Gesellschaft & Politik
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Über die Legalisierung von Drogen wird in der Schweiz schon seit Jahrzehnten hart gerungen.
Bild: KEYSTONE

Drogen-Kritiker unerwünscht: Fast alle Berater des Bundes sind für Legalisierung

Eine SVP-Politikerin kritisiert: Will sich der Bundesrat nur noch von Experten beraten lassen, die für die Legalisierung von Drogen sind?

Sven Altermatt / Nordwestschweiz



Als Bürger rechnet man damit, dass die Bundesverwaltung weiss, was sie tut. Und wenn ihr einmal die Fachkenntnisse fehlen, kann sie sich oft auf eine ausserparlamentarische Kommission stützen. Die Mitglieder werden vom Bundesrat ernannt. Sie sind Fachleute aus der Praxis, in ihrer Kommission sollen sie verschiedene Fachgebiete und Haltungen ausgewogen vertreten. Ob dieser Grundsatz in der Eidgenössischen Kommission für Suchtfragen noch gilt, bezweifelt Andrea Geissbühler. Die Berner SVP-Nationalrätin zählt zu den Verfechterinnen einer harten Drogenpolitik. Seit Jahren präsidiert sie den Dachverband Drogenabstinenz Schweiz.

Vehement kämpft sie dagegen, dass der Konsum von Drogen liberalisiert wird. Diese Haltung aber werde in der Eidgenössischen Kommission nicht mehr repräsentiert, sagt Geissbühler. «Die Drogen-Legalisierer sind jetzt krass in der Mehrzahl.» Besonders augenfällig ist das ihrer Meinung nach bei der Frage, ob Cannabis kontrolliert abgegeben werden soll. Die SVP-Frau verweist darauf, dass sich das Stimmvolk bislang stets gegen Liberalisierungen ausgesprochen habe.

Nadja Pieren, Vizepraesidentin SVP, und Andrea Geissbuehler, Nationalraetin SVP, rechts, diskutieren ueber die ersten Hochrechnungen des Schweizer Fernsehens, an der Abstimmungsveranstaltung der SVP, am Sonntag, 9. Februar 2014, in Aarberg BE. Das Schweizer Stimmvolk stimmt heute ueber die Masseneinwanderungs-Initiative der SVP ab. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Berner SVP-Nationalrätinnen Nadja Pieren und Andrea Geissbühler (rechts): Letztere kritisiert, dass in einer ausserparlamentarischen Kommission zu viele Befürworter der Drogenlegalisierung sitzen. 
Bild: KEYSTONE

Erbitterter Streit

Ist der Konsum von Drogen ein Verbrechen oder ein Gesundheitsproblem? Hierzulande tobt seit Jahren ein erbitterter Streit um die Legalisierung von Drogen. Nachdem die Schweiz in der Drogenpolitik lange eine Vorreiterrolle einnahm, haben es entsprechende Forderung nun schwer – besonders im bürgerlich geprägten Parlament. An der Spitze der Anti-Drogen-Lobby sieht sich der Dachverband Drogenabstinenz Schweiz, der von SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler präsidiert wird.

Allerdings gibt es Liberalisierungsgegner, die sich von dem Verband distanzieren. So kam dieser jüngst in die Schlagzeilen, weil Ableger der Scientology-Sekte zu seinen Mitgliedern zählen. Auch andere Mitglieder haben vor allem eine «radikale christliche oder reaktionäre Schlagseite», wie Recherchen des «Tages-Anzeigers» im vergangenen August zeigten. (sva)​

Kommission «verpolitisiert»

Tatsächlich wird die Kommission von Befürwortern der kontrollierten Cannabisabgabe geleitet. An der Spitze stehen der Zürcher Psychiater Toni Berthel und Eveline Bohnenblust, die Leiterin der Abteilung Sucht beim Stadtbasler Gesundheitsdepartement. Auch unter den 13 weiteren Mitgliedern dürften die Befürworter einer liberalen Drogenpolitik in der klaren Mehrzahl sein, nachdem die Kommission für Drogenfragen kürzlich in der Kommission für Suchtfragen aufgegangen ist. Das zeigt etwa ein Blick in deren Interessenbindungen. 

Auf Anfrage will sich Präsident Berthel nicht zu der Haltung der neuen Kommission äussern, weil diese erst in zwei Wochen zum ersten Mal tagt. In den vergangenen Jahren sei man sich aber einig gewesen: Es brauche Modelle, mit denen illegale Substanzen zugänglich und staatlich kontrollierbar werden. «Mit Verboten kann man die Herausforderungen der Drogenpolitik kaum mehr bewältigten», sagt Berthel.

