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Für sie dürfte es aufwärts gehen im Herbst: FDP-Präsident Philipp Müller (links) und SVP-Präsident Toni Brunner.
Für sie dürfte es aufwärts gehen im Herbst: FDP-Präsident Philipp Müller (links) und SVP-Präsident Toni Brunner.
Bild: KEYSTONE (Archiv)

Politologen-Prognose: FDP und SVP legen fast in der ganzen Schweiz zu

FDP und SVP können nach den jüngsten Erfolgen bei kantonalen Wahlen auch weiter zuversichtlich sein. Sie dürften laut einer Prognose bei den Wahlen im kommenden Herbst fast überall in der Schweiz gewinnen.
26.04.2015, 06:5226.04.2015, 09:10

Seit den Wahlsiegen in Basel-Land und Zürich zeigt der Trend bei der FDP wieder nach oben. Der Politologe Daniel Bochsler vom Zentrum für Demokratie in Aarau liefert den Freisinnigen nun weiteren Grund zur Freude. In seiner Prognose für die Nationalratswahlen 2015, die er in der «NZZ am Sonntag» präsentiert, sieht er die beiden Parteien in der Favoritenrolle. 

Bochsler zog für seine Prognose einerseits die kantonalen Wahlresultate der vergangenen vier Jahre heran und andererseits berücksichtigte er die Wahlresultate im laufenden Wahljahr. Damit würden sowohl die Situation in den Kantonen und der nationale Trend abgebildet, lässt sich Bochsler in der Zeitung zitieren. Nicht erfasst wird die aktuelle Nachrichtenlage.

Flächendeckende Verluste für die Grünen

Bochslers Auswertung zeigt, dass der rechtsbürgerliche Block zulegen dürfte, wobei zum ersten Mal seit Jahren die FDP und nicht die SVP dafür verantwortlich wäre. Allerdings darf auch die SVP in den meisten Kantonen auf Zuwachs hoffen. Verluste muss wohl die CVP hinnehmen. 

Für die Grünen erwartet Bochsler «flächendeckend Verluste», während bei der SP keine grösseren Veränderungen anstehen. BDP und GLP sollen leicht zulegen.

Den grössten Zuwachs aller Kantonalparteien kann sich nach der Prognose die Zürcher FDP erhoffen, die um vier bis fünf Prozent zulegen könnte. Für Zürich sieht die Voraussage folgendermassen aus: 

Die Wahlprognose von Politologe Daniel Bochsler für den Kanton Zürich.
Die Wahlprognose von Politologe Daniel Bochsler für den Kanton Zürich.
Bild: screenshot/nzz.ch

(trs)

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