Klima
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epa08513737 Indian Christian devotees sit inside their cars within a drive-in facility during a 'Worship on Wheels' outdoor church service, as the city re-opens with strict guidelines at Bethel AG Church International Worship Centre (BAGCIWC), in Bangalore, India, 28 June 2020. This is the first time the church attempted a 'worship on wheels' service, where cars and bikes drove into the grounds and masked passengers were thermal-screened and given sanitisers, and handed a hygienically pre-packaged communion element at the gate, which was consumed during the service.  EPA/JAGADEESH NV

Indische Christen besuchen einen Autogottesdienst. Die indische Flotte soll ab 2030 rein elektrisch rollen, so ein Regierungsvertreter. Bild: keystone

Verbot von Benzin- und Dieselfahrzeugen: Diese Länder machen Ernst



Diverse Länder – bei weitem aber noch nicht alle – diskutieren ein endgültiges Verbot von Benzin- und Dieselautos. In der Regel bezieht sich die Einschränkung auf den An- und Verkauf und die Registrierung von Neuwagen. Ein verbindliches Gesetz dazu hat bisher aber nur Taiwan verabschiedet.

An dieser Diskussion bisher nicht beteiligt sind die Schweiz, Österreich und Deutschland. Beim grossen Nachbarn besitzt die Autoindustrie als enormer Wirtschaftsfaktor eine Sonderstellung. Trotzdem wurde die Umstellung auf Elektrofahrzeuge nur zögerlich in Angriff genommen. Der Abstand zum Klassenprimus Tesla in Sachen Verkaufs- und Produktionszahlen nimmt bereits bedrohliche Ausmasse an. Nicht wenige trauen es der deutschen Automobilwirtschaft aber zu, die Umstellung zu schaffen.

Auch bei den anderen grossen Autobauern in Europa, Frankreich und Italien, ist man zurückhaltend mit möglichen Verboten. In Grossbritannien hingegen hat der konservative Premierminister Boris Johnson damit überrascht, dass er, als eine seiner ersten Amtshandlungen, das anvisierte Jahr von 2040 auf 2035 reduzierte. Sogar ein Verbot im Jahr 2032 steht zur Debatte. Johnson hat mit der «Road to Zero» ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm ins Leben gerufen. Er will damit England zum weltweiten Spitzenreiter in Sachen grüner Technologie werden lassen.

Spätestes anvisiertes Verbot von Neuzulassungen von Benzin- und Dieselfahrzeugen.

Verbot von Benzin- und Dieselfahrzeugen: in Europa

Karte: watson.ch

In Europa und auch weltweit am progressivsten zeigt sich Norwegen, das bereits ab 2025 keine Neuzulassungen von Benzin- und Dieselautos genehmigen will. Norwegen verfügt dank der Wasserkraft über eine grosse Menge erneuerbarer Energie. Strom kostet dort etwa halb so viel wie in Deutschland und Elektroautos werden so subventioniert, dass Neuwagen bereits beim Einkaufspreis konkurrenzfähig sind (nachher sind sie es sowieso). 2018 war der Nissan Leaf national das meistgekaufte Personenfahrzeug. Die Skandinavier weisen seit Jahren pro Kopf die meisten Elektroautos aus. 2019 waren über 50% aller Neuregistrierungen Elektroautos oder Plugin-Hybride – in einem Verhältnis von zwei zu eins. Das Ziel von durchschnittlichen 85 Gramm CO2 pro Fahrkilometer und Personenwagen wurde so drei Jahre früher als geplant erreicht. In der Schweiz nimmt dieser Wert seit ein paar Jahren wieder zu. Er steht momentan bei 137,2 Gramm.

Notorische Bremsen im Euroland sind Polen und Ungarn. Sie wehren sich gegen ein Verbot von Verbrennern. Eine Sonderstellung im Osten nimmt Slowenien ein. Dort sollen ab 2030 keine Autos mehr registriert werden dürfen, die mehr als 50 Gramm CO2 pro Fahrkilometer produzieren. Das kommt einem faktischen Verbot für reine Verbrenner gleich – deshalb erscheint auch Slowenien auf der Karte.

Etwas progressiver als das Festland verhalten sich die Balearen. Sie wollen bereits ab 2035 den Verkauf von Verbrennern verbieten, obwohl das Spanien erst ab 2040 plant.

Bild

Karte: watson.ch

Auf der Weltbühne überrascht vor allem die Aussage des indischen Kohleministers Piyush Goyal, Indien wolle bis 2030 eine komplett elektrische Autoflotte besitzen. Ein Verbot von Verbrennern könne man sich aber nicht leisten, präzisierte später Ölminister Dharmendra Pradhan. Die grüne Botschaft hat einen Haken: Indiens Strom wird zu fast 80 Prozent aus fossilen Energieträgern gewonnen. Das Land plant derzeit weitere 99 Kohlekraftwerke.

Ähnliche Pläne und Probleme hat China. Bereits 2030 wird ein konkretes Verbot auf der südlichen Insel Hainan erwartet. Für die anderen Provinzen existiert bisher kein Datum, dafür aber ein strammer Quotenplan für Elektrofahrzeuge. Auch Chinas Energiemix raucht schwarz. Die Abhängigkeit vom Kohlestrom ist mit fast 70 Prozent noch extremer als in Indien.

