FC Zürich
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Schachtdeckel-Werfer verurteilt: 7 Jahre Haft für 23-jährigen Kochlehrling



ARCHIV - ZUM PROZESS AM ZUERCHER OBERGERICHT GEGEN HASSAN KIKO WEGEN VERGEWALTIGUNG STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Das Zuercher Obergericht am Donnerstag, 5. Dezember 2013. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Das Zürcher Obergericht. Bild: KEYSTONE

Das Zürcher Obergericht hat am Freitag die Freiheitsstrafe für den Winterthurer Schachtdeckel-Werfer bestätigt. Es hat den 23-jährigen Kochlehrling wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zu 7 Jahren verurteilt. Für den Richter war es ein «exemplarischer Fall von sinnloser Gewalt nach Fussballspielen».

«Irgendwann gibt es bei solch sinnlosen Gewaltexzessen nach Fussballspielen Tote. Da muss man kein Hellseher sein», sagte der Richter. Letztlich sei man ratlos, weshalb ein durchschnittlich intelligenter Mensch dazu komme, so etwas zu tun. Es sei reiner Zufall, ob jemand sterbe oder nicht.

Das Obergericht verurteilte den Kochlehrling wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 7 Jahren. Darin enthalten ist eine frühere bedingte Freiheitsstrafe von 15 Monaten, die er wegen Drogenhandels aufgebrummt bekam.

Weil er den Schachtdeckel innerhalb seiner Probezeit auf den FCZ-Fan warf, wird diese bedingte Strafe nun auch vollzogen. Der Kochlehrling dürfte somit bis im kommenden Sommer seine Ausbildung abschliessen und danach für längere Zeit hinter Gitter wandern. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Er kann es noch ans Bundesgericht weiterziehen. Ob er dies tun wird, ist offen.

FCZ-Fan auf der Intensivstation

Zur Tat kam es im Jahr 2017, nach einem Spiel zwischen dem FC Winterthur und dem FC Zürich. Auf dem Parkdeck über dem Winterthurer Hauptbahnhof löste der Beschuldigte einen zwei Kilogramm schweren Schachtdeckel aus dem Boden und schleuderte ihn in die Tiefe.

Darunter lag das Perron 9, wo gerade viele FCZ-Fans in den Extrazug nach Zürich stiegen. Das Metallteil fiel direkt auf den Kopf eines heute 31-jährigen Sekundarlehrers. Er erlitt einen Schädelbruch und landete auf der Intensivstation. Das Zufallsopfer überlebte, war aber eine Zeit lang nicht arbeitsfähig.

Beim Prozess vom Freitag vor Obergericht entschuldigte sich der Lehrling mehrfach. Er habe wirklich niemanden verletzen wollen, es tue ihm leid, aber er sei nach fünf oder sechs Bieren sehr betrunken gewesen. Genau daran erinnern könne er sich aber nicht.

Nur drei Minuten nach dem verhängnisvollen Wurf schrieb er seiner Freundin allerdings eine fehlerfreie Whatsapp-Nachricht. Für das Gericht waren die Erinnerungslücken deshalb nur Schutzbehauptungen.

«Stellvertretend für alle Hooligans»

Der Anwalt kritisierte das Verfahren. Sein Mandant müsse «stellvertretend für alle Hooligans» herhalten. «Endlich hat man jemanden gefunden, den man bestrafen kann.» Sein Mandant sei nicht aggressiv, das sei nur ein Moment des Leichtsinns gewesen.

Er forderte deshalb ein neues Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung, allerdings vergeblich. Das Obergericht folgte mit den 7 Jahren Freiheitsstrafe mehrheitlich dem Antrag des Staatsanwaltes. Dieser hatte sogar 9 Jahre gefordert.

Diese Tat sei vollkommen unverhältnismässig gewesen, selbst wenn die FCZ-Fans ihn provoziert hätten, sagte der Ankläger. Das sei «rein egoistisches, pubertierendes Machtgehabe».

