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ANLAESSLICH DER BILANZ MEDIENKONFERENZ DER FLUGHAFEN ZUERICH AG AM DIENSTAG, DEM 17. MAERZ 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Passengers queue in the check-in hall 1 at Zurich Airport, pictured in Kloten, Switzerland, on July 31, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Solche Bilder dürfte es am Flughafen Zürich länger nicht mehr geben. Bild: KEYSTONE

So stark nehmen die Flüge am Flughafen Zürich durch den Ferienbeginn wieder zu

Normalerweise fallen in den Sommerferien an den Flughäfen die Rekorde. Auch in diesem Corona-Sommer haben sich die Zahlen leicht erholt, liegen aber noch weit hinter dem Vorjahr zurück – obwohl der Flugbetrieb wieder stark hochgefahren wird.



Sommerferienzeit bedeutet für viele Schweizer: Ab in den Flieger. Zumindest war dies bis 2019 so. In diesem Jahr bleibt der Flughafen Zürich in den Sommermonaten im Gegensatz zu früheren Jahren wie leergefegt.

Die Flugbranche leidet mit am meisten an der Coronakrise. Noch immer gelten in vielen Ländern strikte Einreisebestimmungen. Die Passagierzahlen brachen in den letzten Monaten nicht nur in der Schweiz ein.

Mit den Lockerungen nahm auch der Flugbetrieb wieder Fahrt auf, wobei die einstige Flughöhe noch lange nicht erreicht ist.

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Im Juni nutzten rund 200'000 Passagiere den Flughafen Zürich, wie das Unternehmen am Montagabend berichtete. Das ist zwar eine Zunahme von rund 460 Prozent im Vergleich zum Mai 2020 aber ein Minus von 93 Prozent gegenüber Juni 2019.

Genaue Passagierzahlen zu den aktuellen Ferienwochen können wir in rund einem Monat erwarten, dann publiziert der Flughafen Zürich die Juli-Zahlen. Klar ist schon jetzt: Die Kurve wird erneut nach oben zeigen.

Doch vom Normalbetrieb ist man weiterhin weit entfernt. Vor Corona nutzten an einem durchschnittlichen Tag rund 80'000 Personen den grössten Schweizer Flughafen, in den Sommermonaten kamen an Spitzentagen über 100'000. Der Rekord datiert vom 28. Juli 2019 mit knapp 115'000 Passagieren.

In diesem Jahr ist alles anders: «Am Samstag und Sonntag nutzten je rund 25'000 Passagiere den Flughafen Zürich», sagt Mediensprecherin Raffaela Stelzer auf Anfrage. Das entspricht rund einem Viertel der Vorjahresperiode. Immerhin: Seit Beginn der Coronakrise und dem Zusammenbruch der Passagierzahlen ist dies ein klarer Rekord. «Wir erwarten im Juli noch weitere Spitzentage mit rund 25'000 Passagieren.»

Nicht nur in Zürich sondern weltweit nimmt der Flugbetrieb wieder etwas Fahrt auf. Die Branche musste ihre Kapazitäten mit Beginn der Krise massiv herunterfahren.

Mittlerweile wurde der Einbruch gestoppt. Während der Flugtracker «Flightradar24» im Februar im Durchschnitt 100'000 kommerzielle Flüge weltweit zählte, brach die Zahl im April auf unter 28'000 ein.

Die von «flightradar24» getrackten Flüge der letzten 180 Tage

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Es steigt zwar weltweit wieder an, aber noch fehlt einiges bis zum Stand von vor der Coronakrise. Bild: flightradar24.com

Am Flughafen Zürich wurde am Freitag, 10. Juli ein erster Höchstwert bei den Abflügen in diesem Sommer erzielt: 171 hoben in Kloten ab. Am Samstag (156) und Sonntag (149) wurde diese Marke nicht ganz erreicht. Zum Vergleich: 2019 bewegte sich die Zahl zum ähnlichen Zeitpunkt bei rund 400 Abflügen täglich.

Entwicklung der Anzahl Abflüge ab Zürich seit dem 1. Mai 2020:

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quelle: flughafen-zuerich.ch

Das soll dann auch wieder das Ziel sein. Allerdings dürfte dies noch dauern. Bei der Swiss beispielsweise möchte man bis Ende Oktober wieder bei 40 Prozent der Flüge der Vor-Corona-Zeit ankommen. Aktuell zählt man wöchentlich rund 1400 Abflüge und 85 Prozent der Destinationen werden wieder angeflogen (hier gibt es das aktuelle Streckennetz der Swiss).

Beliebt waren im Sommer 2020 bisher Ziele in Spanien, Portugal oder Griechenland. Das hat aber nur wenig mit dem Coronavirus zu tun. «Diese Ziele waren auch letztes Jahr bei unseren Passagieren sehr beliebt», schreibt Swiss-Mediensprecherin Meike Fuhlrott.

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dergraf 14.07.2020 19:09
    Highlight Highlight Der Einbruch der Flugbranche kam wegen COVID-19 einfach 2-3 Jahre früher - aber er wäre gekommen. Der Flugmarkt war total überhitzt und ist unterfinanziert, wie man eben feststellen konnte.
    Mit Hilfsgelder müssen Fluggesellschaften und das Umfeld gerettet werden ...
    Die Fluggesellschaften leiden zu recht. Dank der zu billigen Fliegerei verbreitete sich das Virus in Rekordzeit um den Globus - sind aber nicht bereit, Sicherheitsabstände in den Fliegern einzuhalten. Kohle verdienen kommt vor Menschenleben - wobei: wer sich derzeit freiwillig in ein Flugzeug setzt, ist auch nicht ganz dicht ...
    • sambeat 14.07.2020 23:13
      Highlight Highlight 😂 Er wäre gekommen, der Einbruch. Klar, ganz genau😂
  • Markus H. (1) 14.07.2020 17:05
    Highlight Highlight Keine Ahnung warum solche Falschnachricht verbreitet werden. Flog am Samstag früh ab ans Meer und der Flughafen war sehr gut besucht. Es standen viele Leute an und auch sonst am Gate sehr viele Menschen.

