Gesundheit
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Mehr Geschlechtskrankheiten wegen Datingapps. Bild: shutterstock

Gonorrhoe und Syphilis auf Rekordhoch – Schuld daran sind auch Tinder & Co.

Nie haben sich mehr Schweizer mit Geschlechtskrankheiten angesteckt. Dating-Apps befeuern den Trend. Städtische Gebiete sind in der Schweiz am stärksten betroffen.

Yannick Nock / ch media



Es sind Rekorde, die niemand will: Jahr um Jahr steigt die Zahl der Menschen, die sich in der Schweiz mit sexuell übertragbaren Krankheiten anstecken. So auch im vergangenen Jahr. Egal ob Gonorrhoe, Syphilis oder Chlamydien: Alle Krankheiten breiteten sich rasant aus.

Allein 2018 steckten sich 2900 Schweizerinnen und Schweizer neu mit Gonorrhoe an, wie Zahlen des Bundesamts für Gesundheit zeigen. Damit hat sich die Zahl der als Tripper bekannten Krankheit in nur fünf Jahren verdoppelt. Chlamydien befinden sich ebenfalls auf Rekordniveau.

Ein Grund für die Zunahme sind Datingapps, die sich in den vergangenen Jahren ebenso rasant ausbreiteten wie die Geschlechtskrankheiten: Tinder & Co. haben es leichter und effizienter gemacht, neue Bekanntschaften zu schliessen.

Oder wie es Moderatorin Gülsha Adilji einmal treffend ausdrückte: «Tinder ist für Frauen, wie mit Dynamit zu fischen. Man eröffnet als Frau ein Profil – und zack – schon steht eine ganze Reihe Jungs vor der virtuellen Haustür.»

Erreger macht unfruchtbar

Wer auf dem Smartphone nach rechts wischt, ist interessiert – und wird schlimmstenfalls angesteckt. «Mehr Sex-Krankheiten wegen Datingportalen», heisst es deshalb in einem Bericht der deutschen Regierung, der bereits 2016 erschien.

Diese Herren und Damen sind übrigens auch auf Tinder

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO mahnt. Jährlich würden sich 78 Millionen Menschen mit dem Gonorrhoe-Erreger infizieren. Viele Erreger sind mittlerweile resistent gegen Antibiotika.

In der Schweiz sind städtische Gebiete am stärksten betroffen. Zürich, Genf und Basel weisen pro 100 000 Einwohner die meisten Neuerkrankungen aus. Oft handelt es sich dabei um 20- bis 34-Jährige. Zwar werden Kondome in dieser Altersgruppe gut genutzt, wie die Organisation «Sexuelle Gesundheit Schweiz» schreibt, nur bieten sie gegen Chlamydien, Tripper oder Syphilis keinen hundertprozentigen Schutz, da die Erreger auch durch Oralverkehr übertragen werden können.

Und es gibt ein weiteres Problem: Betroffene merken oft nicht, dass sie sich angesteckt haben, denn Krankheiten wie Chlamydien bleiben meistens ohne Symptome. Der Erreger kann bei Frauen wie Männern allerdings zu Unfruchtbarkeit führen. Wichtig sei deshalb, sich regelmässig testen zu lassen.

Das tut die junge Generation. «Zentren, die Tests auf Geschlechtskrankheiten anbieten, verzeichnen so viele Anfragen wie nie», berichtete zuletzt watson. Urs Karrer, Chefarzt Infektiologie am Kantonsspital Winterthur, ergänzte: «Es war noch nie so einfach wie heute, schnell einen Sexpartner zu finden.»

Da sich auf Datingplattformen viele Leute mit offenem Sexverhalten tummelten, sei es wahrscheinlich, dass der Liebhaber oder die Liebhaberin bereits viele andere Partner hatte. «Damit steigt das Risiko, auf einen infizierten Partner zu treffen.»