Bild

In Südostasien sind die Vorreiter Sri Lanka, die Provinz Hainan, Taiwan und Singapur. Karte: watson.ch

Taiwan hingegen will bereits 2035 Verbrenner verbieten. Dies mit einem Energiemix, bei dem Kohle- und Gaskraftwerke über 70 Prozent ausmachen. Sri Lanka, Singapur und Australien äusserten ebenfalls bereits die Absicht, benzin- und dieselbetriebene Fahrzeuge zu verbieten.

Auf der anderen Seite des Globus tun sich die USA und Kanada mit konkreten Verbotsdaten schwer. Die traditionell progressiven Westküstenstaaten haben aber die Initiative ergriffen. Sowohl British Columbia wie auch Kalifornien wollen Verbrenner bis 2040 verbieten. Kalifornien ist der grösste Automarkt in Nordamerika und hat kürzlich die Lastwagenhersteller dazu verknurrt, ab 2024 auch elektrische Lastwagen produzieren zu müssen. Bis 2030 sollen 100'000 davon über die kalifornischen Strassen rauschen, fünf Jahre später sollen es bereits 300'000 sein.

Wie in Nordamerika nehmen auch in anderen Ländern Regionen und urbane Zentren das Szepter selbst in die Hand. In zahlreichen Städten in Deutschland dürfen alte Dieselgefährte nicht mehr kutschieren. Brüssel und diverse andere Städte (Paris, Barcelona, London usw.) ziehen mit. Ein extremes Beispiel ist Rom. Bereits in vier Jahren muss man seinen Diesel, auch wenn er brandneu ist, ausserhalb der Stadtgrenze parkieren.

«F***ing demokratische Schweine!» – Diese US-Einkäufer wollen keine Maske tragen

Video: watson/een

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136Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • GetReal 05.07.2020 17:32
    Highlight Highlight Am Ende wird sich die Vernunft durchsetzen, und nicht ein Dogma. Aber für den Weg dorthin kann man ja gut mal mit Verboten drohen.
  • JefftheBeff 05.07.2020 17:05
    Highlight Highlight Elektrofahrzeuge sind in Norwegen von sämtlichen Steuern befreit und somit kosten sie nicht mehr als Benzin oder Diesel betriebene Fahrzeuge. Die fehlenden Steuereinnahmen werden vom Erdöl-Export kompensiert.
  • Tschowanni 05.07.2020 14:23
    Highlight Highlight Müsste eigentlich nicht zuerst grundsätzlich eine Strategie und Ziel für die dafür notwendige Energiegewinnung geklärt werden? Ich habe diesbezüglich noch keine Fakten seitens Regierung mitbekommen. Das Subventionen für Solarzellen massiv gekürzt worden sind, gegen jedes geplante Windkraftwerk Einsprache erhoben wird (seltsamerweise meistens auch noch von grüner Seite), bei Erweiterung der Wasserkraft genau dasselbe geschieht, ist kontraproduktiv. Woher und wie zum Henker soll denn die dafür nötige Energie gewonnen werden? Diesbezüglich stehen alle auf dem Schlauch.
  • Quacksalber 05.07.2020 14:06
    Highlight Highlight Die Kommentare stimmen mich optimistisch, dass die Verbrenner verschwinden werden. Ausser „was der Bauer nicht kennt“ keinerlei Argumente dagegen.
  • mrmikech 05.07.2020 11:55
    Highlight Highlight Selbst wenn der Strom mit fossilen Brennstoffen erzeugt wird, ist dies immer noch besser für die Umwelt: Die Luftqualität in Städten wird sich drastisch verbessern.
  • Glenn Quagmire 05.07.2020 11:00
    Highlight Highlight Dann bitte saubere Stromquellen erarbeiten. Kein Gas-, Kohle- oder Atomstrom.
    • katerli 05.07.2020 15:18
      Highlight Highlight Sauberen Strom zu erzeugen ist nicht möglich. Einfach nicht realistisch umsetzbar.
      Ich empfehle dazu den Vortrag von Prof. Hans Werner Sinn "wie viel Zappelstrom verträgt das Netz"
      Da wird einem klar mit was für Dimensionen wir es zu tun haben.
  • Denk nach 05.07.2020 10:29
    Highlight Highlight Ich sehe da ein paar Probleme:

    - Woher kommt der Strom? Die Schweiz hat zuwenig Atomkraft und die Wasserkraft reicht nicht.
    - Installationen und Netzwerk für Stationen. Schon mal in einer Überbauung versucht alle 150 Autos zu laden in der Tiefgarage? Am Gotthard wenn alle nach Italien wollen und keinen Akku mehr haben, da 3 Stunden im Stau bei 35 grad?
    - Das Risiko der brennenden Autos die unter Strom stehen?
    - Die Afrikanischen Länder die nun ihre Kinderarbeit ausbauen müssen, um die Rohstoffe zu liefern?

