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epa06943382 (FILE) - US President Donald J. Trump (L) looks at Turkey's President Recep Tayyip Erdogan (R) at NATO headquarters in Brussels, Belgium, 11 July 2018 (reissued 11 August 2018). Turkish President Erdogan condemned US President Trump's doubling of tariffs on Turkish steel and aluminium imports up to 50 percent. The Turkish lira plunged over 20 percent against the US dollar after Trump's announcement on 10 August 2018, which has been exacerbated over the disputed imprisonment of US pastor Andrew Brunson in Turkey.  EPA/TATYANA ZENKOVICH

Der unterschiedliche Glaube von Trump und Erdogan löst eine politische Krise aus. Die beiden beargwöhnen sich am Nato-Gipfel in Brüssel vom 11. Juli 2018. Bild: EPA POOL

Wie ein kleiner Pastor einen Hahnenkampf zwischen Trump und Erdogan auslöste

Der amerikanische Missionar Andrew Brunson wurde von Erdogan ins Gefängnis gesteckt. Das gefiel Trump gar nicht – kein Wunder, angesichts seiner Wählerschaft.



Zu den Kernaufgaben der Religionen und Glaubensgemeinschaften gehört die Mission. Der Drang zur Expansion ist systembedingt. Wachstum bedeutet Machtzuwachs.

So prosaisch formulieren es die Religionsgemeinschaften und Sekten natürlich nicht. Vielmehr legitimieren sie ihre Missionstätigkeit mit religiösen Argumenten. Die meisten behaupten, von Gott den Auftrag erhalten zu haben. Andere erklären, die «einzige und letzte Wahrheit» müsse unbedingt zum Heil der Menschheit verbreitet werden.

Das führt zwangsläufig zu einem Konkurrenzkampf unter den Religionen. Dieser hat in der Geschichte der Menschheit schon viel Unheil angerichtet und Leid gebracht. Mancher Konflikt mündete in gewalttätigen Auseinandersetzungen. Man denke nur an die frühere Missionierung in Afrika oder bei ethnischen Minderheiten in Asien und Südamerika. Viele christliche Missionare gingen oft unzimperlich und höchst unchristlich vor.

Andrew Craig Brunson, an evangelical pastor from Black Mountain, North Carolina, arrives at his house in Izmir, Turkey, Wednesday, July 25, 2018 An American pastor who had been jailed in Turkey for more than one and a half years on terror and espionage charges was released Wednesday and will be put under house arrest as his trial continues. Andrew Craig Brunson, 50, an evangelical pastor originally from Black Mountain, North Carolina, was let out of jail to serve home detention because of

Der freikirchliche Pastor Andrew Brunson wurde im Oktober 2016 verhaftet. Bild: AP/AP

Auch heute noch sind die Missionsbestrebungen häufig konfliktträchtig. Viele christliche Missionare wirken in China im Untergrund und gefährden die missionierten Chinesen. Fliegt eine geheime Freikirche auf, müssen die Gläubigen mit drakonischen Sanktionen rechnen.

Wenn der Ruf Gottes stärker ist

In ihrer Verblendung riskieren aber manche Missionare gar ihr eigenes Leben, wie der Fall der Schweizer Missionarin Beatrice S. zeigt, die zweimal in Mali von Jihadisten entführt worden ist. Das erste Mal im April 2012 in Timbuktu. Dank hektischen diplomatischen Interventionen wurde die Baslerin nach neun Tagen freigelassen. Sie musste versprechen, nicht mehr nach Timbuktu zurückzukehren. Möglicherweise ist Lösegeld geflossen.

Einen Muslim zu bekehren ist für Freikirchler wie ein Trophäe. Oder ein missionarischer Ritterschlag.

Doch der Ruf Gottes war stärker. Die Missionarin reiste wieder nach Mali und wurde vier Jahre später erneut verschleppt. Die Terroristen verlangten für ihre Freilassung die Amnestie eines angeklagten Islamisten. Darauf gingen die Behörden aber nicht ein.

Ein gutes Jahr später tauchte ein Video mit der Baslerin auf, weitere Lebenszeichen gab es aber nicht. Nach meinen Informationen gilt sie immer noch als verschollen. 

Für den jüngsten politischen Eklat sorgt der evangelikale amerikanische Pastor Andrew Brunson in der Türkei. Der stramme Gottesmann weibelt seit 23 Jahren in den feindlichen islamischen Stammlanden für seine Freikirche. Einen Muslim zu bekehren ist für Freikirchler wie ein Trophäe. Oder ein missionarischer Ritterschlag.

Brunsons magere Beute

Doch der Erfolg von Brunson war mager. Seine Freikirche umfasste nur etwa drei Dutzend Schäfchen – und das in der Millionenstadt Izmir.

Doch der Pastor schaffte es auf die Agenda der internationalen Politik. Er geriet in die Schusslinie zwischen einen muslimischen Autokraten und einen christlichen Narzissten. Zuerst schoss Recep Tayyip Erdogan: Der Allah-Versteher steckte den amerikanischen Gottesdiener nach dem Putschversuch vom Juli 2016 ins Gefängnis.

Islamic cleric Fethullah Gulen poses for a photo while speaking to members of the media at his compound, Sunday, July 17, 2016, in Saylorsburg, Pa. Turkish officials have blamed a failed coup attempt on Gulen, who denies the accusation. (AP Photo/Chris Post)

Fethullah Gülen im Jahr 2016 Bild: AP

Brunson habe eine Nähe zum Prediger Fethullah Gülen, der den Umsturz aus dem amerikanischen Exil geplant habe, behauptete der türkische Autokrat. Er benutzte den Pastor als Pfand und schlug Donald Trump einen Deal vor: Gülen gegen Brunson.

Trump macht nur Deals, die ihm nützen

Doch Trump macht keine Deals, wenn Profit oder Dividenden nicht nach seinem Gusto ausfallen. Da aber die Freikirchler zu 80 Prozent für ihn gestimmt haben und er keine Stimme verlieren will, markierte er den mächtigen Macker.

