist muss man sich zurückziehen. Das war wohl der Fall als ein Teil des Gewölbes einstürzte. Da sind sie dann mit einem Löschroboter vorgerückt. Es sieht so aus wie wenn sie aber auch über die Türme und das nördliche Querschiff vorgerückt sind.
  • Teslerigs 16.04.2019 20:18
    Highlight Highlight Und ein weiteres Mal zerzaust jemand eine Aussage von Trump. "Uhuren spannend" solche Artikel...
  • metall 16.04.2019 19:59
    Highlight Highlight Bei allen Bauten wird heute extrem auf den Brandschutz geschaut. Nur während der Bauphase können alle Türen im Treppenhaus entfernt oder offen gelassen werden. Überall liegt Karton, isolation und andere schwe brennbare Baumaterialien rum. Auch der Brand beim Bahnhof in Zürich war in der Bauphase. Ein Risiko wir immer bestehen im Bau aber etwas mehr Acht könnte man schon geben.
  • P. Silie 16.04.2019 19:54
    Highlight Highlight Dass man es sogar schafft, aus dem brennenden Sacre-Coeur eine Anti-Trump-Story zu machen ist bemerkenswert und sucht seinesgleichen 👏 Ohne ihn in Schutz nehmen zu wollen empfahl er nicht den Einsatz von Löschflugzeugen sondern stellte es quasi eher als gut gemeinte hinweisende Anfrage dar (quote: Perhaps flying water tankers could be used to put it out.).... Perhaps = Vielleicht. Dieser Tweet war in meinen Augen etwa das normalste was er in den letzten 3 Monaten rausgehauen hat.
    • In vino veritas 16.04.2019 22:30
      Highlight Highlight Ich möchte meinen, dass auch die Pariser Feuerwehr schon einmal von diesen sogenannten Löschflugzeugen gehört hat. Aber wer weiss, vielleicht ist wirklich nur das Trampeltier in Washington über die Existenz von Löschflugzeugen informiert. Wer weiss das schon?
    • Citation Needed 16.04.2019 22:49
      Highlight Highlight Hätte der Schlauberger nicht so einen Stuss getwittert, man hätte sein stabiles Genie für einmal nicht thematisiert. Auch das 'perhaps' kann die Blödheit nicht maskieren. Löschflieger waren offensichtlich nicht Methode der Wahl. Konnte man auch ohne Feuerwehr-Fachwissen draufkommen (mit etwas Hirn, that is).
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 17.04.2019 14:35
      Highlight Highlight @Silie
      Wen der orange Vollidiot nicht ständig seine klappe so weit aufreißen würde, gäbe es viel viel weniger Artikel.
      Aber er schwafelt nun mal permanent extemen Schwachsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 16.04.2019 19:24
    Highlight Highlight Wenn der dicke Trump nur ein einziges Mal vom 3-Meter Sprungbrett eine Bauchlandung im Schwimmbecken gemacht hätte, dann wüsste er wie hart Wasser beim Aufprall schon aus geringer Höhe wird.
    Er möchte doch seine Gebäude in Mar-a-Lago für Testabwürfe zur Verfügung stellen, das Genie.
    • Citation Needed 16.04.2019 22:49
      Highlight Highlight Das 'stabile' Genie, bitte!!!
    • Gummibär 17.04.2019 12:55
      Highlight Highlight Ok, ok, I stand corrected. Das stabile Genie mit dem hohen Intelligenz-Quotienten hat noch nie im Schwimmbad einen "Ränzler" produziert.
  • Altweibersommer 16.04.2019 19:13
    Highlight Highlight Dass es immer noch Leute gibt, die meinen, Trumps Aussagen widerlegen zu müssen...
    • alessandro 16.04.2019 21:19
      Highlight Highlight Ich hab den Tweet gelesen, mir meine Gedanken dazu gemacht und bin sehr dankbar für die Chance, dass ein ausgewiesener Experte fachkundige Meinung dazu abgeben kann. Ich sehe dein Problem nicht.
  • Lästermaul 16.04.2019 18:23
    Highlight Highlight Einfach mal ein herzliches Dankeschön an alle Angehörigen der Feuerwehr 👍
  • The Unseen Fenian Hand 16.04.2019 18:22
    Highlight Highlight Gut, das die Aussage diesbezüglich Mist ist wissen wir bereits seit gestern. Neuigkeitswert heute: Bescheiden. Warum also das Wiederkäuen?
  • Ohniznachtisbett 16.04.2019 18:01
    Highlight Highlight Nicht mal Ruedi, 68, Stammtischplauderi, würde im Leuen einen solchen Stuss wie Donald von sich geben. Denn Ruedi war früher auch im Löschzug 1 der freiwilligen Feuerwehr.
  • papperlapapp 16.04.2019 17:34
    Highlight Highlight aha keine vergleichbaren Brände? der Herr Bauke war offenbar nicht beim Gugelmannbrand in Roggwil dabei, dort war ein Inferno wie bei einem Flächenbombardement in 2. Weltkrieg. Und 600 Mann im Einsatz. Die Bilder danach sprechen Bände. Oder im 96 bei der Tela in Niederbipp.
    Benutzer Bild
    • Murky 16.04.2019 22:32
      Highlight Highlight War denn der Gugelmann eine 90 Meter hohe gotische Kathedrale? Oder die Tela? Also. Keine vergleichbaren Brände.
    • papperlapapp 17.04.2019 00:55
      Highlight Highlight nein nicht ganz, das Hauptgebäude war 50m hoch, aber 300m lang und 200m breit. der Brand war flächenmässig so gross und lang, dass man es einfach brennen lassen musste. Man hatte trotz 600 Mann und dem besten Equipment aus 3 Kantonen und der Armee und 2 Löschzügen der SBB nichts dagegen zu bestellen. Das war nach dem Telabrand (der noch Tote gefordert hatte) der 2. grösste im Kanton Bern. Das Areal war innert 4 Stunden weg, die Migros hatte dort ihr ganzes Bettwäsche Lager, und in einer 8000m2 Halle waren Altpneus gelagert, alles sehr schlecht wenns brennt..
    • papperlapapp 17.04.2019 01:03
      Highlight Highlight @ Murky, Nein tatsächlich sie sind nicht vergleichbar. Du sollest hier die 3 Feuerwehrmänner noch erwähnen, welche im Telabrand gestorben sind. Wenn bei einer Kirche das Dach wegfackelt, ist es nicht schön. Aber wie man hört stehen die Millardäre schon Schlange für alles wieder aufzubauen. Frag mal die 3 Familen der Feuerwehrmänner welche im Keller erstickt sind, ob da auch irgendwer Schlange gestanden ist für eine Widergutmachung....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 16.04.2019 17:16
    Highlight Highlight Ich habe eine enorme Achtung vor den Profis von Schutz und Rettung.
    Es ist davon auszugehen, dass die Rettungs-Corps jeder Millionenmetropole in hoch entwickelten Ländern auf einem sehr hohen Niveau operieren.
    Und dennoch gibt es Situationen, wo die best ausgerüsteten und – ausgebildeten Profis an die Grenzen des Machbaren stossen oder Fehler unterlaufen.
    Deshalb wird jedes Grossereignis detailliert untersucht. Dies führt zu neuen Abläufen und Sicherheitsbestimmungen.
    Eine absolute Sicherheit gibt es dagegen nicht.
    Schnell haben jedoch viele das Gefühl, sie wüssten besser Bescheid.
  • TanookiStormtrooper 16.04.2019 16:33
    Highlight Highlight Ohne je bei der Feuerwehr gewesen zu sein wusste ich, dass Trumps Vorschlag totaler Bullshit ist. Tonnenweise Wasser draufkippen würde noch mehr Schaden anrichten.
    Aber der Donnie muss ja zu allem seinen unqualifizierten Senf dazugeben... 🙄
    • Astrogator 16.04.2019 18:09
      Highlight Highlight Für einmal hat er zuwenig geklotzt. Erst eine Aerosolbombe, die löscht das Feuer durch Sauerstoffentzug und erst danach der Wasserabwurf aus Löschflugzeugen um eine spontane Entzündung durch Glutnester und überhitztes brennbares Material zu verhindern - so löscht man ein Feuer inmitten einer Stadt! 😉