    • Quacksalber 05.07.2020 13:50
      Highlight Highlight Warum heissen die alten Autos wohl „Verbrenner“? Na weil sie Benzin verbrennen.
    • DerHans 05.07.2020 15:05
      Highlight Highlight @Denk -Woher kommt der ganze Treibstoff? Die Schweizer Ölvorkommen sind ja nicht gerade gross.
      -Wie funktioniert eine Überbauung wenn da Leute drin wohnen, welche kochen wollen?
      -Mein Ioniq braucht für die Klimaanlage 1kwh, mit 50% Akku könnte ich 14h im Stau stehen.
      -EAutos brennen im Verhältnis 8 mal seltener als Verbrenner
      -Für ihren Verbrenner werden genau die selben Menschen ausgebeutet(wenn es denn wirklich so wäre), denn ohne Kobalt fährt auch kein Verbrenner.
  • ususfact 05.07.2020 10:06
    Highlight Highlight Norwegen: ja klar, die verkaufen ihr Öl ja auch lieber anderen Staaten und leben sehr gut davon. Das CO2 produzieren ja dann andere. Scheinheiliger gehts nicht. Wie wärs mit dem Stop der Ölförderung ? Das wäre konsequent. Schmückt sich mit tiefen Emissionen, exportiert sie aber in mehrfacher Grösse. Rettete kürzlich die Ölindustrie mit Krediten.
    • infomann 05.07.2020 14:46
      Highlight Highlight Sie verkaufen das Öl an die ewig Gestrigen, recht haben sie wenn wir so dumm sind und unser Geld ins Ausland schicken. Statt Arbeitsplätze in der Schweiz zu schaffen, schicken wir unser Geld in Ausland.
  • Nate Smith 05.07.2020 08:27
    Highlight Highlight Der Wechsel zu elektrisch ist selbst mit dreckigem Strom ziemlich sinnvoll. Städte leiden extrem unter Luftschadstoffen und Lärm aus dem Strassenverkehr. Deshalb ist es wichtig, dass die Elektrifizierung parallel zum Umbau der Energieerzeugung vorangetrieben wird. Selbst in Ländern mit hohem Kohlestromanteil (Polen, Deutschland) sind Elektrofahrzeuge höchstes gleich schlecht in der CO2 Bilanz als Verbrenner. Der Ersatz eines Verbrenners lohnt sich in der Klimabilanz in der Schweiz sogar schon ab 3 Jahren, also quasi Neuwagen.
  • walsi 05.07.2020 07:54
    Highlight Highlight Wenn der Strom für die Elektroautos min Kohle- oder Atomkraftwerken produziert werden, macht ein Verbot wenig Sinn. Bei Kohle wird der CO2 Ausstoss vom Auto einfach ins Kraftwerk transferiert. Atomkraftwerke haben zwar keinen CO2 Ausstoss, dafür weiss man bis heute nicht wie man die Abfälle entsorgen will.
    • Nate Smith 05.07.2020 08:31
      Highlight Highlight Doch walsi. Ein modernes Kohlekraftwerk verbrennt den Dreck sauberer und an zentraler Stelle und entlastet die Städte von Luftschadstoffen und Lärm. ;)
  • Tomtschi 05.07.2020 01:19
    Highlight Highlight Das Problem das im Artikel nicht zur Sprache kommt ist China. Verbrennungsmotoren die qualitativ mit den deutschen Motoren mithalten, das können sie nicht bauen! Da sind sie 20 Jahre hinterher. In Sachen Elektronik sind sie aber 20 Jahre voraus, und deshalb haben Indien, China und Konsorten ein Interesse daran auf Elektro umzusteigen. Dann werden sie den Weltmarkt überfahren, im besten Sinn des Wortes...
    • Roro Hobbyrocker 05.07.2020 06:18
      Highlight Highlight Indien und China haben interesse am Elektroauto, weil die so viele Probleme mit dem Smog haben. Die Wetterlage in China ist zum Beispiel so dass es weniger Wind gibt und dort der Smog wie ein Deckel über den Megacitys liegt. Dies gefähdet die Gesundheit und dies wiederum kann gefährlich für die Regierung sein. Da dies eine Politische Bewegung fördern könnte.
    • cheeky Badger 05.07.2020 12:23
      Highlight Highlight Ich denke in China werden Verbrennerautos gleich verschwinden wie einst die Benzinroller. Quasi über Nacht.

      Sobald die chinesische Industrie ready ist, das ganze Land mit e-Autos zu beliefern, werden Verbrenner einfach verboten.
  • weissauchnicht 04.07.2020 23:46
    Highlight Highlight Sehr schön, hoffe dass die Karte bald noch farbiger wird...
  • DerHans 04.07.2020 23:35
    Highlight Highlight Die Diskussion hier erinnert mich an 2007 als Apple ein Smartphone vorstellte. Niemand konnte sich vorstellen ein Handy zu besitzen ohne Tastatur und mit einem Akku der gerade paar Stunde hält. Was wurde das Iphone nur schlecht geredet.
    Wer einmal auf ein E-Auto umsteigt will nie wieder zurück, wie beim Smartphone oder wer möchte wieder eine Tastatur?
  • Gawayn 04.07.2020 23:11
    Highlight Highlight Gut ich bin kein Ingenieur der wüßte wie ein Elektromotor gebaut wird.

    Was mir aber bekannt ist, das die Reichweiten der eMotoren meist übertrieben hoch angegeben werden.
    600 Km Theorie, sind dann 500 real. Oder weniger.

