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Der Junge winkt ab: Mike Egger will nicht Präsident der SVP Schweiz werden

Der junge St. Galler Nationalrat sagt Nein zu einer Kandidatur als Präsident der SVP. Beruf und Weiterbildungen hätten zurzeit Vorrang, betont er. Vorstellen kann er sich aber ein Amt in der Parteileitung.

Othmar von Matt / ch media



Nach «reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen» sei er zum Schluss gekommen, sich nicht für das Präsidium der SVP Schweiz zu bewerben, sagt Nationalrat Mike Egger (27, SG). Er habe zwar nach Medienberichten über eine allfällige Kandidatur zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten.

Nationalrat Mike Egger, SVP-SG, diskutiert mit seinen WG Kollegen in ihrer gemeinsamen Wohnung, die sie als Polit-WG waehrend den Sessionen der Eidgenoessischen Raete bewohnen, am Donnerstag, 19. Dezember 2019 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Nationalrat Mike Egger (St. Gallen): «Klar ist, dass die Stimme der Jugend in der SVP zurzeit nicht gebührend zu Wort kommt.» Bild: KEYSTONE

«Aus Rücksicht auf das enorme zeitliche Engagement, welches das Amt des Parteipräsidenten der SVP Schweiz beansprucht, könnte ich meine berufliche Funktion aber nicht mit diesem wichtigen Amt vereinbaren und würde meinem Wahlslogan ‹En Büezer für Bern› nicht gerecht», sagt Egger. Aus diesem Grund habe er sich gegen eine Kandidatur entschieden.

Neben dem Nationalratsmandat sei es ihm wichtig, sich auf seinen Beruf als Projektsupport der Direktion und Mitglied des Kaders bei der Micarna SA zu konzentrieren. «Dort werde ich in nächster Zeit einige spannende Projekte leiten dürfen», sagt Egger. «Ausserdem plane ich zusätzliche Weiterbildungen im sprachlichen Bereich.»

«Basisarbeit in den kantonalen Sektionen entscheidend»

Egger betont, dass er sich vermehrt auf der Ebene der SVP des Kantons St. Gallen einbringen wolle. «Ich bin überzeugt davon, dass auch die Basisarbeit in den kantonalen Sektionen entscheidend ist für die Weiterentwicklung und Festigung der SVP.»

Er könne es sich zudem gut vorstellen, sich in der nationalen Partei im Fraktionsvorstand oder in der Parteileitung zur Verfügung zu stellen, wenn das gewünscht sei. «Klar ist, dass die Stimme der Jugend in der SVP zurzeit nicht gebührend zu Wort kommt», sagt er. «Das müssen wir ändern.» Das wolle er auch an der SVP-Kadertagung in Bad Horn vom Freitag und Samstag thematisieren. (aargauerzeitung.ch)

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Hier wohnt Mike Egger übrigens in Bern: 3 Parteien, eine WG

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