Justiz
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Poroschenko, Messi, Jackie Chan – Das sind die berühmtesten Namen der Panama Papers

Die vollständige Liste der Namen jener Personen und Unternehmen, die in der 2,6 Terabytes grossen Datensammlung der Panama Papers auftauchen, wird erst Anfang Mai veröffentlicht. Bereits sind allerdings zahlreiche Berühmtheiten im Scheinwerferlicht, wie etwa ein Video des isländischen Premierministers zeigt. Eine Auswahl.



Sigmundur Davíð Gunnlaugsson machte keine gute Falle, als ihn schwedische Journalisten während eines Interviews zu einer Offshore-Firma namens Wintris befragen. «Was versucht ihr hier aufzubauschen? Das ist vollkommen unangebracht», sagt Gunnlaugsson und verlässt den Raum.

Wie die Unterlagen der Panama Papers zeigen, haben Gunnlaugsson und seine Frau besagte Firma 2007 erworben. Wintris soll Anleihen von mehreren Millionen Euro an den drei grössten isländischen Banken besessen haben, die im Herbst 2008 in Folge der Finanzkrise zusammenbrachen. Wintris klagte auf Millionen – als Politiker geisselte Gunnlaugsson das Vorgehen ausländischer Fonds.

Der heutige Premier verkaufte seinen Anteil 2009 für einen Dollar an seine Frau. Diese teilte später mit, es sei ein Fehler gewesen, Gunnlaugsson als Mitbesitzer der Firma zu führen, welche als Vehikel für Investitionen aus ihrem Familienvermögen angeschafft worden sei.

Sport

FC Barcelona's Lionel Messi attends a training session at the Sports Center FC Barcelona Joan Gamper in San Joan Despi, Spain, Friday, April 1, 2016. FC Barcelona will play against Real Madrid Saturday in a Spanish La Liga soccer match, dubbed 'el clasico'. (AP Photo/Manu Fernandez)

Erlöse von Bildrechten: Fussballstar Messi wird in den Panama Papers ebenfalls erwähnt.
Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Auch Lionel Messi droht womöglich erneut Ärger mit der Steuerbehörde. Der mehrfache Weltfussballer und Superstar des FC Barcelona wird in den Unterlagen der Panama Papers als Begünstigter einer Offshore-Firma geführt, von der die Staatsanwaltschaft bisher nichts wusste. Unabhängig des jüngsten Finanz-Skandals steht der 28-Jährige im Mai vor einem spanischen Gericht.

Messi und seinem Vater, der auch sein Manager ist, wird zur Last gelegt, 2007, 2008 und 2009 das Finanzamt um 4.1 Millionen Euro an Steuern betrogen zu haben. Es geht um die Einnahmen aus Bildrechten des viermaligen Weltfussballers. Um Steuern zu hinterziehen, sollen Vater und Sohn Briefkastenfirmen in den Steueroasen Belize und Uruguay eingerichtet haben.

Auch die FIFA führt nach den Veröffentlichungen eine Voruntersuchung gegen einen Funktionär.

Showbiz

Hong Kong actor and director Jackie Chan signs autographs for fans during a promotional event for his latest movie,

Schauspieler Jackie Chan wird im Rahmen der Panama Papers ebenfalls erwähnt.
Bild: Ahn Young-joon/AP/KEYSTONE

Als schillernder Name taucht in den Dokumenten jener des Schauspielers Jackie Chan auf. Er soll mindestens sechs Unternehmen besitzen, die von Mossack Fonseca verwaltet werden. Beweise, dass Chan diese für illegale Zwecke missbraucht hat, gibt es nicht. Zur legalen Steueroptimierung etwa können Briefkastenfirmen Sinn machen.

Politik

Russland

Schon Tage vor der Veröffentlichung der jüngsten Informationen über Offshore-Firmen hatte der Kreml offenbar Kenntnis von den Enthüllungen. Bereits am 28. März veröffentlichte der staatsnahe russische Sender Russia Today auf seiner Webseite, der Kreml warne vor einer «Informationsattacke» gegen Wladimir Putin.