Lass Brunson frei, wetterte Trump Richtung Ankara, sonst blase ich dir den Marsch. Nix da, polterte Erdogan zurück, der Allah auf seiner Seite wusste. Da platzte dem christlichen Narzissten der Twitter-Kragen. Das gibt Sanktionen, drohte dieser in einer Kurznachricht, schliesslich sei Brunson ein «grosser Christ, ein Familienmann und wunderbarer Mensch».

Da sich Gott und Allah nicht einig wurden, verhängte Trump diese Woche Strafzölle auf Stahl und Aluminium. Prompt sackte die türkische Lira weiter ab und beschleunigte die Wirtschaftskrise, unter der vor allem die türkische Bevölkerung zu leiden hat.

Brunson leidet im Namen von Jesus

Das ficht Brunson nicht an. Weder die politische Verwerfung noch die wirtschaftliche Krise. Er betrachtet seine Inhaftierung als Prüfung Gottes. Und er scheint Erdogan sogar richtig dankbar zu sein, weil dieser ihm die Möglichkeit geboten hat, als Märtyrer aufzuerstehen. Er leide im Namen Jesu, sagte der Prediger. Er, der 23 Jahre lang ziemlich erfolglos Schäfchen für den Herrn rekrutierte, ist plötzlich der Held aller Freikirchen.

Solche brandgefährlichen Kindereien passieren, wenn Politiker auf der religiösen Klaviatur spielen und Pastoren die Mission als unabdingbare Erfordernis des Glaubens verstehen.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 19.08.2018 18:49
    Highlight Highlight GustiBrösmeli
    "..was erzählst du für ein B...sh...? Aber du hast Beweise?" auf m. Posting:" ... zudem lügen, lügen, dem Rassismus huldigen, Familien auseinander reissen, Frauen erniedrigen, u.v.v.m."

    Zu welcher Charaktereigenschaft von Trump wollen Sie Beweise, nichts einfacheres::
    Dass er der Lügenbaron schlechthin ist und alle Rekorde von früheren Präsidenten punkto Unwahrheiten schlägt, ist belegt.
    Sein Rassismus, Familien auseinanderreissen (erst ein paar Wo. her. Kleine Kinder wurden von den Eltern getrennt und hinter Zäune gesteckt), Frauen erniedrigen u.v.v.m. > alles nachweisbar!
    19 6 Melden
  • tnr 19.08.2018 13:49
    Highlight Highlight Liebe Redaktion,
    habt ihr euch schonmal gefragt wieso der angebliche Missionar in den 23 Jahren nur gerade mal 23Mitglieder hat obwohl in Izmir die meisten Christen nach Istanbul sind? Warum ist er so derart wichtig für Trump? Wieso tauscht er ihn einfach nicht gegen den Gulen ein falls er so wichtig ist? Der Inlandsgeheimdienst hat sehr wichtige Beweismittel gegen den angeblichen Freikirchler gefunden dass den Verdacht auf Spionage aktivitäten erhärtet. Das ist ein Top CIA Agent mit dem schönen Tarnnamen Missionar.
    16 13 Melden
    • Maracuja 19.08.2018 22:25
      Highlight Highlight @tnr: Wieso tauscht er ihn einfach nicht gegen den Gulen ein, falls er so wichtig ist?

      Weil es in den USA Gewaltentrennung gibt. Die Exekutive (Präsident) kann der Judikative (oberste Instanz Supreme Court) nicht vorschreiben, dass sie einem Auslieferungsbegehren der Türkei nachkommen muss. Trump hat also null Befugnis Fetullah Gülen einzutauschen.
      14 2 Melden
  • Sophia 19.08.2018 08:27
    Highlight Highlight Um was geht es in diesem Konflikt? Um Glauben? Nein, es geht um die Krankheit aller Diktatoren: Verfolgungswahn!
    Erdogan schafft sich Gegner, bezichtigt sie des Terrorismus und der Verschwörung egal was sie tun und sagen. Ein harmloser Prediger soll nun gegen einen anderen eingetauscht werden. Es könnten auch Physiker oder Aerzte sein. Solche kranken Typen können in ihrem Wahn sehr rationalistisch handeln. Erdogans Verfolgungswahn, wird zum allgemeinen Staatsinteresse hochgestylt, um seine hirnlose Fans noch bedingungs-loser hinter sich zu bringen. Das Volkswohl ist ihm völlig unwichtig dabei.
    19 1 Melden
    • rodolofo 19.08.2018 10:49
      Highlight Highlight Ich muss Erdogan auch zugestehen, dass er es mit äusserst militanten Gegnern zu tun hat.
      Im "Pulverfass Naher Osten" treffen wir auf archaisches Stammes-Verhalten, auf Grossfamiliäre Mafia-Clans und auf gewalttätige Macho-Kulturen, die ihre Legitimation wiederum aus dem gefährlichen Umfeld erhalten...
      Dafür sind der Zusammenhalt und die Herzlichkeit der Leute untereinander wieder in einem erfreulichen Sinn beeindruckend!
      Vorgestern war ich an einem Konzert einer Türkisch-Schweizerischen Musik-Gruppe.
      Der Sänger aus Anatolien sang mit einer ungeheuren Kraft und Leidenschaft!
      8 4 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 11:00
      Highlight Highlight Sie haben das Prinzip einer Diktatur nicht verstanden. Jede Diktatur muss Staatsfeinde haben, die mit unmenschlicher Härte verfolgt werden. Den Bürgern muss in jeder Minute ihres Lebens unmissverständlich klar sein, dass verschwindet, wer nicht vorbehaltlos dem Diktator Gehorsam leistet. Also muss die Diktatur stets dafür sorgen, dass täglich ein Teil der Bevölkerung verschwindet, quasi zur Erinnerung. Stalin, z. B., befahl feste Verhaftungsquoten. Wurden sie von den örtlichen Beamten nicht erfüllt, dann verschwanden die Beamten.
      Erdogan ist nicht paranoid. Er schürt gezielt Angst.
      7 2 Melden
    • Maracuja 19.08.2018 11:27
      Highlight Highlight @rodolofo: Ich muss Erdogan auch zugestehen, dass er es mit äusserst militanten Gegnern zu tun hat

