Interview
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The silhouette of Switzerland's forward Haris Seferovic answering questions from journalists before a training session of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, Monday, June 18, 2018. The Swiss team is in Russia for the FIFA World Cup 2018 taking place from 14 June until 15 July 2018. Team Switzerland is based in Togliatti in the Samara district. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Der Schattenmann: Haris Seferovic hat in der öffentlichen Wahrnehmung in der Schweiz einen sehr schweren Stand. Bild: KEYSTONE

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

Haris Seferovic hat ein sportlich schwieriges Halbjahr hinter sich. In der Nationalmannschaft ist sein Status unter Vladimir Petkovic ungleich höher. Der Stürmer über seine Kindheit und seine Eltern, Serbien und sein Ansehen bei den Anhängern.

Christian Brägger, Togliatti



Haris Seferovic hat sich gegen Brasilien als alleinige Sturmspitze abgemüht, aufgerieben. Gefahr vor dem gegnerischen Tor brachte er wenig. Kurz vor Spielende wechselte Vladimir Petkovic den 26-Jährigen aus, als es galt, den Punkt zu sichern.

Haris Seferovic, was macht eine Saison aus einem Spieler, die so schlecht läuft wie Ihre in Lissabon?
Haris Seferovic: Der Anfang war passabel, dann kam ein Umbruch mit einem Systemwechsel und es wurde schwierig für mich. Die Saison war nicht gut – aber ich kann gewisse Dinge mitnehmen. Ich weiss einmal mehr, was man alles erleben kann. Natürlich gab es schwierige Momente für mich, ich gebe im Training alles. Wenn der Coach mich nicht spielen lassen will, ist das seine Entscheidung, seine Verantwortung. Ich kann nur immer und immer wieder zeigen, dass ich bereit bin.

Haris Seferovic ist keiner, der gerne Interviews gibt. Er denkt, er komme jeweils nicht authentisch rüber, auch die Antworten würden aus dem Zusammenhang gerissen. Doch an diesem Nachmittag – das Gespräch findet im Vorfeld der WM statt – gibt er sich offen, sympathisch.

epa06818995 Switzerland's forward Haris Seferovic talks to journalists before his team's training session in Togliatti, Russia, 18 June 2018. Switzerland will face Serbia in the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match on 22 June 2018.  EPA/LAURENT GILLIERON   EDITORIAL USE ONLY

Für einmal richtig offen bei einem Interview: Haris Seferovic. Bild: EPA/KEYSTONE

Ein früherer Funktionär der Schweizer Nationalmannschaft hat gesagt, den Haris Seferovic müsse man vor sich schützen. Wie meint er das?
Ich kann ruhig sein. Aber ich habe das Temperament meines Vaters, irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen. Das passiert jedem, ausser Ricardo Rodriguez. Bei ihm braucht es so viel mehr. Aber ich lerne dazu. Zuletzt gab es ja auch immer diese Diskussion um mich, ob ich spielen soll oder nicht.

«Komm, tauschen wir doch die Rollen, wenn du so eine Ahnung vom Fussball hast.»

Haris Seferovic zur ständigen Kritik.

Sie klingen leicht genervt.
Es kommt darauf an, wie man mich behandelt. Wer mich respektiert, den respektiere ich auch. Aber was soll ich einem erwidern, der mir nichts Gutes wünscht? Manchmal denke ich: «Komm, tauschen wir doch die Rollen, wenn du so eine Ahnung vom Fussball hast.»

Fühlen Sie sich missverstanden von jenen Anhängern, die Sie als arrogant bezeichnen?
Ich habe meinen Gesichtsausdruck, arrogant bin ich aber nicht. Vermutlich haftet den Leuten mein früheres Wesen an.

Was war denn früher?
Ich habe es vergessen. (lacht) Als man mich damals auspfiff, hätte ich den Leuten hundert Dinge an den Kopf werfen können. Wenn ich aber ein Tor schiesse, ist alles wieder gut für den Moment. Sicher bin ich kein Ronaldo, auch nicht Messi. Aber wer ist das schon.