Russian President Vladimir Putin attends a joint news conference with his Finnish counterpart Sauli Niinisto following their talks at the Novo-Ogaryovo state residence outside Moscow, Russia, in this March 22, 2016 file photo.  REUTERS/Kirill Kudryavtsev/Pool/Files

Sein Name taucht in den Unterlagen offenbar nicht auf – dafür einige der ihm Nahestehenden: Russlands Präsident Wladimir Putin. 
Bild: POOL/REUTERS

In der Tat sind unter den nun bekanntgewordenen Namen einige, die dem Umfeld des russischen Präsidenten zugerechnet werden. Neben dem Geiger Sergej Roldugin, der Taufpate von Putins Tochter ist, werden etwa die Gebrüder Boris und Arkady Rotenberg genannt, Sandkastenfreunde Putins.

Syrien

epa05236796 A handout picture made available on 30 March 2016 by Syrian Arab news agency SANA shows Syrian President Bashar al-Assad speaking during an interview given to Russian Ria Novosti and Sputnik news agencies in Damascus Syria 29 March 2016. According to SANA president Assad said that the Russian military support and the support of friends provided to Syria and the Syrian military achievements will lead to the acceleration of the political solution, not the contrary, and affirmed that the victories achieved by the Syrian Arab army will affect the states and powers that are hindering the solution, because these states, mainly Saudi Arabia, Turkey, France and the UK, are betting on the failure on the battlefield in order to impose their conditions at the political negotiations, President al-Assad said 'We didn’t change our stances, neither before the Russian Support, nor after it, adding 'We went to Geneva and continue to show flexibility.'  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Auch aus dem Umfeld des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sollen Gelder in den Offshore-Firmen lagern.
Bild: EPA/SANA

Zwei Cousins des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad haben laut Angaben des internationalen Journalisten-Konsortiums ICIJ, das die Panama Papers auswertet, ein Vermögen zusammengetragen. Die Brüder Rami und Hafez Makhlouf stehen heute wegen ihrer Rolle bei Assads gewaltsamen Vorgehen gegen die pro-demokratischen Demonstranten ganz oben auf den internationalen Sanktionslisten.

E-Mails aus dem Frühjahr 2011 zeigen, dass Angestellte von Mossack Fonseca die US-Sanktionen und Vorwürfe der Bestechung und Korruption gegen die Brüder besprechen. Im Juni beendete die Firma die Zusammenarbeit mit den Makhloufs.

>>> Mehr zu den Mächtigen der Panama Papers gibt's hier.

Grossbritannien

Britain's Prime Minister David Cameron (2nd R) with Bridgwater and West Somerset  MP Ian Liddell-Grainger (2nd L), chat with farmer Tony Davy (R) during a visit flood affected areas at Goodings Farm in Fordgate, Somerset February 7, 2014.   REUTERS/Tim Ireland/Pool (BRITAIN - Tags: ENVIRONMENT DISASTER POLITICS)

Auch aus dem Umfeld des britischen Premiers David Cameron wurde Geld von Panama aus verwaltet.
Bild: POOL/REUTERS

Ian Cameron, der Vater des britischen Premiers David Cameron, der 2010 verstarb, verdiente ein Vermögen mit geschickten Investitionen. Laut den Dokumenten half er 1982, die Blairmore Holdings Inc. in Panama zu gründen und war bis zu seinem Lebensende beim Investmentfonds involviert.

Blairmore war 1998 20 Millionen Dollar wert und nicht steuerpflichtig auf Einkommens- oder Kapitalgewinne. In einer Beschreibung des Fonds stand demnach, er werde von Grossbritannien nicht auf die Gewinne besteuert. 

China

Chinese President Xi Jinping speaks during his meeting with U.S. President Barack Obama at the Nuclear Security Summit in Washington, March 31, 2016. REUTERS/Kevin Lamarque

Der chinesische Präsident Xi Jinping: Sein Schwager führte Geschäfte mit der Anwaltskanzlei.
Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

Auch aus China floss offenbar Geld aus dem Umfeld politischer Entscheidungsträger in die Offshore-Firmen. Erwähnt werden in den Unterlagen etwa Li Xiaolin, Tochter des Ex-Premiers Li Peng, Jasmine Li, Enkelin eines Ex-Partei-Führungsmitglieds, Patrick Henri Devillers, Geschäftspartner von Gu Kailai, der Ehefrau des ehemals hochrangigen Politikers Bo Xilai, und Deng Jiagui, Schwager des amtierenden Präsidenten Xi Jinping.