    Bitte richtig schreiben. Danke. Ach ja, am Strand hat es fast keine Leute.. sehr viel Platz...
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.07.2020 16:56
    Highlight Highlight Und wie sieht's am Flughafen denn aktuell tatsächlich aus? Ein Bild von früher braucht's nicht, die Bilder kennt man ja.
  • Notabik 14.07.2020 15:24
    Highlight Highlight Nach Corona ist vor Corona. In Sachen Nachhaltigkeit und Entschleunigung haben wir bis jetzt scheinbar nichts dazugelernt. Aber es ist ja noch lange nicht vorbei. Das Leben erteilt uns gerade eine gehörige Lektion Lebensschule. ✈️
  • Meinung 14.07.2020 15:23
    Highlight Highlight Vorbei mit der Flugfreien zeit. Nun können sich die Anwohner wieder über den Fluglärm ärgern. Na ja, hat alles wie immer zwei seiten.
    • ostpol76 14.07.2020 15:45
      Highlight Highlight Wird ja niemand gezwungen in die Nähe des Flughafens zu ziehen.
    • Nate Smith 14.07.2020 16:26
      Highlight Highlight @ostpol76: In der Nähe des Flughafens ist der ganze Grossraum Zürich. Auf den Fluglärmkarten sind nur die quasi unbewohnbaren Gebiete eingezeichnet. Aber auch in der Stadt, Furttal, Glatttal, Limmattal und am See gibt es erheblich Fluglärm. Deine Opferumkehr greift also etwas kurz.
    • Froggr 14.07.2020 17:15
      Highlight Highlight Nate Smith: Wenn du so ein enormes Problem mit „Fluglärm“ hast solltest du dir überlegen ob du überhaupt in Zürich wohnen willst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blues 14.07.2020 14:54
    Highlight Highlight Jetzt wird wieder geflogen, ich meine Menschen verreisen wieder mit dem Flugzeug. Ich hoffe, dass alle gesund zurückkommen, sonst sind wir wieder da wo wir schon mal waren!!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.07.2020 16:58
      Highlight Highlight Ich hoffe, es kommt die Hälfte krank zurück. Dann gibt's wieder Lockdown-Spass. Herrlich war die Zeit, zurück soll sie kommen.
  • Firefly 14.07.2020 14:31
    Highlight Highlight Erstmals seit dem Lockdown wurde ich dieses Wochenende wieder von Fluglärm anstatt von Vögeln geweckt. Schade.
    • Hans Jürg 14.07.2020 15:43
      Highlight Highlight Ging mir leider auch so. Wirklich schade.
    • Nate Smith 14.07.2020 16:28
      Highlight Highlight Wir haben Krähen. Die legen momentan bei der ersten Dämmerung um 4:30 los. Die letzten Jahre hat uns aber auch jeden Samstag den 6:00 Edelweissflieger geweckt. Eine Zeit zu der man nicht mal mit ÖV aus dem Grossraum Zürich an den Flughafen reisen kann.
    • SeboZh 14.07.2020 17:18
      Highlight Highlight Nate, doch kann man. Ich arbeite und wohne direkt neben dem Flughafen. Ab 05.02 hast du die erste Verbindung an den Flughafen... Glaube um 05.14 kommst du dann am Flughafen an... Sehe da die Trams wenn ich während der Nachtschicht nach draussen schaue.

    Weitere Antworten anzeigen
  • wurzeli 14.07.2020 14:27
    Highlight Highlight Frage ist halt einfach, zu welcher Normalität wir denn wieder zurückkehren möchten.

    Lesetipp: https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Sagten-Sie-zuruck-zur-Normalitat-Corona-Wachstum
    • hello_world 15.07.2020 07:18
      Highlight Highlight Wir müssen die Wirtschaft komplet umbauen. Ich glaub auch das viele Menschen es sich wünschen. Es gibt sowieso viel zu viele bullshit jobs und wir arbeiten und konsumieren viel zu viel. Aber da unser system so ist, wie es ist, wird man gezwungen sinnlosen oder gar zerstörerischer jobs nachzugehen um zu überleben.
  • kliby 14.07.2020 14:15
    Highlight Highlight Ist ja egal wenn die Menge vorheriger Jahre nicht erreicht wird. Dafür gibts Subventionen vom Steuerzahler. Wenns wieder rund läuft gibts dann Dividenden für die Aktionäre.
    • Tschowanni 14.07.2020 14:47
      Highlight Highlight Was für Subventionen? Verwechseln sie etwas Rückzahlbarer Kredit mit Subventionen? Nicht gerade weit gefacht
    • Silent_Revolution 14.07.2020 15:08
      Highlight Highlight Und der mittelständische Steuerzahler lässt sowieso alles mit sich machen, er hat ja wenigstens noch die Möglichkeit nach unten zu treten.

      Sowie auch den technischen Fortschritt, der komplett durch die Allgemeinheit finanziert wurde, die selbst aber nichts von der Profitmaximierung durch den tF zurückerhält.

      Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre mit Steuererhöhungen, tieferen Löhnen und höheren Kosten. Haach das wird ein Fest euch allen beim Malochen für die Reichen zuzusehen.
    • Slender Man the Mohrenkopf 14.07.2020 15:46
      Highlight Highlight @Silent_Revolution
      wir malochen nicht für die Reichen, wir gehen zur Arbeit für unseren Lohn.
    Weitere Antworten anzeigen

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