      All die verhafteten Journalisten sollen sogar Laptops eingesetzt haben - bei solcher äussersten Militanz kriegt man wirklich Gänsehaut.
      17 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helona 18.08.2018 23:27
    Highlight Highlight Ist eigentlich schon bekannt, welcher der beiden Hohlköpfe den längeren hat?
    9 3 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 11:01
      Highlight Highlight Den längeren Atem? Dann Erdogan.
      2 0 Melden
  • Alienus 18.08.2018 20:36
    Highlight Highlight Kein Problem im Sandkasten mit Gott und Allah, denn sie könnten Jahwe als oberstes Schiedsgericht anrufen.
    12 3 Melden
    • Pasionaria 19.08.2018 18:25
      Highlight Highlight Recht kurz gefasst, aber natürlich treffend!
      Man könnte die Sandkastenszene natürlich noch etwas ausschmücken:
      Ich sehe in diesem Sandgewühl neben Deinen Protagonisten, noch die sich mit Dreck bewerfenden/spielenden Deuteragonisten Erdowahn und dessen t(r)umpen Antagonisten. Sie schleudern sich die Schaufeln, Sicheln und Kreuze um die Ohren, bis ein Blitz-Donner-Gewitter sie auseinander treibt.
      Ein Trauerspiel erster Güte > leider tröstet 'Dein' oberstes Schiedsgericht auch nicht wirklich! Hat noch nie eingegriffen und wird es auch nicht. Shame.
      2 4 Melden
    • Alienus 19.08.2018 21:09
      Highlight Highlight Das Problem ist: Gott, Allah und Jahwe sind in einer „echten“ Dreifaltigkeit ein und der selbe Allmächtige.

      Den beiden Poltl-Clowns mit dem religions-strammen erigierten türkischen rechten Zeigefinger und dem nordamerikanischen goldbeflockten Golfhamster mit der cäsarisch-napoleonische Geste muss man noch den radikal-religionsverblendeten israelischen Scheinheiligen hinzufügen.

      Und dann haben wir eine monotheistische Dreieinfältigkeit.
      Und der Unfriede hat für alle Zeiten einen allmächtigen Bestand.
      Und wir gehen in eine unitarische Diktatur.
      Und der Allmächtige sei mit uns.
      Und....

      8 2 Melden
    • Pasionaria 21.08.2018 15:18
      Highlight Highlight Hoch interessant, die ...... unitarische Diktatur!!

      "Und der Allmächtige sei mit uns.
      Und....
      ......er erfreut sich der Kunst, in seinem Namen, zum Vorteil einiger durchgeknallten Hirten, dem gläubigen Volk die Wolle abzuscheren.......
      1 0 Melden
  • dho 18.08.2018 17:35
    Highlight Highlight "Da sich Gott und Allah nicht einig wurden, verhängte Trump diese Woche Strafzölle auf Stahl und Aluminium." I just love it.
    18 2 Melden
  • Edwin Schaltegger 18.08.2018 15:07
    Highlight Highlight Herr Stamm würde sich gescheiter mit dem Missionseifer der Islamisten, wie die Salafisten, in Europa befassen. Das Christentum und jeder Andersgläubige wird in fast allen muslimischen Ländern unterdrückt und verfolgt. Der Islam versteht sich als absolutistische religiöse Ideologie.
    Im Gegensatz verlangen die Moslems in Europa totale Toleranz um ihren Glauben und ihre religiösen Rituale auszuleben. Auch wenn sie teilweise mit unseren Wertvorstellungen völlig inkompatibel sind.
    23 52 Melden
    • Fabio74 18.08.2018 16:20
      Highlight Highlight 1. whataboutismus
      2. Ruf doch mal in Bern an, warum die verlogene Schweiz Waffen nach Saudi-Arabien liefert, und deren Investionen hier nimmt
      3. Das Christentum ist genau gleich ideologisch. Seit es Staatsreligion wurde im alten Rom wurden Millionen ermordet, weil sie anders dachten. Und noch heute gibt es Evangelikale Kreise die zu Mord an Schwulen etc aufrufen.
      37 10 Melden
    • Pasionaria 18.08.2018 18:21
      Highlight Highlight Fabio 74 - treffende Reaktion auf den wirren Beitrag.
      20 7 Melden
    • Jim_Panse 18.08.2018 18:53
      Highlight Highlight @fabio74
      Nr3= Nr1
      Just saying..
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Edwin Schaltegger 18.08.2018 14:57
    Highlight Highlight Wenigstens ein westlicher Regierungschef, die sich grossmaulig auf die Werte unserer christlich geprägten Kultur berufen, der die Unterdrückung der Christen in muslimischen Ländern aktiv bekämpft.
    11 50 Melden
    • äti 18.08.2018 17:02
      Highlight Highlight .. tut der grossmaulige Regierungschef überhaupt nicht, im Gegenteil.
      23 1 Melden
    • Pasionaria 18.08.2018 18:20
      Highlight Highlight Und was wollen Sie damit sagen, bitte in einem verständlichen Deutsch.
      Ihr Text kommt nicht nur stilistisch verwirrt daher, nein v.a. auch inhaltlich.
      Ev. die Flasche weg legen und neu starten, ev. besser auf Religion.ch
      15 8 Melden
    • Sophia 18.08.2018 18:26
      Highlight Highlight Wow, Trump ein christlicher Kämpfer für Anstand und Moral, dazu noch grundehrlich und voller Empathie!
      21 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 18.08.2018 14:49
    Highlight Highlight https://hopemd.church/resurrection-church-of-izmir/