Saudi-Arabien

In this Thursday March 10, 2016 photo released by the Saudi Press Agency, SPA, Saudi King Salman watches the North Thunder military exercises in Hafr Al-Baten, Saudi Arabia. Heads of state from across the Muslim world gathered in Saudi Arabia on Thursday for the conclusion of a nearly three-week-long counter-terrorism military exercise that included 20 participating countries. (Saudi Press Agency via AP)

Auch den Namen eines Königs haben die Journalisten in den Dokumenten gefunden: Saudi-Arabiens Herrscher Salman.
Bild: AP/Saudi Press Agency

Der saudische König Salman bin Abdulaziz bin Abdulrahman al-Saud spielte eine Rolle in der Firma Safason Corporation SPF S.A. von Luxemburg. Sie war Teilhaberin an zwei weiteren Firmen, die 2009 Hypotheken im Wert von insgesamt 34 Millionen Dollar für Luxusimmobilien in der Londoner City aufnahmen. Damals war al-Saud Gouverneur. Der König wird zudem als «Hauptnutzer» einer Yacht namens Erga bezeichnet, die ebenfalls von einer Offshore-Firma registriert wurde.

Argentinien

Argentina's President Mauricio Macri speaks during an interview with The Associated Press at the Olivos' presidential residency in Buenos Aires, Argentina, Wednesday, March 16, 2016. Macri says he is outraged by corruption that seeped into all facets of society during his predecessor’s administration and believes that the upcoming visit of U.S. President Barack Obama will lead to billions in investment. (AP Photo/Victor R. Caivano)

Bild: Victor R. Caivano/AP/KEYSTONE

Der frischgewählte Präsident Argentiniens, Mauricio Macri, sein Vater Francisco und sein Bruder Mariano waren die Direktoren von Fleg Trading Ltd., 1998 eingetragen in den Bahamas, im Januar 2009 aufgelöst. «Gemäss Recherchen argentinischer Journalisten hat Macri während seiner Zeit als Bürgermeister von Buenos Aires seine Verbindung zu Fleg Trading in den Vermögenserklärungen 2007 und 2008 nicht angegeben», schreibt der ICIJ.

Ukraine

Ukranian presidential candidate Petro Poroschenko (C) talks to the media after talks with Andreas Schockenhoff (not pictured) of the ruling Christian Democratic Union (CDU) party in Berlin, May 7, 2014. Poroshenko urged Europe and the United States to agree on a third wave of sanctions against Russia if the Kremlin supports a referendum organised by separatists in eastern Ukraine on May 11. REUTERS/Thomas Peter (GERMANY - Tags: POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY)

Ukraine-Präsident Petro Poroschenko.
Bild: THOMAS PETER/REUTERS

Petro Poroschenkos Reich beinhaltet die grösste Süsswarenfirma des Landes, einen TV-Kanal und eine Werft. Poroschenko hat stets darauf geachtet, sich von seinen korrupten Vorgängern abzuheben. Doch jetzt kommt der Verdacht auf, dass auch der Ukraine-Präsident keine weisse Weste hat: Poroschenko ist Shareholder der Firma Prime Asset Partners Limited, einer Kreation von Mossack Fonseca. Gemäss einer zypriotischen Anwaltskanzlei, die die Prime Asset Partners repräsentiert, handelt es sich beim unternehmen um eine Holding von zypriotischen und ukrainischen Firmen der Roshen Group, einer der grössten Süsswarenhersteller Europas. 

Während seiner Kampagne verkündete Poroschenko, die meisten seiner Anteile zu verkaufen. Sie gingen alle zu Prime Asset Capital über. Im Oktober 2014 schrieb die International Invest Bank einen Brief an Mossack Fonseca: Die Konten seien befriedigend verwaltet worden.