    Auch das man Elektrizität, im Gegensatz zu Diesel oder Benzin, nicht lagern kann.

    Um Elektrizität zu nutzen, muß die in einem Kreislauf stehen.
    Das wir genug Elektrizität dann in Zukunft haben, bei über 80% eAutos, ohne Strom aus Atom oder Kohlewerke beziehen, wage ich zu bezweifeln.
  • Mike the Bike 04.07.2020 22:55
    Highlight Highlight Auf der Welt gibt es 1,3 Milliarden Autos. Fast alles Verbrenner. Pro Jahr werden ca. 64 Millionen Autos gebaut die alle zwischen 25 und 30 Jahren Lebensdauer haben. Jetzt können die Mathematiker unter Euch selber ausrechnen wie lange es dauern würde bis auf Elektro umgestellt haben. Mein Tipp: Wir werden es nicht erleben...
  • Zyniker haben es leichter 04.07.2020 22:23
    Highlight Highlight Als ob jemand freiwillig noch Benziner oder Diesel kaufen würde, paar wenige Freaks vielleicht aber die kaufen eh tendenziell sehr teure Wagen und die Rennbubis sind nun wirklich nicht sehr zahlreich. Das "Problem" wird sich von ganz alleine lösen in den kommenden Jahren, da muss dann kein Politiker meinen er könne die Lorbeeren dafür ernten. Ich kann mir gar vorstellen, dass die Zwangsumstellungen die Preise für Elektrofahrzeuge hoch hält und die Verbreitung nicht fördert. Da Ladestationen sich wohl wirtschaftlich nicht rechnen, muss der Staat nur die Verbreitung selbiger vorantreiben.
    • Darkside 05.07.2020 02:19
      Highlight Highlight Schwachsinn. Ich habe mir vor ziemlich genau einem Monat einen neuen Wagen gekauft, denn der Alte, den ich über 20 Jahre gefahren habe, hats schlicht nicht mehr gemacht. Nix Protzkarre, ein kleiner 1.6 Liter Benziner. Entsprach meinem Budget, konnte ich bar bezahlen. Den gäbe es auch als Elektro-Version, aber zum einen kostet der gut 20k mehr, was bedeutet hätte, dass ich ein Leasing hätte eingehen müssen, und zum anderen habe ich weder Zuhause, noch bei der Arbeit die Möglichkeit die Karre anzustöpseln. Nützt mir also nichts. Hat mit Autofreak und Rennbubi gar nichts zu tun.
    • Roro Hobbyrocker 05.07.2020 06:34
      Highlight Highlight Da muss ich dir leider Recht geben. Wir mussten unsere alte Kutsche vor 2 Jahren auch ersetzen. Unser Budget als Familie, welche auf dem Land wohnt max 16‘000. Für dieses Geld bekommst du noch keinen vollwertigen Elektro und ÖV kommt bei meinen Abeitszeiten auch nicht in Frage. Ich freue mich, aber wenn ich sehe das Renault es schaft einen Elektro in China mit europäischen Standart für 14‘000 Fr herzustellen und sie versprechen ihn nach Europa zu bringen, wenn die Produktionzahlen genug hoch sind und andere Hersteller ziehen nach.
    • Nate Smith 05.07.2020 08:36
      Highlight Highlight Ich habe in meinem bekannten Kreis, der denke ich normal gross ist, eine einzige Person die als Zweitwagen einen Renault Zoe besitzt. Sonst kenne ich absolut niemanden. Im Zürcher Strassenverkehr nehme ich als Velofahrer eher den Trend zu grossen SUVs wahr als der zur elektrischen Stadtautos. 4.2% der Neuzulassungen waren 2019 elektrisch. Wovon viele wohl wieder exportiert wurden und es reine Scheinzulassungen für die Vermeidung von CO2 Bussen der Autoimporteure waren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Robba 04.07.2020 22:14
    Highlight Highlight SUV, 1000 km Reichweite, wenn machbar, kann ich elektrisch fahren, vorher nicht.
    • Stirling 04.07.2020 23:00
      Highlight Highlight Wieso brauchst du ein Fahrzeug mit 1000km Reichweite?
    • Hockrates 04.07.2020 23:23
      Highlight Highlight Um 1000 km zu fahren vielleicht?
    • Posersalami 04.07.2020 23:52
      Highlight Highlight Die kWh des Akkus sind die neuen PS, für viele werden sie die neue Penisprothese sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 04.07.2020 22:09
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein Land von Mietern...

    Bevor in der Schweiz Benziner und Diesler verboten werden sollten die vielen Mietparkplätze mit Ladestationen ausgerüstet werden...