Wer steht Ihnen im Nationalteam am nächsten?
Breel Embolo, Granit Xhaka, Manuel Akanji, Josip Drmic. Auch mit Valon Behrami bin ich oft zusammen. Er ist sehr wichtig für uns, hat mich am Anfang wie andere Spieler geführt und bei der Integration geholfen. Wie früher Diego Benaglio – er half mir immer, wenn ich nicht auf Anhieb verstand, warum etwas so oder so läuft. Vladimir Petkovic hat mich menschlich geformt.

Switzerland's Haris Seferovic, front, and  goalkeeper Diego Benaglio celebrate after the group E World Cup soccer match between Switzerland and Ecuador at the Estadio Nacional in Brasilia, Brazil, Sunday, June 15, 2014. Switzerland won the match 2-1.  (AP Photo/Martin Mejia)

Benaglio half Seferovic, sich in der Nati zurechtzufinden. Bild: AP/AP

Können Sie sich im Team eine Leaderrolle ebenfalls vorstellen?
Natürlich. Mit der Zeit hat man ja mehr Erfahrung und macht man weniger Fehler. Früher habe ich mehr Kontra gegeben, wenn ein Trainer mich kritisierte. Dann platzte halt mal etwas aus mir heraus, auch wenn ich das überhaupt nicht wollte. Wichtig war und ist, dass man alles auf den Tisch bringt, an- und ausspricht. Und dann wieder auf das nächste Spiel und den Erfolg fokussiert.

«Die politischen Aspekte, die von aussen eingebracht werden, interessieren mich überhaupt nicht.»

Seferovic zur Balkan-Diskussion.

Haris Seferovic hat bosnische Wurzeln, seine Eltern waren in die Schweiz gekommen, noch bevor der Krieg mit Serbien ausgebrochen war. Der Stürmer weiss nicht viel über jenen Krieg. Der Vater habe ihm zwar Geschichten erzählt, es sei immer schwieriger geworden damals in der Heimat. Also hätten sich seine Eltern entschieden, diese zu verlassen.

Haris Seferovic ist das mittlere Kind einer fünfköpfigen Familie, die noch immer in Sursee in einer gewöhnlichen Wohnung wohnt. In Bosnien gebe es nicht viel Arbeit, das Leben sei auch heute dort nicht einfach, erzählt er.

epa06821692 Serbia's Nemanja Matic attends a training session of Serbian national soccer team at the training site Baltiya in Svetlogorsk, Russia, 19 June 2018. Serbia will face Switzerland in the FIFA World Cup 2018 Group E preliminary round soccer match on 22 June 2018.  EPA/MARTIN DIVISEK   EDITORIAL USE ONLY

Der serbische Starspieler von Manchester United, Nemanja Matic, im Training. Bild: EPA/EPA

Das Spiel gegen Serbien, flammen für die Bosnier nun die Animositäten von einst wieder auf?
Nein. Was passiert ist, ist passiert. Ich bin nicht in Bosnien geboren und habe dort auch nie gelebt. Wir haben bei Benfica einige Serben im Team, ich verstehe mich bestens mit ihnen. Wir chillen zusammen, gehen essen, sind Kollegen. Nun ist halt Weltmeisterschaft. Sie wollen Punkte, und wir wollen die Punkte noch mehr. Aber Serbien – Schweiz ist ein ganz normales Fussballspiel.

War das an der EM 2016 gegen Albanien schwieriger?
Albanien war ein harter Brocken, vor allem für Granit, der gegen seinen Bruder spielen musste. Mir selbst war das an der EM egal. Der Gegner kann für mich auch Montenegro sein oder Kosovo. Ich spiele Fussball, ich will Tore erzielen, Spiele gewinnen. Die politischen Aspekte, die von aussen eingebracht werden, interessieren mich überhaupt nicht.

Swiss midfielder Granit Xhaka, left, cheers with his brother Albania's midfielder Taulant Xhaka, right, after the UEFA EURO 2016 group A preliminary round soccer match between Albania and Switzerland, at the Stadium Bollaert-Delelis, in Lens, France, Saturday, June 11, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Eine Familie, zwei Länder: Die Xhaka-Brüder nach dem Spiel der Schweiz gegen Albanien. Bild: KEYSTONE

Der Vater von Haris Seferovic arbeitet heute noch im Schichtbetrieb in Emmenbrücke und stellt Eisenteile für deutsche Autos her. Der Sohn erzählt, er habe dem Vater angeboten, wenigstens mit der Nachtschicht aufzuhören – doch dieser lehnte dankend ab. Vielleicht würde es ihm zu langweilig, sagt Haris Seferovic. Vermutlich aber sei er einfach zu Stolz und wolle sein eigenes Geld haben. Haris sagt: «Wenn er sich gut dabei fühlt und Spass hat, warum sollte er nicht mehr arbeiten?»