Noch in alter Besetzung bekräftigte die Kommission im Dezember 2015, dass Drogen legalisiert und reguliert werden sollten. Sie untermauerte dies mit einer Studie. Diese kam zum Schluss, dass jede Droge zugleich gefährlich und ungefährlich ist: «Es kommt auf die Umstände an, unter denen sie genommen wird.» Und diese Umstände könne man «positiv beeinflussen».

Einer, der dieser Ansicht kritisch gegenübersteht, ist der bekannte Strafrechtsprofessor Martin Killias. Während über zehn Jahren sass er in der Kommission für Drogenfragen. Nun ist er nicht mehr dabei. «Aus freien Stücken», wie er betont. Doch der Kurs der Kommission hatte ihm zunehmend Schwierigkeiten bereitet.

Portrait of Martin Killias, Swiss penologist and professor for criminal trial law and criminology, pictured at his apartment on April 21, 2011 in Lenzburg in the canton of Aargau, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Kriminologe Killias gehört der Kommission aus freien Stücken nicht mehr an. Bei anderen war der Abgang möglicherweise weniger freiwillig.
Bild: KEYSTONE

Denn Killias, der auch für die Aargauer SP politisiert, befasste sich mit den Auswirkungen von Drogen. Als er die steigende Jugendgewalt teilweise auf den hohen Cannabiskonsum bei jungen Schweizern zurückführte, stiess er bei Kollegen auf Kopfschütteln. Gleichzeitig sei die Kommission «verpolitisiert» worden, sagt Killias. «Dass jedes Mitglied hinter der Forderung nach Entkriminalisierung von Drogen stand, ist eine falsche Annahme.» Aus seiner Sicht ist es heikel, wenn sich ein Fachgremium mit politischen Forderungen exponiert.

Toxikologe nicht mehr erwünscht

Unfreiwillig hat ein forensischer Toxikologe die Eidgenössische Kommission verlassen. Auch er stellte sich gegen die Legalisierung von Drogen – und wurde Ende 2015 nicht mehr in das Gremium berufen. In der «Nordwestschweiz» will er sich nicht namentlich zitieren lassen. Es gehe ihm um die Sache, nicht um persönliche Animositäten. Seit Jahrzehnten erforscht er die Substanzen von Drogen. «Ich kenne ihre Zusammensetzung und weiss, was diese bei Menschen bewirken.» Darum könne er nur bedauern, dass die toxikologische Warte in der Kommission offenbar nicht mehr gefragt sei. Schliesslich soll die Verwaltung dank ihr an Expertisen kommen, die sonst durch kostspielige Studien eingekauft werden müssten.

Die Mitglieder der Kommission für Suchtfragen werden vom Bundesamt für Gesundheit nominiert. Dessen Sprecher Daniel Dauwalder sagt, das neue Gremium soll die Landesregierung nicht mehr nur in Drogenfragen beraten. Es befasse sich unter anderem auch mit der Sicherheit im öffentlichen Raum. Deshalb habe man nicht alle Mitglieder der bisherigen Kommission berücksichtigen können. Dauwalder: «Die Mitglieder wurden wegen ihrer fachlichen Expertise und nicht wegen ihrer drogenpolitischen Grundhaltung ausgewählt.»

Mit dieser Erklärung gibt sich SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler nicht zufrieden. Für sie ist das lediglich ein vorgeschobener Grund, um kritische Mitglieder elegant loszuwerden. Will sich der Bund nur noch von Drogen-Legalisierern beraten lassen? Das will Geissbühler diese Woche in der Fragestunde des Parlaments vom Bundesrat wissen.

(trs/aargauerzeitung.ch)

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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zigi97 08.03.2016 23:21
    Highlight Highlight Die Politiker sollten lieber mal hören was die Kommission so erzählt - legalisieren wäre die einzige vernünftige Lösung.
    Wer die Prohibition befürwortet ignoriert Fakten.
  • Der Kritiker 08.03.2016 06:44
    Highlight Highlight fragen wir doch das volk. keine desinformation beiderseits. jeder entscheidet für sich selbst und die mehrheit entscheidet.
  • bröter 07.03.2016 22:35
    Highlight Highlight Unglaublich, dass gewisse Politiker die Meinungen von Leuten die täglich mit solchen Problemen konfrontiert werden nicht nur ignorieren, sondern auch noch kritisieren!
  • Lucano 07.03.2016 21:22
    Highlight Highlight Dass eine Pflanze verboten ist sollte uns zu denken geben...
    Lustigerweise wurde dieses Kraut seit jahrtausende (abgesehen als droge) als wichtiger rohstoff verwendet und bis zur nachkriegszeit auch in europa kultiviert.
    Henry ford präsentierte mal the soybean-car welches hauptsächlich aus biofasern bestand (soya und hanf) und mit bioethanol betrieben wurde (die meisten farmer bauten damals hanf an was - das dank seinem schnellem wachstum viel biomasse generiert und somit zur herstellung von bioethanol bestens geeignet ist)...
    Pharmazeutisch wird es u.a. Gegen Krebs erfolgreich angewendet.