Für alle hier Erwähnten gilt die Unschuldsvermutung.

(kad mit Material von ICIJ)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 04.04.2016 20:44
    Highlight Highlight Wer es noch nicht gesehen hat:
    Craig Murray erklärt wie man bisher in den Riesen-Daten-Mengen gesucht hat:
    "Corporate Media Gatekeepers Protect Western 1% From Panama Leak" (https://goo.gl/QJHPpa)
  • Kibar Feyzo 04.04.2016 14:57
    Highlight Highlight Was denn, Erdogan nicht dabei? Da sind bestimmt einige enttäuscht hier.
  • Angelo C. 04.04.2016 12:36
    Highlight Highlight Mit mässiger Genugtuung stelle ich immerhin fest, dass WATSON sich bequemt hat, den ersten frühmorgendlichen Titel insofern umschreibend zu korrigieren, als dass Putin offensichtlich persönlich (was darin unterstellt wurde) von den Machenschaften nicht betroffen ist, sondern andere hochgestellte Russen und Oligarchen dieses grossen Landes.

    Immer gut also, vorher abzuklären und erst dann die fetten Lettern zu produzieren, auch wenn man diesen Namen aus bekannten Gründen noch so gerne im Titel gehabt hätte 😉!

    Bezeichnend finde ich hingegen, dass der ukrainische Poroschenko klar involviert ist
  • Paganapana 04.04.2016 12:20
    Highlight Highlight Messi ist der spanische Steffen. Spielt "gut", aber total unsympatisch für die meisten.
  • Tom Garret 04.04.2016 10:46
    Highlight Highlight Leider scheint Trump nicht auf der Liste zu stehen ;-)
    • Digital Swiss 04.04.2016 11:26
      Highlight Highlight Ich bin enttäuscht. Die Schweiz belegt lediglich den zweiten Platz als Mutter der geheimen Konten.
  • Lowend 04.04.2016 10:20
    Highlight Highlight Man muss eben noch mehr Bürgerliche oder svPler wählen, weil die schauen wenigstens dafür, dass das gemeine Volk in Zukunft nicht mehr mit solche Meldungen belästigt wird und wollen darum das Bankgeheimnis für ihre reichen und superreichen Spezis und ihre lieben Studienfreunde, die in den beteiligten Anwaltskanzleien arbeiten, gleich in der Verfassung verankern, denn die wissen alle genau, dass ohne Hilfe der Politik solche Machenschaften unmöglich wären. Aber was tut man nicht alles für die Hand die einem füttert?
  • Luca Brasi 04.04.2016 09:40
    Highlight Highlight Jetzt müsste nur noch das G beim Jin von Xi Jinping verschwinden und ich wäre glücklich mit der Bildunterschrift zu China.
  • Scaros_2 04.04.2016 09:32
    Highlight Highlight Und wenn man als bürger - normalo - das gleiche tut regnet es blitze. Wir sind kein deut besser
  • maxi #sovielfürdieregiongetan 04.04.2016 08:34
    Highlight Highlight was wohl löw dazusagen würde?

    komm mario zeig der welt das du ehrlicher steuern zahlst als messi? 🙈😂
  • Mehmed 04.04.2016 08:28
    Highlight Highlight Irgendwie muss das Geld ja von vielen zu wenigen Reichen umverteilt werden...
    Was wir konkret brauchen: Keine Verjährung mehr von Finanz- und Wirtschaftsdelikten. Wir haben zu viele faule Erben, die auf Millionen und Milliarden sitzen, welche ergaunert oder am Fiskus vorbei hinterzogen wurden. Schluss damit!
  • Beobachter24 04.04.2016 08:11
    Highlight Highlight Nur fürs Protokoll:
    Von Putin wurden keine Konten gefunden, nur von ihm "nahe stehenden" Personen.

    Warum er trotzdem namentlich im Titel steht und auf allen Bildern zum Thema "Panama Papers" abgebildet ist ... tja ...

