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Da hat er gut lachen: Südamerika will bei der FIFA-Präsidentschaftswahl für den Schweizer Gianni Infantino stimmen

28.01.2016, 03:3028.01.2016, 10:37

Die zehn südamerikanischen Fussballverbände wollen nach Angaben des bolivianischen Verbandschefs bei der anstehenden FIFA-Wahl geschlossen für den Schweizer UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino stimmen.

«Seine Bewerbung hat uns überzeugt.»
Die schlichte, aber aussagekräftige Begründung des CONMEBOL-Präsidenten Herbas zur Wahl Infantinos
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Dies hätten die Teilnehmer des südamerikanischen Konföderation CONMEBOL am Dienstag auf einem ausserordentlichen Kongress in Asunción beschlossen, teilte am Mittwoch (Ortszeit) der Vorsitzende des bolivianischen Fussballverbands FBF Rolando López Herbas über Twitter mit.

bild: futbolboliviano.com

Die FIFA-Präsidentschaftskandidaten Infantino und Prinz Ali bin al-Hussein hatten am Rande der CONMEBOL-Tagung ihre Bewerbung für die Nachfolge von Joseph Blatter vorgestellt. Die Unterstützung Infantinos sei einstimmig beschlossen worden. «Seine Bewerbung hat uns überzeugt», erklärte López Herbas.

Der neue CONMEBOL-Präsident Alejandro Domínguez hatte am Dienstag angekündigt, dass die Mitgliedsverbände der südamerikanischen Konföderation geschlossen abstimmen werden, liess aber offen, für welchen Kandidaten. Die FIFA will am 26. Februar ihren neuen Vorsitzenden wählen.

Anfang Woche hatte bereits die zentralamerikanische Fussball-Union (UNCAF) bekanntgegeben, dass sie Infantino unterstützen werde. Die sieben Mitglieder aus Costa Rica, Honduras, Guatemala, Belize, Nicaragua, Panama und El Salvador werden dem Schweizer ihre Stimme geben.

Das sind die Kandidaten für die Blatter-Nachfolge

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Das sind die Kandidaten für die Blatter-Nachfolge 2016
quelle: epa/keystone / jean-christophe bott
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Zur Wahl treten neben Infantino auch Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, Jerome Champagne aus Frankreich, der Südafrikaner Tokyo Sexwale und Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa aus Bahrain an. Letzterer gilt als aussichtsreichster Kandidat. Stimmberechtigt sind 209 FIFA-Mitgliedsländer. (wst/sda/dpa)

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