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Griechenland

Notenbankchef warnt vor Folgen politischer Krise

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Notenbankchef warnt vor Folgen politischer Krise

15.12.2014, 21:58
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Griechenlands Notenbankpräsident Yannis Stournaras hat angesichts der politischen Turbulenzen vor einem dauerhaften Schaden für die Wirtschaft gewarnt. Die Krise «nimmt ernsthafte Dimensionen an, die Liquidität im Markt geht in schnellem Tempo zurück», sagte der frühere Finanzminister am Montag einem Redemanuskript zufolge.

Ministerpräsident Antonis Samaras hat die Wahl des Staatsoberhaupts im Parlament überraschend um zwei Monate vorgezogen, um die politische Unsicherheit zu beenden.

Der erste Wahlgang ist am Mittwoch. Falls der Kandidat der Regierung durchfällt, werden laut Verfassung Neuwahlen fällig. Dabei hätte die linksgerichtete Syriza Umfragen zufolge gute Chancen, stärkste Partei zu werden. Sie lehnt das internationale Rettungsprogramm für das hoch verschuldete Land und die damit verbundenen Bedingungen der Geldgeber ab. (sda/reu)

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Reden wir in der Schweiz über New Work, also neue Formen des Arbeitens, wird die Diskussion sofort politisch. Dabei sollten wir die Wissenschaft einfach in Ruhe dazu forschen und die Unternehmen ihre Wege finden lassen.

Ich stelle mir gerade vor, wie ich vor 50 Jahren meinen Job erledigt hätte. Alleine für diesen Artikel hätte ich mich in ein Archiv begeben müssen. Dann hätte ich mir Notizen gemacht, wäre zurück an meinen Arbeitsplatz und hätte in meine Schreibmaschine getippt. Wäre ein Tippfehler aufgetaucht, wovon ich schwer ausgehe, hätte ich das Blatt entfernen, den Fehler mit Tipp-Ex überstreichen und das Papier wieder einsetzen müssen. (So zumindest stellt man sich das als Gen Y vor.)

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