  • philosophund 07.03.2016 16:39
    Highlight Highlight «Die Drogen-Legalisierer sind jetzt krass in der Mehrzahl.» schlägt Geissbühler krass mit der rechten Faust auf den Stammtisch und hält mit der linken einen Bügel. pffh.. krass die Alklobby.
  • Chlinae_Tigaer 07.03.2016 16:12
    Highlight Highlight Leute, es mag euch nicht gefallen, aber Drogen SIND nun mal Drogen.

    Aus welchen Gründen man diese auch nimmt... sie haben alle eins gemeinsam, sie "klauen" euch eure Leben.

    Und irgendwann wird vielleicht der einte oder die andere das auch erkennen... und über die so verlorenen (gestohlene) Jahre weinen.

    Und ja, auch Gras ist definitiv eine Droge, wie auch Tabak und Alkohol.

    Auch wenn es vielen von euch nicht passt.

    S'ist so.
    • smoe 07.03.2016 17:03
      Highlight Highlight Wer streitet den ab, dass Drogen Drogen sind? Obwohl du eine ziemlich dif­fuse Definition davon zu haben scheinst. Aber, die Diskussion ist, welche Substanzen legal konsumiert werden können sollen, nicht ob sie z.B. psychotrop sind.
    • kurt3 07.03.2016 18:27
      Highlight Highlight Tigerli : in der Drogerie gibst noch ganz viele Drogen . Alle Pflanzenteile , die einen Wirkstoff enthalten , werden so genannt . Frag dein Grosi , es weis es sicher.
    • Chlinae_Tigaer 07.03.2016 20:03
      Highlight Highlight @kurt3

      Mein Nick ist nicht Tigerli sondern Chlinae_Tigaer.

      Lern mal lesen, bevor einen auf dicke Hose machst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Caduff 07.03.2016 13:32
    Highlight Highlight Mich würde es eher erstaunen, wenn sich die Experten komplett widersprechen würden. Ist nicht eben das genau ein Merkmal von Expertenwissen, dass man sich in einem Fachbereich besonders gut auskennt? Und wenn man sich in einem Fachbereich besonders gut auskennt, wieso sollte man dann zu völlig gegensätzlichen Erkenntnissen gelangen? Frau Geissbühler hat wohl einfach ein Problem damit, dass ihre persönliche Meinung nicht dem Fachwissen entspricht.
  • HighLifeStyle.ch 07.03.2016 13:20
    Highlight Highlight mhmmm
    Benutzer Bild
  • shivertrip 07.03.2016 12:13
    Highlight Highlight
    Play Icon
    .be

    War on drugs
    • HighLifeStyle.ch 07.03.2016 13:20
      Highlight Highlight mhmm
  • malu 64 07.03.2016 11:42
    Highlight Highlight Die meisten Drogengegner haben
    andere Abhängigkeiten. Trinken
    üübermässig Alkohol, rauchen, sind Mitglieder von Sekten, auf
    Psychopharmaka und das Schlimmste! Sie wollen andere
    Leute zur Abstinez zwingen.
    Dabei sind die so wunderbaren
    Substanzen seit Jahrhunderten
    mit der Menscheit verbunden.


  • smarties 07.03.2016 11:37
    Highlight Highlight Ich empfinde es als Witz, Cannabis zu verbieten und gleichzeitig den Alkohol zu erlauben, der bekanntlich die viel gröbbere Droge ist
    • Chlinae_Tigaer 07.03.2016 20:35
      Highlight Highlight Stimmt.

      Eigentlich sollte man Alkohol auch verbieten.

      Doch dann hätten die Cüpli-Trinker in Bern gar nichts mehr zu tun.

