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Das Zuger Regierungsgebaeude, aufgenommen am Dienstag, 27. September 2011, in der Altstadt von Zug. Das Attentat vom 27. September 2001 im Zuger Kantonsrat jaehrt sich zum 10. Mal. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Das Zuger Regierungsgebäude. Bild: KEYSTONE

Kantonsrat, Regierung und Gemeindebehörden

«Super Sunday» im Kanton Zug



Im Kanton Zug steht heute ein «Super Sunday» an: Zum zweiten Mal wählen die Stimmberechtigten Kantonsrat, Regierung und Gemeindebehörden am gleichen Tag. Insgesamt kämpfen 246 Frauen und Männer um die 80 Sitze im Kantonsrat. Nach einer Änderung des Wahlgesetzes sind Prognosen schwierig. Verteilt werden die Sitze im Kantonsparlament nämlich erstmals nach dem Doppelten Pukelsheim.

Im kantonalen Parlament vertreten sind derzeit die CVP mit 23, FDP mit 20, SVP mit 19, Alternative – die Grünen (ALG) mit 7, die SP mit 9 und die GLP mit 2 Sitzen.

Majorz- statt Proporzverfahren

Ebenfalls nach neuem Modus bestellt werden die sieben Mitglieder des Regierungsrates. Sie werden nicht mehr im Proporz-, sondern im Majorzverfahren gewählt. Den Systemwechsel hatten CVP und FDP gegen den Willen der kleinen Parteien durchgesetzt.

Alle bisherigen Regierungsräte treten wieder an. Konkurrenz erhalten sie von der SP, die mit der Diplomatin Christina Bürgi Dellsberger den vor acht Jahren verlorenen Sitz in der Exekutive zurückerobern will.

Die CVP schickt neben den beiden Regierungsräten Beat Villiger und Peter Hegglin den Parteipräsidenten und Kantonsrat Martin Pfister ins Rennen. Erstmals mit von der Partie ist die Piratenpartei, deren Kandidatur allerdings als chancenlos gilt. (viw/sda)

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