    23 Jahre mit Spenden aus den USA finanzierter Ferienjob in Izmir als Pastor einer 35-köpfigen Gemeinde.
    Vielleicht gelegentlich ein kleiner Bericht an den CIA Stations-Chef in Ankara.
    Seine Kollegen verteilen Bibeln im Süd-Sudan, verkünden die Botschaft aus dem Grand Pinnacle Hotel (mit swimming pool) in Maiduguri. Manchmal gehts schief aber meistens endet das Ackern in Gottes Weinberg mit einem Lehrstuhl an irgend einem obskuren christlichen Institut wo weitere freeloader auf ihre Karriere vorbereitet werden.
    36 7 Melden
  • Syndoms 18.08.2018 13:18
    Highlight Highlight "In ihrer Verblendung..."
    Ach Herr Stamm, Verblendung bedeutet Unfähigkeit zu vernünftiger Überlegung. Der Glaube an ein Nichts aus dem sich plötzlich alles per Zufall entwickelt hat braucht gewiss mehr Glauben als an einen unsichtbaren, geistlichen und intelligenten Schöpfer zu glauben.
    13 62 Melden
    • Blutgrätscher 18.08.2018 15:00
      Highlight Highlight Ein unsichtbarer, geistlicher, intelligenter Schöpfer, der aus dem nichts kam und plötzlich alles nach Plan gemacht hat.*
      Ja stimmt, klingt vernünftig und einleuchtend.

      Der kann Universen erschaffen, aber braucht Menschen die 2000 Jahre alte magische Botschaften an andere Menschen weitergeben, in der Hoffnung sie zu überzeugen.

      Warum erscheint er nicht einfach bei jedem gleichzeitig im Wohnzimmer und sagt "Hey Leute, die Christen/Hindus/Muslime/Juden haben Recht, das sind wirklich meine Regeln."?

      Warum muss ich das stattdessen einem Christ/Hindu/Moslem/Juden glauben?
      37 4 Melden
    • lilie 18.08.2018 15:04
      Highlight Highlight Das mag zwar stimmen, aber Gott hat ja die Welt auch aus dem Nichts erschaffen, von daher bleibt dieses Problem bestehen. ;)

      Und ob sich alles aus Zufall entwickelte, darüber macht die Urknalltheorie keine Aussage. Letztlich ist sie ja nur ein "Rückwärtsrechnen" von den Beobachtungen der Gegenwart aus in die Vergangenheit.
      21 6 Melden
    • Syndoms 18.08.2018 16:26
      Highlight Highlight @Blutgrätscher
      Ich verstehe deine Sichtweise absolut, denn ich dachte genau so. Doch der Ansatz an sich ist schon falsch, da Gott nicht von irgendwo her "kam" sondern schon immer existierte; unabhängig von Raum, Zeit und Materie. Offenbart hat er sich dem Menschen als "Jahwe", was "Ich bin" bedeutet.

      Der Grund, weshalb er nicht einfach in dein Zimmer kommt ist folgender: Gott will dass wir ihn aus freiem Willen suchen. Denn das ist "echt". Gezwungene Liebe ist falsch. Weisst du was ich meine? Darum sagt er auch: Wer von ganzem Herzen sucht wird finden. Das habe ich getan. And it's real man.
      12 30 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruffy 18.08.2018 13:16
    Highlight Highlight Einfach ein Amerikanischer Staatsbürger. Und als das kannst du einfach mehr drauf geben, dass sich deine Regierung für dich einsetzt. Klar kommt es hier Trump entgegen. Das hätte er sehrwahrscheinlich auch bei einem anderen Ami gemacht.
    14 14 Melden
  • ubu 18.08.2018 13:07
    Highlight Highlight Ich bin mit Stamms Kausalkette nicht einverstanden. Brunson ist nicht der Schmetterling aus der Chaos-Theorie, der mit seinem Flügelschlag eine internationale Krise ausgelöst hat. Es sind Trump und Erdogan, die beschlossen haben, dass sie bei ihren Wählern damit punkten können, wenn sie die Religionskarte spielen und etwas Radau machen. Brunson war für Erdogan dann einfach das passende Vehikel dafür.
    45 4 Melden
    • lilie 18.08.2018 15:06
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Zudem hat es mit nichts was zu tun, dass Brunson Pfarrer ist. Auch ein atheistischer politischer Gefangener hätte für die Zwecke herhalten können.
      16 7 Melden
    • karl_e 18.08.2018 16:21
      Highlight Highlight Für einen Atheisten würde der frömmelnde Trump kaum den kleinen Finger rühren. Die Gottlosen wählen ja eher demokratisch.
      17 4 Melden
    • Sophia 18.08.2018 18:51
      Highlight Highlight Ubu, da hast du absolut Recht. Nicht der Gläubige trägt die Schuld hier, sondern die Politiker. Wie kann so ein armer Irrer Brunson mit so um die 40 Gefolgsleuten Weltpolitik machen? Wäre es nicht so gefährlich, müsste man die Sache überhaupt nicht beachten, so lächerlich ist der Ansatz. Es sind leider wir alle, die den Politikern diese Eskapaten gestatten, in dem wir ihnen zu viel Macht geben und sie viel zu ernst nehmen. Der Staat ist dazu da, uns zu dienen, leider dienen zu viele den Staatsbeamten! Wir wählen uns die grössten idioten ja selbst.
      10 1 Melden
  • Share 18.08.2018 12:58
    Highlight Highlight Da kommt auf den Bischof der Ökumene einiges zu. Wie auf uns als Gesellschaft. Ä Milchbüechlirächnig. Ich bevorzuge die Prophetie, das scheint mir ergiebiger, zukunftgerichteter. Doch der kleinste gemeinsame Nenner ist fleischgewordenes Martyrium, leider. Das ist der Boden für Netzwerke wie jenes das in der Türkei für Ablehnung sorgt oder Organisationen die sich explizit auf einen Heiligen berufen und ihre Ideologien unbemerkt verbreiten. In Ausbildungstätten ist ein Augenmerk auf jene zu legen, die sich als Opfer inszenieren, Gott als Brücke fuer Stellvertreterkonflikte ins Zentrum stellen.
    4 2 Melden
  • Michael Fuß 18.08.2018 12:34
    Highlight Highlight Man kann viele Konflikte auf ihre religiöse Seite drehen und nur von dort betrachten, aber besonders in diesem Fall ist das nicht zielführend.