Haris Seferovic hat nach der Realschule keine Ausbildung abgeschlossen, er hörte mit der United School of Sports auf, als er mit 17 Jahren ins Ausland wechselte. Bis heute steht er mit einem Lehrer jener Schule in Kontakt, der mehr Geduld mit ihm hatte. «Ich war eher faul und begriff oft nicht alles aufs erste Mal.»

«Da war einmal ein verletzter Fisch im Bergsee und ich wollte ihn herausholen. Ich rutschte aus, und fiel ins eiskalte Wasser.»

Seferovic mit einem Augenzwinkern über eine prägende Kindheitserinnerung.

Welche Kindheitserinnerung hat Sie am meisten geprägt?
Ich habe stets mit meinem Vater in Sursee Fussball gespielt. Immer und immer wieder. Und ich erinnere mich noch daran, wie ich mit ihm fischen ging. Da war einmal ein Fisch im Bergsee. Das Tier war verletzt, und ich wollte es herausholen. Ich rutschte aus, und fiel ins eiskalte Wasser. (lacht)

Wer ist strenger zu Hause?
Der Vater ist viel strenger. Wenn er nicht ausgeschlafen ist, sag ich ihm jeweils, er solle sich nochmals hinlegen (lacht). Die Mutter ist noch mehr Wohlfühlprogramm für mich. Beide sind stolz auf mich und meine Geschwister. Bei meinem kleinen Bruder sind sie eher nachlässig in der Erziehung, wie ich finde. Jedenfalls im Vergleich zu meiner Erziehung, finde ich … (schmunzelt)

Sie haben in Ihrem Leben zwei Tore erzielt, die kaum wichtiger sein könnten. Den Siegtreffer im WM-Final der U17, dann an der WM gegen Ecuador das 2:1 in der Schlussminute. Was geben Ihnen diese Tore?
Emotionen! Man weiss, was man kann und was alles möglich ist. Das Finaltor 2009 war danach keine Bürde. Es gab zwar schon die Gefahr, abzuheben. Da kamen dann aber die Eltern ins Spiel, die wissen, was passieren kann mit dem eigenen Kind. Sie erden dich, zeigen dir, woher du kommst. Und wer du warst. Das war total wichtig damals, als mir alle den Himmel auf Erden versprachen.

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Seferovic an der U17-WM, die sein Leben veränderte. Video: YouTube/gmvblog

Was würden Sie einem sagen, der erst 26 Jahre alt ist und schon neunmal den Klub gewechselt hat?
Sie sprechen auf meine vielen Wechsel an. Was soll ich sagen, ich bin halt einer, der spielen will. Aber es gibt ja auch extremere Beispiele. Jeder hat sein eigenes Leben, jeder muss machen, was er für richtig hält. Ich selbst habe noch vier Jahre Vertrag in Lissabon. Natürlich kann immer etwas passieren, aber ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich habe keinen Stress. Und jetzt ist eh WM. Da geht es nur darum, die Gruppenspiele möglichst gut zu absolvieren. Drei Spiele in kurzer Zeit, in denen es um sehr viel geht.

«Mike Tyson musste gegen viele Widerstände kämpfen, er kam von null auf hundert. Bei mir ist es irgendwie ähnlich.»

Haris Seferovic fühlt sich extrem wohl im Schweizer Team. Die Verschiedenheit der Spieler sei eine grosse Stärke. Wenn alle denselben Charakter hätten, wäre es nicht gut. Keiner würde beispielsweise nur Ricardos und Granits aushalten, sagt er – und lacht.