      Und das geht ja nun mal gar nicht.
  • lily.mcbean 07.03.2016 11:31
    Highlight Highlight Dank des Drogenverbotes haben sich andere ein goldenes Näschen verdient. Ob die Drogen jezt verboten sind oder nicht-konsumiert werden sie so oder so und die Nachfrage steigt stätig. Jeder halbwegs nur im ansatz gerissene Politiker sollte sich jezt für eine legalisierung aussprechen, die Steuern würden millionen in die Staatskassen spülen, und nicht in den Taschen der Dealer. Think about it. Legalize it. Ich wäre auch froh wenn ich mein Basilikum kaufen könnte ohne mich mit diesen komischen Typen treffen zu müssen- manche sind mir doch schon sehr Suspekt.
    • moonbonnie 08.03.2016 07:09
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar! Es wäre eine grosse Erleichterung, wenn man sich beim 'Basilikumkaufen' nicht wie ein Schwerverbrecher vorkommt:) ich glaube, am Konsum selber würde sich nicht viel ändern. Ich wüsste also gerne vor was die Gegner Angst haben.
  • Xi Jinping 07.03.2016 11:29
    Highlight Highlight Leaglisieren und Steuer drauf... So wenig mir die Steuer gefällt aber das wäre eine Einnahmequelle per excellance... Mit alk und Zigaretten machen wir das ja auch so. Verstehe echt nicht warum Gras eine Droge ist
    • Sir Jonathan Ive 07.03.2016 12:22
      Highlight Highlight Als Droge werden im deutschen Sprachgebrauch stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet. (Wikipedia)

      Deshalb!

      Ich denke aber du wolltest sagen, dass du nicht verstehst weshalb Gras eine illegale Droge ist. Versteh ich dich richtig?
    • Xi Jinping 07.03.2016 12:43
      Highlight Highlight Im Zusammenhang, dass Alkohol keine illegale Droge sein soll.
    • aedon 13.03.2016 13:17
      Highlight Highlight Seit der Legalisierung des Cannabis-Konsums in Colorado ist die Nachfrage nach (hochprozentigem) Alkohol gestiegen, da es ein Komplementärgut zu sein scheint. Die Alkohol-Lobby sollte demnach eine Legalisierung eher befürworten bei diesen Fakten.
      (Quelle: http://www.theguardian.com/politics/2015/aug/31/alcohol-industry-sales-marijuana-colorado )
  • äti 07.03.2016 10:51
    Highlight Highlight Frau Geissbühler verteidigt bloss Alkoholkonsum, Alkoholexzesse und hat Angst um Einbruch der Einnahmen.
  • atomschlaf 07.03.2016 10:26
    Highlight Highlight Auch wenn es aus rein medizinischer Sicht vielleicht Argumente gegen eine Legalisierung gäbe: Man kann seit Jahrzehnten beobachten, dass die Drogenprohibition nicht funktioniert, viel Elend und Beschaffungskriminalität verursacht, das organisierte Verbrechen stärkt und Polizei- und Justizressourcen bindet, die anderweitig besser eingesetzt werden könnten.

    Was erwiesenermassen nicht funktioniert, muss man endlich aufgeben.
    • lily.mcbean 07.03.2016 11:32
      Highlight Highlight Hört Hört!!!👍
  • Kii 07.03.2016 10:24
    Highlight Highlight Am smoken... :D

    Die ältere Generation:
    Play Icon


    Die ex Polizisten:
    Play Icon
  • Chlinae_Tigaer 07.03.2016 09:47
    Highlight Highlight Zitat; unerwünscht: Fast alle Berater des Bundes sind für Legalisierung. Zitatende

    Nächster Artikel;

    Zum Tag der Kranken...

    Passt ja wie die Faust aufs Auge.
    • kurt3 07.03.2016 12:34
      Highlight Highlight Fällt Dir eigentlich nichts gescheiteres ein , als den Titel des Artikels zu wiederholen ?
    • Chlinae_Tigaer 07.03.2016 16:29
      Highlight Highlight @kurt3

      Nur weil DU den Witz nicht verstanden hast, musst nicht gleich frech werden.

      Lies nochmal nach, und wenn du den Witz dann immer noch nicht verstehst, frag doch deine Mami oder dein Papi.