    Es geht hier ziemlich offensichtlich darum, dass die türkische Regierung einen Amerikaner als Geisel genommen hat um die Auslieferung von Gülen zu erpressen.
    Dass diese Geisel auch noch ein evangelikaler Pastor ist, beweist wie haarsträubend konstruiert der Zusammenhang mit dem islamischen Prediger Gülen ist.

    Die Reaktion von Trump auf eine solche Erpressung war in etwa so vorhersehbar, wie wenn man ein rohes Ei gegen eine Betonwand wirft.
    33 3 Melden
    • Astrogator 18.08.2018 12:47
      Highlight Highlight Würde jetzt Trump nicht mit einem Ei vergleichen, aus einem Ei kann sich noch was entwickeln.
      46 2 Melden
    • Oxymora 18.08.2018 13:11
      Highlight Highlight @ Michael Fuß

      “Man kann viele Konflikte auf ihre religiöse Seite drehen und nur von dort betrachten, aber besonders in diesem Fall ist das nicht zielführend.“

      Was ist den zielführend?

      Bevor da noch weitere Analysen vorgenommen werden, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie uns vorher das Ziel bekannt geben.
      Zu welcher Erkenntnis haben die Analysen zu führen?
      4 6 Melden
    • Michael Fuß 18.08.2018 15:29
      Highlight Highlight @Oxymora

      Also meine Erkenntnis aus dem Fall ist, dass Amerikaner als Geiseln nehmen selbst für Erdogan äusserst dumm und teuer ist.

      Und dass in diesem Fall Donald Trump recht hat sich nicht erpressen zu lassen.
      9 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rubby 18.08.2018 12:30
    Highlight Highlight Jetzt kabeln sich die kleinen alten jungs....so langsam wird es mir peinlich ein mensch zu sein....ich kann keine politiker mehr ernst nehmen....tragisch dass solche typen an so grosser macht sind....und keiner tut was...diese zwerge werden noch geehrt...ich kann das nicht mehr nachvollziehen....und wir das volk werden nicht beachtet. Wir können schreiben was wir wollen...bringt gar nichts ...interessiert keine sau..(sorry) aber ist leider so...
    10 3 Melden
    • rodolofo 18.08.2018 13:22
      Highlight Highlight Eigentlich müssten ja die Chefs der Burnout-Geschädigten wegen krankhaften sadistischen Neigungen in die Psychiatrie eingewiesen werden, oder die Königlichen Kunden, die nach immer noch mehr zu noch günstigeren Preisen verlangen, was die Chefs dazu bringt, in Betrieben die Schrauben anzuziehen, auch damit die Aktionäre zufrieden sind, weil sie viel Dividende kassieren, was wiederum die Aktienkurse steigen lässt, usw.
      So beisst sich die Katze in den eigenen Schwanz.
      Als Angestellte wollen wir weniger Stress.
      Als verwöhnte KonsumentInnen und als Chefs verstärken wir diesen Stress...
      8 4 Melden
    • GustiBrösmeli 18.08.2018 14:46
      Highlight Highlight Rubby wow. Nur weil dir die Politik nicht gefählt von diesen 2 Machthaber so ein Kindergarten machen. 👏👏👏 Links ist Politisch gesehen nichts besseres. Übrigens 20min zeigt klar, was Trump gut macht und was nicht. Heute veröffentlicht worden.
      2 21 Melden
    • Fabio74 18.08.2018 16:22
      Highlight Highlight @brösmeli: Dein Whataboutismus langweilt
      Weder Trump noch Erdi sind links. Und das Thema sind die 2
      Was Trump gut macht? Geschirr zerschlagen, Hass säen, BRandstiften. Tolle Leistun
      16 4 Melden
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  • Share 18.08.2018 12:16
    Highlight Highlight Lohnt sich das Martyrium? Nein. Lohnt sich das Pendant dazu? Nein. Dazu möchte ich Menel zitieren, die vor einigen Monaten aus der Bibel zitierte: Jesus ist für mich gestorben. Was ist daran so schwierig zu verstehen? Nun, in diesem Falle bin ich guter Hoffnung, dass Donald Trump keinen anderen Narzissten neben sich duldet.
    3 2 Melden
  • Oxymora 18.08.2018 11:28
    Highlight Highlight In der Nato sind die USA und die Türkei einen Bund für die Ewigkeit eingegangen.

    Die gottlose Sowjetunion scheiterte beim Versuch die Nato zu schwächen.

    Doch nun knüpfen sich offenbar die Götter, das Bündnis vor.

    Die zwei grössten und wichtigsten Natomitglieder sind bereits infiltriert, das eine mit der Religion der Liebe und das andere die Religion des Friedens.

    Wird dieser Ehestreit eskalieren?

    Beide benutzen Munition mit hoher Sprengkraft – Religion.
    10 4 Melden
    • Oxymora 18.08.2018 12:35
      Highlight Highlight Erdogan und Trump teilen sich einen Schraubenzieher.
      Und der Schraubenzieher (Pastor Andrew Brunson) hält sich für ein Werkzeug Gottes.