    Ansonsten sehe ich schwarz für die Mieter...
    • Mändel 05.07.2020 07:02
      Highlight Highlight Als das erste Auto auf dieser Welt den 1. km fuhr, waren auch schon alle Tankstellen vorhanden! 🤔🤣
    • Rainbow Pony 05.07.2020 07:42
      Highlight Highlight Unabhängig ob Mieter oder nicht: mich würde interessieren, wie die Norweger das machen? Nicht jede Wohnung hat einen eigenen Parkplatz, nehme ich an. Wie werden Autos auf der Strasse geladen, abgesehen von den einzelnen Ladestationen?
    • NumeIch 05.07.2020 10:27
      Highlight Highlight Es wird bereits fleissig in Tiefgaragen die Vorkehrung für Ladestationen eingebaut und dass nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei bestehenden Häusern. Den Vermietern die nicht dumm sind, wissen ganz genau, dass dies bald ein wichtiger Faktor sein wird zur Vermietbarkeit ihrer Wohnungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 04.07.2020 21:32
    Highlight Highlight interessant wäre noch ob ein Umbau bestehender Fahrzeuge bezahlbar wäre? Das wäre auch nachhaltig auf den ersten Blick
    • WatsonLeser 04.07.2020 21:55
      Highlight Highlight Umbau ist technisch meiner Meinung nach sinnlos. Schaltgetriebe, Motor, Motorenöltank, Kupplung, Auspuff, Tank, ... ist meiner Meinung nach einfach zu spezifisch für Verbrenner gebaut und kann nicht leicht ausgetauscht/ersetzt werden. Nicht zuletzt auch das Gewicht und der Schwerpunkt müssen beachtet werden
    • Kong 05.07.2020 08:31
    • Q anon = B annon 05.07.2020 08:56
      Highlight Highlight @Kong
      Klingt nach einer Einfachen Lösung. Aber nicht machbar. Beim Verbrenner ist der Motor das Schwerste Teil und ist vorne. Beim Verbrenner ist nicht eingeplant die Batterien auf der ganzen Fläche zu Verteilen. Die ganze Struktur des Autos müsste umgebaut werden. Traurig aber Wahr, es ist massive billiger den Wagen zu wechseln als umzubauen!
      Es ist fast so als wollten Sie eine Plattenbausiedlung in eine Holzbausiedlung Umbauen. Geht nur mit Abriss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liserl 04.07.2020 21:07
    Highlight Highlight Toll, fehlt nur noch ein Kleinwagen ( Fiat Panda,VW up o.ä. ) der 500km Reichweite hat, und die Frage, woher kommt der Strom, von Leuthards Gaskraftwerken u. franz.Atommeilern wollen wir ja nix, beziehen aber trotzdem ! Der Ansatz stimmt !
    • Posersalami 04.07.2020 23:54
      Highlight Highlight Wozu brauchst du 500km Reichweite?

      Der Akku muss eigentlich nur den täglichen Bedarf decken und unterwegs schnell geladen werden können, thats it.
    • petrolleis 05.07.2020 00:02
      Highlight Highlight Zum Glück gibt es auch optimisten...
      Die Pesimsten suchen einfach nach gründen, den Status Quo zu behalten und uns weiter in die Sch... zu reiten.
      Mit dem Klima ist nicht zu spassen, da reicht sozial distancing dann auch nichts mehr, wenn Gebiete auf der Erde unbewohnbar werden...
    • Roro Hobbyrocker 05.07.2020 07:02
      Highlight Highlight 5 Jahre vor Fukushima sind die grossen Elektrizitätswerke aus der Alternativen Energieprojekten ausgestiegen, weil es zu teuer war und der Staat sie nicht unterstützt hat. Sie haben ihre Stromnetze zentral organisiert. Nach Fukuschima wieder alles umkrempeln und jetzt fehlen einfach diese 5 Jahre (plus 5 Jahre Planung und mind. 10 Jahre Amortisierung). Dies würde bedeuten, das wir ca. 2040 einen Stand haben werden welcher Dänemark oder Österreich jetzt haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ch.vogel 04.07.2020 20:55
    Highlight Highlight Wieso muss das über ein komplettes Verbot geregelt werden anstatt die Anreize für Elektroautos zu erhöhen / für Benziner/Dieseler vermindern?
    Preislich sind Elektroautos immer noch weit weg von massentauglich, seis neu oder gebraucht.
    Der Ausbau der Ladestrukturen (unterwegs und zuhause) benötigt auch viel Zeit.

