DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Amtlich bestätigt

Säkulare Partei gewinnt Wahl in Tunesien

30.10.2014, 04:41

Nach der Parlamentswahl in Tunesien ist der erwartete Sieg der säkularen Partei Nidaa Tounes (Ruf Tunesiens) durch das vorläufige amtliche Ergebnis bestätigt worden. Das Sammelbecken verschiedener politischer Kräfte konnte sich 85 der 217 Parlamentssitze sichern, wie die Wahlkommission in der Nacht zum Donnerstag bekannt gab.

Die islamistische Ennahda-Partei erhält demnach 69 Mandate. Sie hatte ihre Niederlage bereits am Montag eingeräumt.

Die Abstimmung am Sonntag war die erste Parlamentswahl seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Zine El Abidine Ben Ali im Januar 2011. Der Urnengang verlief ohne die befürchteten Gewaltexzesse durch radikale Islamisten, zu denen es zuletzt vermehrt gekommen war.

Nidaa Tounes vereint politische Kräfte vom linken bis zum Mitte-Rechts-Spektrum, darunter auch Anhänger des 2011 gestürzten Ben Ali. Ennahda war bisher die dominierende Kraft in der Verfassungsgebenden Versammlung, verlor zuletzt jedoch an Rückhalt.

Für den 23. November sind Präsidentschaftswahlen in Tunesien angesetzt. Der Vorsitzende von Nidaa Tounes, der 87-jährige Politikveteran und frühere Regierungschef Beji Caïd Essebsi, gilt auch hier als Favorit. (sda/apa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Hunderte Verletzte bei Eskalation auf Tempelberg – Schweiz ruft zu Deeskalation auf

Die Lage in Jerusalems Altstadt hat sich am Wochenende gefährlich zugespitzt: Bei heftigen Zusammenstössen mit israelischen Sicherheitskräften wurden seit Freitagabend nach Angaben von Sanitätern etwa 300 Palästinenser verletzt. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen wiederholten sich auch in der Nacht zum Sonntag. Mehrere Menschen wurden festgenommen.

Die Palästinenser sehen Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines künftigen eigenen Staates. Ein israelischer Polizeisprecher sagte am Sonntag, es sei …

Artikel lesen
Link zum Artikel