Lesen Sie?
Nicht viel. Aber ich habe mit der Biografie von Mike Tyson angefangen, die ich vom Bruder meiner Freundin bekommen habe. Tyson musste gegen viele Widerstände kämpfen, er kam von null auf hundert. Bei mir ist es irgendwie ähnlich, auch dank der Hilfe meiner Eltern, die alles für mich taten. Aber ich bin nicht genügsam. Ich bin noch hungrig. Ich will immer Erfolg. Das zeige ich auch in der Nati in jedem Training und in jedem Spiel.

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pinhead 20.06.2018 12:05
    Highlight Highlight “Lesen Sie?” Haha 😂
    15 15 Melden
  • silwahn 20.06.2018 11:56
    Highlight Highlight Haris Seferovic ist der grösste. Hier der Beweis: https://vimeo.com/263484587?ref=em-share
    7 2 Melden
  • Ulmo Ocin 20.06.2018 11:30
    Highlight Highlight Das einzige, das ich Petkovic ankreide ist, dass er sagte, dass nur Spieler mit Spielpraxis spielen. Dies ist bei Seferovic schon länger nicht mehr der Fall (wie auch bei einigen anderen...). Fehlende Ernstkämpfe sind meiner Meinung nach bei Seferovic zu sehen. "Einfache" Bälle konnten gegen Brasilien nicht angenommen werden. Mein persönlicher Favorit ist zur Zeit Gavranovic. Klar spielt er nicht in einer Top-Liga, aber er hat einen Lauf. Ich denke er würde der Nati gut tun. Ich würde mir eine Chance für ihn wünschen.
    51 3 Melden
  • DerRaucher 20.06.2018 11:12
    Highlight Highlight Von mir aus kann der der netteste Mensch der Welt sein, in der aktuellen Form hat er in der Mannschaft nichts zu suchen. Gab es überhaupt einen Torschuss von ihm im Brasilien Spiel? Kann mich an keinen erinnern. Spiele gewinnt man nicht mit symphatischen Typen, die aber sonst nichts abliefern. Leider wird Petkovics Liebling aber nicht aus der Startelf entfernt werden.
    37 32 Melden
    • Amboss 20.06.2018 12:06
      Highlight Highlight Nun, die Resultate geben Petkovic Recht. Es gibt noch andere Werte als die Anzahl Tore oder Torschüsse. Seferovic ackert und rackert, passt ins Teamgefüge. und ist so für das Team so viel Wert, dass ein Startplatz gerechtfertigt ist
      47 11 Melden
    • ta0qifsa0 20.06.2018 12:55
      Highlight Highlight @Amboss

      Das mag ja wohl wahr sein. Ich traue es mir aber auch noch zu in der Nati vorne im Sturm zu ackern und zu rackern und die gegnerische Verteidigungslinie zu pressen. Ins Teamgefüge könnte ich mich sicher auch noch irgendwie einfügen.. Weshalb spiele denn ich nicht?

      Das was Seferovic macht ist ja gut und recht, man kann ihm auch nicht fehlenden Einsatz oder Willen vorwerfen. Aber auf diesem Niveau brauchst du Stürmer, die mit dem Ball etwas anfangen können und regelmässig in die Maschen treffen. Deshalb tendiere ich auch eher zu Drmic oder Gavranovic gegen Serbien.
      14 22 Melden
    • Amboss 20.06.2018 13:09
      Highlight Highlight @ta: soll ich das jetzt echt Ernst nehmen? Du, der kaum einen Ball stoppen kannst und nach 200 m Rennen röchelst wie eine alte Dampfwalze, hättest genug Qualität für die Nati?
      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fulehung1950 20.06.2018 10:50
    Highlight Highlight Nach jedem Spiel der Nati, ob gewonnen, unentschieden oder verloren, kommen 3 Themen auf den Tisch:

    - das ist keine „National“-Mannschaft mehr
    - die singen ja nicht mal die Hymne, weil es keine Schweizer sind
    - Seferovic Chancentod raus