    Der Grossteil der Autos kann allerdings rein vom Anforderungsprofil her (Pendeln 50-200km/Tag) gut durch Elektroautos ersetzt werden.
    Es wird aber auch langfristig den Bedarf für treibstoffbetriebene Autos geben für diverse Bereiche (Langstrecke, Firmen, Polizei, etc.).
    • Q anon = B annon 05.07.2020 09:08
      Highlight Highlight Ich sage auch, baut auf alle Parkhäuser PV Anlagen und installiert eine Intelligente Ladestruktur. Die Ladet die Fahrzeuge die weniger als 70-80km Ladestand hat. Man kann auch per Knopfdruck eine Vollladung beantragen wenn man weiss das man weit fahren muss.
      Denn viele Autos stehen den ganzen Tag im Parkhaus, warum nicht dann Laden.
      Und es stimmt, viele fahren keinen 60-70km am Tag. Warum soll dann die Batterie Täglich voll geladen werden? Ich gehe ja auch nicht jeden Tag nach der Arbeit meine Benziner Auftanken, warte ja auch bis er auf 40-30 Reichweite ist.
  • Locutus70 04.07.2020 20:37
    Highlight Highlight Ich bin ein absoluter Fan von Elektro-Autos. Es ist aber sehr blauäugig was aktuell zu dem Thema schwadroniert wird.
    Es kommt darauf an woher der Strom für die Herstellung des Akkus und dem Betrieb eines Elektro-Auto kommt und nicht das es ein Elektro-Auto ist. Da scheinen sich viele immer noch was vor zu machen.
    Aktuell sind allenfalls Autos mit kleinem Akku in der CO2-Bilanz auf 5 Jahre gerechnet besser als ein Verbrenner.
    Es gibt noch viel zu tun beim Ausbau der erneuerbaren UND der Verbesserung von Akkus.
    • Ichwillauchwassagen 04.07.2020 20:50
      Highlight Highlight Es ist dasselbe Thema bei PV.
      Panels der 1. Generation werden mit wasauchimmer Strom gemacht.
      Theoretisch wird die 2. Generation dann mit dem Strom der 1. Generation gemacht.
      Wichtig ist, dass der Umbau beginnt. Dann darüber zu Philosophieren ob das neue nun schon von Beginn weg sauber ist, ist m.M.n zweitrangig.
      Wichtig ist, dass die Änderungen Zeitnah sind, um einen messbaren Effekt in ein paar Jahrzehnten zu haben.
    • weissauchnicht 04.07.2020 23:53
      Highlight Highlight Auch die Stromproduktion muss auf 100% erneuerbar umgestellt werden, das ist sonnenklar. Und nein, es sind nicht E-Autofahrer, welche neue Kohlekraftwerke fordern, eher das Gegenteil. Die Kohlestromausrede bringen vor allem diejenigen, welche Trennungsangst von ihrem Benziner haben...

      Ausserdem ist es auch blauäugig zu glauben, das Benzin kommt ohne Energieaufwand in der geforderten Qualität bis zur Tankstelle... Der Energieverbrauch für die Herstellung und Verteilung der Treibstoffe wird meist vergessen...
    • Q anon = B annon 05.07.2020 09:14
      Highlight Highlight Ihr habt recht!
      Das Problem ist das viel immer Gründe suchen ja nichts zu tun! Anstatt warum wir es machen müssen.
      Ich Verfolge die Energiepolitik seit gut 45 Jahren. Die AKW waren immer die Begründung nicht tun zu müssen. Wäre die Schweiz nie in die Teure AKW Energie Eingestiegen, wir wären viel weiter!
      Kürzlich hat mir einer gesagt: Der Rückbau eines AKW kostet so viel wie der Erlös der Energieproduktion in seiner ganzen Laufzeit!
      Also sei der Bau und Betrieb auf der Verlust Seite! Und von der noch nicht machbaren Endlagerung und Kosten, reden wir nicht mal!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lupe 04.07.2020 20:29
    Highlight Highlight Das einzige was funktionieren wird sind Hybridfahrzeuge zwischen Benzin, Diesel und dem Elektroantrieb. Alles andere ist bis in ferner Zukunft Bla, Bla auf die Mühlen der Umweltpropheten. Wir können nicht Atom-, Gas-, Kohlestrom innert 2-3 Jahrzente auf null senken und nur noch auf Strom setzen, das ist kleinstregional eventuell machbar, aber global gar nicht möglich. UND da haben wir mit den Schwerölkontainerdampfern die uns unsere Dinge aus Asien bringen wesenlich mehr Probleme, ok, Haupsache das Handy mit Chinakomponenten kommt billig zu uns, schon schizofren...
    • Martel 05.07.2020 01:05
      Highlight Highlight Was wäre besser:
      -Eine Welt mit Schwerölcontainerdampfer und Verbrennermotorenautos, oder
      -Eine Welt mit Scherölcontainerdampfer ohne Verbrennermotorenautos
      ?
    • Nate Smith 05.07.2020 08:40
      Highlight Highlight Es muss einfach ein Umdenken stattfinden. Es macht keinen Sinn nur weil mal 1 mal Jahr mit der Familie in die Ferien fährt mit einem Auto dieser Grösse und Reichweite alleine täglich zur Arbeit zu fahren. Der Trend muss hin zu ÖV, Langsamverkehr und zur Not kleinen elektrischen Autos. Für die Ferien kann man sich dann ein grösseres Mieten.
    • Terraner 05.07.2020 12:33
      Highlight Highlight Hybrid ist der grösste Unsinn der je erfunden wurde. Bringt leider der Umwelt kaum nutzen, ist nur für die Autohersteller eine gute Sache, da man damit die CO2 Abgabe senken kann und trotzdem weiterhin dreckig fährt.
  • dmark 04.07.2020 19:57
    Highlight Highlight Taiwan - "Dies mit einem Energiemix, bei dem Kohle- und Gaskraftwerke über 70 Prozent ausmachen."

    Macht für mich jetzt keinen wirklichen Gewinn.

