Türkei
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Korb für türkischen Aussenminister – ein Erdogan-Vertrauter kommt aber sowieso

Der Auftritt des türkischen Aussenministers in der Schweiz ist nach der Absage des Hotels Hilton fraglich. Doch Mevlüt Cavusoglu ist nicht der einzige, der in der Schweiz für Erdogans Verfassungsreform wirbt.

Daniel Fuchs / Nordwestschweiz



Erdogan und sein Istanbuler AKP-Gefolgsmann Hursit Yildirim.
(Quelle AZ)

Erdogan und sein Istanbuler AKP-Gefolgsmann Hursit Yildirim.

Morgen Abend will der Istanbuler AKP-Politiker Hursit Yildirim in Zürich für die türkische Verfassungsreform werben. Hinter dem Anlass stehen Schweizer Erdogan-Anhänger sowie der Schweizer Ableger der Union Europäisch-Türkischer Demokraten UETD.

Am Vormittag gab das Hotel-Hilton am Zürcher Flughafen bekannt, den Anlass vom Sonntagabend mit dem türkischen Aussenminister Mevlüt Cavusoglu abzusagen. Über den geplanten Besuch des Erdogan-Freunds in der Schweiz ist gestern eine heftige Kontroverse entbrannt.

Nun zeigen Recherchen der «Nordwestschweiz»: Bereits morgen Freitagabend steigt in Zürich eine Propagandaveranstaltung für Erdogans umstrittene Verfassungsreform. In einem Saal in einem der Hochhäuser an der Fronwaldstrasse in Zürich-Affoltern wird um 19.30 Uhr der türkische Politiker Hursit Yildirim vor Sympathisanten in der Schweiz auftreten.

Bild

Quelle: Facebook

Hursit Yildirim ist Topkader von Erdogans Regierungspartei AKP. Er ist Parteichef im Istanbuler Distrikt Kadiköy. Das Profilfoto auf Twitter zeigt Yildirim zusammen mit Erdogan.

Hochhaus an der Fronwaldstrassse in Zürich-Affoltern.

Organisatorin des morgen stattfindenden Anlasses ist der Schweizer Ableger der Union Europäisch-Türkischer Demokraten UETD. Auf ihrer Facebook-Seite hat die Organisation den Flyer geteilt, der für die «Volksversammlung Schweizer Auslandtürken» wirbt. (aargauerzeitung.ch)

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • boris78 09.03.2017 19:50
    Highlight Highlight Ich bin selber Türke und schäme mich für das!ich hoffe es wird verboten! Aber Selber Veranstaltungen verbieten.
  • Wehrli 09.03.2017 16:47
    Highlight Highlight Artikel 94/A: «Im Ausland und in Vertretungen im Ausland kann kein Wahlkampf betrieben werden.» Der Vertreter der Oppositionspartei CHP in der Wahlkommission, Mehmet Hadimi Yakupoglu, sagte der Nachrichtenagentur DPA am Donnerstag, die Regierungspartei AKP selbst habe das Gesetz 2008 eingeführt.
    • Rabbi Jussuf 09.03.2017 22:21
      Highlight Highlight Zu dumm, dass es hier nicht um eine Wahl geht, sondern um eine Abstimmung.
  • äti 09.03.2017 14:47
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass die Türken in der Schweiz so fair sind, keine Veranstaltungen zu diesem Zweck durchzuführen.
    Gegenüber einem Gastland hat man auch Pflichten. Eine ist, keine provokativen Veranstaltungen durchführen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.03.2017 15:58
      Highlight Highlight Wo steht das, äti? Solche Pflichten, die du da behauptest, gibt es nicht. Genauso tickt auch Erdogan. Er erklärt seine Hirngespinste zu gültigem Recht.

      Gilt neuerdings dein eigenes äti-Willkür-Recht? Hast du für deine Behauptung irgendwo eine gesetztliche Grundlage?

      Etwas Staatskunde für dich. Im Rechtsstaat gelten folgende Grundsätze:

      1. Der Staat darf nur, was ihm durch ein Gesetz ausdrücklich erlaubt ist.

      2. Die Bürger (inkl. Gäste!) dürfen alles, was ihnen nicht durch ein Gesetz ausdrücklich verboten ist.

      Also, äti? Gilt in der Schweiz wie in der Türkei Willkür-Recht oder das Gesetz?
    • demokrit 09.03.2017 17:59
      Highlight Highlight Natürlich gibt es gesetzlichen Grundlagen, z.B. im NDG und Ausländerrecht. So hat man u.a. den Auftritt des Hasspredigers Pierre Vogel verboten und immer mal wieder indizierte Nazibands.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.03.2017 19:23
      Highlight Highlight Eine hilflose Argumentation, demokrit. Es macht nur deutlich, wie schwach die schweizer Behörden inzwischen sind, wenn sie nicht mal mehr die Sicherheit von Wahlveranstaltungen gewährleisten können. Bedenklich.

      äti bezog seine Argumentation nicht auf die "innere Sicherheit". äti behauptete, "Gäste" seien verpflichtet, keine Kritik zu üben, bzw. wie er es ausdrückt, nicht zu provozieren.

      Durften Trumps Leute in der CH Wahlkampf betreiben? Ja, sie taten es ausgiebig. Und sie provozierten wo sie nur konnten! Kein Problem - so geht eben Wahlkampf.

      Play Icon

    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 09.03.2017 13:29
    Highlight Highlight Hursit Yildirim,
    Wir wollen hier keine Faschisten !
    Benutzer Bild
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.03.2017 15:48
      Highlight Highlight Ach wie armselig, N.Y.P!

      Erdogan singt es vor,
      und der N.Y.P. ergreift schnurstracks die Gelegenheit, um in Erdogans Kanon mit zu jubeln!

      "Der Nazi-Vergleich, (...), entbehrt in den Augen von Kanzlerin Angela Merkel jeder Grundlage: "Solche deplatzierten Äußerungen kann man ernsthaft eigentlich gar nicht kommentieren", sagte Merkel. Aussagen, die das Leid der nationalsozialistischen Verbrechen verharmlose, seien auch im Wahlkampf (...) nicht zu rechtfertigen."

      https://www.tagesschau.de/ausland/erdogan-vorwurf-deutschland-109.html

      Schreibs dir hinter die Ohren!
    • saukaibli 09.03.2017 17:02
      Highlight Highlight @Lorent Patron: Was ist dir denn übers Gehirn gekrochen. Ich finde durchaus, dass das türkische Regime einiges mit Nazi-Deutschland gemeinsam hat. Die Nazis hatten auch andere Eigenschaften als die Judenvernichtung. Zumindest kann man das türkische Regime als faschistisch bezeichnen. Verleumdung und Verfolgung Andersdenkender z.B. gab es im Nazi-DE auch, genau wie jetzt in der Türkei. Auch einen starken, narzistisch-paranoiden Führer haben beide gemeinsam, genau wie die Gleichschaltung der Medien. Was ist dein Problem mit N.Y.P.s Vergleich?
    • demokrit 09.03.2017 17:49
      Highlight Highlight Wer Oppositionelle als Hunde tituliert und ohne Anklage hinter Gitter bringt, muss sich über den Faschismusvorwurf nicht wundern.
    Weitere Antworten anzeigen

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