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Diese Schweizer Regionen kaufen die teuersten Weihnachtsgeschenke

Der Verkauf von Weihnachtsgeschenken ist längst angelaufen – doch wer gibt eigentlich am meisten Geld dafür aus? Das sind die spendierfreudigsten Regionen der Schweiz und Europas. 



Die spendabelsten Länder

Die grosszügigsten Länder sind laut einer Studie der deutschen Bank ING von 2015 Grossbritannien (470 Franken), die USA (410 Franken) und Luxemburg (340 Franken). Am hinteren Ende der Liste der untersuchten Länder liegen Polen und die Niederlande mit Beträgen unter 100 Franken. 

Für die Schweiz zeigt die Studie keine Zahlen. Doch laut einer Umfrage von Ernst & Young liegen die Auslagen für Weihnachtsgeschenke dieses Jahr hier bei rund 310 Franken. 

So wurden die Daten erhoben

Für die ING-Studie wurden via Internet-Fragebogen knapp 15'000 Personen in 15 Ländern befragt. Für die Angaben zur Schweiz befragte ein Marktforschungsinstitut 2018 im Auftrag von Ernst & Young über 400 volljährige Verbraucher aus allen Schweizer Regionen. Bei beiden Umfragen wurden die Personen jeweils im Oktober nach ihren Kaufabsichten für die kommende Weihnachtszeit befragt. (lea)

Die beliebtesten Geschenke in der Schweiz

Unter den Schweizer Weihnachtsbäumen liegen 2018 am häufigsten Lebensmittel – dabei insbesondere Süsswaren: 76% aller Befragten gaben an, dass ihre Geschenke unter anderem in diese Kategorie fallen. Auf Platz zwei und drei kamen Bücher (inklusive E-Books, wobei diese nur einen geringen Teil ausmachen) und Spielwaren

Beliebteste Geschenke Schweiz Weihnachten 2018

grafik: watson, daten: ey

Zum ersten Mal in der jährlichen Umfrage von Ernst & Young erscheint auch die Kategorie «Digitale Währung». Insgesamt 1% der Befragten gaben an, zu Weihnachten Bitcoins oder andere Kryptowährungen zu verschenken.

Das Budget für Geschenke in der Schweiz

Am grosszügigsten planen Konsumenten in der Genferseeregion, sie wollen 404 Franken investieren. Sparsamer ist man in der Ostschweiz, dort werden nur 262 Franken für Weihnachtsgeschenke ausgegeben. 

Bild

grafik: watson, daten: ey

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Video: watson/Lya Saxer, Knackeboul, Madeleine Sigrist

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Kritiker 18.12.2018 18:52
    Highlight Highlight Grosszügigkeit falsch definiert. 100 Franken in Polen dürften kaufkraftbereinigt vermutlich mehr sein, als 470 in GB.
  • G. Nötzli 17.12.2018 20:36
    Highlight Highlight In Genf kann man die Geschenke sicher als Spesen abrechnen...
  • Randalf 17.12.2018 16:47
    Highlight Highlight Egal, wer mehr ausgibt für die Geschenke. Ich freue mich einfach das über die Hälfte für Bücher ausgegeben wird.
    Auch meine Nichten und Neffen wünschen sich Bücher.
  • Triple A 17.12.2018 16:38
    Highlight Highlight Also: Ich beschenke in der Ostschweiz und lasse mich in GBR beschenken!😉
  • fidget 17.12.2018 15:48
    Highlight Highlight Also entweder schenken sich sehr viele Leute gar nichts zu Weihnachten, nur günstige Sachen, oder wenigen Leuten etwas Teureres. Mit diesem Durchschnittsbudget würde ich nirgendwo hinkommen. Ich habe aber auch immer das Gefühl zu wenig zu schenken und dann noch als geizig zu gelten. Für mich persönlich stimmts und das ist das Wichtigste.
    • The Count 17.12.2018 19:55
      Highlight Highlight Die beiden letzten Sätze sind irgendwie ziemlich widersprüchlich. Mir persönlich sind Geschenke zu Weihnachten absolut unnötig. Schenke praktisch nur spontan, einfach so, selten an Geburtstagen. Dafür schenke ich viel, vor allem Konzerttickets, Skitage, Reisen etc. Zeit!
  • Georgia 4 17.12.2018 15:38
    Highlight Highlight Das Holland am wenigsten ausgibt am Weihnachten könnte vielleicht damit zusammen hängen das die ja, schön Geschenken für die Sinterklaas gekauft haben und dan nicht auch noch für Weihnachten.
  • Steckenpferd 17.12.2018 14:24
    Highlight Highlight Und für wieviele Personen ist dieses Budget gerechnet? Für eine, für zwei, für die ganze Familie samt Cousinen 3.Grades & Grosstanten?
    • Lea Senn 17.12.2018 14:43
      Highlight Highlight @Steckenpferd Es wurden Einzelpersonen befragt, mit wie vielen Ausgaben sie insgesamt rechnen. Wem sie die Geschenke überreichen wollen, wissen wir leider nicht :-)

      Hier findest du alle Details zu den Umfragen:

      https://www.ezonomics.com/ing_international_surveys/christmas_and_new_year_2016/
      https://www.ey.com/Publication/vwLUAssetsPI/ey-weihnachtsumfrage-schweiz-2018/$FILE/ey-weihnachtsumfrage-schweiz-2018.pdf
    • Shikoba 17.12.2018 15:29
      Highlight Highlight Diese Frage ist mir auch durch den Kopf. Da kommt es auch darauf an, wie gross die Familie ist. Es ist also unklar, ob die Personen mit höheren Ausgaben grosszügiger sind oder einfach eine grössere Familie haben.
    • lilie 17.12.2018 16:13
      Highlight Highlight @Steckenpferd: Ich denke, bei dieser Umfrage zeigt sich eben nicht unbedingt, wie teuer die gekauften Geschebke sind, sondern auch wie "ausufernd" Geschenke verteilt wird. Dann kommt noch dazu, dass man die Beträge kaufkraftbereinigen müsste - die absoluten Zahlen sagen weniger aus.

      Und last but not least: Es sind Schätzungen von Leuten, welche überlegen, wieviel Geld sie wohl dieses Jahr ausgeben werden. In GB und den USA ist Weihnachten ein Riesending, da will man wohl auch nicht hinter den andern zurückstehen. Bei uns werden hingegen Geschenkeschlachten eher lisstrauisch beäugt.
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