Mehr Tests helfen nicht

Die zusätzlichen Tests erklären einen Teil der Rekord-Zahlen. Trotzdem sind Forscher beunruhigt. Die Universität Bern kommt in einer kürzlich durchgeführten Untersuchung gemeinsam mit einem australischen Forschungsteam zum Schluss, dass mehr Tests nicht unbedingt zu weniger Infektionen führen.

Die Wissenschafter raten deshalb, die diagnostizierten Fälle besser zu behandeln. Oft würden weniger schwere Entzündungen ungenügend auskuriert – was zu weiteren Ansteckungen und unrühmlichen Rekorden führt. (aargauerzeitung.ch)

«Auf Tinder sind alle so: Ja. Nö. Nei. Geil, Titten!»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Out of Order 13.01.2019 09:29
    Highlight Highlight Man könnte ja einfach die Erfolggeschichten von Cookies oder Zigaretten adaptieren. Bevor man ein Profil auf Tinder & Co. anschauen kann, muss man eine Art „Cookie-Consent-Button“ bestätigen. Darauf steht dann sowas wie „kann Spuren von Gonorrhoe, Syphilis und Chlamydien enthalten“.

    Oder eben Bilder, wie auf Zigaretten-Packungen. Das funktioniert. Die halten schliesslich jedes Jahr 0 Menschen vom Rauchen ab.

    Oder wir schieben einfach Tinder die Schuld in die Schuhe. Die bezahlen dann künftig eine Geschlechtskrankheitssteuer. Steuern funktionieren immer.

    Ich sollte Politiker werden.
  • Cornholios 12.01.2019 21:29
    Highlight Highlight Da bin ich ja bis jetzt noch gut davon gekommen und habe mir noch nie was eingefangen.
    Kenn da nämlich eine Frau Handschin mit ihren fünf Töchtern im Haus rechts gegenüber.
    Die Töchter heissen: Daumi, Zeigi, Stinki, Ringi und Kleini.
    Leider geriet Daumi einmal in eine Schlägerei und hat sich verstaucht.
    Aber zum Glück wohnt ja im Haus links gegenüber noch eine Frau Pföti mit ihren Töchtern.
  • STERNiiX 12.01.2019 20:53
    Highlight Highlight Langsam bin ich froh, dass bei mir die Sturm-und-Drang-Phase relativ früh abgeklungen ist. Hab dabei Diverses erlebt von “scho easy, ih nimm Pille” bis “Pille danach hani immer debi” oder “kei Angst ih bin suuber, ih bin susch nöd so eini also chan ich gar nüt ha” etc. Nein Madame, ohne Gummi, ohne mich.
  • Exodus 12.01.2019 18:52
    Highlight Highlight Aus Spass wurde ERNST!!!
    Ernst ist heute drei Jahre alt.
    • Fabio74 14.01.2019 07:20
      Highlight Highlight Und die Syphillis spielt im Garten
  • Biotop 12.01.2019 17:30
    Highlight Highlight Eventuell ist Monogamie eben doch auch eine adäquate Lebensform. Mag sein, dass ich dadurch in meinem Leben etwas verpasst habe. Andererseits blieben mir auch jede Menge Probleme wie Geschlechtskrankheiten und Alimentenzahlungen erspart, ganz zu schweigen von emotionalen Miseren.
    Fazit: Genuss ohne Reue mit Frühpensionierung ohne nachhaltige Einschränkungen in jeder Hinsicht.
    • Guerzo 12.01.2019 18:43
      Highlight Highlight Schön, aber nützt leider nichts, wenn die Partnerin oder der Partner fremd geht.
  • Mutbürgerin 12.01.2019 15:00
    Highlight Highlight Sorry, wenn ich hier nachfrage, aber sind mit Schweizer wirklich Schweizer gemeint, oder in der Schweiz lebende? Die Aufteilung nach Herkunft würde vermutlich nämlich Sinn machen, mal abgesehen von links/rechts Denken.
    • who cares? 12.01.2019 21:38
      Highlight Highlight Niicht. Meine schweizerischen und ausländischen Lovers zeigten alle das Gleiche Verhütungverhalten: ein nicht vorbildliches. Gibt sicher auch vernünftige Männer, aber einen Unterschied in der Herkunft zu suchen ist, sorry, en seich.
  • Duos Fatzekinakis 12.01.2019 14:59
    Highlight Highlight Leute wegen dem nicht 100-prozentigem.....
    Kondome schützen auch dann nicht wenn man sie beim Oral-Verkehr trägt?
  • EvilBetty 12.01.2019 14:04
    Highlight Highlight Schuld daran ist weder Tinder noch irgend eine andere App, sondern das ungeschützte rumvögeln...
    • Raembe 12.01.2019 15:41
      Highlight Highlight Stimmt, aber diese Apps ganz aus der Verantwortung nehmen würde ich nicht.
    • WolfCayne 12.01.2019 17:17
      Highlight Highlight Und auf Oralsex verzichten? Also beim Sex ein Gummi drüberziehen sollte kein Problem darstellen. Aber durch ein Tuch lecken, mit Kondom blasen... Hm, schon nicht mehr so reizend und auch wenig verbreitet.
  • Beggride 12.01.2019 13:21
    Highlight Highlight Manchmal finde ich die reisserische Kraft von Sex schon krass. Da empören sich viele über das unverantwortliche Verhalten von anderen beim Sex und stellen sie als kleine unvernünftige sexgeile Kinder dar und fliegen gleochzeitig selber 3 Mal interkontinental in die Ferien mit dem Flugzeug und konsumieren bis die Weltmeere zugemüllt sind.... Also ich weiss ja nicht. (klar sind das bei weitem nicht alle und ich verstehe euch ganz gut dabei, doch bei einigen ist halt die Relation, was wirklich schlimmer ist, halt überhaupt nicht gegeben)
    • Cucina 12.01.2019 16:27
      Highlight Highlight Tchuligom. Aber wo liegt da der Zusammenhang?
  • Gecko7 12.01.2019 13:06
    Highlight Highlight Am schnellsten und einfachsten sich testen lassen über https://www.lassdichtesten.ch/sti/

  • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 12:54
    Highlight Highlight (2/2) Ein anderer hatte tatsächlich eine diagnostizierte Krankheit, die sexuell übertragen wird. Ich: Kein Problem, Kondom verwenden, kein Oralverkehr, bis du dich nochmals hast checken lassen (da die Diagnose ziemlich lang her war, er aber keinerlei Symptome verspürte).

    Hat sich zwar an die Sicherheitsmassnahmen gehalten, schob aber den Test ständig hinaus (an den Kosten lag es nicht).

    Und beim Rest wars auch fast immer ein heikles Thema. Ich finde, jeder (und jede) sollte ein Interesse daran haben, keine GK zu verteilen.

    Verstehe wirklich nicht, was das Problem sein soll.
  • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 12:49
    Highlight Highlight Ich hab leider auch die Erfahtung gemacht, dass Männer (mit Frauen hatte ich diesbezüglich nichts zu tun...) entweder Hemmungen haben, uum Arzt zu gehen oder überhaupt offen über das Thema zu sprechen.

    Ich hatte einen Möchte-gern-Lover, der wollte ohne Gummi. Und ich so, sicher nicht, was ist mit Geschlechtskrankheiten? Und er so: Ja, man kann sich ja testen lassen. Und ich: 😳🤯🙈😨

    Dass da nichts draus wurde, dürfte klar sein. (1/2)
    • who cares? 12.01.2019 14:40
      Highlight Highlight Seg nüt! Bisher musste ich fast alle Männer mit denen ich geschlafen habe beim ersten Mal und auch bei wiederholten Treffen an das Kondom "erinnern" in manchen Fällen richtig darum betteln. Von "mit krieg ich keinen hoch", "ich bin schon sauber", "du nimmst ja die Pille", "das killt die Stimmung" über "hab leider kein Kondom da" schon alles gehört. Wegen letzteren, habe ich sowieso immer eins dabei, aber lustigerweise finden sie dann trotzdem selbst eines...