      Ist dies das Ende der der türkisch–amerikanischen Nato-Partnerschaft ?
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      6 6 Melden
  • Butschina 18.08.2018 11:24
    Highlight Highlight Herr Stamm missioniert genau so. Nur halt nicht für sondern gegen Religionen.
    13 57 Melden
    • nödganz.klar 18.08.2018 12:53
      Highlight Highlight Stimmt, mir begegnen ständig diese Stamm-Jünger in der Einkaufspassage und drücken mir ihre Flyer in die Hand, um mich von jeglicher Religion zu befreien.
      Auch diese, von Stamm indoktrinierten Weisshemden, die abends an der Tür klingeln und mit mir über Atheismus reden möchten, nerven gewaltig.
      Merkst du was? Du verwechselst aufklären mit missionieren.
      Keiner drängt dir den Sektenblog auf Watson auf. Niemand. Vertrau mir.
      45 4 Melden
    • lilie 18.08.2018 15:16
      Highlight Highlight @nödganzklar: Vermeide es, den Satz "Vertrau mir" zu benutzen, wenn du jemanden davon überzeugen willst, dass du ihn nicht beeinflussen willst. 🤣

      Das ist übrigens Trumps Lieblingsnachsatz, du befindest dich also in bester Gesellschaft. ;)
      8 5 Melden
    • Pasionaria 18.08.2018 18:32
      Highlight Highlight Lilie
      was wollen Sie damit aussagen, Sie Stammblog-Liebhaberin?

      Voellig klar, was > nödganz.klar aussagen will!
      2 5 Melden
  • Kaßkopf muss Deutsch verbessern 18.08.2018 11:15
    Highlight Highlight Wie der Anfang des Artikels schon besagt

    Es geht Emperor Trump & Sultan Erdogan ganz und gar nicht um die Religion sondern um Macht und Ego

    Frei nach Erdogan
    Religion ist nur der Zug auf den wir aufsteigen

    Bin nicht religiös und obwohl Religion viel missbraucht würde und wird.

    Hat Religion auch Zugehörigkeit und sowohl gehenseitige Bestärkung aber auch Korrektion geboten

    Vielleicht ist das auch was vielen heute auch fehlt Zügehörikeit und Wertschätzung

    Jetzt flüchtet man in Natioalismus Populismus und Filter bubbles

    Hoffe Beide werden bald vom Lösungsorientierten Wähler abserviert
    10 1 Melden
    • rodolofo 18.08.2018 13:27
      Highlight Highlight Erdogan hat die Demokratie als Zug bezeichnet, der sie dem Ziel der Machtergreifung näher bringt.
      Als gewiefter Machtmensch ist er schlau genug, nicht die Religion als Zug zu bezeichnen, auch wenn er sie natürlich genau so als Zug
      (miss-)braucht.
      6 3 Melden
  • Knäckebrot 18.08.2018 10:46
    Highlight Highlight Es gibt aber auch atheistische od. säkulare Aktivisten, welche in diesen Ländern andere zu überzeugen versuchen... od. die ganze LGBTQ Bewegung, welche aktiv sind.

    Im säkularen Westen werden einfach diese als moderne Märtyrer gefeiert.

    Ich werte keine dieser Gruppen. Es geht einfach darum, dass wir konsequenterweise entweder jede Anschauungsverbreitung ok finden müssen oder keine. Aber einfach diejenigen, die wir nicht mögen, schlecht hinstellen und jegliches gute Motiv aberkennen und die anderen, welche unserem Weltbild entsprechen, als Helden feiern...
    13 44 Melden
    • Nevermind 18.08.2018 11:26
      Highlight Highlight Ich habe von keinem einzigen Schwulen gehört, der andere vom Schwulsein überzeugen wollte. Gleiche Rechte und Chancen schon. Aber nicht, dass alle homosexuell werden sollten.
      Und irgendwie fällt damit, jedenfalls für mich, deine Argumentation in sich zusammen.
      Oder bedeutet Missionieren seit neuesten, dass man für die Menschenrechte einsteht?
      37 5 Melden
    • lilie 18.08.2018 12:32
      Highlight Highlight @Nevermind: Es geht ja nicht darum, andere zum "Schwulsein" zu bekehren, sondern dass die LGBTQ-Gemeinschaft ihre Ansichten über Sexualität, Geschlechterzugehörigkeit, Toleranz etc. erklären möchten - und ja, sie versuchen andere von diesen Ansichten zu überzeugen, darum geht es ihnen (nur zur Erklärung: Ich unterstütze ihre Anliegen!).

      @Knäckebrot: Ich finde, du sprichst einen wichtigen Punkt an. Jeder sollte glauben können, was er möchte - egal ob religiös oder sonstwie weltanschaulich.

      Grenzen hat es für mich da, wo die Rechte anderer beschnitten werden.
      6 5 Melden
    • GustiBrösmeli 18.08.2018 14:50
      Highlight Highlight Ich kenne einige Schwule, die Nichtschwule überzeugen wollen, das Sie Schwul sind. Indem diese immer Sagen. Du bist Schwul. Überall erzählen, das man Schwul ist usw. Ist ja auch Missionieren. Und Rufschädigend.
      3 20 Melden
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  • juba 18.08.2018 10:45
    Highlight Highlight Er benutzte den Pastor als Pfand und schlug Donald Trump einen Deal vor: Gülen gegen Brunson. Darum geht es!
    20 4 Melden
  • Pirat der dritte 18.08.2018 10:26
    Highlight Highlight Wer glaubt, es gehe hier um den kleinen Pastor, der irrt. Die Angelegenheit kommt den USA gerade Recht, um Erdogan die Grenzen aufzuzeigen. Wie der Iran unterstützt die Türkei Islamisten und kämpft sogar gegen die mit den USA verbündeten Kurden. Die USA wollen die Position der Türken schwächen, um treuere Verbündete wie Israel, Kurden, Irak, Saudis usw. mehr Gewicht zu geben. Die Nato interessiert die USA dabei wenig, da Ihnen diese sowieso gehört und damit machen können, was sie wollen. Die Türken spielen hier keine Rolle mehr.
    25 6 Melden
    • Fabio74 18.08.2018 10:51
      Highlight Highlight Die Kurden interessieren die Amerikaner und die Europäer ebensowenig. Vor 100 Jahren hat man ihnen einen Staat versprochen. Seither sind sie Manövriermasse der Mächte. Mal spannt man sie ein und lässt sie dann wieder fallen
      Warum man das faschistische Saudi-Regime stärken will, das den globalen Terror finanziert, wäre noch interessant zu wissen
      35 2 Melden
    • Bert der Geologe 18.08.2018 10:57
      Highlight Highlight Ich denke, es ist viel einfacher. Trump will für die Midterms bei der evangelikalen Wählerschaft punkten. Punkt.

