Kultur
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FILE--Pablo Escobar, left, boss of the Medellin drug cartel, is shown with his wife, Victoria Henau Vallejos, right, and son while attending a soccer match in Bogota, Colombia in this undated file photo. U.S. experts played an extensive role in funding and guiding the Colombian authorities who hunted down and killed cocaine lord  Escobar, according to an investigation by The Philadelphia Inquirer. (AP Photo/El Tiempo, File)

Pablo Escobar gilt als einer der brutalsten Drogenhändler der Geschichte. Bild: EL TIEMPO

Museum über Kolumbiens früheren Drogenbaron Escobar muss schliessen



Im kolumbianischen Medellín ist ein Museum über das Leben des berüchtigten Drogenbarons Pablo Escobar geschlossen worden. Das von Escobars Bruder Roberto betriebene Museum sei am Mittwoch durchsucht und dann geschlossen worden, teilten die Behörden am Freitag mit. Es hätten nicht die notwendigen Genehmigungen vorgelegen.

Das Museum zählte zu den Stationen der «Drogentour» durch Medellín, eine weitere ist der Montesacro-Friedhof, auf dem Escobar begraben ist. Museumsbesucher mussten nach Angaben der Sicherheitsbehörden umgerechnet 29 Franken (90'000 Pesos) Eintritt zahlen, die ganze Tour kostete demnach 34 Franken. Nach Angaben der Behörden hielten sich zum Zeitpunkt der Razzia sechs Besucher darin auf.

Bruder will das Museum wieder öffnen

Roberto Escobar wies hingegen zurück, eine Eintrittsgebühr verlangt zu haben. Besucher könnten Geld in ein Sparschwein tun, das nur von einem Priester geöffnet werden könne. Dieser kaufe davon «Essen für alte Leute, die wir von der Strasse geholt haben». Er kündigte an, das Museum wieder zu öffnen, sobald er die erforderlichen Papiere habe.

In dem Museum im vornehmen Stadtteil Las Palmas sind Autos und Motorräder des Drogenchefs zu sehen, ausserdem eine falsche Wand, hinter der er sich einst versteckt hatte.

Pablo Escobar, der seine kriminelle Karriere als Autodieb und Bankräuber begann, gilt als einer der brutalsten Drogenhändler der Geschichte. In den 1980er und 1990er Jahren gehörte sein Medellín-Kartell zu den mächtigsten Drogenbanden Kolumbiens. Escobar häufte ein riesiges Vermögen an.

1993 wurde er in seiner Heimatstadt Medellín von einem Elitekommando der kolumbianischen Polizei erschossen. Sein Werdegang lieferte auch den Stoff für zahlreiche Bücher, Filme und Fernsehserien. (sda/afp)

Das ist der fleischgewordene Alptraum für Drogenhändler

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • einschweizernamens 22.09.2018 15:42
    Highlight Highlight Das Museum wird ganz nach dem Stil von Pablo betrieben... nach dem grossen Vorbild von Robin Hood...alles nur für die Armen... ;-)
    und im Namen Gottes...
    wers galubt wird ....
  • reto74 22.09.2018 14:36
    Highlight Highlight Sicher sehr interessant
  • kruemelmonstah 22.09.2018 11:09
    Highlight Highlight Wer dem jetzt immer noch Geld (dazu noch so offensichtlich) in den Allerwertesten schiebt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Selbiges für den Sicario, welcher die Tour anbietet. Hunderte Leute ermorden und auf freiem Fuss sein.....
    • loquito 22.09.2018 14:54
      Highlight Highlight Die schlimmsten Verbre her hocken immer noch in den USA hinter Bürotischen...
    • Mia_san_mia 23.09.2018 00:20
      Highlight Highlight Wow Ioquito...

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