      Die werden dir den Witz sicher gern erklären. :-)

    • Mr. Kr 07.03.2016 17:36
      Highlight Highlight @Chlinae_Tigaer, nach den Blitzen zufolge war dein Witz eh nicht gut, von dem her kein Grund dass du gleich Frech wirst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Buri Erich 07.03.2016 09:41
    Highlight Highlight Kofi Annan - noch so ein korrupter Experte?

    https://magazin.spiegel.de/SP/2016/8/143231641/

    Weltweit hat man Erfahrungen gemacht und gelernt. Unser Weg ist fortschrittlich.
    Aber die SVP möchte gerne zurück!
  • Louie König 07.03.2016 09:40
    Highlight Highlight Ist dieser Frau Geissbühler schon mal der Einfall gekommen, dass eine so rigorose Kriminalisierung von Drogen nur zu mehr Problemen führt und darum ein Grossteil dieser Kommision für die Liberalisierung einsteht? Es wäre vielleicht an der Zeit, dass sie ihre eigene Einstellung mal kritisch hinterfragt, anstatt nur aus Ideologien heraus zu agieren. Eine Liberalisierung bringt viele Vorteile mit sich, die bei einer Verschärfung undenkbar sind. Aber es ist natürlich einfacher gegen den Bundesrat zu wettern, anstatt die eigene Einstellung zu reflektieren. Schade schade...und typisch SVP.
  • Silas89 07.03.2016 09:07
    Highlight Highlight Echte Experten sind nie neutral. Sobald man in einem Thema ein umfangreiches Fachwissen hat, hat man automatisch eine Meinung. Mich nervt's jedes Mal, wenn ich von neutralen Experten lese. Wer sich auskennt, der hat auch eine Meinung!
  • Fachmann 07.03.2016 09:04
    Highlight Highlight Auf Watson ist man sich ja offensichtlich einig. Ich persönlich ziehe es aber vor, mir Pro und Kontra anzuhören, bevor ich mir eine eigene Meinung bilde. Genau das würde ich vom BAG ebenfalls erwarten.
    • JKF 07.03.2016 10:26
      Highlight Highlight Genau, aber wenn du nach Betrachten der verschiedenen Argumente zum Schluss kommst, dass eine Entkriminalisierung oder eine restriktivere Haltung sinnvoller ist, dann hast du eine Meinung. Diese solltest du bedenkenlos äussern können, auch wenn sie gewissen Kreisen nicht passt.
      Selbst Toni Bortoluzzi ist von seiner alten Meinung abgewichen und befürwortet zumindest teilweise eine Entkriminalisierung. Vielleicht hat er im Alter einen verdrehten Hirnlappen bekommen😂
  • shivertrip 07.03.2016 09:02
    Highlight Highlight Würde die frage der Regulierung nochmals vor das Volk getragen werden, wage ich zu behaupten, dass die mehrheitlich angenommen wird.
    • EvilBetty 07.03.2016 10:20
      Highlight Highlight Denke ich nicht, das ist kein so brennendes Thema dass viele Befürworter mobilisieren würde. Und die Gegner füllen sich am Stammtisch die Lampe, krakelen rum und fahren dann besoffen nach Hause...
    • YaaDede 07.03.2016 12:09
      Highlight Highlight @shivertrip: Wenn das Thema nochmals vors Volk käme, hiesse Volksabstimmung aufgrund einer erneut lancierten Initiative - würde diese kaum mehr Chancen haben als bei der ersten Abstimmung. Initiativen benötigen zur Annahme ein Doppeltes Mehr. Ein Volksmehr wäre nun eventuell realistisch, doch die Initiative würde am Ständemehr scheitern, denn die Mehrheit der Stände (viele eher bevölkerungsschwache ländlich geprägte und v.a. konservative Kantone würden klar ablehnen.... Per Bundesgesetz müsste diese Angelegenheit angegangen werden...
  • trollo 07.03.2016 08:55
    Highlight Highlight konsumiere nur eine droge, ab und zu ein bier. deshalb habe ich keine ahnung von anderen stoffen.
    offenbar gibt es viele hier die sich mit kiffen auskennen. ich hab da mal eine frage: gibt es beim grasrauchen die gleichen ungesunden nebenwirkungen wie beim zigarettenrauchen (krebs, raucherlungen, gefässkrankheiten)? wenn ja, warum wird das rauchen auf einer seite verteufelt und auf der anderen seite hochgelobt? danke für fachkundige antworten.
    • seventhinkingsteps 07.03.2016 10:10
      Highlight Highlight Ich selber kiffe nicht, aber ich weiss, dass es Leute gibt, die den Stoff mit Tabak mischen, der einen möglichst tiefen Teergehalt hat und dann noch mit Aktivkohlefilter etc. den Rest versuchen zu filtern. Nikotinabhängig kann man trotzdem werden. Sonst wahrscheinlich vergleichbar mit den Folgen, die du hast, wenn du nicht so oft rauchst wie du kiffst, aber dafür unvermischter Tabak. Ich bin auch für eine Legalisierung, aber rauchen würde ich eher nicht.
    • EvilBetty 07.03.2016 10:24
      Highlight Highlight Wenn man Gras «herkömmlich» – also in einem Joint – raucht, gibt es natürlich die Selben Probleme wie beim Rauchen. Man mischt es ja mit Tabak und verzichtet in aller Regel auch auf einen Zigarettenfilter (wobei diese zum Teil die Nebeneffekte sogar noch verstärken können [Actron Filter]). Es geht bt aber auch andere Konsumationsformen (Vaporizer, ins Essen mischen etc).