      25 2 Melden
    • Hayek1902 18.08.2018 12:32
      Highlight Highlight du überschätzt Trumps Fähigkeit für geostrategie. Ich stimme Sheldon zu, da geht es nur um Wahlkamof auf beiden Seiten auf dem Buckel der Konsumenten und der türkischen Bevölkerung.
      14 1 Melden
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  • Regas 18.08.2018 10:16
    Highlight Highlight Es ist doch nur gut das der Pastor dem Trump einen willkommenen Vorwand gibt, mehr Druck auf die Türkei und Erdogan auszuüben.
    16 2 Melden
  • Lullaby 18.08.2018 10:10
    Highlight Highlight mir fehlt jegliches mitgefühl für menschen, die meinen sie müssten den "ungläubigen" ihre meinung und lebensweise aufschwatzen und gott spielen und dabei nicht merken, dass sie unfrieden stiften und alles aufmischen.
    den christlichen (und anderen gläubigen) eiferern fehlt leider jeglicher respekt für andersdenkende.
    zu meinen, mann müsste in einem lande wie der türkei die menschen vom christentum zu überzeugen ist respektlos, dekadent und äusserst ignorant.
    von mir aus kann er sich im türkischen gefängnis den rest seines lebens als märtyrer feiern.
    25 15 Melden
    • Regas 18.08.2018 10:51
      Highlight Highlight @In der Türkei gibt es keine Religionsfreiheit, sonst wäre der Pastor nicht im Knast.
      Viel schlimmer als das was der Pastor tut ist das was Erdogan tut, er zwingt der Bevölkerung den Islam auf!
      25 14 Melden
    • Lullaby 18.08.2018 11:20
      Highlight Highlight @regas. der pastor tut genau das selbe, bloss in einem kleineren rahmen. wenn er erdogans macht hätte, gäbe es wohl keine muslime mehr in der türkei.
      15 4 Melden
    • Knäckebrot 18.08.2018 11:34
      Highlight Highlight @Lullaby: Findest du nicht, dass es auch drauf an kommt, wie er es macht? Wenn mir jemand mit einer anderen Anschauung kommt und mich zu überzeugen versucht und sagt, dass meine falsch wäre, finde ich das an sich kein Problem. Ob jemand arrogant ist, hat m.E. mit der Bereitschaft zu tun, sich mit der anderen Anschauung auseinanderzusetzen und bei der eigenen das selbe Mass an Hinterfragen zulässt.

      Und ob es ihm um die Person als Gegenüber geht oder um seine Sicht

      Ganz kitschig gesagt: ob er mich mag oder nicht
      1 7 Melden
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  • Leider Geil 18.08.2018 09:57
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich ja einverstanden, aber Herr Stamms Wortwahl erinnert irgendwie an denjenigen eines agressiven Predigers oder Missionar und stark (ent-)wertend.
    Inhaltlich: "Man denke nur an die frühere Missionierung in Afrika oder bei ethnischen Minderheiten in Asien und Südamerika".
    Was heisst früher. Z.B. in den Philippinen sind die Zeugen Jehovas gerade dabei mit Angst und Schrecken stark zu expandieren!
    Dann den Erdogan als Autokraten zu bezeichnen finde ich trotz aller Tatsachen nicht ganz unproblematisch, es entspricht nicht unbedingt einer seriösen Berichterstattung.
    17 40 Melden
    • Knäckebrot 18.08.2018 10:53
      Highlight Highlight Finde deine Beobachtung trefflich.

      V.a. dieses plumpe: Was auch immer die Gläubigen od. Missionare machen, es ist falsch.


      Z.B. Dinge wie Frauenbeschneidung thematisieren und dagegen Kampagnen machen, hat mit Missionaren begonnen.
      Aber sowas würde dann vermutlich als kulturelle Einmischung bewertet werden.
      6 18 Melden
    • Regas 18.08.2018 10:56
      Highlight Highlight Ist einer der sich auf Staatskosten für 500millionen einen Palast bauen lässt etwa kein Autokrat? Man stelle sich vor was passieren würde wenn etwa die Märkel sich einen solchen Palast bauen liesse....
      34 1 Melden
    • Majoras Maske 18.08.2018 13:07
      Highlight Highlight Wer Erdogan kritisiert, ja sogar "in provozierender Weise als Wirtschaftsterrorist" über die wirtschaftliche Lage in der Türkei schreibt, der landet im Knast. Erdogan mag vieles sein, aber ein Demokrat ist es sicher nicht.
      13 0 Melden
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  • Coffee2Go 18.08.2018 09:40
    Highlight Highlight Wo kann ich den nervenden Push des Sektenblogs abschalten? Muss ich wirklich das App löschen?
    12 41 Melden
    • äti 18.08.2018 10:15
      Highlight Highlight .. vielleicht unter 'Push Einstellungen' ?
      30 2 Melden
    • GustiBrösmeli 18.08.2018 14:55
      Highlight Highlight Coffee2Go. App löschen, Browser mit Werbeblocker installieren, Watson mit diesem Browser öffnen, Anmelden. Kommentare schreiben, Watson lesen ohne Werbung usw. Eine Deine Sache. Auch keine Bushs mer usw.
      2 2 Melden
  • neuschneewanderer 18.08.2018 09:03
    Highlight Highlight Ist dieser höhnische Ton nötig, Herr Stamm? Zumal, wenn es um einen politischen Gefangenen geht..

    Aus Ihren Texten dringt leider oft der gleiche missionarische Eifer, den sie den Religionen vorwerfen.