Der Verurteilte bezeichnet sich selber gar nicht als Fan, geschweige denn als Hooligan. Er sei nur gelegentlich zu einem Match mitgegangen. Fussball interessiere ihn eigentlich gar nicht. (aeg/sda)

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der_Andere 22.11.2019 22:52
    Highlight Highlight Es ist immer wieder überraschend, wie vor dem Richter alle plötzlich an akuter Amnesie leiden. Man kann sich plötzlich an nichts mehr erinnern, ausser dass man doch ein absolut redlicher Bürger sei, dem sowas unter normalen Umständen nie in den Sinn kommen würde.
    • redeye70 22.11.2019 23:04
      Highlight Highlight Man muss schon extrem charakterlos sein um nur schon solch eine Tat zu begehen. Daher wundert mich da gar nichts. Leider ist die Strafe zu kurz, gemessen daran dass nur durch puren Zufall niemand getötet wurde. Ich hoffe die Staatsanwaltschaft zieht den Fall weiter.
    • Magnum44 22.11.2019 23:08
      Highlight Highlight Hätte auch gar nichts sagen können.
  • Tanem 22.11.2019 21:10
    Highlight Highlight Zum Urteil selbst: Richtig so!

    Nebenbei: Rauchen ist ja sooooo viel schlimmer als Alkohol...*ironie
  • Tom Garret 22.11.2019 21:09
    Highlight Highlight Bei aller genugtuung das eine verdiente Strafe ausgesprochen wurde erschüttert es mich immer wieder wie manchmal in Sekunden eine Zukunft zerstört oder zumindest stark geprägt wird. Wie oft für zwei beteiligte. Mitleid habe ich vor alle für das unbeteiligte Opfer. Er wird sich wohl oft Fragen warum genau er getroffen wurde. Aber leid tut es mir auch für den Täter. Weil ich es nicht nachvollziehen kann wie man sowas machen kann. Wie kann man einfach sein Leben so wegschmeissen und auch noch mindestens das eines anderen gefärden...
  • Tavares 22.11.2019 20:36
    Highlight Highlight Zitat:"Der Verurteilte bezeichnet sich selber gar nicht als Fan, geschweige denn als Hooligan. Er sei nur gelegentlich zu einem Match mitgegangen. Fussball interessiere ihn eigentlich gar nicht"

    Also für mich das genau die Definition eines Hooligans -> Nicht wegen deS Fussballs zum Spiel (dann wäre er ein Fan ggf. ein Ultra)
  • Schlaf 22.11.2019 20:23
    Highlight Highlight „Das Zufallsopfer überlebte, war aber eine Zeit lang nicht arbeitsfähig.“