    • Kopold 07.03.2016 10:30
      Highlight Highlight Wenn mans raucht gibts ebenfalls ungesunde Nebenwirkungen, allerdings weniger als bei Tabak (wobei hierzulande ja eh meist gemischt wird).
      Bei anderer Einnahme (vaporisieren, Einnahme in Nahrungsmitteln) fallen diese fast gänzlich weg.
      Die psychische Seite ist was anderes..
    Weitere Antworten anzeigen
  • fullmetalphysicist 07.03.2016 08:36
    Highlight Highlight SVP-ler sehen immer und überall sofort eine Verschwörung. Das gleiche sehen wir, wenn sie sich über linke Universitäten beklagen.
    Ich muss euch SVP-lern leider eine schwierige Nachricht überbringen:
    Die Universitäten sind nicht von den Linken infiltriert worden! Intelligenz und SVP-Ansichten sind einfach schwer unter einen Hut zu bringen (jedenfalls unter der Annahme, dass man ein Gewissen besitzt).
  • DailyGuy 07.03.2016 08:23
    Highlight Highlight Ich frage mich ja, ob diese Feststellung von Herr Killias wirklich stimmt. Selber habe ich noch nie Drogen ausprobiert, jedoch habe ich festgestellt, dass Leute welche Kiffen mehrheitlich entspannt sind. Woher kommt den diese Aussage, dass Leute welche Cannabis konsumieren gewaltbereiter sind? Ich sehe es gerade umgekehrt. Bekiffte wirken nie aggressiv auf mich. Betrunkene hingegen schon.
    • Datsyuk * 07.03.2016 09:01
      Highlight Highlight Ich als Konsument kann das auch nicht nachvollziehen. Ich habe diese Erfahrungen nicht gemacht.
    • Datsyuk * 07.03.2016 09:57
      Highlight Highlight Genau, holy!
    • arpa 08.03.2016 10:19
      Highlight Highlight Herr Killias Meinung können sie getrost rauchen.. Dieser Mann lebt in einer eigenen Scheinwelt.. wird Zeit dass er schweigt.. er hat abdolut keine Ahnung und hat dies bereits mehrmalig unter Beweis gestellt..
  • mein Lieber 07.03.2016 08:15
    Highlight Highlight Frau Geissbühler konsumiert doch selber Drogen, verstehe daher ihre Motivation nicht ganz. Oder gehört sie auch zur ignoranten Spezies und bezeichnet Alkohol als Genussmittel?
    • Datsyuk * 07.03.2016 09:04
      Highlight Highlight Ich denke, dass sie sich dem nicht bewusst ist. Ganz ehrlich..
  • koiwarrior 07.03.2016 08:02
    Highlight Highlight wenn alle experten zum schluss kommen, dass eine legalisierung sinn macht, dann wird wohl etwas dran sein, frau geissbühler ;)
    • oskar 07.03.2016 08:21
      Highlight Highlight die experten sind nicht für eine legalisierung, sondern für eine regularisierung (d.h. eine kontrollierte, besteuerte abgabe - so, dass anders als heute, der schwarzmarkt ausgetrocknet, die qualität des stoffes sichergestellt und der jugendschutz umgesetzt werden kann)
    • jebbie 07.03.2016 09:41
      Highlight Highlight danke für die details.. insofern umso lächerlicher, so dagegen zu sein
  • pun 07.03.2016 08:02
    Highlight Highlight Recht typische Vorgehensweise aus der SVP Ecke: Erst die föderalen Vorstösse mit Zentralismus abblocken wollen, damit aber im Parlament scheitern, um dann auf Fachexperten im Thema loszugehen und ihnen eine unkonforme politische Haltung vorzuwerfen...
  • tomdance 07.03.2016 07:57
    Highlight Highlight Da wird der (Verschwörungs)Theorie von Frau Geissbühler aber viel Platz eingeräumt. Da im Artikel die Annahme einer Bevorzugung einer Expertengruppe widerlegt wird, würde ein Fragezeichen nachdem ersten Satz im Titel wohl besser passen.
    • Patrick Felder 07.03.2016 09:55
      Highlight Highlight Man könnte natürlich noch eine Auflistung von den bisherigen politischen Vorstössen von Frau Geißbühler hinzufügen. Somit wäre eindeutig klar, dass man dieser armen verwirrten Frau eigentlich nur noch "Gute Besserung" wünschen kann.
  • lipangalala 07.03.2016 07:54
    Highlight Highlight Klar, sollten in einer Fachkommission verschiedene sachlich fundierte Meinungen vertreten sein. Allerdings macht es eben auch Sinn, dass wirre und verborte Ansichten von Politiker/-innen von einem Fachgremium relativiert werden. Oder müssen wir nun dringend UFO Spezialisten als Berater für unsere Luftfahrt benennen?
  • Timmy :D 07.03.2016 07:45
    Highlight Highlight Vielleicht, Frau Geissbühler, sind diese Experten tatsächlich Experten und wissen, was sie verzapfen. Aber ich bin kein Psychologe und rauche auch nichts, dennoch vertraue ich auf die Kompetenz von Fachleuten.
  • oXiVanisher 07.03.2016 07:41
    Highlight Highlight <ironie>Weil verbieten ja bis jetzt immer so gut funktioniert hat ... </ironie>