    Wäre es da nicht eher angebracht die fossilen Brennstoffe doch gleich ins Auto zu werfen, anstatt daraus erst mal Strom (mit rel. miesem Wirkungsgrad) zu machen und diesen in Akkus zu verpacken?
    • ohu 04.07.2020 21:53
      Highlight Highlight Vermutlich ist der Wirkungsgrad und die Abgasfilterung eines Kohlekraftwerkes immer noch besser als bei einem Auto. Von daher macht das schon Sinn
    • WatsonLeser 04.07.2020 21:59
      Highlight Highlight grundsätzlich ist zentral Produzieren besser, da man besser filtern kann/ andere Vorschriften durchsetzen kann und die Abwärme noch nutzen kann
    • Stirling 04.07.2020 23:06
      Highlight Highlight Gas zu verstromen und in Elektroautos zu laden ist um den Faktor 2,5 effizienter, als ihn direkt in einem Verbrenner zu verfahren. Sorry
    Weitere Antworten anzeigen
  • kuery vo züri 04.07.2020 19:04
    Highlight Highlight Elektro-Autos die Energie aus Kohlekraft laden müssten auch CO2 Abgaben bezahlen.
    • andrew1 04.07.2020 20:34
      Highlight Highlight korrekt. Ein kohlekraftwerk ist ein thermisches kraftwerk mit einem Wirkungsgrad von ca. 1/3. Dann geht beim Verteilnetz noch etwas drauf und das Elektro auto hat einen Wirkungsgrad von ca. 80%. Da kauft man besser einen Diesel. Dann hat man den gleichen wirkungsgrad ohne energieintensive Batterieproduktion.
    • x4253 04.07.2020 22:00
      Highlight Highlight @andrew1
      Weil Diesel ja magisch in der Zapfsäule vorhanden ist.. Öl Raffinierung und Transport zur Tankstelle sind nicht ohne.
    • WatsonLeser 04.07.2020 22:01
      Highlight Highlight das stimmt so nicht. Blockheizkraftwerke zum Beispiel können die Abwärme nutzen und zudem die Abgase viel besser filtern. Gibt dann weniger Schafstoffausstoss
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  • NumeIch 04.07.2020 18:58
    Highlight Highlight Auch wenn natürlich nicht alles gut ist, Stichwort Kohle, ist es gut, dass sich in diversen Ländern was tut mit dem Verbot von Autos mit Verbrennermotor. Irgendwo muss man anfangen.
    • Costinivos 04.07.2020 20:58
      Highlight Highlight Bin ich anderer Meinung. Es wäre viel wichtiger die gesamte Stromproduktion auf erneuerbare oder zumindest CO2-arme Quellen umzustellen. Das über den CO2 Ausstoss deutlicher senken und auch weniger ein Versorgungsengpass oder Bedarfsspitzen im Stromnetz auslösen.
  • Cpt. Jeppesen 04.07.2020 18:53
    Highlight Highlight Tesla gibt es seit 2003. Seit 2013 wissen die Autohersteller, dass E-Autos funktionieren. Der Zeitraum um ein neues Auto zu entwerfen und in Produktion zu bringen ist ca. 8 Jahre. Also haben die konventionellen Autohersteller 2 komplette Entwicklungszyklen verpennt, oder aber sie haben die Pläne, reiten aber ihr bestehendes Geschäftsmodell zu Tode.
    Ich sehe keinen Grund wieso nicht die Neuzulassung von Diesel und Benziner ab 2025 gestoppt werden kann. Zur Zeit haben wir doch eh die Krise und suchen Wege aus dieser zu entkommen. Da wäre doch der Bau der Ladeinfrastruktur genau jetzt richtig ;-)
    • dmark 04.07.2020 20:06
      Highlight Highlight @Cpt. Jeppesen:
      Gut, so weit so schön geträumt ;)
      Wir reden nicht von ein paar tausend Autos. Alleine in D laufen 60 Millionen davon. Weltweit sind wir fast im Milliardenbereich...
      Wie will man die ersetzen, selbst wenn keine Verbrenner mehr gebaut würden? Nach und nach - ok. Aber das dauert dann nochmal gute 50 Jahre.

      Übrigens plant VW eine E-Kiste für gerade mal 11000 Euronen (dank Kaufprämie in D). Das wäre schon eher für viele ein Grund sich für ein E-Auto zu entscheiden.

      Aber Verbote allein bringen nur temporäre Wählerstimmen und die nächste Regierung macht das dann wieder rückgängig.
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 04.07.2020 20:19
      Highlight Highlight Wir sehen also das die elektrischen Autos richtig gut funktionieren und die Autobauer auch Erfolg haben.
      Nur die deutschen Hersteller haben’s einfach noch nicht geraffelt und sind Jahre hinter Tesla, Renault oder Nissan. Bin gespannt wie es sich weiterentwickelt
    • quad 04.07.2020 20:24
      Highlight Highlight GM baute den Saturn EV1 mitte der 90ziger Jahren bereits, der war seiner Zeit weit voraus, eventuell zuweit denn GM kaufte alle zurück und verschrottete sie anschliessend. Gibt mehrere interessante Dok-Filme darüber " who killed the EV1 ...
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  • Eidg. dipl. Tütenbauer 04.07.2020 18:48
    Highlight Highlight Je schneller je besser und die Lärmbubis können dann ja bei den anonymen Debilen Motorgeräusche mit ihren Milchbubistimmen nachäffen.
    • Lupe 04.07.2020 20:55
      Highlight Highlight Das geht dann aber auch die "Pseudorentner" die sich ein Bärtchen wachsen lassen, eine Spiegelbrille kaufen, sich in der Mittellebenskriese befinden und sich auf einen Zweirad-V-Motor setzen der mehr Lärm machen muss als er einen guten Ton hat. Wer sich angesprochen fühlt erkennt sich nun, ihr da, nehmt Viagra, aber verschont die Bürger mit eurem Krach der niemals dem guten Ton alter Veteranenmotorräder nur annähernd nach kommt.
  • Ökonometriker 04.07.2020 18:47
    Highlight Highlight Wenn man wie Norwegen den Strom va. aus Wasserkraft bezieht, kann das klappen. Wenn die Hauptquelle aber Braunkohle ist, sind E-Autos u.U. sogar dann umweltschädlicher, wenn man die Produktion nicht einrechnet.