    Finde den Satz krass, spiegelt die Gesellschaft.
    Nur der Tod kommt vor der Arbeit🤐
  • Scott 22.11.2019 19:51
    Highlight Highlight Wann endlich werden die sinnlosen Taten von Messerstechern und Vergewaltigern ähnlich hart bestraft?
  • Randalf 22.11.2019 19:22
    Highlight Highlight
    Es bleibt zu hoffen, dass mit diesem Urteil auch andere Hooligans von solchen Taten abgehalten werden.
    Zwar darf er die Lehre noch beenden, aber dann?
    • Phrosch 22.11.2019 20:09
      Highlight Highlight Dann darf er im Gefängnis Routine im Beruf erwerben. Auch dort wird gekocht und gegessen.
    • ch2mesro 22.11.2019 21:16
      Highlight Highlight die hoffnung stirbt zuletzt
      aber sie stirbt
    • Randalf 22.11.2019 23:47
      Highlight Highlight
      @Phrosch
      Hauptsächlich wird geschält (Zwiebeln, Kartoffeln, usw.), geschnitten und gewaschen (Salat). Das wird in Gastrobetriebe verkauft.🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Things will be different when I take over the worl 22.11.2019 19:17
    Highlight Highlight Ich habe überhaupt kein Mitleid. Diese 7 Jahre hat der Typ absolut verdient. Ich hoffe sehr, dass das Opfer wieder ein glückliches Leben führen kann. Die Tat wird kein bisschen besser, nur weil er sie im Suff begannen hat. Hooligans stehen bei mir auf der Liste "Nervig und Mühsam" ganz weit oben.
  • unverbesserlich 22.11.2019 18:44
    Highlight Highlight Im Verhältnis zum Carlos hart, nein will es nicht gut reden aber willkommen in der Schweiz🤔
  • Gsnosn. 22.11.2019 18:30
    Highlight Highlight Er darf seine Ausbildung beendet und erst dann ins Gefängnis, so etwas gibt es auch nur bei uns.
    • Purscht 23.11.2019 09:44
      Highlight Highlight So hat er nach dem Gefängnis wenigstens eine abgeschlossene Ausbildung und ist wieder in die Gesellschaft integrierbar.
    • MissDemeanor 23.11.2019 11:48
      Highlight Highlight Zum Glück legt unser Justizsystem den Schwerpunkt auf Resozialisierung und nicht auf Rache, wie zB in den USA.
  • adam gretener 22.11.2019 18:03
    Highlight Highlight Leichtsinn? Jemandem 2 Kilo Gusseisen auf den Kopf zu werfen? Aus 11 Meter Höhe? Ähm ja...
  • Pabloes 22.11.2019 17:55
    Highlight Highlight Rinnenabdeckung trifft ihn wohl eher! Gibt doch keine schachtdeckel die 2kg sind! Ich dachte da hat jemand einen 40kg ding runter geschmissen. Finde es richtig dass der typ bestraft wird. Aber wenn das 7jahre gibt dann müssten sehr warscheinlich viele leute lange hinter gitter wandern die 2kg schwere sachen umherschmeissen.
    Ich glaube der verteidiger hat schon ein bisschen recht. Wenn einer mit einem gegenstand abgeschlagen wird, bekommen die töter sicher nicht 7 jahre. Egal wie dumm die aktion war.
    Ps: was ist mit kinderschender?
    • Tschüse Üse 23.11.2019 13:35
      Highlight Highlight Die Dichte eines Stoffs ist hier entscheidend, physikalisches Grundwissen. Ob ich Jmd nun 2Kg Plastik oder wie hier 2Kg Gusseisen an den Kopf schmeisse, macht nen ziemlichen Unterschied.
  • MBär 22.11.2019 17:46
    Highlight Highlight Ein hartes, aber gerechtes Urteil gegen Fan-Gewalt. Dies ist natürlich ein spezieller Fall in seiner Brutalität, aber ich begrüsse es, dass ein solcher "Fan" seine Tat nun bezahlt.
    Nach wie vor fehlt mir jedes Verständnis für Gewaltakte rund um einen Sportanlass, angefangen bei Schmierereien bis hin zu Schlägereien.
  • moedesty 22.11.2019 17:16
    Highlight Highlight richtig so.
  • Steckenpferd 22.11.2019 17:02
    Highlight Highlight Ein Moment des Leichtsinnes:
    - Betrunken in den Garten vom Nachbar brünzeln
    - Betrunken einen Flug nach Paris buchen
    - Betrunken 10 Zigaretten gleichzeitig rauchen
    - Betrunken auf dem Chileturm planken

    - Betrunken einen zwei Kilogramm schweren Schachtdeckel aus dem Boden lösen und ihn in die Tiefe auf eine Menschenmenge schleudern
    zählt für mich nicht dazu.
    • Butschina 23.11.2019 00:07
      Highlight Highlight Für mich auch nicht. Selbst betrunken sollte man realisieren dass es für das Opfer tödliche Folgen haben kann. Da er fehlerfrei schreiben konnte kann er nicht so besoffen gewesen sein wie er sagt.

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