      Und das waren im sonstigen Leben nette, verantwortliche Männer.
    • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 20:35
      Highlight Highlight @who cares?: Ich hatte wirklich ähnliche Erfahrungen.

      Bei einem wars aber so, dass ihm das Kondom das Blut abgeklemmt hat und er deshalb schlaff wurde.

      Da bin ich in die Drogerie marschiert, hab dem Verkäufer das Problem geschildert und die Kondome mit dem grössten Durchmesser gekauft.

      Mit denen klappte es einwandfrei.

      Der Drogerist hat mir sogar ein Kompliment gemacht, er hätte noch nie so normal mit einer Kundin über so ein Problem sprechen können.

      Einerseits fühlte ich mich da natürlich schon geschmeichelt, andererseits war ich entsetzt, dass sowas 2018 ein Problem sein soll. 😧
    • who cares? 12.01.2019 21:34
      Highlight Highlight Noch schlimmer finde ich, dass der Typ selbst nicht auf die Idee gekommen ist, dass ein grösseres Kondom die Löung sein könnte😂

      Aber ja, selbst ist die Frau. Wir müssen uns nicht nur um die Verhütung von unserer Seite kümmern, sondern auch die einzige männliche Verhütungsmethode besorgen.
      Ich bin mir aber sicher, nicht alle Männer sind so, ich zieh bei dem Aspekt einfach immer die Nieten😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • bernd 12.01.2019 12:47
    Highlight Highlight Äh, gibt es auch irgendwelche Belege oder auch nur Anzeichen, dass das mit Datingplattformen zusammenhängt? Im Artikel wird es nämlich einfach so als Tatsache hingestellt.
  • #Technium# 12.01.2019 12:33
    Highlight Highlight Was viele leider immer noch nicht wissen, Geschlechtskrankheiten kann man auch durch ungeschützten Oralverkehr übertragen.
  • Streuner 12.01.2019 12:24
    Highlight Highlight lch wusste es immer... diese Großstädte sind ein Sündepfuhl. Sodom und Gomorrah waren ein Softporno dagegen. lch gehe jetzt beten für euch Sünder. Alle die über diesen Artikel entsetzt sein mögen... es ist schon laaaange erwiesen dass der Mensch nicht zur Monogamie gemacht ist. lst einfach so.
    • Lichtblau550 12.01.2019 21:33
      Highlight Highlight Das hat was. Aber Syphilis? Die kennt man doch höchstens noch aus düstersten Romanen vom Anfang des letzten Jahrhunderts. Da gab es auch Krätze, rachitische Kinder und Prügelstrafe in den Schulen. Sorry - aber heute das S-Wort zu lesen schockiert mich jetzt schon.
  • katerli 12.01.2019 12:16
    Highlight Highlight Ich sag dazu nur Checkpoint (Testcenter) dauert 20min. Bevor man zusammen ins Bett Hüpft sollten einem die 80.- und 20min schon wert sein. Kann man sich auch mit Stempel und Unterschrift ausstellen lassen. Den Gummi ersetzt es bei mir nicht.
    • Fabio74 12.01.2019 17:24
      Highlight Highlight aber das Tripper-Resultat kriegst erst Tage später. Aber richtig ist es. Regelmässig testen
    • katerli 12.01.2019 21:01
      Highlight Highlight @Fabio74 der schnelltest ist nur für Syphillis und HIV. Wie gesagt, den Gummi ersetzt es nicht. Andererseits gibts eine 100% Sicherheit nur bei Enthaltsamkeit. Es geht mir auch ein wenig um die Bereitschaft der Frau, wenn sie sich weigert, den Test doof findet oder sonstwie Ausreden sucht, werd ich schon ziemlich misstrauisch und verzichte dann lieber auf den Beischlaf mit ihr.
    • Fabio74 14.01.2019 07:25
      Highlight Highlight Ich weiss das schon. Lasse mich ja regelmässig testen. Bin nur der Meinung wer rumvögelt sollte auch auf Tripper testen lassen
  • henk 12.01.2019 11:52
    Highlight Highlight Das Problem ist mittlerweile vor allem bei den Heteros anzutreffen. Die Homosexuellen wurde über Jahrzehnte auf dieses Thema sensibilisiert und da ist Safer Sex selbstverständlich. Aber wenn ich mit Hetero-Freunden spreche, bin ich teilweise geschockt wie wenig aufgeklärt viele in dieser Thematik sind 🙈 Wenn ich dann so Aussagen höre wie: Analsex ist safe, da kann sie ja nicht schwanger werden. Da fällt mir dann schnell die Kinnlade runter.
    • Miicha 12.01.2019 13:14
      Highlight Highlight Kann sie ja auch nicht! Scheinbar ist die Angst vor einem Baby grösser als vor Krankheiten...
    • welefant 12.01.2019 15:12
      Highlight Highlight naja henk - da gibts von beiden seiten der gewässer dumme.
    • Bav 12.01.2019 16:16
      Highlight Highlight @Henk Heteros haben auch noch nicht so viel Übung 😁
  • Turi 12.01.2019 11:50
    Highlight Highlight Je nach politischer Schlagseite scheinen wahlweise die Datingapps, die Männer, die Ausländer oder die Globalisierung an der hohen Verbreitung von Geschlechtskrankheiten schuldig.
    • arriving somewhere but not here 12.01.2019 14:05
      Highlight Highlight Die Drogen! Du hast die verdammten Drogen vergessen!! 🤪
    • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 14:09
      Highlight Highlight @Turi: Klar sind nur die Männer schuld, die Frauen haben ja nichts damit zu tun! /ironie off