    ... das kann auf keinen Fall miese Propaganda sondern muss ein redaktioneller Fehler sein.
    • efrain 04.04.2016 08:23
      Highlight Highlight @Beobachter
      hmm, Quelle? - wenn RT sagt "achtung! jetzt diskreditieren die westlichen medien gleich fälschlicherweise putin!", dann wird wohl schon was im busch sein.. oder? ;)
    • ramonke 04.04.2016 08:29
      Highlight Highlight es geht darum das sein engstes umfeld das vor 1008 kein geld hatte, plötzlich zu sehr viel geld und macht kam und dieses an den sanktionen vorbeischleuste. natürlich hat putin etwas damit zu tun
    • Adremos 04.04.2016 08:44
      Highlight Highlight Habe Ich auch schon gedacht. Putin ist aber wohl die einzige richtig berühmte und klicks-generierende Person, deren Freunde auf der Liste stehen..... Daher rein in den Titel, egal ob es der Wahrheit entspricht oder nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tropfnase 04.04.2016 08:03
    Highlight Highlight Mit den Worten von Nelson Munts, Haha!
  • ramonke 04.04.2016 07:54
    Highlight Highlight für alle hier erwähnten gilt die unschuldsvermutung
    hahaha
  • Timmy :D 04.04.2016 07:45
    Highlight Highlight Keine schweizer Namen aufgetaucht? Wie enttäuschend.
    • efrain 04.04.2016 08:24
      Highlight Highlight tja, seit der sepp nicht mehr an der macht ist!
    • ramonke 04.04.2016 08:29
      Highlight Highlight liste wird ja erst im mai aufgeschaltet. wird sicher auch einige schweizer treffen
    • Tom Garret 04.04.2016 12:16
      Highlight Highlight @Wullepulli, weil gewisse sehr gerne Linke Polemik machen wollen auf der Basis dieser Enthüllung. Gewisse machen das ja schon hier in den Kommentaren. Wettern gegen das Bankgeheimnis und die SVP obwohl das ziemlich Zusammenhangslos ist.
  • rodolofo 04.04.2016 07:23
    Highlight Highlight Da haben wir sie also voll im Scheinwerferlicht, die "Ehrenwerte Gesellschaft" der Reichen und Superreichen, zusammen mit ihren dienstfertigen Komplizen, den diskreten Schweizer "Bank-Gnomen"...
    Aber diese Leute haben es nicht gern, wenn ihre zwielichtigen Machenschaften von einer "freien Presse" aufgedeckt und veröffentlicht werden!
    Lieber zeigen sie sich mit geschwellter Brust als unerschrockene Helden im Kampf gegen den "weltweiten Terrorismus"...
    Im Vergleich zu diesen skrupellosen, komplett verlogenen und egozentrischen "Geschäftsleuten" sind die "IS-Terroristen" ja harmlose Waisenknaben!
    • Stefan von Siegenthal 04.04.2016 08:05
      Highlight Highlight Nein, sind sie nicht.
    • Pius C. Bünzli 04.04.2016 08:35
      Highlight Highlight doch doch sind sie, einfach noch ne spur skrupelloser
    • rodolofo 04.04.2016 20:40
      Highlight Highlight Der IS treibt auf die Spitze, was diese "feinen Herren" angefangen haben!
      Es ist die Logik des "Organisierten Verbrechens".
      Darum finde ich es geschmacklos, wenn ausgerechnet diese Vorbilder des IS an die Spitze gegen den Anti-Terror-Kampf stellen...
  • Calvin Whatison 04.04.2016 07:08
    Highlight Highlight Egal ob Berühmt oder nicht. Wer eigentlich genug Geld hat, sieht offensichtlich immer noch mehr. Habgier und Hochmut gehen Hand in Hand! Beides kommt vor dem Fall... zum Kotzen solche Menschen.
  • elivi 04.04.2016 06:12
    Highlight Highlight ich wundere mich warum noch keine US namen genannt wurden.... die tauchen ganz sicher auch dort auf aber die US steuereintreiber warten wohl damit um dann gross ne pressekonferenz zu halten wie cool sie doch sind ... heisst auch die journalisten halten sich noch zurück. hmmm

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