    Auch daher wäre es besser, wenn man CO2-Emissionen einfach langsam verteuern würde, bis fossile Energie prohibitiv teuer ist.

    Dass Emissionssteuern effizienter wären, wurde von Ökonomen schon sehr oft gezeigt, aber in ernsthaftem Ausmass von Lobbies bisher stets verhindert.
    • SBRUN 04.07.2020 19:38
      Highlight Highlight Sie wissen aber schon, dass in Norwegen der pro Kopf primär Energieverbrauch gut doppelt so hoch ist wie bei uns und das man sich den ganzen Elektroauto Plausch, der sich hauptsächlich in der Region Oslo abspielt mit Öl finanziert wird, der mit Tankern verschifft und anderswo verbrannt wird. Wir sind ab und zu in Norwegen und haben auch Bekannte dort. Sind wir in Norwegen, kommen wir uns vor wie in den USA. Keine Velos vor dem Supermarkt, hauptsächlich Pickups, in den Regalen hauptsächlich Fertiggerichte, alles wird in Einwegtaschen weggetragen.
    • Kong 04.07.2020 21:30
      Highlight Highlight die prohibitive Teuerung schlägt dann aber breitflächig auf Heizen und Petrochemie etc durch, das muss dann gut abgefedert sein
    • dmark 04.07.2020 23:48
      Highlight Highlight @Ökonometriker:
      Apropos Braunkohle... Viel zu schade zum Verheizen:

      https://t3n.de/news/kochsalz-statt-lithium-forschern-1292111/

      https://www.golem.de/news/natrium-ionen-akkus-ausnahmsweise-ein-echter-durchbruch-in-der-akkutechnik-2006-149130.html

      Irgendwo hatte ich gerade noch gelesen, dass bereits auch über 1000 Zyklen geschafft wurden und die Energiedichte wieder erhöht wurde. Es geschieht da was.

      ...und Deutschland hat das Aus für den Braunkohleabbau beschlossen. Vielleicht etwas voreilig?
      Naja, evtl. "merkelt" da ja wieder jemand zurück. Hat ja beim Atomausstieg auch funktioniert.
  • ikbcse 04.07.2020 18:36
    Highlight Highlight Sinnlose Verschiebung von Erdölabhängigkeit zur (noch stärkeren) Abhängigkeit von seltenen Erden, Kohle und Gas. Einzelne Länder können sich das sicherlich leisten, jedoch nicht die ganze Welt.

    Auch die Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung hat ihre Tücken und birgt gehörig Konfliktpotential, wie das Beispiel in Nordostafrika in aktuellen Schlagzeilen, aber auch Beispiele in China und Indien seit Jahren zeigen.
    • Caturix 04.07.2020 19:30
      Highlight Highlight Was sind diese seltenen Erden ? ich habe bis jetzt keine Ahnung. Es gibt sie einfach nicht und wird einfach immer aufgetischt.
    • Repplyfire 04.07.2020 19:40
      Highlight Highlight Welche seltenen Erden in einem E Auto meinen sie, welche in einem normalen Verbrennungsmotor nicht vorkommen? Lithium ist keine seltene Erde und reichlich vorhanden. Kobalt braucht man z.b. auch um Metall wie zylinderköpfe zu härten und von den wirklichen seltenen Erden im kat (welche verglüht werden und nicht recycelt werden könben) fangen wir besser gar nicht an.
    • leverage 04.07.2020 19:58
      Highlight Highlight Exakt, die Elektroautos haben insgesammt nicht wirklich mehr seltene Erde verbaut als die Verbrenner.

      Aber das eigentliche Problem ist, das die Leute nicht wissen was seltene Erden sind.

      - Die seltenste "seltene Erde" Thulium kommt öfers vor als Platin oder Gold.
      - Der Grund weshalb fast ausschliesslich China die seltenen Erden schürft liegt nicht am Vorkommen, sondern nur an den Dumpingpreisen von China.
      - Die Schürfung ist nicht umweltschädlicher als das schürfen anderer Metalle. Das Problem ist, dass China sehr umweltfeindlich schürft und deshalb auch die tiefen Preise erzeugt.
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Autobahn der Zukunft: Schweiz unterstützt Solar-Highway-Projekt in Österreich

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Das könnte sogar Elon Musk beeindrucken: Künftig sollen mit Solarzellen überdachte Autobahnen den Strom für Elektroautos liefern und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende liefern. Das Potenzial scheint immens: Laut dem Zuger Solar-Unternehmen Servipier könnten 40 Prozent des Schweizer Autobahnnetzes mit Photovoltaik-Anlagen überdacht werden. Das sind 750 Kilometer Autobahn. Damit liessen sich laut der Firma mehrere Atomkraftwerke ersetzen.

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