      Kann man im Kleinen auch zu Hause auf dem Balkon beim grillen machen: erst eine Campingaz-Patrone in die Glut und nach der Explosion noch Glutnester grosszügig auspinkeln...
    • Garp 16.04.2019 18:28
      Highlight Highlight Du betreibst mit diesem Post vor allem Selbstbeweihräucherung. 😂
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 16.04.2019 18:32
      Highlight Highlight Er ist eben das Politikerequivalent zum Hai.
      Hört er auf zu schwafeln, stirbt er.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 16.04.2019 16:01
    Highlight Highlight Ich verstehe schon, dass dies eine Spezialsituation ist. Aber trotzdem würde ich erwarten, dass es gerade spezielle Gebäude (gross, alt, bedeutend) schon Pläne und Konzepte gibt, die man dann einfach hervorholt. Ist natürlich blöd, wenn man erst im Ernstfall merkt, dass man ein Gebäude in der Stadt hat, für das die Leiter nicht reicht...
    • Blitzmagnet 16.04.2019 16:13
      Highlight Highlight Die Stiftskirche "Kathedrale" in St. Gallen hat vormontierte Stahlgitter und Löschleitungen im Dachstuhl.

      Jedes Silvester ist da oben alles bereit zum Löschen, inkl. Brandwache.

      Aber wenns da oben so richtig fackelt wie im Notre Dame geht keiner da hoch mit Schlauch und Hohlstrahlrohr.
      Zu gefährlich.
    • Wennli 16.04.2019 16:16
      Highlight Highlight Hebelwirkung ist auch blöd, da man nicht einfach eine längere Leiter auf das Fahrzeug montieren kann. Grössere Fahrzeuge sind auch blöd, weil die Strassen eng sind.
    • Murky 16.04.2019 16:21
      Highlight Highlight Ja, es gab ziemlich sicher Pläne. Sieht man übrigends auch oft in der Berichterstattung zum Brand, da sind die Gebäudepläne sichtbar. Und man hat auch gewisse Standardabläufe wie Anfahrten usw.
      Aber doch ist man immer überrascht und muss zuerst organisieren und einschätzen was Sache ist. Das kann man nicht trainieren da auch die Feuerwehr nicht in die Zukunft schauen kann.
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