    Da hat doch die Alkohol-Lobby wieder Angst Kunden zu verlieren. Denn gegen das Alkohol Problem (welches im Gegensatz zum Kiffen) Statistisch messbare Probleme generieren, werden brav beide Augen zugedrückt...
  • TheRabbit 07.03.2016 07:40
    Highlight Highlight Die Abgabe von reinem Cannabis, welcher vom Staat kontrolliert wird, hätte sicherlich viele Vorteile.
    Ausserdem wäre es eine weitere Einnahmequelle für den Staat. (siehe USA)
    • suchwow 07.03.2016 09:03
      Highlight Highlight Ja, jedoch macht dies nur Sinn, wenn das Cannabis bezahlbar ist und nicht für Wucherpreise abgegeben wird. Denn dann bleibt der Schwarzmarkt bestehen.
  • saukaibli 07.03.2016 07:29
    Highlight Highlight Die liebe Frau Geissbühler möchte einfach noch 50 Jahre das weiter machen, was schon in den letzten 50 Jahren nicht funktioniert hat. Wie nannte Albert Einstein so etwas nochmal? Ah, ja. Verrückt.
  • dracului 07.03.2016 07:14
    Highlight Highlight Die Weissweinfraktion sollte sich lieber mit den über 4 Mia. Folgekosten beschäftigen, die aus der Verharmlosung des Alkohols entstehen, wovon das Gesundheitswesen einen grossen Teil tragen muss. Die Kiffer werden wegen allfälligen Verboten nicht weniger, aber der Staat fördert weiter den illegalen Beschaffungsmarkt. Schade, dass viele Politiker einen Tunnelblick haben, wegen Gesamtzusammenhänge gefragt wären.
  • Duweisches 07.03.2016 07:11
    Highlight Highlight Nun, anscheinend kommen die meisten Leute die sich mit Drogen befassen, und Frau Geissbühler zähle ich da nicht dazu, zum Schluss, dass eine Entkriminalisierung endlich angebracht sei...
    Wieso sollte man da jetzt noch "Quotengegner" reinbringen?
    Es gibt einfach zu viele Leute mit einem Stock im Arsch, die Drogen verbieten wollen weil sie gefährlich sind und ja schon "immer" illegal waren... 🙄
  • elmono 07.03.2016 06:51
    Highlight Highlight Harte Drogenpolitik? Die gute SVP Dame soll sich doch bitte mal nach Mexiko begeben und sich reinziehen, was eine solche globale Politik für Auswirkungen hat. Das man über die Legalisierung von Gras in der CH noch diskutiert ist wirklich tragisch. Eine komplette Liberalisierung sämtlicher Drogen ist die einzige Möglichkeit die Gewalt und die Kriminalität einzudämmen und gleichzeitig einen Sack voller Steuergelder einzutreiben. Nur die Ewiggestrigen, Moralapostel und korrupte Politiker, die an der ganzen Sache Geld verdienen, sträuben sich dagegen.
    • suchwow 07.03.2016 09:08
      Highlight Highlight Teile deine Meinung weitgehends, jedoch nicht den Part mit der "Liberalisierung sämtlicher Drogen".
      Es gibt unzählige Variationen, auch synthetische Versionen von natürlichen Stoffen. Deren Auswirkungen sind nicht abschätzbar und auch Methamphetaminderivate braucht keine Sau.
      Cannabis und MDMA wären da schon eher Kandidaten, bei Kokain und anderen Amphe-Stoffen sieht es wohl eher schlecht aus (würde ich jetzt mal einfach so behaupten).
    • elmono 07.03.2016 10:53
      Highlight Highlight @suchwow: Kokain & Heroin müssen zwingend legalisiert bzw. liberalisiert werden. Beide sind zum Grossteil an der Terrorismusfinanzierung beteiligt und ergeben den diversen kriminellen Origanisation unglaubliche Geldströme. Im Zug der Finanzkrise 2008 wurden zig Milliarden reingewaschen - dankend angenommen von den serbelnden Banken. Ich kann da einfach mal die Lektüre zerozerozero von Roberto Saviano empfehlen - gibt doch mal einen netten Überblick über die Zusammenhänge zwischen Drogenschmuggel und dazugehörige Finanzströme.