      Naja, es ist ziemlich logisch, dass GKs deshalb auf dem Vormarsch sind, weil die Leute sich mehr vermischen. Aber wie hängt das mit der politischen Ausrichtung zusammen?
    • Turi 12.01.2019 18:39
      Highlight Highlight @ "Das Universum". Ironie ist anders. Siehe Screenshot.
      Benutzer Bild
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  • constant sorrow 12.01.2019 11:48
    Highlight Highlight und im gleichen atemzug bringt ihr artikel von emma amour, die süffisant von ihren sexabenteuern berichtet. ganz gross!
    • Miicha 12.01.2019 13:15
      Highlight Highlight Angebot und Nachfrage. Einfach nicht mehr lesen, vielleicht verschwinden dann die Artikel.
    • STERNiiX 12.01.2019 20:44
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass Emma sich monatlich testen lässt und über Verhütung bestens informiert ist. Also ich hoffe es schwer...
  • Isdabeh 12.01.2019 11:43
    Highlight Highlight Leider ist es auch so, dass die Politik in ihrem Sparwahn auch immer mehr auf Prävention verzichten.
    Es werden wichtige Gelder gestrichen, Sexualpädagogik mit präventivem Charakter wird immer mehr eingespart.
    Als Sexualpädagoge sehe ich mich mit diesem Artikel bestätigt.
    Es braucht uns mehr denn je!
  • Rammaar 12.01.2019 11:34
    Highlight Highlight Ein riesen Thema wieder um nicht sehr viel.
    Geschlechtskrankheiten gibt es aus einem einzigen Grund. Nämlich der natürlichen Selektion und dem Verhindern von Überbevölkerung. (Schutzmechanismus Mutter Natur)

    Also ist die Lösung so simpel wie langweilig, nutzt einen Gummi, auch beim Oralen. Da die weniger ''heftigen'' GKs bei grossem Pech auch über normalen Körperkontakt, bzw. Küssen übertragen werden können, geht man diesbezüglich einmal im Jahr kurz zum Onkel Doktor und lässt es checken.

