Tennis
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Masters in London, die Resultate von Mittwoch

Andy Murray - Kei Nishikori 6:7 (9:11), 6:4, 6:4
Stan Wawrinka - Marin Cilic 7:6 (7:3), 7:6 (7:3)

Switzerland's Stan Wawrinka reacts after winning the first set against Croatia's Marin Cilic during their ATP World Tour Finals singles tennis match at the O2 arena in London, Wednesday, Nov. 16, 2016. (AP Photo/Alastair Grant)

Nach den Pfiffen im Nishikori-Match gelingt Wawrinka gegen Cilic eine deutliche Leistungssteigerung. Bild: Alastair Grant/AP/KEYSTONE

Er kann es ja doch noch: Wawrinka gewinnt in zwei Tiebreaks gegen Cilic



Stan Wawrinka kann sich gegenüber dem schwachen Startspiel steigern und gewinnt sein zweites Spiel an den ATP World Tour Finals 7:6 (7:3), 7:6 (7:3) gegen den Kroaten Marin Cilic.

Der Schweizer zeigte sich gegenüber dem desaströsen Auftritt am Montag gegen Kei Nishikori deutlich verbessert. Er hatte sich offensichtlich vorgenommen, in erster Linie seine Fehlerquote zu reduzieren. Er agierte deshalb sehr defensiv, zumeist weit hinter der Grundlinie. Die Taktik führte aber zum Erfolg, weil er bei eigenem Aufschlag sehr überzeugend auftrat und weil er äusserst schnell unterwegs war. Ein Problem war aber wie im ersten Spiel der Return.

Im ersten Satz hatte zwar Cilic beim Stand von 5:4 die einzige Breakchance – die gleichzeitig ein Satzball war -, im fälligen Tiebreak war aber der 31-jährige Waadtländer klar besser als der fehleranfällige Kroate. Die einzige Konzentrationslücke leistete sich Wawrinka zu Beginn des zweiten Satzes, als er gleich im ersten Game zum einzigen Mal seinen Service abgab. Mit dem 2:2 korrigierte er den Fehler aber ziemlich schnell wieder.

Britain Tennis - Barclays ATP World Tour Finals - O2 Arena, London - 16/11/16 Croatia's Marin Cilic changes his shirt during his round robin match with Switzerland's Stanislas Wawrinka Reuters / Toby Melville Livepic EDITORIAL USE ONLY.

Da half alles Verrenken nichts: Cilic hatte im entscheidenden Moment die schwächeren Nerven. Bild: Toby Melville/REUTERS

So kam es erneut zu einem Tiebreak, und auch in diesem behielt der Schweizer nach zwei Stunden die Oberhand. Deshalb zeigte er sich im Platzinterview uneingeschränkt zufrieden. «Ich habe gut gespielt und gut gekämpft», stellte der Romand fest. «Es ist nie einfach gegen Cilic.» Er wolle aber zum Saisonabschluss nochmals sein bestes Tennis zeigen. «Ich denke, das war heute ein Spiel auf hohem Niveau.»

Jetzt wartet Murray

Wawrinka hat damit die mögliche Halbfinal-Qualifikation nach wie vor in den eigenen Händen. Wie vor einem Jahr muss er am Freitag in der letzten Vorrundenpartie gegen Andy Murray gewinnen, um auch bei der vierten Masters-Teilnahme in den Halbfinal zu kommen. Kleiner Haken: Falls am letzten Spieltag auch Kei Nishikori gegen Cilic siegt, braucht Wawrinka einen Zweisatzsieg, mit dem er Murray noch aus dem Turnier drängen würde. (sda)

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