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Casper Stornes of Norway (45), Jonathan Brownlee of Great Britain (54) and Max Studer of Switzerland (47) all collapse after crossing the finish line at the men's individual triathlon during the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/David Goldman)

Die Triathleten waren im Ziel völlig ausgepumpt. Bild: keystone

Diese eindrücklichen Bilder zeigen, wie sehr die Triathleten leiden mussten

Trotz des frühen Starts um 06.30 Uhr Ortszeit verlangt der Triathlon bei den Olympischen Spielen in Tokio den Athleten alles ab. Auch der Schweizer Max Studer muss nach dem Zieleinlauf umsorgt werden.

simon häring, Tokio / ch media



Tokio ist eine Hitzeinsel und beim Start zum Triathlon der Männer zeigt das Thermometer bereits 24 Grad an – obwohl der Wettkampf bereits um 06.30 Uhr Ortszeit beginnt, um hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit aus dem Weg zu gehen. Der Schweizer Max Studer hatte sich wie Nicola Spirig mit Trainings in einem Hitzezelt in St.Moritz auf diese extremen Bedingungen vorbereitet. Gleichwohl ist er am Ende des Rennens wie viele andere so ausgelaugt, dass er kurz umsorgt werden muss.

Nach dem Schwimmen war er auf dem 44. Rang gelegen, schaffte aber auf der Radstrecke den Anschluss an die Spitzengruppe. Nach einem Viertel der Laufstrecke lag der 25-jährige Solothurner, der als starker Läufer gilt, sogar auf dem vierten Rang, als er seinem Effort auf dem Rad Tribut zollte. Er sagt: «Ich konnte das Tempo nicht mehr mitgehen, weil ich auf dem Rad zu viel investieren musste, um den Anschluss an die Spitze herzustellen.» Am Ende klassiert er sich im 9. Rang und verpasst ein Diplom nur knapp.

Die folgenden Bilder zeigen, wie sehr nicht nur Max Studer, sondern auch die anderen Triathleten unter den Bedingungen zu leiden hatten.

Medical staff members take care of Switzerland's Max Studer in the finish area during the men's Individual Triathlon competition at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Monday, July 26, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Max Studer muss im Zielraum umsorgt werden. Bild: keystone

epa09365643 Switzerland's Max Studer is exhausted in the finish area during the men's Individual Triathlon competition at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/PETER KLAUNZER EDITORIAL USE ONLY

Max Studer verpasst das olympische Diplom trotz riesigem Effort knapp. Bild: keystone

epa09365634 Winner Kristian Blummenfelt (C) of Norway is helped by a volunteer and third placed Hayden Wilde of New Zealand after the Men's Triathlon race of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Odaiba Marine Park in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/WU HONG

Sieger Kristian Blummenfelt kurz nach dem Zieleinlauf. Bild: keystone

Aaron Royle of Australia takes water as he competes in the run portion of the men's individual triathlon at the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Jae C. Hong)

Der Australier Aaron Royle kühlt sich mit Wasser ab. Bild: keystone

Gianluca Pozzatti of Italy takes water as he competes in the run portion of the men's individual triathlon at the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Jae C. Hong)

Auch Gianluca Pozzatti vertraut auf Wasser. Bild: keystone

Exhausted athletes lie on the ground, including Kevin McDowell of the United States, left, Casper Stornes of Norway (45), Jonathan Brownlee of Great Britain (54) after finishing the men's individual triathlon at the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Jae C. Hong)

Die Athleten sind im Zielraum komplett erschöpft. Bild: keystone

Gustav Iden of Norway, left, and Kevin McDowell of the United States (52) lie on the ground in exhaustion after finishing the men's individual triathlon at the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Jae C. Hong)

Gustav Iden und Kevin McDowell. Bild: keystone

epa09365628 An exhausted Bence Bicsak of Hungary after finishing 7th in the Men's Triathlon race of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Odaiba Marine Park in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/WU HONG

Der Ungare Bence Bicsak. Bild: keystone

Salvisberg geht als Führender auf die Laufstrecke

Kurz vor den Olympischen Spielen war Studer in Kitzbühel Europameister über die Sprintdistanz geworden und hatte damit seine gute Form unter Beweis gestellt. Sein Trainer Brett Sutton aber, hatte immer gesagt, dass er mit Studer einen langfristigen Plan verfolge, an dessen Ende er ihn bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris zum Medaillenanwärter formen will. Studer sagt: «Ich bin sehr glücklich über meine Entwicklung in den letzten vier Jahren mit Brett Sutton und auch über meine Leistung.»

Wenig Mühe bereiteten Hitze und Luffteuchtigkeit Andrea Salvisberg. Er hatte auf der Radstrecke attackiert und wechselte Führender mit einem kleinen Vorsprung auf die Laufstrecke. Doch das Laufen ist seine grosse Schwachstelle. Er sagt: «Ich hatte zwar am Anfang relativ gute Beine, wurde dann aber durchgereicht. Ich konnte nicht abrufen, was ich drauf habe, das ist sehr enttäuschend. Schon im Schwimmen war es ein Gehaue und Gesteche.» Andrea Salvisberg klassierte sich im 22. Schlussrang.

Gold gewinnt der Norweger Kristian Blummenfelt 11 Sekunden vor dem Briten Alex Yee und 20 Sekunden vor Hayden Wilde aus Neuseeland. Für Max Studer und Andrea Salvisberg bietet sich in Tokio am kommenden Samstag noch eine weitere Chance auf eine Olympia-Medaille. Im neu ins olympische Programm aufgenommenen Mixed-Event gilt das Schweizer Team um Nicola Spirig und Jolanda Annen als Medaillenanwärter.

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Alle Medaillenentscheidungen vom 26. Juli in Tokio

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quelle: keystone / wu hong
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