    Glücklich ist, wer sogar eine sackstarke Nationalmannschaft in Grund und Boden kabbern kann! Solche Leute haben wirklich keine Probleme!
    80 14 Melden
  • swizzbliss 20.06.2018 10:35
    Highlight Highlight Haris mach Tore und gib keine Interviews. Wenn du schon wegen Papa Petkovic spielen darfst solltest du auch mal Leistung zeigen!
    23 133 Melden
    • Amboss 20.06.2018 12:13
      Highlight Highlight Mach du Mal besser keine Kommafehler.
      Papa Petkovic macht das schon gut. Die Resultate und Spielweise geben ihm Recht, dass er an Haris
      festhält.
      33 12 Melden
    • 54er 20.06.2018 12:23
      Highlight Highlight Wohl die Quali nicht gesehen (; und ein Stürmer wird nicht nur wegen den Toren gemessen sonder auch wie er Räume frei macht und Verteidiger an sich bindet. Oder wenn man die anderen Kommentare von Ihnen zu diesem Artikel liest liegt es vllt au am Nachnamen vom Stürmer.
      30 6 Melden
  • Knety 20.06.2018 09:52
    Highlight Highlight So spricht ein Profi. Hoffen wir das er -wie Tyson- mit dem nötigen „Biss“ auftritt.
    49 2 Melden
    • Mr_Boulala 20.06.2018 11:19
      Highlight Highlight Aber nicht mit so viel Biss wie es jeweils Suarez macht. :-)
      48 0 Melden
    • Knety 20.06.2018 12:31
      Highlight Highlight Genau genommen sollte er auch nicht einen auf Tyson machen 😉
      19 0 Melden
    • Mr_Boulala 20.06.2018 16:35
      Highlight Highlight Stimmt. :-) Der ist zwar nicht so bissig wie Suarez aber wenn er beisst dann richtig. :-)
      6 0 Melden
  • Butschina 20.06.2018 09:33
    Highlight Highlight Schön ist er so ehrlich im Interview. Ich erinnere mich daran als er damals richtig fies ausgepfiffen wurde. Ich dachte nur, ich würde so richtig angepisst sein. Jeder in der Nati ist ein guter Spieler. Jeder hat seine Qualitäten. Mal läuft es. Esser mal schlechter. Ich finde Haris Seferovic ist eine Bereicherung für die Nati. Die Jammeris sollten wirklich mal selbst auf dem Platz stehen.
    94 8 Melden
  • Therealmonti 20.06.2018 09:31
    Highlight Highlight Haris ist ein Held. Nicht weil er die Schweiz zum WM-Titel geschossen hat. Sondern weil er damals als erster Bundesliga-Profi den Mord eines Rechtsextremen an einer jungen Türkin gebrandmarkt hat. Auch dass er als Kindheitserinnerung die Geschiche mit dem kranken Fisch erwähnt sagt viel. Die Schweiz darf stolz sein auf Menschen wie Haris
    96 5 Melden
  • Theor 20.06.2018 09:25
    Highlight Highlight Seferovic ist wirklich kein begnadeter Torschütze. Das kann man nicht schönreden. Die Anzahl Tore die er als "Stürmer" schiesst, ist unterirdisch.