    Gäbe es nicht lohnendere Ziele, als "einen kleinen Pastor", der (wahrscheinlich) unschuldig in einem Gefängnis sitzt.
    51 93 Melden
    • Stichelei 18.08.2018 09:43
      Highlight Highlight @neuschneewanderer: Nein, die ganze Situation ist so grotesk und kindisch, und zwar von allen Beteiligten, dass die deutsche Sprache diesen irrwitzigen Verlauf gar nicht höhnisch genug beschreiben kann.
      42 11 Melden
    • Hugo Stamm 18.08.2018 09:53
      Highlight Highlight Ich schrieb vom „kleinen Pastor“, um den Kontrast zu Erdogan und Trump aufzuzeigen. Kurz: Die Weltpolitik wird heute von so krankhaft narzisstischen Autokraten bestimmt, die wegen eines „kleinen Pastors“ internationale Konflikte riskieren. Und der kleine Mann wird ungerechtfertigt zum Opfer. Bedenklich ist aber, dass Brunson stolz darauf ist, für Jesus zu leiden zu dürfen. An die vielen Opfer des Hahnenkampfes scheint er nicht zu denken. Das ist eben die Kehrseite eines radikalen Glaubens.
      65 14 Melden
    • Hugo Stamm 18.08.2018 10:04
      Highlight Highlight Die Welt wird aktuell von so vielen Egomanen (von Trump bis Orban, von Putin bis Duterte) regiert, dass man sich gelegentlich in den Sarkasmus flüchten muss, um den Irrsinn auszuhalten. (In Südamerika und Afrika ist es nicht besser.)
      54 11 Melden
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  • DerTaran 18.08.2018 08:33
    Highlight Highlight «Zu den Kernaufgaben der Religionen und Glaubensgemeinschaften gehört die Mission.»
    Das ist so nicht ganz richtig, soweit ich weiss, gibt es durchaus Religionen (z.B. Hinduismus), die man nicht annehmen kann, sondern in die man hineingeboren wird. Da gibt es dann auch keinen Grund zur Mission.
    Bitte ändern, bevor jetzt wieder einige Religiöse den ganzen Artikel und Herrn Stamms Glaubwürdigkeit in Frage stellen.
    12 37 Melden
    • efrain 18.08.2018 09:34
      Highlight Highlight Die Juden missionieren auch nicht.
      29 11 Melden
    • lilie 18.08.2018 09:35
      Highlight Highlight @DerTaran: Herr Stamm kennt sich nzr mit drm Christentum und auch da nur mit der katholischen Kirche (nicht aber ihren Gläubigen) und den besonders vergifteten Evangelikalen und deren Bibelauslegung aus.

      Der Rest ist für ihn ein grosses, schwarzes, inexistentes Loch.

      Auch die Juden missionieren nicht.

      Und im Buddhismus gilt es als Sünde, die Lehre an Desinteressierte weiterzugeben.

      Auch habe ich noch nie gehört, dass Indianer, Inuit oder Maori ihren Glauben versucht haben, jemandem aufzudrängen - macht ja auch keinen Sinn, ihr Glaube ist eng mit ihrer Lebensweise verwoben.
      22 23 Melden
    • Maracuja 18.08.2018 09:38
      Highlight Highlight Ich kenne mich schlecht aus beim Hinduismus, aber m.W. gibt es durchaus missionarische Gruppen im Hinduismus. Oder gehört die Hare Krishna Bewegung nicht zum Hinduismus? Grundsätzlich haben Sie aber Recht, es gibt tatsächlich Religionen, denen man nicht beitreten kann, z.B. Jesiden, Drusen. Für solche Religionen ist strikte Endogamie typisch. Im Judentum werden Konvertiten nicht von allen Strömungen anerkannt, das Konvertieren geht i.d.R. nicht ganz einfach und auch liberale Gemeinden, in denen Konvertiten willkommen sind, missionieren nicht aktiv.
      17 0 Melden
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  • rodolofo 18.08.2018 08:30
    Highlight Highlight Der eskalierende Konflikt zwischen Erdogan und Trump, und damit auch zwischen der Türkei und den USA und zwischen West und Ost zeigt, wie eng verbunden Politik, bzw. Parteien und Religion, bzw. Sektenwesen auch in den heutigen, sich als "modern" anpreisenden Zeiten immer noch sind.
    Dabei wird auch deutlich, wie schematisch solche Rivalenkämpfe zwischen Alpha-Männchen ablaufen und wie Nationalitäten, Religöse-, Ethnische- oder Kulturelle Zugehörigkeiten austauschbar sind.
    Es geht um MACHT!
    Und für die Erreichung dieser Macht sind alle Mittel recht, sogar ein "Pakt mit dem Teufel"...
    81 11 Melden
    • Share 18.08.2018 12:28
      Highlight Highlight Da steht doch was über Kindereien. Deswegen schlage ich einen Pakt mit den Kindern vor. Prügelstrafe, Ohrfeige, der berühmte Klaps. Bitte unter Strafe stellen.
      2 1 Melden

Oh, Globuli! Dass Mediziner homöopathisch heilen wollen, ist eigentlich ein Skandal 

In Deutschland kritisieren Ärzte die Homöopathie, eine Apotherkerin verkauft keine Globuli mehr. Und in der Schweiz? Da fehlt oft die Ehrlichkeit. 

Die Fakten sind klar: Manche homöopathische Mittel sind so stark verdünnt, dass sie keine Wirksubstanz mehr enthalten. Das bestreiten auch Vertreter der umstrittenen Methode nicht.

Sie behaupten unter anderem, die Informationen oder Energien der Ursubstanz gingen auf die Trägerflüssigkeit über. Ausserdem potenziere sich die Wirkung durch die Verdünnung.

Das sind abenteuerliche Interpretationen, die jeder wissenschaftlichen Erkenntnis und allen Naturgesetzen widersprechen. Das ist etwa so, als …

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