  • Matthias Studer 07.03.2016 06:39
    Highlight Highlight Vor vielen Jahren selber Konsument von illegalen Substanzen frage ich mich, wer kann mir ein wirklich stichhaltiges Argument liefern, dass gegen eine Legalisierung spricht
    • Duweisches 07.03.2016 08:25
      Highlight Highlight Die Verluste der Alkoholindustrie... 🙄
  • Töfflifahrer 07.03.2016 06:36
    Highlight Highlight Ach bitte, dass die Bundesämter uns verarschen und der Politik auf der Nase rumtanzen ist doch nun wirklich nichts Neues!
    Bedenklich ist nur, dass die Bundesämter so Politik betreiben. Dass gewisse Sichtweisen und Fachwissen so bewusst ausgeblendet werden und somit die Sichtweise der Politik einseitig beeinflussen ist bedenklich. Bedenklicher ist jedoch, dass die Mehrheit der Politiker dies einfach so hinnimmt und wie Schafe all dies abnicken!
    In einer Kommission sind zwingend alle Sichtweisen und Teilgebiete zur berücksichtigen.
    • Datsyuk * 07.03.2016 08:35
      Highlight Highlight Töfflifahrer, du darfst eh noch nichts konsumieren. :-)
    • Hackphresse 08.03.2016 08:48
      Highlight Highlight Wir haben alte Sichtweisen lang genug berücksichtigt. Gebracht haben sie uns nichts. Jetzt können wir mal neue ausprobieren. Ausser sie haben Angst, dann leben sie bitte autark in ihrem Bunker mit Reagan und Thatcher Portraits und lassen die Mutigen die Probleme der Zukunft lösen und nich die Probleme der Vergangenheit bewirtschaften.
      Adé mässi
  • giguu 07.03.2016 06:20
    Highlight Highlight frau geissbühler wurde ja mit dem svp slogan "weniger steuern, mehr sicherheit" gewählt. die steuern kann sie senken, indem sie cannabis legalisiert und mit den mehreinnahmen der mehrwertsteuer die steuerbelastung senkt. damit erreicht sie dann automatisch mehr sicherheit, weil kriminellen organisationen die einnahmen aus dem cannabishandel fehlen... merksch öpis frau geissbühler? gekifft wird sowieso. lass die loosers doch ihr gras rauchen, die tun niemandem was. wenns aber illegal bleibt, haben wir keinen jugendschutz und der gewinn mit dem gras fliesst in die unterwelt!
  • YaaDede 07.03.2016 06:15
    Highlight Highlight Ohne Zweifel: Frau Geissbühler hat und ist ein Problem!

Drogen-«Arena»: Kokser Anton Kohler verzweifelt an SVP-Abstinenzlerin Geissbühler

Wie umgehen mit verbotenen Substanzen? In der «Arena» wurde über Kokain, Heroin und Cannabis gestritten – und die legalen Suchtmittel Alkohol und Tabak. Die interessantesten Figuren sassen im Publikum – und erzählten ganz unterschiedlich von ihrem eigenen Drogenkonsum.

Einen derartigen Auftakt erlebte die «Arena» in der 26-jährigen Geschichte der Sendung wohl noch nie. Die gestrige Ausgabe war noch keine zwei Minuten alt, da hatte bereits ein bekennender regelmässiger Kokain-Konsument im Publikum die Wirkung der Droge als «zehnmal geiler als der beste Sex» beschrieben und Moderator Sandro Brotz, neben einem eindrücklichen Puderzuckerberg stehend – dieser sollte die 1.7 Kilogramm Kokain darstellen, die alleine in der Stadt Zürich jeden Tag konsumiert …

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