    Was ist daran so kompliziert?
    • achsoooooo 12.01.2019 14:11
      Highlight Highlight @Rammaar Ganz so einfach ist es leider nicht. Auch z.B. Syphilis ist durch küssen übertragbar. Meiner Meinung nach alles andere als "weniger heftig"
      Und Kondome schützen vor Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis...nicht 100%, das Risiko wird nur gesenkt.
    • Rammaar 13.01.2019 14:47
      Highlight Highlight Genau das ist ja meine Rede. Sollen wir deshalb niemanden mehr küssen? Oder wider die Natur handeln und nicht miteinander schlafen?
      Macht keinen Sinn.
      Deshalb, ganz einfach, Gummi nutzen und jährlich kurzer Check.
      Wo ist das Problem?
      Soll staatlich reguliert werden mit wie vielen Leuten man Sex haben darf? 🤦‍♂️
      Also, riesen Thema, einfache Lösung.
  • Schubidubidubid 12.01.2019 11:07
    Highlight Highlight Was man wissen sollte: gegen einige der genannten Krankheiten hilft ein Kondom nicht. Tripper und Syphillis können, wenn auch nicht sehr wahrscheinlich, sogar beim Küssen übertragen werden. Eine HIV Infektion ist sogar bei ungeschütztem Sex überhaupt nicht garantiert. Das soll überhaupt nicht heissen, dass man auf Kondome verzichten soll! Es herrscht nur viel Unwissen, stelle ich immer wieder fest.
  • mille_plateaux 12.01.2019 10:59
    Highlight Highlight «Wer auf dem Smartphone nach rechts wischt, ist interessiert – und wird schlimmstenfalls angesteckt.»
    Wükki etz, Watson? 🙄🙄🙄 Gern auf feministisch und sexpositiv machen und dann reisserische Hexenhammer einkaufen.

    Was für ein schrecklich moralisierender Artikel. Statt den braven Schäfchen mit der Höllengeissel um die Ohren zu knallen, hätte man Aufklärung betreiben und bspw. Lecktüchlein empfehlen können (Dental Dams, gibt's in jeder Apotheke).
    Von einem Mediziner wie Herrn Karrer erwarte ich nicht scharfsinnigen Sprüche zum Datingverhalten, sondern Tipps zur Vorbeugung.
  • Armend Shala 12.01.2019 10:58
    Highlight Highlight Nein Schuld daran ist nicht immer alles andere. Wer sich nicht schützt, ist selber schuld.
  • wolge 12.01.2019 10:58
    Highlight Highlight Na wunderba, scheinbar ist das Problem Überbevölkerung bald von alleine Gelöst. Die Erde findet einen Weg das Gleichgewicht wieder her zu stellen...
  • no-Name 12.01.2019 10:56
    Highlight Highlight Sapere Aude!

    Schuld daran sind nicht Tinder und Co. Schuld daran sind die Deppen und Deppinnen die entweder nicht wissen wie man einen Gummi überstülpt oder ihre Geschlechtsteile überall rein- oder hinhalten ohne zu überlegen!

    Als Freund des Cunnnilngus würde ich, wäre ich nicht monogam, mir gut überlegen was mir diese Freude wert ist...

    Mann und Frau könnten sich auch +/- sauber durchs Leben poppen und auf 2-3 Praktiken verzichten! 🙄
    • Miicha 12.01.2019 13:17
      Highlight Highlight Monogam heisst nicht, dass dein Partner es auch ist und keine Krankheit hat...
  • chorax 12.01.2019 10:49
    Highlight Highlight Man hat keine Angst mehr vor AIDS, und die alten Geschlechtskrankheiten völlig aus den Augen verloren.

    Es ist Zeit für einen Remix von Polo Hofers "Im Minimum ä Gummi drum!".
    • Eric Lang 12.01.2019 10:58
      Highlight Highlight Das eine oder andere, kann man auch übertragen, bevor man sein Schnäbi ohne Gummi irgendwo reinsteckt.
      Dies nur so als Info am Rande, für die welche gerade gar keine Ahnung haben.
    • Fabio74 12.01.2019 11:35
      Highlight Highlight Und wenn du den Artikel verstanden hättest, wüsstest du dass Kondome nicht vor Tripper und co schützen
    • Pasch 12.01.2019 12:18
      Highlight Highlight Was auch gut funktioniert für den Selbstschutz: Peach Weber mit öberall heds pilzli draa...

