Gesellschaft & Politik
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FILE - In this June 26, 2012 file photo, Britain's Queen Elizabeth II arrives for a Service of Thanksgiving in Saint Macartin's Cathedral in Enniskillen, Northern Ireland. A private investigator convicted of eavesdropping on the voice mails of royal staff told a tabloid editor that Queen Elizabeth II was annoyed because police officers ate the nuts laid out for Buckingham Palace guests. The 2005 email passed on by private investigator Clive Goodman to Andy Coulson, then editor of the now-defunct News of the World, was used as evidence Thursday, Dec. 12, 2013, at the phone-hacking trial of Coulson, former editor Rebekah Brooks and five others. (AP Photo/Peter Morrison, File)

Bild: AP

Grossbritannien

Von wegen die Krise ist vorbei: Die Queen muss noch mehr sparen

Marode Paläste und leere Kassen: Der Haushalt von Queen Elizabeth II. war auch schon besser ausgestattet. Das britische Parlament will nun die Sparschraube anziehen.

«Mit besserer finanzieller Expertise gäbe es Spielraum, um mit weniger mehr zu erreichen, die Kosten zu senken und das Programm der Königin effektiver zu unterstützen», erklärte die Ausschussvorsitzende Margaret Hodge.

Seit 2007-2008 seien die Ausgaben tatsächlich nur um fünf Prozent gesenkt worden – das reiche nicht aus, heisst es in ihrem Bericht. Denn die Reserven seien auf eine Million Pfund (1,4 Millionen Franken) zusammengeschmolzen. Im Haushaltsjahr 2012-2013 sei das Budget mit 2,3 Millionen Pfund in den roten Zahlen gewesen.

Die klamme Königsschatulle bereitet den Parlamentariern um so mehr Sorgen, als dass manche Immobilie der Queen baufällig ist. Das Victoria und Albert Mausoleum in London warte seit 18 Jahren auf die notwendigen Reparaturarbeiten, heisst es im Bericht. Im Dach der Gemäldegalerie des Buckingham Palastes klafften Löcher. Auch ins Schloss Windsor regne es rein.

«Die Haushälter müssen die Pläne besser in den Griff bekommen, damit der Wartungsstau abgebaut werden kann», kritisierte Hodge. Sie warf auch dem britischen Finanzministerium vor, das königliche Budget nicht ausreichend im Blick zu haben. «Wir haben den Eindruck, dass der Königin nicht gut gedient wird», lautet das harsche Urteil.

Eine Palastsprecherin schilderte die Lage weit weniger dramatisch. So sei die Auflage des Ausschusses erfolgreich erfüllt worden, mehr eigenes Geld aufzubringen. Und es sei Priorität der königlichen Haushälter, die notwendigen Reparaturen an den Palästen vorzunehmen. Als Beispiel nannte sie, dass das Dach über der königlichen Bibliothek von Schloss Windsor schon repariert worden sei, auch habe man Asbest aus dem Buckingham Palast entfernt. (sda afp)



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