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In Zusammenhang mit Dario Cologna gab es rund um die «Operation Aderlass» keine Festnahme.
In Zusammenhang mit Dario Cologna gab es rund um die «Operation Aderlass» keine Festnahme.Bild: KEYSTONE

Dopingskandal: Servicemann von Cologna verhaftet – kein Verdacht gegen den Olympiasieger

19.04.2019, 14:2519.04.2019, 14:38

Die während den Weltmeisterschaften in Seefeld öffentlich gewordene Blutdoping-Affäre um 21 Athleten aus fünf Sportarten zieht weitere Kreise. Im Zuge der «Operation Aderlass» wurden weitere Personen vernommen. Unter ihnen soll sich auch ein Servicemann von Swiss-Ski befinden.

Laut der Staatsanwaltschaft Innsbruck seien in den vergangenen Tagen weitere Personen festgenommen, befragt und wieder auf freien Fuss gesetzt worden, sagte Hansjörg Mayr, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck gegenüber der Austria Presse Agentur. Weitere Ermittlungsverfahren seien eingeleitet, ob und welche Sportler betroffen seien, wollte der Staatsanwalt nicht sagen.

Cologna holte an der nordischen Ski-WM in Seefeld kein Edelmetall.
Cologna holte an der nordischen Ski-WM in Seefeld kein Edelmetall.Bild: KEYSTONE

Bei einer der festgenommenen Personen soll es sich laut der österreichischen «Kronenzeitung» um einen 33-jährigen Niederösterreicher handeln, der seit vergangener Saison zum Serviceteam der Schweizer Langläufer gehört. Der Servicemann war 2018 nach einer Vakanz von einem Ausrüster zu Swiss-Ski gestossen und betreute unter anderen den vierfachen Olympiasieger Dario Cologna. Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft stellte auf Anfrage der APA klar, dass gegen Cologna selbst kein Verdacht bestehe. «In Zusammenhang mit ihm (Cologna - Red.) kam es zu keiner Festnahme», sagte Mayr.

«Operation Aderlass»

Bei der «Operation Aderlass» waren während den nordischen Ski-Weltmeisterschaften Ende Februar in Seefeld fünf Langläufer festgenommen worden. Diese hatten teilweise gestanden, Blutdoping betrieben zu haben. Als Drahtzieher des Netzwerkes gilt der zum selben Zeitpunkt in Erfurt verhaftete Arzt Mark S.

Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine TV-Dokumentation der ARD über den österreichischen Langläufer Johannes Dürr, der angegeben hatte, auch auf deutschem Gebiet Eigenblutdoping betrieben zu haben. (pre/sda)

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Die Karriere von Dario Cologna

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mia_san_mia
19.04.2019 14:29registriert Januar 2014
Aha... Hoffen wir, es bleibt so...
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