    ABER: Was man nicht vergessen sollte, Die Schweiz spielt immer nur mit 1 Stürmer. Ich frage mich daher, wie viel Seferovic an der Situation selber kann. Er ist da vorne immer auf sich allein gestellt. Keine Mannschaft mit nur einem Stürmer ist besonders Torgefährlich, egal wie der Stürmer heisst. Hätte Seferovic 1-2 offensive Teamkollegen da vorne, würde er vieleicht viel mehr erreichen.
    92 5 Melden
  • Skeptischer Optimist 20.06.2018 09:25
    Highlight Highlight Möge er viele Tore schiessen.
    40 4 Melden
  • incorruptus 20.06.2018 09:16
    Highlight Highlight Seferovic ist sehr bodenständige, wie er es auch eindrücklich in Frankfurt bewiesen hat. In der Schweizer Nati macht sein Einsatz klar Sinn. Haris ackert und rackert, lässt sich nicht beirren und presst intensiv auf die Gegneri. Zum Glück ist die Nati so flexibel, dass jeder Tore schiessen kann - Seferovic machts wieder, wenn es kein anderer mehr Zustande bringt. Schliesslich bildete er vor drei Jahren mit Alex Meier den torgefährlichsten Sturm der ganzen Bundesliga und in der darauffolgenden Saison rettete sein Tor die Eintracht vor dem Abstieg. Haris hat mehr Wertschätzung verdient!
    210 11 Melden
    • swizzbliss 20.06.2018 10:37
      Highlight Highlight Gut, dass Sie es verstanden haben. Stürmer schiessen normalerweise Tore. Notiert.
      9 45 Melden
  • Turi 20.06.2018 08:44
    Highlight Highlight den alex frei als beispiel fand man vielleicht nicht so sympathisch. am ende in der nati wurde er gar regelmässig ausgepfiffen.
    aber der alex schoss halt auch jedes zweite nati-spiel ein goal. im gegensatz zum seferovic. alles kann man meist nicht haben.
    24 72 Melden
    • swizzbliss 20.06.2018 10:38
      Highlight Highlight Doch, der war sympathisch, der hat ja auch Tore gemacht.
      4 38 Melden
  • Eric Lang 20.06.2018 08:43
    Highlight Highlight Wenn er in einem normalen Beruf so versagen würde wie er dies als Stürmer tut, dann würde das RAV dem arbeitslosen Seferovic empfehlen sich umschulen zu lassen!
    Ernsthaft Frage ich mich, warum ein Stürmer der keine Knipser Qualitäten hat, nicht versucht zum Beispiel an anderen Positionen zu glänzen?
    Derzeit steht Seferovic aus nicht nachvollziehbaren Gründen, anderen jungen Spielern vor der Sonne, bei der Nati.
    28 184 Melden
    • Züzi31 20.06.2018 09:03
      Highlight Highlight Seferovic hat den besseren Tore/Spiele Durchschnitt als Chapuisat für die Nati hatte. Würdest du über ihn das gleiche sagen? Übrigens besteht Fussball nicht nur aus Tore schiessen.
      Welchem jungen, besseren Spielersteht er denn vor der Sonne Herr Experte?
      120 12 Melden
    • manhunt 20.06.2018 09:18
      Highlight Highlight aha, ein experte! an deiner stelle würde ich gleich den vladimir kontaktieren. er würde deine ratschläge bestimmt dankend annehmen. oder bewirb dich doch gleich selbst für das amt des naticoaches und führe die schweiz zu ihrem ersten wm-titel.
      67 8 Melden
    • Raembe 20.06.2018 09:19
      Highlight Highlight @ Eric Lang auch dank Severovic sind wir an der WM, war ja sogar Topscorer des Teams
      66 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • jimknopf 20.06.2018 08:33
    Highlight Highlight Wir haben doch vor und während jeder WM / EM min. 7 Millionen Nati-Trainer, die alles besser wissen. Nicht beirren lassen, zusammenhalten und Hopp Schwiiz!
    322 11 Melden
    • jimknopf 20.06.2018 08:49
      Highlight Highlight P.s ich bin leider keine Ausnahme und weiss auch immer alles besser ;-)
      59 0 Melden
    • schmiffe 20.06.2018 13:07
      Highlight Highlight wie der petkovic den typen jedesmal wieder aufstellen kann ist echt ein rätsel. er spielt eine schlechte saison schiesst keine tore obwohl er der einzige stürmer nach formation ist und trozdem ist er unsere nr 1 im sturm wie ist das möglich? da muss man kein trainer sein um diese fragezu beantworten... niemand kennt die antwort auf dieses mysterium ich denke es liegt an der herkunft von trainer und stürmer aber he
      2 16 Melden
    • jimknopf 20.06.2018 13:49
      Highlight Highlight @schmiffe
      Ich bin bei keinem Training dabei und schaue auch praktisch keine Benfica-Spiele, daher kann ich seine Leistung kaum beurteilen, ist auch nicht mein Job, der Coach wird seine Gründe haben. Ein "richtiger" Knipser fehlt uns wohl schon seit A. Frei. Die Entscheidung auf die Herkunft zurückzuführen ist reisserisch und populistisch und eigentlich gar keiner Antwort wert.
      13 0 Melden
  • Valon Behrami 20.06.2018 08:11
    Highlight Highlight Sympathisches Interview! Seferovic soll sich nur nicht beirren lassen. Die Nationalmannschaft macht Freude. Und die Spieler haben Respekt verdient. Auch wenn es vor, während und nach den Spielen ganz viele Experten auf den Zuschauerrängen zu geben scheint.
    533 20 Melden

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