      Beim Date laut Vorsingen ist jedoch nicht empfehlenswert!
  • will.e.wonka 12.01.2019 10:48
    Highlight Highlight Da sind sicher nicht die Datingapps dran Schuld. Das Problem ist wohl eher, das die Leute mit mehr Leuten Sex haben und sich trotzdem nicht schützen. Die Datingapp ist nur der Weg zum Ziel/Problem, es ist nicht so schwierig ein Kondom zu benutzen.
    • Imfall 12.01.2019 10:56
      Highlight Highlight text gelesen?

      "nur bieten sie gegen Chlamydien, Tripper oder Syphilis keinen hundertprozentigen Schutz, da die Erreger auch durch Oralverkehr übertragen werden können."
    • AlteSchachtel 12.01.2019 11:07
      Highlight Highlight "das die Leute mit mehr Leuten Sex haben und sich trotzdem nicht schützen"

      Dazu müsste man die Zahlen von Ende 70er bis Diagnose von Aids haben. Zwischen 68er und Aids-Warnung hatten die Leute in der CH alles andere als ein Mauerblümchendasein. Clamydien waren damals allerdings noch nicht bekannt.
  • MaxHeiri 12.01.2019 10:41
    Highlight Highlight Frage für einen Freund:
    Wo kann man sich testen lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randalf 12.01.2019 10:37
    Highlight Highlight Den Titel finde ein wenig irreführend da ja nicht Tinder Sex hat, sondern Menschen. Ausserdem ist es erstaunlich wie niedrig die Aufklärungsrate ist. Spätestens seit den Achtzigerjahren sollte eigentlich allen klar sein, dass ungeschützter Verkehr Krankheiten übertragen kann. Oder man denkt die Pharmaindustrie wird es dann schon richten.
  • Bowell 12.01.2019 10:36
    Highlight Highlight Scheint sicherlich auch mit einem tiefen Bildungsniveau zusammenzuhängen.
    • Pisti 12.01.2019 11:01
      Highlight Highlight Glaub ich nicht jeder weis dass Kondome schützen, nur niemand mag sie. Und jeder denkt mir passiert das sowieso nicht.
    • Mizzi 12.01.2019 14:34
      Highlight Highlight Womit du seine Aussage bekräftigst hast.
    • Fabio74 14.01.2019 07:27
      Highlight Highlight @pisti Kopfsache ohne richtigen Grund
  • eysd 12.01.2019 10:29
    Highlight Highlight Ich wette min. 70% der Betroffenen tragen Kragenpelz.
    • drüber Nachgedacht 12.01.2019 12:57
      Highlight Highlight Liegt wohl daran, dass 70%aller Schweizer Pelzkragen tragen. 🤔
  • Butschina 12.01.2019 10:21
    Highlight Highlight Vorallem sollte der Betroffene sofort möglichst alle Sexualpartner benachrichtigen. Klar machen tut das wohl niemand gerne, es schützt aber auch den Betroffenen vor einer erneuten Ansteckung.
    • Asha 12.01.2019 10:34
      Highlight Highlight Und die Betroffene?
    • Bündn0r 12.01.2019 15:55
      Highlight Highlight Ich vermisse die Zeiten, in denen man noch normal schreiben konnte und sich trotzdem alle Angesprochenen und Angesprocheninnen auch angesprochen fühlten.
      Das Betroffen-x klingt irgendie einfach dumm.

      Natürlich ist damit jeder Infizierte gemeint! Ob Mann Frau oder Kampfhubschrauber.

      Ps: Braucht man für Angesprochene auch eine weibliche Form? Mitgliederinnen ist ja immerhin auch schon in Gebrauch.
      So en Saich!
    • WolfCayne 12.01.2019 17:08
      Highlight Highlight Endlich mal ein valides Argument gegen Ghosting. «Sorry, ich ha dich nöd welle verletze und drum uf allne Kanäl blockiert.»
  • Waldorf 12.01.2019 10:18
    Highlight Highlight Und da soll noch einer Spass haben....

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